Beiträge von Dualschloc

    Ich habe 10 Jahre gebraucht bis ich im Rahmen meiner recht überschaubaren finanziellen Mittel meine Traumanlage zusammengestellt hatte.

    Bei mir spielte auch viel Glück mit.


    Seit Jahren brauche ich nichts mehr ausser hin und wieder neues Futter in Vinylform für meine Anlage.

    bei mir nur 5 Jahre, aber den Rest kann ich genauso unterschreiben, war bei mir auch so, außer im Plural (Anlagen) - und ab jetzt wird Platten gehört nicht mehr Anlage

    also ich kann nahe mein Ohr an meinen uralten 601 ranhalten, ich höre nicht das leiseste Surren, nur wenn das Ohr den Teller fast berührt und alles leise ist um mich, höre ich ein winziges Laufgeräusch vermutlich vom Riemen

    ... rechnet man die Langlebigkeit des ML rein, ist es aber zugegeben, langfristig günstiger...außerdem ist das EN, wie ich grade gesehen habe nur ein 8x20 Schliff, also würde ich auch zum ML tendieren blieb immer noch die Frage, ob das ML an die Höhenauflösung von 6x18 bei M20e und V15III oder DMS 240e (5x18!) vom Schliff her rankommt wenn es den selben Schliff wie ein Fine-Line OM 30-Schliff hätte (das hat 8x40). Ich hör jetzt mit meinem Schliffgelaber aber endlich auf, s. hier:


    RE: Neue AT Tonabnehmer sind Lieferbar

    Zurückhaltende Höhen gibts andernorts: Vor allem bei Shure (M75, M91, M95, V15III)

    allerdings erscheinen die eher wärmer in den Höhen, weil die Bässe angehoben sind, das weiß jeder, der sich mit Mastering beschäftigt: drehe ich Bässe rein, erscheinen die Höhen gedämpft...denn Bässe reindrehen heißt ja das Gleiche wie Höhen und Mitten senken im Gesamtbild...die Shures haben also eher mehr Bässe-Übergewicht. bei der Höhenauflösung durch Schärfe der Verrundung ist das etwas Anderes: ein 8x18/8x40 Schliff (OM 20/OM30) löst nicht so genau auf wie ein 5x18/6x18 (DMS 240e, V15III) Schliff, eine neue nackte AT-VM 95 EN Elipse (orange) hat die Verrundung mit 0,2x0,7 angegeben, entspricht das 6x18 oder 8x18? Wenn es 6x18 bedeutet, hätte das EM vielleicht sogar eine feinere Höhenauflösung wie das AT ML, also der Line-Contact, so ist es bei Ortofon jedenfalls derzeit entsprechend...beim ML ist dahingehend keine Angabe gemacht, die Kundenbewertung lassen aber vermuten, daß das ML eher wie beim OM 30 einen 8x40 Schliff haben könnte...und dann könnte ein AT-VM 95EN für feinere Höhenabtastung stehen als ein AT-VM 95ML, darum gings mir...

    Falls Du das AT-VM9ML meinst - das ist das rote System aus der Reihe - bezweifle ich ganz stark, dass das in den Höhen zurücknehmend ist. Eher im Gegenteil: Es dürfte zusammen mit den At-VM95SH jenes System der Reihe sein, dass die Höhen am klarsten/präzisesten wiedergibt. Generell gelten Audio Technica-Systeme als eher höhenbetonend denn höhenzurückhaltend. Andere Systeme dieses Herstellers allerdings noch stärker (zum Beispiel das AT440) als das AT-VM95ML.

    ja, sorry, das meinte ich, hatte den Namen falsch in Erinnerung - ich kenne nur das orangene und hab bei Thakker und amazon in den Kundenbewertungen gelesen, daß das rote AT VM95ML (line contact Stein) in den Höhen im Vergleich etwas zurückhaltender sein soll, ist z.B. beim fine-line OM 30 ja auch so (8x40 Schliff im Vergleich zu 6x18 Schliff von den üblichen hochwertigen Elipsen bei z.B DMS 240e/M20e), deshalb fragte ich nach jemandem, der das verglichen hat. Ein wirklich scharfer Schliff ist das AAT-VM95ML nämlich doch nicht - oder?, der Stein sitzt nur breiter und souveräner in der Rille mit mehr Auflagefläche und nutz deshalb sich weniger schnell ab, aber die Höhenauflösung ist bei feinerer Verrundung (z.B. beim V15III mit 6x18 bei der normalen Elipse) etwas besser wohl. Müßte mal in den Daten schaun bei Thakker...

    ja, bin genau Deiner Meinung, ich sprach ja nicht von defekten oder ungewartetem Antrieb bei Drehern: sofern die Dinger mit verschiedenen Antriebsarten alle gut gewartet sind, ergibt sich kaum ein Klangunterschied, aber etwas unanfälliger für Antriebsprobleme sind die Direkttriebler und deshalb habe ich hier auch den 704/721 empfohlen, das widerspricht Dir aber gar nicht, ich meinte funktionierende Antriebe sind relativ klanggleich in dem Sinne, daß die Nadel und das System und die Boxen und der Raum eher wichtiger sind, das wurde hier ja schon mehrmals auch geschrieben, ich meinte nicht wartungsbedürftige Reibradler, sondern revidierte. Sonst müßte man ja auch sagen: ein V15II hat einen schlechteren Klang als ein AT LM 95, weil manche V15III altersbedingt Kanalungleichheit haben, ich ging von funktionierendem Material aus, beim Klangvergleich

    wunderschönes Gerät der CS600, für den Preis sollte ein Plattenspieler aber nicht surren, falls das über den Händler nicht abzustellen wäre durch Umtausch oder Reparatur, würde ich tatsächlich einen neuen Technics-Direktantriebler für etwa den selben Preis kaufen, das sage ich als Dual-Fan, aber ich bewundere ja auch eher die 70er und 60er/80er -Geräte v. Dual...

    Grundsätzlich sehr gute Idee, ich glaube aber nicht, daß der Antrieb so klanglich stark ins Gewicht fällt, wie eher der Nadelschliff selbst, deshalb: das rote AT LM soll laut vieler Berichte aber leicht in den Höhen reduziert sein, deshalb würde ich zur nackten normalen Elipse (Orange) raten - wer hat denn Beide mal gehört und verglichen?

    daß der Wechsler des 1219 bei 78UPM nicht mehr nutzbar ist

    wer nutzt denn überhaupt einen Stapel 78rpm-Platten, das ist ja dermaßen selten, daß es selbst für einen Vielvinylhöerer nicht relevant wäre, wer hat denn überhaupt 78er Platten von uns? Aber trotzdem ist es gut es erfahren zu haben, auch für mich neu, aber: Ob das nun relevant für das Ausgangsproblem hier ist...?

    ja, das stimmt, hab ich auch gemacht, beim M95Shure, weil ich einfach keine gute N95ed fand. Aber ich muß auch sagen, daß damit irgendwie der phono-sound auch ziemlich weg ist und mir an manchen Tagen bei Rock z.B: alles sehr in Richtung CD-Sound geht, da finde ich eine einfach gut hergestellte Audio-Technika-Elipse mit nacktem Stein irgendwie besser für den doch recht dann immer noch hochwertigen, allgemeinen Gebrauch, ich bin da etwas eigen, ich mag nicht unbedingt die perfekt hochgezüchteten Nadeln, ein bißchen Wärme und Phonosound muß es bei mir mehr sein, da ist eine nackte Elipse das Optimale, (oder eine Fine-line wie OM30) deshalb wollen ja auch die Meisten die original-Nadel der damaligen 721-Auslieferungsbestückung des V15III und da ist man halt etwas aufgeschmissen, aber Du hast Recht, Aufrüsten geht, aber kostet halt statt 100,-- für System + Nadel (AT neu orange) dann für die SAS nochmal 222,-- zum Dreherkaufpreis dazu, obwohl man immer noch nur ein altes V15III hätte, daß erfahrungsgemäß anfällig werden könnte, ich mußte mir insgesamt 3 V15III-Systeme kaufen, und 3 Nadeln (NOS) bevor ich endlich einen kanalgleichen und dynamischen Original-Sound hatte. Beim M20e gings mir übrigens genauso. Ich finde auch, daß das V15III etwas sehr gehypt wird und überteuert ist, für seinen linearen Sound, den man auch bei Ortofon oder AT bekommt, denn lediglich die alten Shuresysteme (M95/91/75) sind auffallend anders im Bassbereich als andere Marken, das V15III hatte sich ja an die Ortofon-AT-linear-schlank-Sounds (ungepimpt) angeglichen damals. "Niveau" technisch heißt nicht immer angenehmerer Sound für jeden, das muß man selbst rausfinden, kostet dann aber halt viel Zeit und Geld, daß ich gerne gespart hätte.

    versuch den Arm nach studierter Anleitung vor Ort einzubalancieren, nachdem Du vorher in einem ersten komplett durchgeführten Durchgang den Dreher mit arretiertem Arm gestartet hast (wichtig beim 721!), falls das Stroblämpchen flackert ist das nicht wichtig, da gibts billig Ersatz (oder einfach Lämpchen drehen zuhause) . Der Arm beim 721 muß absolut ruhig fein und souverän einzupegeln sein...das ist der meiner Meinung nach beste Dreher von Dual, ich hab meinem eine Echtholzzarge (aber in Originalausmaßen und Optik) gegönnt. Er ist wunderschön und unverbesserlich.


    wenn Dein 1218 in optimalem Zustand wäre, wird der Soundunterschied bei normalen Nadeln (Rund-Elipse) kein sehr großer sein zum 721, aber haptisch und mechanisch ist der 721 schon feiner und das brauchst Du bei hochwertigen Schliffen z.B.

    Das glaube ich auch nicht! ?

    sorry ich meinte natürlich 1218 vs. 1229, was man aus dem Textzusammenhang zum Glück auch rauslesen konnte


    Jemand mit dem ich bereits Kontakt hatte, meldete sich bei mir zurück und bietet mir seinen

    gut erhaltenen 721 mit Original V15 III an.

    Das gute Stück soll EUR 225,-- kosten.

    Klingt zwar nach einem guten Angebot, aber kannst Du hinfahren und den Dreher auf Funktion testen? Ich würde Dreher nur noch selbst abholen und dort vor Ort testen vor dem Kauf, hab vorher zu viele schlechte Erfahrungen (Versandschäden und/oder defekte Dreher, die falsch beschrieben wurden)


    und: frag ruhig weiter und wechsle auch stündlich ruhig Deine Meinung, das ist richtig so, denn die Kriterien sind so vielfältig und die Angebote so unterschiedlich und die Diskussion über Abnehmer-Systeme ebenfalls sehr differenziert, Du bist hier völlig nett und richtig angekommen, keine Sorge


    Beim M20e und V15III bist Du zwar super und hochwertigst grundsätzlich mit hochwertigem Tonabnehmerklang versorgt , aber die Nadel macht halt auch zum großen Teil den Klang und die Nadelsituation ist sehr sehr schwierig für einen Neueinsteiger zu bewältigen (beim M20e gibt es viele NOS-neu-original aus altem Lagerbestand, die goldenen, die je nach Produktionscharge sehr gut oder aber auch oft verhärtet sein können und im Bass eingeschränkt, hab ich bei 3 NOS-Nadeln erlebt! und die schwarze originale Nadel, die ich überhaupt nur zur Sicherheit empfehlen würde, ist nur privat mit viel Zufall und viel Vertrauen in den Verkäufer zu kriegen, letzteres gilt auch für "neue" Nadeln fürs V15II, das im Übrigen ebenfalls ein tolles System ist, daß man aber auch mit NB-Nadeln recht gut laufen lassen kann, aber hier habe ich 2 schlechte Erfahrungen mit privaten NOS Nadeln gemacht (wenig Lautstärke und Dynamik, vermutlich Gummi verhärtet) und auch mit mehreren Systemen (Kanalungleichheit kommt durchaus hier vor) . Das neue AT (s. mein link oben) ist für viele Verzweifelte dann die preisliche Rettung gewesen, denn für 100,-- ein neues System mit Technik aus den 70ern und nackten, hochwertigen Steinen von einer seriösen bekannten Firma, das ist super)

    und laß Dich nicht verunsichern: auch als Wechsler ist z.B. Dein 1218 grandios gut, ich benutze meinen 1218 hauptsächlich als Wechsler und der wechselt 6 Lps auf einmal ohne Mühen und präzise und zuverlässig - Dual-Quali ist kaum zu übertreffen, ich glaube übrigens nicht, daß ein 1229 besser klingen wird als ein 1218, aber um nochmal drauf zurückzukommen, weil er Dir angeboten wurde: ein 704 ist wohl schon exakter im Gleichlauf und von den "Rumpel"nebengeräuschen her und auch mit höhenverstellbarem Arm eine tolle Sache, aber ein 704 ist kein Wechsler, falls Du das beim Neuen brauchst!

    Hi,

    hab alles von Dual druchprobiert: nehm den 704 der ist amtlich, unanfällig und kaum zu toppen und schraub ein neues AT System dran mit nacktem Stein (orangene Elipse reicht) und Du hast ausgesorgt, quäl Dich nicht mit Shure-Originalnadeln (alte NOS V15II Dinger sind teuer und selten und nicht besser und manchmal auch gar nicht wirklich neu und auch manchmal schon leicht defekt außetrdem sind die Systeme alt und anfällig, also teuer verkaufen und AT neu kaufen). Dazu einen CV 1700 und CL 730 oder CV 120 mit CL 180 und mehr braucht der Dual-Fan klanglich nicht.


    Grüße


    https://www.thakker.eu/tonabne…agnet-tonabnehmer/a-9539/

    ok, dann kann der flache Sound durchaus auch an den typischen Nachbauten beim DMS210 liegen, denn das muß man unbedingt unterscheiden, die Systeme selbst sind mit Originalnadeln sehr gut, es ist aber Geschmacksache im Vergleich zum eher im Bass gepimpten, lauteren 75erShure, das ich gleichermaßen mag, nur muß man sehen, daß beide Systeme ihre Stärken bei bestimmten Wiedergabeketten (Amp/Boxen) haben. Das DMS 210 ist nicht per se schlechter, es ist neutraler und das kann auch Vorteile bringen.

    er hat ein DMS 210 und ich habe die Nadel ersetzt ( fehlte )

    Was mich interessiert: war das eine originale Nadel, oder ein Nachbau? Bei mir haben bisher alle DMS mit Nachbaunadeln flach und kraftlos geklungen und mit alten 7oer-Originalnadeln ganz anders und gut.

    Das ist ein Feature wie die Pitch-Funktion bei Quartz-Laufwerken, deren Sinn sich mir nicht erschließt.

    ein Freund von mir will immer Keyboard mitspielen beim Plattenabspielen und hat schon bei vielen Platten bemerkt, daß die Tonhöhen nicht genau stimmen und manche Stücke "schneller gedreht" gepresst wurden und er kann so bei seinem Dualdreher trotz Quarz-Reglung die richtige Tonhöhe am Pitch einstellen und mitspielen...außerdem hat er so die Originalgeschwindigkeit, die sich aus der richtigen Akkord- und Tonhöhenfrequenz erschließen läßt. Endlosspiel kann beim Frühstücken, wenn man leise Dudeljazz laufen läßt von Vorteil sein, denn man muß nicht aufstehen und das Ei wird nicht kalt (also vielleicht auch mehrere...)

    ich nutze die Wechsler-Funktion mittlerweile öfter, für Singles sowieso (z.B. gibt es unzählige Beatles-Hits, die auf keinem regulären LP-Album drauf sind) und für Platten, die für mich Gebrauchsgegenstände sind und keine Fetische, nur Klassikplatten und einige Besonderheiten nehm ich dafür nicht, aber Rock und Funk-Scheiben schon, geht nix kaputt...Stichwort Luftkisseneffekt ...und mit der hohen Spezialhaube von Dual ist der Stapel durchgehend staubgeschützt, wie eine kleine Juke-Box...ich kann die Scheiben ja auch nicht neuwertig mit ins Grab nehmen...;-)

    Du hast verschiedene Möglickeiten,


    einen Tonabnehmer mit passendem TK findest Du oft auf eBay mit folgenden Systemen, für die es recht günstige nachbaunadeln bei Thakker z.B. gibt:


    DMS 210 (lneutraler guter Sound Rundnadel)

    DMS 221 (neutraler guter Sound Rundnadel)

    DMS 240e (neutraler feinerer Sound , elliptische Nadel)

    DMS 242e (neutraler feinerer Sound, elliptische Nadel)

    M91/M75 (voluminös warmer Shure Sound, versch. günstige Nachbaunadeln )

    M95 (ebenso)


    das sind die gängigen Systeme, die oft mit passendem Schlitten der eingeklickt wird (Hebel bedienen) angeboten werden

    Hui, da gibt's doch immer wieder Überraschungen, wenn man mal ein bißchen in der Bedienungsanleitung blättert. was ich soeben beim Hören eines Stapels (Wechsler) Platten mit dem 1218 gemacht habe und in der Anleitung des 1228 laß och währenddessen, daß man den Single-Puck oben drauf auf die Achse tun kann und ihn beschweren (ich nehme eine Single) soll ggf, dann wird nämlich so die letzte Platte des Stapels automatisch immer wieder wiederholt, was natürlich bei Partys super ist, denn man braucht nicht mehr als Gastgeber den Zeitpunkt, wann der Stapel zuende gespielt wäre abzuwarten, sondern kann - ohne daß die Musik jemals verebben würde - gemütlich auch etwas später den Stapel umdrehen oder tauschen - wußte ich bisher gar nicht und bin total begeistert, daß mir meine Dual-Wechsler so wieder einmal mal was neues an Mehr-Funktions-Spaß gebracht haben....nutzt jemand von Euch diese Funktion denn manchmal ?