Beiträge von bauerw

    Mal sollte immer eine N91 in der Hinterhand haben :/ wenn dir das M91 gefällt bleib dabei, ist ein feines System. Mit etwas Geduld findet man auch hier und da noch gelbe HiTrack Nadeln, und die sind wirklich toll.


    Das M91 ist für meine Ohren das ausgeglichenste, ich kenne die Vorzüge. Mich hat nur etwas verwundert, dass es gerade für Hardrock empfohlen wird. Finde da doch eher das M95 geeignet, das V15III hat mich ohnehin nie groß begeistert. Aber so gehen die Geschmäcker und Wahrnehmungen eben auseinander, mal wieder ein Beweis dafür, wie brauchbar eine subjektive Einschätzung im Kontext mit einer Tonabnehmerberatung ist.


    Bei mir funktioniert das M91 mit JICO SAS prima für Jazz und audiophile Sachen :thumbup:


    Der schiefe Turm von Pisa ist 57m hoch und steckt nicht als spitzer Kegel zur Hälfte in nem tiefen Graben. Das ist als ob man vom Elsass aus erkennen könnte, ob der Eiffelturm noch gerade steht :/


    Ganz ehrlich, ihr habt meine aufrichtige Anerkennung für eure Adleraugen, ich bin leider schon 40, da klappt so was nicht mehr :D

    RESPEKT :thumbup:


    Du meinst also, du könntest eine Jico SAS auf wenige Grad Abweichungen mit dem bloßen Auge exakt im rechten Winkel zur Platte ausrichten?


    Wie schade, dass es "Wetten, dass..." nicht mehr gibt =O (Gut, es soll ja auch Menschen geben, die Kabel klingen hören)

    Die Diamanten kann ich (noch) sehr gut mit bloßem Auge erkennen und deren Winkel zur Platte gut einschätzen. So stellt es sich am genauesten ein, bzw. kann kontrolliert werden, ob auch alles passt.


    Das mag für den ein oder anderen grobschlächtigen Rundnagel noch nachvollziehbar sein, aber wenn ich beispielsweise an das AT150MLX zurück denke, da waren Cantilever und Stein mit den Auge fast nicht sichtbar, erst Recht nicht in der Rille. Und da soll man dann mit dem Geodreieck den exakten Winkel bestimmen? Das wäre ja ungefähr so, als ob man mit einem Bauwinkel versucht, auf Millimeterpapier zu zeichnen ^^


    Sorry aber praktikabel ist das ganz sicher nicht. Da bleibe ich bei der VTA Einstellung und gehorsche meinem Gehör :thumbup:

    peter: der SRA beschreibt für mein Verständnis die senkrechte Achse durch den Diamanten im rechten Winkel zur Platte. Wie macht man das bei einem winzig kleinen Shibata-Steinchen? Das ist mit bloßem Auge und Geo-Dreieck doch mir ganz grob und näherungsweise möglich... Oder verstehe ich das falsch?

    Wie kontrolliert man denn den korrekten SRA? Bei mir scheitert diese Theorie immer an meinem Vorstellungsvermögen. Kann mir nicht erklären, wie man das mit bloßem Auge feststellen soll, deshalb postuliere ich beim Justieren nach wie vor, dass der VTA korrekt eingestellt ist, solange man klassich die Parallelität von Tonarm/Systemkörperunterkante zu Plattenoberfläche heran zieht. Die Angabe von 15 Grad kenne ich von Lucky's Seite, und eben auch nur von dort. Wenn man sich vor Augen führt, dass der VTA-Ausgleichskeil für den 1019 bei 6-7 Grad liegt, kann man sich nur schwer vorstellen, dass 15 Grad eine sinnvolle Einstellung ist, die zudem selbst mit höhenverstellbaren Tonarmen nur schwer realisierbar scheint...


    ... ich habe selbst schon Ausgleichskeile gemacht, zuletzt für den 1019. Keine große Sache, man nehme Hartholz, stelle auf der Tischkreissäge eine Winkel von 15 Grad ein und säge eine Lamelle runter, aus der man mit Laubsäge und Schleifpapier den kleinen Keil raus arbeitet....

    Es waren an diesem Abend sicher auch einige trainierte Goldöhrchen im Auditorium. Am Ende waren wir uns einig, dass einzig die LP herausstach, weil sie ab und an knisterte. Ansonsten waren keine Unterschiede hörbar.

    Das werden viele nicht gerne hören, aber dies wurde auch durch Studien belegt. Bei Bedarf kann ich die Auswertung einer Studie hier anhängen.

    Bloß nicht, so was endet regelmäßig in Streit und ... (Achtung Leute, bleibt stark, ich sage es schon wieder =O) ZENSUR!

    Darf ja jeder handhaben, wie er will. Das Schöne ist ja auch die Haptik der schwarzen Scheiben und die Zeremonie drum herum. Habe ganz vergessen, dass ich ja auch noch meine DL-103 MCs in Betrieb habe. Die mag ich in der Tat sehr gerne, betreibe sie mit Cinemaq Übertragern an einer Röhrenvorstufe. MCs mit Shibata brauche ich für mich aber einfach nicht mehr, da lege ich lieber eine CD auf!


    Die räumliche Darstellung und die Wärme von Vinyl schaffen eine CD oder Streaming meines Erachtens nach nicht.

    War mal auf einem Themenabend Vinyl - CD - Stream auf den Hifi Bauernhof in Altusried. Es wurden Geräte ähnlicher Preisklassen an einer Mittelklassekette um 2000€ angeschlossen und Musik aus aktueller Produktion (gleiches Mastering, verschiedene Medien) kredenzt und verglichen.


    Es waren an diesem Abend sicher auch einige trainierte Goldöhrchen im Auditorium. Am Ende waren wir uns einig, dass einzig die LP herausstach, weil sie ab und an knisterte. Ansonsten waren keine Unterschiede hörbar.


    Viele Grüße

    Ich hatte einige MCs mit großem Namen (Benz, SPU, Hana), aktuell noch ein Goldring Elite. Aus technischer Sicht stimmt das natürlich, was Manfred schreibt, aber durchgesetzt haben sich bei mir im wesentlichen MMs.


    Je besser das System und je hochwertiger der Schliff, desto näher kommt man ans Ideal der perfekten Abtastung. Wenn ich das erreichen möchte, höre ich CD oder streame. Was für mich den Charme der analogen Reprodktion ausmacht ist das Soundinng der Tonabnehmer. MCs empfinde ich aus dieser Überlegung heraus (häufig) als zu glatt, und damit "langweilig".


    Viele Grüße

    Jörg