Beiträge von DerGerd

    Aber die Meinungen widersprechen sich ja gar nicht: denn die sind sich doch fast alle einig, daß die HE etwas besser klingt als die NB-ED indem sie etwa entweder wie die original VN35e klingen soll (und die ist ja wiederum besser als die NB-ED) oder etwas besser im Vergleich zur NB, also sagen hier 80% der Beteiligten, daß die HE gut zu empfehlen ist (wenn man die SAS schon hat, wie ich eben).

    In meinen Ohren klingt sie gut und spielt in einer Liga mit der originalen, nackten elliptischen Nadel von Shure für das V 15 III.

    Genau das wollte ich ja, ein Ersatz für die NOS-Original-Nadel, die mir zu alt und zu teuer sind.

    habe auch für das M95 die einfache Thakker Ellipse und die HE Nadel, aber (noch) keine SAS. Ich kann beide Nadeln in gleichen Systemen mit gleichen Platten auf identischen Plattenspielern genau gepegelt parallel laufen lassen und hin- und herschalten, nee das reicht mir nicht, da ist kein eindeutiges "besser" für die HE. Würde die 3x so teure HE heute nicht mehr kaufen. Bei der SAS ist das eine andere Nummer, der Unterschied zur Ellipse und zur HE beim V15 III ist heftig.

    Du schreibst oben einmal V15 II und dann V15 III, welches hast Du denn jetzt? Wenn V15 II würde ich eher beim M95 mit SAS bleiben das Du schon hast. Beim V15 III würde ich persönlich auf jeden Fall die SAS drauf stecken. Ist nur meine Meinung.

    Moin, sorry, ich meinte V15III, da Du (Felix) der Einzige bist, der beide Nadeln hat, und genau den Test, den ich brauche gemacht hat, möchte ich nochmal anders fragen: ich kenne die SAS-Nadeln und den klar sich unterscheidenden Sound der SAS Nadeln, weil ich bereits eine am M95 habe wie gesagt; was ich noch nicht genau kenne ist der von Dir beschriebene kleine Unterschied zwischen ed und HE, also hörst Du einen Unterschied, wie ich verstehe. Kannst Du mir zusätzlich noch sagen, in welcher Hinsicht anders (mehr Höhensauflösung etc.) oder hast Du keinen beschreibbaren Unterschied gehört, Du schreibst von "kein eindeutig besser" aber Du hörst einen kleinen Unterschied? Das hab ich richtig verstanden? Sorry wenn ich drauf rumreite, ich kann ja auch einfach eine bestellen und bei Nichtgefallen zurücksenden, aber sowas mache ich nicht gerne mit Absicht.


    Ich überleg mir nun, ob ich noch eine weitere teure SAS wirklich brauche, oder eine normalen NB-Nadel für 39,-- nehme. Eigentlich ist das V15III zu schade für die NB Einfachnadel, aber 220,-- Euro statt 109,-- und eine HE hab ich halt noch nicht , wäre eine Variation und mein V15III hätte eine psychologische Aufwertungsnadel zur normalen NB...;-) mal schaun, Riesendank Euch hier! Ihr habt mir sehr weitergeholfen. Sonst scheint keiner, der mitliest die HE je gehört zu haben.


    Gruß DerGerd


    In meinen Ohren klingt sie gut und spielt in einer Liga mit der originalen, nackten elliptischen Nadel von Shure für das V 15 III.


    ..ich hab 'nur' eine jico he nadel fürs m95, denke auch, dass die irgendwo in der qualität der original ed nadel liegt...aber halt auch beim preis...


    Die HE habe ich halt besser in Erinnerung. Mit einer besseren Auflösung als die Jico ED


    hier haben andere zur Jico HE-Nadel für das Shure M91 schon positive Bemerkungen verfasst. Falls Dir das weiterhilft...


    irgendwie scheint die HE ja doch besser zu sein als eine NB ed und sich beliebtheit zu erfreun, ich glaube ich versuche es mal

    vielleicht kennt ja irgend jemand, der mitliest beide Nadeln, nicht daß:

    ich habe die einfache Thakker elliptische, die o.g. Thakker HE und die SAS Boron für das V15 III.

    Ganz ehrlich: Die einfache gebondete elliptische ist ok, die gebondete HE bringt für den Mehrpreis (einfache Aufhängung wie die elliptische ohne Spanndraht) keinen ausreichenden Mehrwert,

    alle so sehn, Felix, dieser "Mehrwert" , kannst Du den näher beschreiben, gibt es einen Unterschied, daß man sagen kann, die HE klingt besser, oder hörst Du da im Grunde keinen Unterschied?

    https://www.ebay.de/itm/JAPAN-…79610?hash=item58b8bdf81a

    dann wäre die NB ed hier vielleicht auch nicht schlechter...und sogar nur weniger als halb so teuer


    ...ich hab 'nur' eine jico he nadel fürs m95, denke auch, dass die irgendwo in der qualität der original ed nadel liegt...aber halt auch beim preis...

    hm, also besser als die normale ED von Jico, oder kennst Du die nicht?


    In meinen Ohren klingt sie gut und spielt in einer Liga mit der originalen, nackten elliptischen Nadel von Shure für das V 15 III.

    und Du Turi, hast Du die Jico NB ed mal im Vergleich auch gehört, ist die HE besser auffallend?

    ja, im Prinzip hast Du Recht, aber ich hab halt bereits eine M95-SAS und wollte einfach eine gute Nadel fürs V15III, eine eliptische NB Nadel, die gut klingt hab ich, die ist gebraucht und hatte ich geschenkt bekommen und sie hat keine Beschriftung, aber sie klingt sehr gut! Die normale Jico NB-Elipse ist aber ausverkauft bei Thakker...und SwissnudeBlackD tue ich meinen Platten nicht an (Stichwort Fehlstellung, Höhenlastig, Quali-Kontrolle beim Käufer etc.) .

    Die hab ich auch gesehen, würde ich ohne zu Zögern auch so machen und die SAS nehmen, aber die Bor-SAS hab ich bereits am M95 und finde sie toll, ich denke, daß die Jico HEgetippt vielleicht eher der originalen VN35e näher kommen wird, wollte nur wissen, ob diese HE sich bewährt hat, kennt die wirklich nur ein Einziger hier?

    Als Stufenzargenfetischist kann ich mich immer nur wiederholen: in Bild #29 dominiert der wunderschöne 721 in dieser sexy knappen Konsole. In den massiven, tw. höheren Gehäusen empfinde ich ihn erscheinungsmässig als "versteckt" bzw. "gefangen". Aber das ist Geschmacksache, da muss jeder auf seine Art glücklich werden.


    Ich bin superfroh die etwas seltenere schwarze Stufenzarge bis heute unter meinem 604er zu haben. Alleine weil "er so war" - H-Kennzeichen gibts nur im Original

    bin froh, daß mich einer versteht, ich sehs ähnlich...

    Danke, mir gefällt es auch sehr, denn das ist wirklich eine notwendige Tuningmaßnahme des 721...es gab einen Anbieter auf ebay, dem konnte man die Originalzarge schicken und der hat diese Holzverkleidung anstelle der alten draufgemacht, hat ca. 100,-- gekostet - Nußbaum, das ist aber schon Jahre her, vielleicht gibt es den ja noch, wenn ich ihn finde , post chs hier noch...

    ich finde das sehr interessant, habe mir die Cassettenlinks angehört, da das keine Privatsache mehr war, sondern öffentliche Gelder flossen, ist es doch ok, wenn die Hintergründe historisch aufgearbeitet werden können mit den Quellen, zumal deutlich wird, daß das Konkursrecht eine fragliche Moral der Besitzer unterstützt hat und die Managementfehler deutlich in den Zeitdokumenten dargelegt werden, von beiden Seiten sogar. Warum sollte man 40 Jahre später diese damals ja öffentlich gemachte Aussprache nicht zeigen, nur weil deutlich herausgearbeitet wird, daß die Besitzer ihr Geld zu Lasten der Belegschaft in Sicherheit gebracht haben, damals? So läuft es doch auch heute noch, bei Managementversagen wird der Steuerzahler zum Scherbenkitten beansprucht (Konkursausfallgeld etc.) und die Manager bleiben/werden reich trotzdem. Verluste werden vergemeinschaftet und Gewinne gehen ans Management/Gesellschafter, unabhängig davon, daß dieses Management es versäumte, schon Mitte der 70er gegenzusteuern. Die Cassettenaufnahmen zeigen dafür klare Argumente und Gründe, sie sind ein wichtiges Zeitdokument, das zugänglich sein sollte, denn die Gesellschafter hatten ja das Betriebsvermögen zu Lasten der von Arbeitslosigkeit bedrohten Mitarbeiter, die es erarbeitet hatten (wie in den Tondokumenten eindeutig begründet ist) wirksam frühzeitig herausgeschält, warum soll man ihr wohl unmoralisches Handeln und Management-Versagen auch denn heute nach 40 Jahren unter den Teppich kehren?

    und hier noch ein Bild vom für den Transport zu HaJo gepackten CV 120, ich habe eine TV-Verpackung mit dem Teppichmesser genau zugeschnitten und so hing er frei im Karton mit etwas ergänzendem Dämmmaterial:



    und hier noch ein Foto vom Equalizer mit der derzeitigen Einstellung (habe nun auch die Subbässe etwas reingedreht, aber nicht mehr so stark, wie auf dem Bild), auch da stimmen meine Boxen und Ohren mit den 70er-Tests von damals überein:



    und noch ein Foto vom derzeitigen TA:


    verstehe ich euch richtig: Ihr lasst die Eingangskapazität von z.B. Shure auf AT unverändert??

    leider ja, die Dualphonoeingänge haben in der Regel eine Eingangskapazität von 150-200pF (CV 1700 ca, 150, CV 120 ca. 180-200, CV 1460 200 hab ich mal von einem Boardmitglied erklärt bekommen kürzlich) grob gesagt ca. und zusammen mit dem Kabel 100-180pF ca. ergibt sich selbst bei grober Rechnung ein Gesamkapazitätswert, der gar nicht mehr ideal vor allem für AT oder manchmal sogar auch Ortofonsysteme ist. Deshalb wage ich zu behaupten, daß dies der Grund sein könnte, daß diese Systeme fälschlicherweise auch als höhenbetont beschrieben werden immer wieder, obwohl es nur am falschem Gesamtanschluß-Kapazitätswert liegen könnte. Ideal ist für AT-Systeme eine Gesamtkapazität von 100 pF lt. Hersteller und bei Ortofon OM Super soll auch eher der untere Wert ("200-400" sagt die Firma) ideal sein bei anderen aktuellen MM-Ortofons 2M aktuell 150-300. Deshalb klingen die Shuresysteme an Dualanlagen auch so angenehm ausgeglichen in den Höhen, denn da paßt es rechnerisch etwas besser ("400-500" Herstellerempfehlung gesamt) wohingegen bei zu hoher Gesamtkapazität entsteht ab 6khz (hohe Höhen) ein beträchtlicher Buckel. Wobei die Ortofon ja wie gesagt auch 300 gesamt ja gut vertragen, und beim M20e soll ja sogar 400pF vom Hersteller damals empfohlen worden sein.


    Problematisch ist es also höchstens bei den AT (DMS), da ist der Einwand theoretisch berechtigt. Trotzdem klingt auch ein (AT) DMS-System für mich auch immer noch ok an einem spät-70er-Dualamp, denn ältere Ohren haben eh ab 6khz eine Delle manchmal...:-) , man darf das auch nicht zu eng sehen, erlaubt ist ja, was gefällt. Außerdem gibt es hier sicherlich noch wesentlich bessere Fachleute zu dem Thema im Board als mich, aber da ich mich grade damit beschäftigt hatte, wollte ich meinen Senf dazu auf den Plattenteller schmieren hier :).

    Meine Problematik zu a) entspricht fast genau den Messungen dieses alten Test:


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/cl75t/cl75t-02.jpg


    Von daher gehe ich davon aus, daß die Box nicht repariert werden muß und richtig gecheckt wurde.

    abschließend kann ich sagen, daß der damalige Test mit meinen Erfahrungen/Messungen/Ohren dahingehend übereinstimmt, daß die Box überhöhte Bässe im Bereich um 67hz haben und den unteren Mitten hat und speziell explizit im Test damals sogar vorgeschlagen wurde, die 160hz mit einem steilflankigen Filter runterzuregeln, was bei mir unbedingt auch notwendig war als wichtigste Maßnahme, denn beispielsweise das kleine Tom von Billy Cobham ist bei fast all seinen Einspielungen (Spektrum 1973 und Palindrome 2015) extrem nervend fast übersteuert abgebildet, wenn man das nicht runterregelt. Auch die 400hz wurden damals als der schwächste Resonanzbereich der Box explizit gemessen, sowohl von meinem Freund 2019, als auch damals von den Testern in den 70ern, die zu starken etwas schrillen 3 khz waren beim 2. überarbeitenden Modell wohl nicht mehr zu bemängeln, ich habe wohl das erste Modell, ich schließe mich also den damaligen Testern an und sage, daß es vor allem wichtig ist, die 160hz runterzuregeln, um einen ausgeglicheneren Sound zu kriegen.

    Hi Wolfgang,

    ich hätte den EQ nicht gekauft und will eigentlich auch immer den Originalsound, aber der Sound war einfach nicht gut und meine Lieblingsplatten klangen seltsam unrund und da ich einfach soo viel eingesetzt hatte, um diese großen weißen 190er zu bekommen und die einfach nutzen wollte, mußte ich mir was überlegen und das Ergebnis ist wirklich so, daß ich nicht mit einer neuen hochwertigen Anlage/Boxen tauschen möchte, weil mir der 70er Klangcharakter einfach besser gefällt. Alternative wäre gewesen, die Dinger wieder zu verkaufen, was ich nicht geschafft hätte. Alle meine anderen Dual-Anlagen betreibe ich möglichst in Originalzusammenstellungen, wie im Katalog, ggf. auch bezügl. TA-Nadeln Original) etc. von daher sind wir uns eigentlich ähnlich, weil ich auch ein Orginalitätsfanatiker bin, aber wenns seltsam klingt, ist es aus, denn bisher war es immer so, daß die Originalzustände der Dual-Anlageketten stets zu einem tollen Sound geführt hatten. Inwieweit auch der Raum bei mir da Einfluß bei den 190ern hat ist nur teilweise klar, jedenfalls haben die Boxen wohl schon immer auch in 70er Blindtest schlechter als die 180er/140er abgeschnitten, soweit ich mich richtig erinnere...Aber bei Dir scheint der Sound ja ok zu sein, dann würde ich auch nix anpassen an Deiner Stelle.

    Danke für deine nette Antwort!

    Grüße DerGerd:)