Beiträge von Dualschloc

    Eine solche Liste ist schwierig, weil bei es klingen die Systeme auch anders als bei Anderen, weil sie mit anderen Anschlußwerten am pre hängen oder die Nadel anders justiert ist oder die Abnutzung den Klang verändert haben kann, oder die Boxen bestimmte Frequenzen betont oder absenkt, oder die eigenen Ohren bestimmte Frequenzen nicht mehr hören....etc, etc.

    das DMS braucht niedrigste Einstellungen (pF)des Phonopre, ein Shure höhere (250-300pF + Kabel = 400-450) , ein Aikido ist durch die Einstellmöglichkeiten sicher toll und eine Phonobox S z.B. kann das auch. Ich finde das DMS unterbewertet, weil es linear abtastet und nicht gepimpt ist, wird es verkannt, ich würde Dir ebenfalls für die berechtigte Neugier ein Ortofonsystem (egal welches) und ein Shure (eben kein V15 sondern M44/75/91/95 eher) empfehlen, für den AT-Sound mit tollen Nadelschliffen auch ein ATVM95

    die Jico habe ich, klingt etwas schriller als die alte, frühere NOS, aber gut und in den Höhen nicht so ausgewogen wie eine original US-Produktion-NOS, die ich nutze grade; aber ich würde die NOS aus neuere Produktion, die Du verbogen hattest, aber nicht als besser als die Jico einschätzen, denn die letzten Nadelproduktionen von Shure waren nicht mehr so gut wie früher, finde ich. man kann mit Deiner gradegebogenen Nadel auch einen Abtasttest machen mit Testschallplatte, ich wette, die tastet sauber ab, wenn Deine Ohren keine Unterschiede zu vorher oder Verzerrungen hören, ist aber eine psychologische Sache, man hat dann immer das Gefühl, es sei nicht 100% , das kenne ich. Im GRunde ist es doch so, wie wenn man eine BD-Nadel kauft und die Ohren sind zufrieden, dann denkt man auch nicht an die 50% verzerrenden, falsch produzierten Nadeln, die man hätte zufällig bekommen können und manche Käufer sind ja damit auch zufrieden, wie man immer liest...

    Ich sehe das nicht so kritisch, solange sich wirklich nichts verzerrt anhört, auch kritische Stellen mit Chor oder S-Zischlauten, würde ich sie weiterverwenden. Oft werden solche Sachen ja einfach weiterverkauft, leider.

    meiner Ansicht nach ist der 1019 so ziemlich (zusammen mit dem 1219 z.B.) resonanzärmste Dualdreher, den es gibt und er klingt auch ohne Gewicht perfekt, nach meiner Erfahrung. Beim den späteren Dualdreher hört man Subbassgeräusche in den LS, wenn man an die Zarge tippt/klopft, bei den alten Reibradlern nicht...die meiner Meinung nach unverbesserlich gut sind. Und wenn man noch die Originalverkablung und die Originasysteme/Nadel und Amps nutzt, dann klingts auch besonders unverbesserlich ;-)

    Auffällig war nur, dass das M20E etwas wenig Tiefgang hatte - könnte das an der Eingangskapazität liegen??

    wie oben geschildert, ich hatte 3xHändler NOS goldene DN 350, die alle diese Tiefbassreduzierung hatten und zurückgingen, wohl altersbedingt und je nach Produktionslinie/Jahr; erst eine schwarze NOS, privat gekauft war ok, das selbe hatte ich bei einer Dual-Ersatzteil NOS DN 360...und bei 2 VN 35e NOS; vielleicht Gummiverhärtung? Mitten und Höhen waren jeweils erstklassig und hohe Bässe auch noch ok deshalb fiel es mir auch erst nach einer Weile auf...

    Die räumliche Darstellung und die Wärme von Vinyl schaffen eine CD oder Streaming meines Erachtens nach nicht.

    CDs und hochwertige Streams haben eindeutig den technischen Vorteil, daß die Dynamik wesentlich höher aussteuerbar ist, und kaum Kompromisse beim Überspielen des Masters wie etwa bei der Vinyl-Pressmutter gemacht werden müssen, weil nun mal die physikalischen Gesetze bezüglich vieler miteinander auszutarierender Kriterien den idealen ursprünglichen Master-Sound beim Vinyl nicht möglich machen und so technisch gesehen die LP immer ein Kompromiß darstellt, bei guten Pressungen aber nicht mit normal geschulten Ohren hörbar. Aber die Räumlichkeit ist sicher bei CDs genauso gut bis besser abbildbar. "Wärme" ist nichts anderes als reduzierte Höhenabtastung und technisches "Rauschen". Es hat einfach keinen Sinn die LP irgendwie als technisch überlegen darzustellen, finde ich; der einzige Punkt: die "eckige" digitale Abbildung der Toninfo bei der CD, die aber so kleinteilig ausfällt, daß es kaum ins Gewicht fällt. Dreh die Höhen etwas raus und Du hast einen wärmeren Sound...für mich ist der Vorteil von Vinyl ein anderer: die Sinnlichkeit der Abtastung zu erleben, Cover, Haptik, die verschiedenen "Sounds" von verschiedenen Nadeln und Systemen. Hochgezüchtete Hyperschliffe, kommen dem CD-Sound sehr nah und entbehren damit eher eine Notwendigkeit als weniger scharfe "wärmere" Schliffe, die aber lediglich weniger Information aus der ursprünglichen Quellinfo auslesen. Mir gefällt Vinyl auch besser, manche Pressungen sind aber schlecht und manche CD-Masterings (Lautstärkekomprimierung) noch schlechter, das ist das eigentliche Problem beim Vergleichen.

    es gibt große Unterschiede, ich hatte insgesamt 5 original NOS-Nadeln und 3 davon hatten Probleme im Bassbereich und waren erheblich leiser und gingen wieder zurück, der Händler hat mir gesagt, daß es von den goldenen verschiedene Produktionslinien gab, die unterschiedlich ausfallen, am Besten klingt bei mir (sagenhaft) die Ortofon-schwarz-gelabelte, es soll aber goldene geben, die ebenfalls super klingen, so eine habe ich offensichtlich noch nie bekommen. Insgesamt hatten die NOS N20e oder DN 360 glaub ich, genau die selben Probleme mit Kanalungleichheit (Nadelbedingt) und Dynamic-Einschränkung (vor allem im Bass) wie die NOS Originale VN35e (V15III) , die ich bisher erstanden habe.


    Das dagebliebene M20e mit schwarzer Originalnadel ist jedenfalls sehr gut, m.E. Spitzenklasse; ich mußte aber mehrere Systemkörper und mehrere NOS-Nadeln kaufen und verkaufen, um so weit zu kommen, beim V15II hab ich schon 3 Original-NOS-Nadeln mit bassarmem Sound mit weniger Dynamik als eine NB-Nadel erstanden und warte immer noch auf eine korrekt funktionierende Version.

    ich würde eine graue Rundnadel von Thakker nehmen, welche egal, ich hör keinen Unterschied zur original grauen HiTrack bei beiden und bei den Nachbau-Elipsen bin ich vorsichtig, weil die im Grunde leicht angeschliffene Rundnadeln sind und bei dem Preis sicherlich nicht perfekt und manche Exemplare deshalb etwas höhenlastig-schrill klingen, nach meinen Erfahrungen

    am "DM 101 M-G" müßte aber die rote Nadel eigentlich hängen, trotzdem tolles Bild vom Fuhrpark,


    ich denke, warum soll es bei einer Nachbau-Rundnadel nicht auch welche geben, die sehr gut hergestellt sind und Du hast es richtig beschrieben, die Cleorec klingen stets etwas sehr hell, auch nach meinem Geschmack

    die originale DN 155e ist eine sehr gute Elipse, die ich nur empfehlen kann und wo die Qualitätskontrolle sicherlich auch gut war, ich hab diese Nadel bereits 3x neu gekauft, auch für Freunde, die wieder eingestiegen sind ins Vinyl-Hören, aber erfahrene HiFi-Freaks sind und tolle Anlagen haben und damit sehr zufrieden sind