Beiträge von DerGerd

    Hi, "im besten Fall" ja, stimmt, aber das dürfte nur bei optimal gemasterten Scheiben die richtige Losung sein, da es Platten gibt, die aus verschiedenen Gründen nicht optimal gemastert sind. Davon auszugehen, daß der Sound in Nullstellung der Klangregler immer ideal wäre, ist schon von daher zweifelhaft, weil beim Pressmaster manchmal auch Kompromisse gemacht werden, oder Fehler, oder die jeweiligen Monitorboxen des Studios verschieden sind, oder für bestimmte Abspielgeräte gemastert wurde etc. d.h. z.B. die Bässe beim M95 können bei manchen Produktionen zu gepimpt sein, bei anderen förderlich. Nicht jede Plattenproduktion ist objektiv ausgewogen geraten, außerdem hört das menschliche Ohr bei sehr leisen Lautstärken die Bässe und Höhen anders proportioniert, als bei hohen Lautstärken. Klangregler können von daher sehr wichtig sein, auch um räumliche Soundeigenschaften und Hörpositionen gerecht zu werden, es gibt viele Gründe...vergleiche einfach mal die Bässe bei der Deep Purple "Burn" und dann zum Vergleich die im gleichen Jahr gepresste "Who Do We Think You Are", oder leg die Ian Gillan "Futureshock" (zu wenig Bässe, weil die Platte Überlänge hat) und danach die Black Sabbath "Born Again" (zuviel Tiefbässe, weil die Monitorspeaker beim Mastern defekt waren) auf, bei letzterer muß man die Bässe zurückdrehen , bei ersterer reindrehen, bzw. ein bestimmtes System kann gar nicht für beide Produktionen auf Nullstellung ideal sein, so einfach ist es nicht in der Praxis, finde ich. Grüße

    Hi, ich empfehle die Original DN 155e, sei froh, daß es die noch gibt, ist gebondet (nicht nude) aber ich kenne 3 dieser Nadeln als Neukauf und alle waren sehr gut, ein nutze ich am 626 und zwei hat ein Freund am 606, klingt nie anstrengend und tasten ohne Verzerrungen ab mit uns überzeugenden Sound. Ein M20e ist natürlich in den oberen Mitten deutlicher und aber auch härter insgesamt, ist auch etwas Geschmacksache. Grüße

    Hi Klaus, ja sicher was sehr Feines, würde ich auch gerne mal hören - ist das ein Nude Schliff, wahrscheinlich ja? Die Nagaokas interessieren mich auch, nur rein von den vergleichbaren Schliffen her kosten die um einiges mehr, das schreckt mich ein bißchen ab. Allerdings mit Boron-Nadelträger...Grüße

    Saubere Bässe und nicht zu aufdringliche Höhenwidergabe.

    genau das sind die Stärken, keine gepimpten Bässe zum schnellen Beeindrucken, besser sind saubere Bässe, die man bei Bedarf reindrehen kann mit dem Verstärker und keine angehobenen Höhen, die auf den ersten Blick mehr Transparenz heucheln, sondern saubere lineare Höhen, die man bei Bedarf auch mit dem Verstärker hochdrehen kann, so muß es sein, und die Nadel des "ML" soll ja wesentlich länger als die nackten Elipsen halten, von daher lohnt sich der Preis, ich kann mir nicht vorstellen, wie man eine bessere Abtastquali mit diesem Geldeinsatz herstellen soll. Was Linearität angeht ist aber ein V15III noch kapazitätsunkritischer...

    Bin echt begeistert klingt wirklich gut, die kann man echt empfehlen.

    ich fand die Cleorec-Elipse beim M95 zu eindimensional in den Höhen und die auch noch überbetont, nicht mein Geschmack, sorry, deshalb bei mir nur noch Originale oder SAS, da klingt die originale graue Rundnadel ausgewogener und nicht schlechter in den Höhendifferenzierung, finde ich, aber die Geschmäcker sind verschieden, manche mögen mehr Salz und manche weniger in der Soße...

    Das AT 95ML hatte ich schon von einem Bekannten zum Testen und das hat mir sehr gut gefallen.

    seh ich genauso, wer das DMS 240 gut findet und damit den AT Sound, wird mit der ATVM95 Serie sehr glücklich werden und es gibt wohl nirgends günstigere gute Schliffe, die von einer erfahrenen Firma hergestellt werden als bei AT, Black Diamond dagegen ist mit Vorsicht zu genießen, auch wenn es viele zufriedenen User dieser Nadeln gibt, so sind auch viele enttäuscht und überfordert, mit der großen Qualitätsstreuung umzugehen, was man bei AT sicher nicht erleben wird.

    Oder gleich ein neuer TA wie z.B. Audio Technika VM95ML ?

    Das ML ist klasse und und wenns nicht so "teuer" sein soll: warum nicht für nur nen Hunni ein orangenes "AT VM95EN" holen, das ist schon besser als die Originalnadel des DMS 240, weil nude Elipse, oder für nur die Hälfte des Preises etwa ein grünes "E", entspräche der Quali des DMS 240 (gebondete Elipse) wohl. 1,2 oder 3, hieß es mal im TV in den 80ern mit Michael Schanze...:-), die schwarzen original DMS gebondeten klingen aber auch sehr gut und haben einen feinen Nadelträger...die würde ich jeder NB-Elipse vorziehen. Meine grüne Originalnadel klingt sehr gut, ich verstehe, warum Du die wieder haben willst.

    ja, und das Gewicht muß man maximal oder sehr weit vorrücken, also ideal ist der 1219 nicht für CDS660/650 u.a., der war auch eher für normale Magnetsysteme gedacht (Shure), die kleinen , wie 1225 z.B. passen da besser, wenn man ein CDS660 verwenden will, finde ich., aber man kann ja mit einer Tonarmwaage das Gewicht am Drehgewicht um die 0,5 gr noch erhöhen auf die richtigen 4,5 Grüße

    Einen 1218er baucht man nicht unbedingt. Zudem noch ohne Haube.

    Hallo Jörg, doch den brauchte ich z.B. "unbedingt" und er ist einer der Schönsten, mit der Echtholzfurnier-Zarge und dem schönen Teller und dem Arm mit den 2 Ringen, bei mir läuft der bei Partys oder Besuchen als Wechsler oder auch so immer wieder, denn es muß nicht immer der ewige 701/704 sein, finde ich, der 1218 ist ein früher 70er-Dreher mit viel Substanz und warum nicht als Bastelobjekt, wenn er fertig ist, kann der durchaus ernstzunehmend abtasten. Und ne Haube kann man immer noch dazukaufen, wenn es geklappt hat.


    Mich würde dieses Angebot aber etwas abschrecken wegen "Gehäuse mit grauer Lackfolie beklebt (Lässt sich mit etwas Muße entfernen)", aber wenn Du ihn explizit zum Basteln willst und für max. nen 35,-- abholen kannst, warum nicht.

    Grüße :-)

    Hi , ich kann mich nur noch erinnern, daß ich den Teller abgenommen habe und da innen eine Metallzunge beweglich war, die etwas Richtung verharzt oder zuviel Fett hatte und ich einfach etwas weggeputzt hatte und dann gings bis heute wieder. Mehr weiß ich leider nicht mehr - war vor mehr als 5 Jahren schon wieder her, mein Gott, wie die zeit vergeht...Grüße

    Dieser blieb auch nicht ganz Serie und bekam den Plattenteller vom 1019!
    Dieser ist mit 3,4Kg fast doppelt so schwer wie der orig, 1218 Teller!

    Hi Tilo, und der Antrieb des 1218 ist dafür ausreichend (iste der am Ende der gleiche etwa? Kann man denn einfach ohne Änderungen den 1019 Teller draufmachen? Hab nämlich irgendwo noch einen Ersatz 1019-Teller rumliegen, wenn ich mich nicht irre und würde dann lieber mit dem schwereren am 1218 arbeiten...Grüße

    Außer einer guten kadarnischen Lagerung ist da nichts besonderes dran. Ich hatte das Ding auseinander, um den Lift neu zu ölen. Vieeeel Kunststoff, wie am ganzen Dreher.

    aber auf die präzisen Lager kommt es eben vor allem an und da sind die Dualarme ganz vorne dabei, alles aus Metall und sehr schwer ist nicht unbedingt besser für die Abtastung zwangsläufig oder?

    Ich stimme Dir absolut zu, auch und besonders, was Du über OM 20 schreibst, nur weil es neutral abtastet, wird es maßlos immer wieder unterschätzt; aber um auf den Sony-Dreher im Vergleich zum 5000er zu kommen: ich kann mir vorstellen, daß der Antrieb des 5000er vielleicht nicht erste Sahne darstellt, aber beim Arm wäre ich anderer Meinung, auch da : Dualarmlagerung ist aufwändig und hochwertig, gerade im Vergleich mit vielen hochlelobten japanischen Armen, da muß sich der 5000er Arm nicht verstecken, der ist mindestens genauso wertig und High End wie mancher Arm von hochgepreisten Japanern.