Beiträge von Vinyl Freund

    Beim Abheben des Tonarms und Trennen des Kurzschließers knackt es merklich in den Lautsprechern. Ob die Kontakte des Kurzschließers die Ursache für das Brummen sein können. Zwar habe ich die Kontakte gereinigt, aber evtl. nicht gründlich genug. Allerdings müßte dann aber beim Starten und schließen der Kurzschließerkontakte auch ein Knacken auftreten ?

    Ich habe nun nochmal das Tonkabel vom Kurzschließer abgezogen, die Verschraubung am Kurzschließer überprüft (Schrauben waren fest), die Tonarmkabel am Kurzschließer nochmals nachgelötet und die Kontakte am Kurzschließer für die Kabelschuhe mit Glasfaserradierer gereinigt.


    Leider alles ohne Erfolg. Sobald der Tonarm auf die Einlaufrille aufsetzt ist das Brummen zu hören. Startet die Musik tritt das Brummen in den Hintergrund, ist aber in leisen Passagen zu hören und somit sehr störend. Sobald der Lift den Tonarm anhebt ist das Brummen weg. Der Tonabnehmer liefert aber ja auch kein Signal mehr.


    Die Verkabelung sollte passen, Kontaktplatte am Tonarm sitzt fest und ist gereinigt, ebenso die Stifte am TK, diese sind auch gängig. Mir fehlen momentan die Ideen wie dem Brummen beizukommen ist.

    Hallo Zusammen,


    ich hatte heute Zeit um habe nochmals den 1229 zerlegt. Kurvenrad ausgebaut und den Startwinkel an den beiden Lagerstifft gefettet, sowie die anderen Kontaktstellen zum Schaltarm und Umschalthebel ebenfalls gefettet. Der Startwinkel und der Schalthebel werden jetzt nach dem Start wieder freigegeben.


    Der Tonarm ist nun auch über den gesamten Schwenkbereich leichtgängig und bleibt nicht mehr zum Ende der Platte hängen, Ursache war das falsch justierte Führungsstück, gegen Ende des Schwenkbereiches wurde das Segment des Tonarms behindert. Mit der Justiermethode von Maico (ein etwas dickeres Papier als Abstandhalter verwenden) war die Einstellung problemlos.


    Nicht erfolgreich war ich bei der Beseitigung des Brummens. Schwarzes Kabel vom Tonarm hat Verbindung mit dem Gehäuse, die "schlechten" Cinch-Stecker habe ich gegen Cinch-Stecker von Amphenol ausgetauscht, das Brummen konnte ich jedoch nicht beseitigen.


    Kann das Anlöten der Tonarmkabel am Kurzschließer ebenfalls ursächlich für das Brummen sein, sofern die Lötstelle nicht ganz perfekt ist ? Dagegen spricht, dass auf beiden Kanälen ein Signal ankommt und auch der Widerstand der Spulen (und des Tonkabels) gemessen werden kann.


    Welche Gründe könnte es sonst noch für das Brummen geben ?


    Viele Grüße


    Frank

    Hallo Maico,


    der Tipp mit dem Papier als Abstandshalter ist sehr gut, werde ich ebenfalls am Wochenende umsetzen.


    Die Antiskatingscheibe ist neu, ich habe diese wie die alte eingebaut. AS auf 0 gestellt, dann ist das Loch in der Scheibe im 180 ° Winkel zur 0 Markierung.


    Den Kontakt zwischen schwarzem Tonarmkabel und Chassismasse werde ich nachmessen.


    Danke für Deine Tipps


    VG Frank

    Hallo Maico,


    ich habe die Original Signalleitung verwendet, die Masseverbindung am Kurzschließkontakt rausgelötet, das gemeinsame Massekabel des DIN Steckerkabels aufgetrennt und noch eine separate

    Masseleitung am Kurzschließkontakt auf das schwarze Kabel vom Tonarm angeschlossen. Ausserdem habe ich die Kontakte am Tonarm sowie am TK mit Glasfaserstift gereinigt. Mit diesen Massnahmen sollte Brummen eigentlich nicht auftreten. Ich vermute es liegt an den "schlechten" Cinch Steckern. Amphenol Cinchstecker sind bestellt und können evtl. am Wochenende angelötet werden.


    Der Tipp mit dem Pustetest ist super, jetzt verstehe ich auch wie der Test zur richtigen Einstellung des Horizontal-Tonarmlagers aus der Service-Anleitung funktioniert. Mit Antiskating EInstellung 0,5 muss der Tonarm ohne Hemmung von innen nach aussen gleiten. Hierzu muss er vorher mit Auflagekraft null ausbalanciert werden.

    Der Pustetest funktioniert, der Tonarm bewegt sich durch anpusten von aussen nach innen (AS Einstellung 0). Allerdings zieht der Tonarm bei AS Einstellung 0,5 nicht von der inneren Position nach aussen. Der Tonarm muss erst etwas von innen nach aussen bewegt werden, dann gleitet er ohne Stop nach aussen. Die Einstellung des Horizontal-Tonarmlagers passt demnach. Evtl. streift dann doch das Führungsstück (232) in der inneren Position des Tonarms am Segment (201). Das wäre dann die Erklärung warum der Tonarm am Plattenende hängen bleibt. Jetzt stellt sich nur die Frage wie das Führungsstück so eingestellt werden kann, das es nicht mehr streift, optisch läßt sich das nicht beurteilen. Ich habe eben nochmal den Mode Selector auf Multi gestellt, da gleitet der Tonarm auf AS Stellung 0,5 komplett von Innen nach aussen und bei AS Einstellung 0 von aussen nach innen ? (Fraglich ob die AS Scheibe richtige positioniert ist, sollte der Tonarm bei AS Enstellung 0 nicht stehen bleiben ?)


    Auf jeden Fall ist das ein eindeutiger Hinweis, dass das Führungsstück im Mode Selector Einstellung Single den Tonarm (Segment) behindert.


    Hallo Lutz,


    ob der Spieler die Macken schon vorher hatte kann ich Dir nicht sagen, da ich aufgrund defekter Nadel nicht groß getestet habe sondern relativ schnell mit dem Zerlegen begonnen habe. Ich war der Meinung das Spiel des Horizontal-Tonarmlagers wäre zu gross und hab die Schraube angezogen (mittlerweile wieder gelockert). Die Postion des äußeren und innere Rings sind wie in deinem Bild zueinander versetzt. Ich habe zwar den Tonarm ausgebaut um den Mode Selector zu warten, die Tonarmringe aber nicht zerlegt.


    Hallo Jürgen,


    der Schaltarm (188) scheint leichtgängig zu sein, ebenso die Schaltschiene (167). Ich vermute das Übel liegt an der Auslösung des Startwinkels (248) am Kurvenrad. Ich habe ein Video von unten gedreht und es sieht so aus als ob das Kurvenrad den Startwinkel nicht immer zuverlässig abdrängt.


    Viele Grüße


    Frank

    Hallo Jürgen,


    zum Reinigen des Startwinkels (248) muss ich nochmals die komplette Mechanik zerlegen und das Kurvenrad abnehmen, da bleibt mir wohl nichts anderes übrig.


    Ich habe eben mal das zusätzliche Massekabel abgeklemmt, das Brummen wird deutlich lauter. Meine Cinch-Stecker sind nicht die besten, bisher habe ich immer welche

    von Amphenol verwendet, bei meinen anderen Plattenspielern (721, 1228, 621) brummt nichts.


    Der Liftpimpel hat Luft zum Tonarm, da läßt sich locker ein Papier dazwischen schieben. Der Klang hört sich zum Ende der Platte nicht mehr so klar an wie am Anfang, allerdings

    ist der Tonanabnehmer (Shure V 15 Typ III L-M mit Jico SAS Nadel) mit dem Dual TK montiert, die Ausrichtung müßte also passen.


    Viele Grüße


    Frank

    Hallo Zusammen,


    nachdem ich meinen Dual 1229 überholt habe, hat er leider noch ein paar Macken.


    Mode Selector und Tonhöhenabstimmung funktionieren, die Automatik geht auch weitgehend. Allerdings wird die Steuertaste (48) bzw. eigentlich der Umschalthebel nicht nach jedem Start freigegeben.

    Der Startwinkel (248) müßte eigentlich jedesmal vom Kurvenrad abgedrängt werden und dadurch der Umschalthebel und die Steuertaste in die Ausgangsstellung zurückgebracht werden. Das funktioniert

    aber leider nur ab und zu. Bleibt der Umschalthebel verklemmt muss der Startwinkel von Hand zurückgezogen werden.


    Beim Absenken des Tonarms und schließen des der Kurzschließerkontakte ist ein merkliches Brummen aus den Lautsprechern zu vernehmen. Ich habe an das Audiokabel Cinchstecker angelötet und ein

    zusätziches Massekabel vom 5 schwarzen Tonkabel an den Vorverstärker angeschlossen.


    Als letzter Macken kommt noch hinzu, dass zum Ende der Platte der Tonarm hängen bleibt, so als wenn die Horizontalbewegung des Tonarms gehemmt wäre. Das Spiel im horizontalen Tonarmlager habe ich

    schon etwas vergrößert, der Tonarm bleibt nun anscheinend etwas später (mehr zum Plattenende) hängen. Reibung des Segmentes (201) im Führungsstück (232) konnte ich weder im Single Mode noch im Multi Mode

    feststellen.


    Hat jemand von euch schon ähnliche Probleme gehabt und kann mir Tipps geben, wie ich die Macken abstellen kann ?


    Viele Grüße


    Frank

    Ich habe verzweifelt versucht den Halbmondring mit einem Schraubenzieher abzuhebeln, ausser Kratzern auf dem Pitchregler und der bis dahin kratzerlosen Alublende bin ich jedoch überhaupt nicht weitergekommen.


    Erst der Versuch den Halbmondring mit einer Spitzzange zu lösen war erfolgreich. Wird eine Spitztzange verwendet, dann besteht weder die Gefahr von Verletzungen (mit einem Schraubenzieher besteht latente Verletzungsgefahr), ausserdem gibt es mit der Spitzzange auch keine Gefahr, dass irgendwelche Bauteile zerkratzt werden.


    Gibt es Tipps wie ich Kratzer von der Aluminiumblende entfernen kann ?


    VG Frank

    Hallo Ernst,


    ich bin auch gerade dabei meinen Dual 1229 zu überholen und bin beim Einlesen ins Thema auf Deinen Beitrag gestossen.


    Du hast bei der Renovierung Deines Dual 1229 neue, mindgrüne Aufhängungen am Dosenmotor verbaut. Gibt es diese Aufhängungen zu kaufen ?




    Welche Schrauben hast Du zur Befestigung der oberen Motorbrücke verwendet ? Der Platz zwischen Spulen und oberem Deckel scheint ja nicht zu groß zu sein.


    Viele Grüße


    Frank

    Ich finde die Eichezarge auch wesentlich schöner als das Nussbaumfurnier.


    Als nächstes Projekt werde ich die Nussbaumfurnierzarge des Dual 1229 durch eine Eiche Echtholzzarge ersetzen, bevor es an die Restauration des 1229 geht.

    Heute habe ich nochmals den Plattenspieler aus der Zarge genommen und nach der Ursache für das "Überfahren" des Aufsetzpunktes bei Einstellung 33 Umdrehungen gemacht.


    Ein Beitrag von dirtiest aus dem Jahr 2019 hat mir geholfen den Fehler zu finden.



    Es lag an etwas zu viel Schmiermittel am Federbolzen des Segmentes (Teile-Nr. 230). Aufgrund des Fettes am Ende des Federbolzen ist dieser über den Anschlag (Teile-Nr. 189) gerutscht,

    der den Tonarm beim Einschwenken in der richtigen Lage hält, damit sich dieser am Plattenanfang absenken kann.



    VG Frank

    Jetzt habe ich den Plattenspieler doch zu früh gelobt, und schon gibt es ein Problem mit der Automatik.


    Beim Starten mit 33 Umdrehungen setzt der Tonarm nicht mehr am Anfang der Platte auf, sondern irgendwo in der Mitte der Platte.

    Dieses Problem hatte ich auch unmittelbar nach dem Zusammenbau, allerdings lies sich dass ab und zu durch umstellen auf 45 und zurückstellen auf 33 lösen.


    Der Plattenspieler hat für längere Zeit richtig funktioniert, nachdem ich die Tonarmhöhe richtig eingestellt hatte und den Tonarm abgesenkt habe.


    Was könnte die Ursache für das falsche Aufsetzen des Tonarms sein ?


    Frank

    Hallo Zusammen,


    ich habe die Restaurierung meines Dual 721 abgeschlossen und dem Plattenspieler auch gleich eine neue Zarge verpasst.


    Der Plattenspieler hat zwar vor der Restaurierung recht gut funktioniert, allerdings war ein deutliches Einschaltknacksen zu hören, die Kontakte am Umschalter von 33 auf 45 waren nicht mehr in Ordnung, beim Schalten von 45 auf 33 traten deutliche Gleichlaufschwankungen auf. Lift und Tonhöhenverstellung mußten neu geölt bzw. entfettet und neu gefettet werden. Ausserdem stand eine Zerlegung des Motors mit Neuschmierung an. An der hinteren linken Ecke war ein Lenco Nassläufer verbaut, leider waren da schon Korrosionsspuren vorhanden.


    Ich habe zuerst versucht nur die hintere linke Ecke zu lackieren, war aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden und habe dann doch die ganze Platine lackiert. Bei der Gelegenheit mußte ich die ganze Mechanik entfernen und konnte anschließend alles entfetten und neu schmieren.


    Durch Helge´s Aktion mit den Nachbauhauben konnte ich mir ein Klarsichthaube zulegen, war aber mit der originalen folierten Pressspannzarge nicht wirklich glücklich. Ich habe mich entschieden die schlanke Form der Originalzarge zu erhalten und nur die Leisten auf eine Breite von 5 cm zu vergrößern. Als Holz habe ich mir Parkettdielen aus Eiche ausgesucht und diese entsprechen zugesägt, so, dass der Kunstoffrahmen und die Haubenmechanik weiter verwendet werden können.


    Der Dual 721 sieht nun wieder aus wie neu und kommt meiner Meinung nach auf dem Eiche Untergestell mit der Eichezarge richtig gut zur Geltung. Mit dem Shure V 15 Typ III Tonabnehmer mit JICO SAS Nadel auf Boron Nadelträger macht der Plattenspieler ohne lästiges Einschaltknacken wieder sehr viel Freude.



    Viele Grüße


    Frank

    Der Dual 1228 ist jetzt fertig, mit neuem AT VM 95 ML Tonabnehmer, ich muss sagen der Klang ist beeindruckend und gefällt mir momentan fast noch besser als der Klang des Dual 721 mit Shure V-15 Typ III L-M mit JICO Nadel auf Boron Nadelträger. Saubere Bässe und nicht zu aufdringliche Höhenwidergabe.


    Dem 1228 habe ich auch gleich noch eine neue Zarge verpasst.


    VG Frank

    Hallo Peter,


    ich habe gestern nochmal im Board rumgesucht und bin auf einen Beitrag von Dir vom 01.August 2016 gestoßen:


    2. die Sperrklinke. Das ist ein Messingblech und es wird auf dem Chassis und zwischen seinen Befestigungen ohne begleitenden Schmier eingesetzt, um ein Verkleben zu verhindern. Das Problem ist, daß der Bolzen vom Tonarmsegment, der die Schaltklinke anzieht, wenn der Arm von Hand Richtung Platte geschwenkt wird, an einer Kante immer leicht anstößt. Dort bildet sich ein leicht zackiger Grat. Mit einem feinen Stückchen Schmirgelpapier mal innen um diese herausstehende Nase der Sperrklinke fahren, um den Bereich wieder etwas zu glätten.

    Das ist das eine, das andere ist, daß die Sperrklinke durch einen Vierkantbolzen unter einer Unterlegscheibe verriegelt wird, indem sie sich dahinter hakt. Dieser Vierkant wird durch eine Schlitzschraube auf dem Chassis befestigt. Du solltest bitte mal diese Schlitzschraube lösen, dann die Sperrklinke mit ihrer Seitenwand gegen den Vierkant drücken (Richtung Tellermitte) und die Schlitzschraube dabei wieder andrehen. Das sorgt dafür, daß der Vierkant glatt an der Sperrklinke anliegt.


    Wenn Du ganz mutig bist ( ^^ ) drehst Du die Schlitzschraube mal ganz raus und nimmst die Unterlegscheibe ab. Die ziehst Du mit der Seite, wo die Sperrklinke läuft, mal über 600er oder 800er Schleifpapier. Ich habe auch schon erlebt, daß sich dort winzige Druckränder oder Grate gebildet haben, die ein freies Verschieben der Sperrklinke unter der Scheibe behindert haben. Durch die Form der Sperrklinke wird diese zwischen Chassis und Unterlegscheibe minimal geklemmt und gehalten.


    Ich habe daraufhin die Sperrklinke ausgebaut und gründlich gereinigt und entfettet, ebenso die Unterlegscheibe, an meiner Sperrklinke und an der Unterlagsscheibe waren allerdings keine Grate, ich mußte also nicht mit dem Schmirgelpapier ran. Zudem habe ich auch noch den Rillenbolzen ausgebaut, gereingt, entfettet und leicht geölt. Nachdem ich alles zusammengebaut habe fühlte sich aller leichtgängig an und es war kein so großen Widerstand beim Entriegeln des Tonarms zu spüren.


    Bei der Funktionskontrolle mit automatischen Start, setzte sich der Tonarm ruhig in Bewegung, und schwenkt gleichmässig ohne ruckeln zur Platte senkt sich ab. Jetzt funktioniert der Platten spieler ohne Macken.


    Hauptgrund war die verklemmte Sperrklinke !


    Vielen Dank für Deinen Tipp, sehr gut dass wertvolle Tipps im Forum nicht verloren gehen. :)


    VG Frank

    Ich habe gerade in einem alten Beitrag aus dem Jahr 2012 einen guten Hinweis bekommen, die Klinke neu zu justieren.



    Das Bild stammt aus der Serviceanleitung des 701, beim 1228 ist die Klinke Bauteil Nr. 203. Ich habe die Klinke ausgebaut um sie zu reinigen und neu zu schmieren, dabei habe ich sie mit ziemlicher Sicherheit ungenau montiert. Das könnte wirklich der Grund für das Ruckeln des Tonarms sein. Ich muss mich morgen mal dranmachen und versuchen die Klinke zu justieren.


    Hier der Auszug aus der Serviceanleitung des 1228:



    VG Frank

    Hallo Peter,


    ich habe gerade nochmals den Umschalthebel (189) demontiert um zu schauen ob der "Rillenbolzen" (191) verklebt ist, war aber nicht der Fall. Mit der Anleitung auf Seite 15 der Serviceanleitung, die Nadel 2-3 mm über den Schalthebel (44) durch drehen an der Stellhülse (damit horizontale Bewegung beim Wechselvorgang nicht behindert wird) ist jetzt zumindest das Hochschnellen und Nachfedern beim Startvorgang beseitigt. Der Tonarm fährt jetzt maximal hoch und kann nicht mehr nachfedern. Allerdings rastet der Tonarm beim Schwenken in Richtung Plattenteller regelrecht einmal ein, bevor er dann weiterschwenkt in Richtung Teller. Die Mechanik muss irgendwo hängenbleiben, bevor dann entkoppelt wird und der Tonarm aufsetzen kann.


    Ich muss mir ein Brett mit Aussparung zurechtmachen, damit ich die Mechanik beim Startvorgang von unten beobachten kann um hoffentlich zu entdecken an welchem Punkt die Mechanik einrastet bzw. hängenbleibt.


    Ich habe auch ein Video gedreht, dort ist das Einrasten / Hängenbleiben des Tonarms zu erkennen, wird allerdings nicht viel zur Lösung des Problems beitragen.


    VG Frank