Beiträge von Riko

    Moin Andreas,


    irgendwo muss ja die Kraft herkommen, die den Arm nach ausßen bewegt, wenn er eigentlich kräftefrei sein sollten (ausgependelt und AS=0).


    Hast du mal kontrolliert, ob das Chassis plan steht oder evt. nach rechts geneigt ist?

    Man könnte auch mal die AS Feder aushängen und gucken, was dann passiert?

    Und von unten beobachten, wie der Tonarmbereich sich verhält, wenn der Arm nach außen zieht. Vielleicht drückt oder zieht doch was? Ich hätte auch erst auf die TA Kabel getippt


    VG, Riko

    Evt sitzt der Steuerpimpel etwas zu hoch / ist zu lang.

    Hallo,
    einen Steuerpimpel in dem Sinne (Gummihütchen), hat der 1019 nicht.

    Hi Gernot,


    uhh, danke für die Erinnerung, hatte ich nicht mehr so vor Augen. Ich hatte bisher nur einen 1019 in der Mache :whistling:

    Danke für die Aufklärung!


    VG, Riko

    Moin ???,


    das Rucken des Tonarms beim Absetzen kann auch daran liegen, dass die Verbindung zwischen Steuerpimpel und Haupthebel (die Mitnahmefläche) nicht schnell genug gelöst wird. Evt sitzt der Steuerpimpel etwas zu hoch / ist zu lang.


    Ich massiere auch die Mitnahmefläche des Haupthebels seit einigen Drehern ganz leicht mit Fett ein. Wirklich nur einen kleinen Tropfen auf die Fingerspitze und gut "einmassieren"!! Verhindert auch Knarzen und Quietschen, das der Pimpel manchmal verursacht.


    Viel Erfolg und viele Grüße, Riko

    Moin,


    das sieht doch gar nicht so schlecht aus! Ich habe gerade auch einen CV 1460 bei mir, der leider komplett dunkel bleibt... @Sauerländer, kannst du vom Verbesitzer in Erfahrung bringen welche Lampen da verbaut wurden oder kennt jemand noch eine andere Alternative?

    Meine Go-to Quelle für solche Pilotlampen für alle möglichen Vintage HiFi Dingens ist "pap-audio-parts". Einfach mal bei Ebay gucken.

    CV 1460 Lampen haben die auch.


    VG, Riko

    Tach zusammen,


    Pilotlampen, die mir zu hell sind, umwickele ich mit Backpapier: das schwächt, macht die Lichtquelle diffuser und hält die Wärme aus.


    Liebe Grüße und viel Erfolg, Riko

    Hi Andreas,


    manchmal suppt was raus, manchmal (noch) nicht. Ein Riss ist aber immer schlecht. Der sollte auf jeden Fall ersetzt werden. Die 0,047 uF sind ein typischer Wert für diesen Knalli. Auf dem Foto kann ich die Kapazitätsangabe nicht erkennen. Die seht wahrscheinlich auf der anderen Seite oder oben auf der Stirnseite.


    Viele Grüße, Riko

    Genau, und der andere verdächtige Kondensator auf der Platine ist das gelbe Ding, wobei der, denke ich, nicht so problematisch ist.


    VG, Riko

    Hallo Andreas,


    grundsätzlich (wenn man eh nur selten an Schaltungen lötet ) ist man mit einem einfachen Lötkolben mit ca. 30 W Leistung und dünner Spitze (also nicht so ein breiter "Spachtel") ausreichend versorgt. Praktisch ist dann noch, wenn der Kolben mit einer (Spiral-)Halterung kommt, wo man den Lötkolben auch im heißen (an'nem) Zustand reinstecken kann, um ihn mal aus der Hand zu legen. Ich habe jahre- (jahrzehnte- ;) )lang mit so einem einfachen Modell von Conrad gearbeitet. Mehr Komfort bietet da eine Lötstation, bei der man auch die Temperatur der Spitze Regeln kann und die dir vielleicht anzeigt, dass die Nenntemperatur erreicht ist. Da gibt es ein ganz, GANZ breites Spektrum von günstigen Modellen aus China (ca. 50€) und teuren (xxx €) Markenprodukten. Ich habe aktuell eine solch günstige Station (Tilswall von Amazon) im Einsatz und bin da bisher sehr mit zufrieden. Ich bin aber auch eher der "Gelegenheitslöter" ^^ Zur Haltbarkeit kann ich nichts sagen.


    Lötzinn tut es jedes Elektroniklot. Ist aber häufig als kleine Menge auch beim Lötkolben schon dabei. Dann würde ich noch Entlötlitze oder eine einfache (kostet wenige €) Entlötpumpe empfehlen. Macht das Leben beim Auslöten von Bauteilen aus Leiterplatten viel einfacher.


    Vielleicht hörst du dich mal in deinem Bekannten- / Verwandtenkreis um? Irgendjemand hat da bestimmt einen Lötkolben rumliegen. Wenn du keine größeren Ambitionen dort hast, muss man ja vielleicht nicht unbedingt das ganze Gerödel einkaufen, damit es dann später in der Ecke liegt. ;)


    Viele Grüße, Riko

    Moin Andreas,


    direkt helfen kann ich leider nicht, dazu ist Hamburg dann doch etwas weit weg ;)

    Die Kondensatoren sehen wahrscheinlich so ähnlich aus, wie der auf diesem Bild. Kleine eckige Kästchen von ein paar cm Kantenlänge. Einer davon sitzt direkt oberhalb der Sicherung (siehe das Schaltbild oben), der andere am oberen Rand der Platine. Wie gesagt, bezeichnet sind die mit C51 (68 nf = 0,068 uF) und C52 (47 nF = 0,047 uF).



    Mach doch mal ein Foto von der Platine, wo die Sicherung sitzt, so das man die Komponenten darauf gut erkennen kann. Vielleicht sieht man dann schon was.


    VG, Riko

    Ich habe gerade noch mal eine Blick ins Service Manual geworfen: Auf der Platine, wo du die Sicherung getauscht hast, sitzen die Knallfrösche. Sind dort die Kondensatoren C51 und C52.


    Wenn die Kondensatoren OK sind, könnte auch die Glimmlampe die Sicherung mitgerissen haben. Falls die Kontakte zur Glimmlampe gesteckt sind, würde ich die Stecker mal abziehen und mit einer neuen Sicherung probieren. Kann nicht mehr als wieder durchbrennen ;)


    Moin Andreas,


    und willkommen im Dual Land. Ich habe zwar selber keinen 701, aber viele Sachen sind halt zwischen den verschiedenen Dual Modellen gleich. Da du den 701 schon aus dem Gehäuse hast, hast du ja schon einen wesentliche Schritt gemacht. Der "Knallfrosch" ist ein Kondensator, der Schaltspitzen in der Netzspannungszuführung glättet. Diese Kondensatoren gehen mit den Jahren kaputt und sollten getauscht werden.


    Verfolge einfach den Stromkabel, das in den Dreher reingeht. Das Kabel sollte in einer schwarzen Plastikbox verschwinden. Wenn du die abnimmst (in der Regel nur ein Schraube) findest du darunter einen der Knallfrösche. Wenn der irgendwie komisch aussieht (geplatzt, oder Risse in den Hülle), sollte der getauscht werden. Das sind wahrscheinlich 10 nF. Wenn du den tauschen solltest, achte darauf, dass der Neue eine Spannungsfestigtkeit von wenigstens 250 V hat. Dort liegt Netzspannung an. Dann gibt es noch ein schwarzes Kistchen, in dem die Glimmlampe für Stroboskop sitzt. Da sind ähnliche Kondensatoren mit gleichen Problemen. Auch dort liegt in der Regel Netzspannung an.


    Der 701 hat aber eine elektronische Motorsteuerung. Da kann natürlich auch irgendwas im Argen liegen, was die Sicherung durchbrennen lässt. Dann wird es unübersichtlicher. Die Knallfrösche sind aber auch ohne Elektronikkenntnisse zu bewerkstelligen, wenn man weiss, an welchem Ende ein Lötkolben anzufassen ist ;)


    Und GANZ WCHTIG:

    - immer erst den Netzstecker ziehen bevor du da unten rumfummelst

    - bei den Knallfröschen auf die richtige Spannungsfestigkeit achten (Typ X2, mindestens 250 V)


    Viel Erfolg, Riko

    Nu isse wech, die Adresse :thumbup:

    Sorry, dass ich technisch nicht helfen kann und hier nur über Formalkram rumsülze ;)

    Bei keinem meiner Duals musste ich bisher den Tonarm rausnehmen, dafür bei 2 Telefunkenwechslern. Ist kniffelig, aber zu machen. Immer schön alle Schritte fotografieren, damit man hinterher wieder weiß, was wo wie montiert werden muss, damit es so sitzt wie vorher. Keine unnötige Gewalt anwenden, lieber vorher noch mal hier fragen, ob die tatsächlich nötig ist. Am meisten Sorgen haben wir tatsächlich die dünnen Tonarmkabel gemacht und nicht die Mechanik selber. Die sind ein Strafe zu löten.


    Viel Erfolg, Riko

    Tach Horst,


    ich würde hier öffentlich keine expliziten Kontaktdaten posten, sondern an Ralf per Konversation (oben rechts die beiden Sprechblasen) mitteilen. Nur so ein Hinweis. ;)


    VG, Riko

    Ich habe meinen 601 und 1239A mit einem Riemen von Cleorec ausgestattet. Gibt es auch nichts dran zu bemängeln. Allerdings bietet der Ebay Shop im Moment keinerlei Artikel an :/

    Ich hoffe, der Laden ist nicht abgängig :( Vielleicht sollte mal jemand in OL vorbeifahren und nach dem Rechten sehen. Da findet doch demnächst auch ein Stammtisch von Mitgliedern des Boards statt, wenn ich mich nicht irre :thumbup: Das wäre ja eine Gelegenheit ;)


    LG, Riko

    Hi Ludger,


    unterhalb der Tonarmstütze ist ein Loch in der Platine, durch das man an eine Schraube kommt, mit der man den Aufsetzpunkt einstellen kann. Den Dreher auf 30cm Platte einstellen. Setzt der TA zu weit innen auf, die Schraube leicht gegen den Uhrzeigersinn nach links drehen; setzt die Nadel zu weit aussen auf, die Schraube nach rechts im Uhrzeigersinn drehen.


    Viel Erfolg, Riko



    PS: Martin war schneller ;)

    Da hast du natürlich recht! Aber vielleicht öffnet er auf einem Kanal nicht korrekt oder es verbleibt ein "Dreckkontakt". :/

    Zumindest hatte ich schon ein paar Probleme bei der Wiedergabe, die nach Reinigung der Kontakte weg waren. Kann natürlich auch Zufall gewesen sein, und hatte nichts damit zu tun. Hauptsache sauberer Kontakt und sauberer Sound ;)


    VG, Riko

    Moin hzj (dahinter verbirgt sich ja bestimmt auch ein richtiger Name :/


    kann natürlich am Tonabnehmer oder Nadeleinschub liegen. Ich würde aber erst mal kontrollieren, ob die Kontakte am Systemträger (also da wo das Tonabnehmersystem befestigt ist) und am Tonkopf selber (von unten gucken) sauber und glänzend ist. Nach 40 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Kontakte angelaufen sind. Auch (und dann wird es schon aufwendiger) können die Kontakte innen im Chassis am sogenannten Kurzschliesser Probleme machen. Dazu muss aber der Dreher aus dem Gehäuse raus. In beiden Fällen kommt in meiner Erfahrung allerdings auch ein mehr oder weniger lautes Brummen aus den Kanälen.


    Ich vermute, Verbindung vom Spieler zum Verstärker hast du überprüft. Da Du PC / Handy wahrscheinlich nicht am Phonoeingang des CR1780 angeschlossen hast, könnte dort auch noch ein Problem im eingebauten Phono-Pre sein. Ein externer Pre würde hier Klarheit verschaffen.


    VG und viel Erfolg, Riko