Beiträge von Puuhbaer68

    Den Tonarm mit "sanfter Gewalt nach unten drücken"?


    Warum geht man nicht einfach hin (zumindest beim CS5000 funktioniert das) und nimmt den Riemen ab? Kann man durch die Löcher im Teller doch prima machen. Muss man noch nicht einmal den Teller abnehmen. Mit einem flachen Gegenstand (ich nehme die Rückseite einer Pinzette) kann man dann anschließend den Riemen wieder "aufnehmen" und über den Motorpulley führen.

    Der Motor kommt auf seine Drehzahl und gibt den Lift frei. So kann man mit der Schablone den Überhang einstellen und auch die Auflagekraft kontrollieren.


    Ok, bringt jetzt für den CS630Q auch nicht viel ... .

    "Wackel mal am Kabel" war doch in den 90ern (?) so eine Werbung, oder?


    Hört sich fast nach Wackelkontakt an.

    Welche Kabel sind denn da dran? Noch die Originalen mit den Originalsteckern?


    Wenn ja, 5-10cm abknispen und neue Stecker verlöten.

    Ich würde ja fast behaupten, dass der Kurzschließer kurzschließt ;).

    Mach doch mal das, was Micha (mickdry) so gerne vorschlägt: ein dünnes Papierchen zwischen die Kontakte des Kurzschließers schieben und wieder testen/messen.


    (oder wurde das schon getestet?)

    Nach meiner Erfahrung mit beiden 626, die ich hatte, bleibt der Motor stehen, wenn der Pitch-Poti und/oder die Potis auf der Motorsteuerplatine "einen weg haben".

    Den Pitch "außen" (lt. Servicemanual 5k) habe ich bei beiden durch mehrfaches hin- und herdrehen "richten" können, die beiden auf der Motorsteuerplatine habe ich jeweils ersetzt. Wenn ich mich recht erinnere, ahebn die 10k und 22k, wobei ich die 22k durch 25k erstezt habe (weil "C" nichts anderes vorrätig hatte).

    Leider kann ich dir da nicht genau helfen, kenne den 2235Q nicht "persönlich" ;). Ich bin mir aber sicher, dass hier bald die Spezialisten was schreiben werden.

    Und ja, die Schiene muss sicherlich wieder raus :( - glaube ich.

    Hm,

    habe ich irgendwo deinen Namen erwähnt? Ich wüsste nicht.

    Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass die Nachbaunadel eventuell KEINE Jico sein könnte. Oder? Darum geht es doch auch gar nicht.


    Ich schrieb - das kann man nachlesen - dass für MICH zu einem funktionierenden Plattenspieler eine Nadel dazu gehört. Bietet mir nun jemand einen angeblich funktionierenden Plattenspieler für 170,-€ an, dann gehe ich davon aus, dass dort auch eine Nadel montiert ist!

    Wenn dann der Käufer auftaucht und es wird ihm erzählt, dass die Nadel nicht dazugehört, weil nicht explizit erwähnt, dann ist das für MICH schon fast eine arglistige Täuschung - MEINE Meinung!

    Und ich schrieb auch NIRGENDWO, dass ich für die 170,-€ eine NEUE Nadel erwartet hätte! Aber wenigstens eine gut funktionierende. Dann hätte er wegen mir auch noch eine zusätzliche neue Nadel für einen zusätzlichen Betrag anbieten können - hat er aber nicht.

    Richtiger wäre es wohl gewesen (wieder MEINE Meinung), der Verkäufer hätte den Spieler so ausgepreist, dass die Nadel schon eingeschlossen ist.


    So fährt der nichtsahnende potentielle Käufer zum Verkäufer, im guten Glauben für 170,-€ einen voll funktionierenden Spieler kaufen zu können, nur, um dann vor Ort um weitere 50,-€ "erleichtert" zu werden. Nicht wissend, ob die Nadel überhaupt auch nur annähernd diese 50,-€ Wert ist. Und der Käufer hat schon fast keine andere Wahl, als das zusätzliche Geld auszugeben, das er nie geplant hatte, auszugeben.


    Für MICH ist das ein ganz schlechtes Geschäftsgebahren!


    Ich habe im letzten Jahr auch einen 621 gekauft - für 50,-€. Für den habe ich einen Umweg von ca. 45km in Kauf genommen. Daran habe ich gemacht:

    Spieler zerlegt, gereinigt, zusammengebaut und geschmiert, Steuerpimpel ersetzt, Knallfrösche erneuert, Netzteilelkos erneuert, die beiden Drehzahlpotis auf der Motorplatine erneuert, die beiden Röder-Kondis erneuert, alle Kontakte gereinigt (und nicht nur mit Kontaktspray eingesprüht), Haube komplett geschiffen und poliert (anschließend nahezu Neuzustand), neue Cinch-Kabel mit niedriger Kapazität und neue Metall-RCA-Stecker angelötet, Massen getrennt und zusätzliches Kabel für den Potentialausgleich, Einstellarbeiten ...

    Verkauft habe ich den Spieler (nach ca. einem 1/2 Jahr "Testphase" bei mir) für 160,-€ - mit Nadel (wenn auch nur eine Nachbaunadel unbekannter Herkunft).


    So what?

    Zum Tonarm:
    Der CS621 hat einen sogenannten "Rillenfinder", der "aktiv" ist, wenn man ohne Automatik den Tonarm zur Platte führt. Kommt der Arm dann an diesen Widerstand, den du gesprüft hast, weiß man, dass dort die Platte beginnt. Tolle Sache, wenn man nicht mit Lied 2 beginnen möchte ;).

    Was man dann natürlich nicht machen sollte, ist, den Arm mit Macht weiter zu drücken.

    Wenn man manuell vorgehen möchte, muss man den Arm an der "Rillenfinder-Position" mit dem Lift ablassen, den Arm eine Kleinigkeit weiter nach innen bewegen, dann kann man den arm wieder am Lifthebel hochheben (muss man natürlich nicht).


    Als erstes würde ich nun mal den Arm auf der Stütze arretieren und die Automatik starten, dann "sortiert" sich die Mechanik neu. Anschließend sollte alles wieder funktionieren.

    Ob sich bei deiner Aktion der Start-Stop-Hebel (oder sonstige Mechanik) eventuell gelockert oder verzogen hat, kann ich natürlich nicht beurteilen.


    Die Strobolampe könnte nach so langer Zeit natürlich an ihrem Lebensende angekommen sein, das hat aber sicherlich nichts mit den anderen Sachen zu tun. Das sollte reiner Zufall sein. Das Strobo-Glimmlämpchen könnte man zunächst einmal in seiner Fassung umdrehen, sollte dann wieder direkt "anpringen", wenn da nicht schon mal jemand vorher auf diese Idee kam ;). Dann hilft das auch nichts mehr.


    Was deinen Kauf angeht:
    Die 50,-€ extra für eine augenscheinliche Nachbaunadel (steht nichts drauf) für das DMS242 hätte ich da nicht noch drauf gelegt. Für 170,-€ sollte ein "funktionierender" Plattenspieler (ob überholt oder nicht) auch eine Nadel haben, denn sonst "funktioniert" er meiner Meinung nach nicht. Zu behaupten, dass in einer Verkaufanzeige nicht explizit auf eine Nadel hingewiesen wurde, würde ich persönlich schon als "frech" empfinden. Ich hätte nciht gekauft.


    Eine niegelnagelneue elliptsiche Nachbaunadel von Jico kostet bei Thakker 49,-€, die anderen sind günstiger. Für die 50,-€ sollte die Nadel also in einer verschlossenen Originalverpackung gewesen sein, sonst war sie gebraucht und zu teuer.

    Hm,
    bei meinem CS5000 ist die "Kupplung" fest auf der Platine verlötet, die direkt unter dem Tonarm sitzt. So ganz einfach kommt man da nicht ran. Wenn man da keine ruhige Hand beim Auslöten hat, hat es schnell den Kunststoff des Tonarmgehäuses erwischt.
    Das "Problem" bei mir waren eher schon "an-oxidierte" Käbelchen am Stecker (das kleine Stückchen, die die blanken Drähtchen raus schauen). Wenn, dann würde ich mir ein "Set" solcher Stecker/Kupplungen zulegen und sehen, was davon passt.

    Ich habe das "Problem" bei mir einfach mit etwas WD40 und mit einer alten Zahnbürste "erledigt". 8)

    Hallo Frank,
    ein neues Kabel würde ich da auch nicht dran machen, denn das Kabel ist innen an einem recht kleinen 5-pol. Stecker angebracht. Das Kabel dort herauszubekommen, ohne den Stecker kaputt zu machen, ist schon eine Herausforderung, ein neues Kabel in diesen Stecker hinein zu bekommen, ist so gut wie nicht möglich, ohne dass etwas dabei zerbröselt. Mir war es bislang auch nicht möglich, den genauen Steckertypen heraus zu bekommen.

    Wolfgang,
    was willst du denn an einem 5000er warten? Da ist keine Mechanik drin, die es zu warten gäbe. Lediglich der Tonarm hat "Mechanik". Wenn man von halbwegs pfleglicher Behandlung ausgeht, kann dort nicht viel passieren. Spiel der Tonarmlager könnte man vorab mal durch "erspüren" versuchen herauszufinden. Die kann man aber nachstellen. Funktion des Anti-Skating kann man auch vorab testen.


    Der Knallfrosch und die beiden großen Elkos sollten erstezt werden, das Motor-Pulley und die Lauffläche des Riemens am Teller gereinigt werden, sonst stimmt die Drehzahl nicht. Wenn danach immer noch zu schnell oder langsam --> neuer Riemen. Das war es aber auch schon.


    Ob die generellen Funkitonen vorhanden sind (die durch die Elektronik gesteuert werden), kann man ja ausprobieren.

    Oh, ein Brüllwürfel-Set.


    Du möchtest mit deinem Schallplattenspieler, angeschlossen an den Sherwood-Verstärker, ordentlich Platten hören?

    Dann tu dir selbst einen Gefallen und kaufe nicht wieder solche Plastikteile. Ich weiß gar nicht, wo man sowas überhaupt findet? Auf der offiziellen Homepage des Herstellers jedenfalls nicht.


    Reimar, ist nicht böse gemeint, aber wenn du für solche Lautsprecher Geld ausgibst, ist das meines Erachtens rausgeschmissenes Geld. Wenn du nur ein klein wenig mehr investierst (mehr als 200-250€ sind gebraucht eigentlich gar nicht nötig), dann bekommst du auch 2 vernünftige Regallautsprecher, wie z.B. die von mir vorher verlinkten KEF (oder auch andere, z.B. Dali Zensor 1 (für 260€ NEU bei Amazon), Magnat Quantum 500/600er Serie, ...).


    Glaube mir, du wirst den Unterschied hören. Schließlich möchtest du ja nicht, dass du nachher dem ollen Plattenspieler die Schuld für meisen Klang in die Schuhe schieben musst ;).

    Nun,
    wenn du nicht gerade "volle Pulle" aufdrehen möchtest (also immer schön laut um die Nachbarn zu ärgern ;)), dann sind die "Watt" sowas von egal!


    Warum?

    Weil du für Zimmerlautstärke nicht mehr als ca. 1 Watt benötigst. Lediglich der Bassimpuls hat mal mehr Leistung. Die "Watt"-Angabe bei den Lautsprechern bezieht sich darauf, wie viel "elektrische Leistung" der Lautsprecher abkann, ohne dass die Spulen durchbrennen.

    VORHER fallen dir aber die Ohren ab! Würde ich drauf wetten.


    Also, wenn du nicht immer voll aufdrehst, dann reichen eigentlich alle Hifi-Lautsprecher, die min. 4 Ohm haben (das sollte der Verstärker abkönnen, kann aber auf die Schnelle nichts im Netz dazu finden). Wenn du gerne und viel sehr laut hören möchtest, dann sicherheitshalber welche mit 8 Ohm (weniger Belastung des Verstärkers), aber die werden schwer zu finden sein.


    Wie laut die Lautsprecher dann am Verstärker werden, hängt vom sogen. "Kennschalldruck" (dB/1W/m, also wie laut wird der Lautsprecher mit 1 Watt Leistung in 1m Entfernung) der Lautsprecher ab, NICHT von deren "Watt"-Angaben.


    Wenn du mit deinen Magant (welche sind das denn?) im Wohnzimmer zufrieden bist, warum dann nicht solche (z.B. Regalboxen aus der gleichen Serie) gebraucht bei den Kleinanzeigen für kleines Geld erwerben?

    Kleine Lautsprecher, die ich selbst habe und die ich gerne empfehle: KEF Q100. (nicht von mir) (Neupreis waren mal 500,-€/Paar)

    Darf ich ehrlich sein?


    Besorge dir 2 neue (oder gebrauchte, ganz egal) Lautsprecher, die dafür gedacht sind, "ganz normal" an einen Hifi-Verstärker angeschlossen zu werden. Also welche, die nicht über Cinch-Stecker, Subwoofer oder sonst wie geschaltet werden müssen. Einfach welche, die 2 ganz normale Lautsprecherklemmen/Schraubanschlüsse haben (rot und schwarz).

    Die Lautsprecher, die du da hast, gehören nun mal zu dieser "Tevion-Anlage" - und sonst nirgendwo hin.

    Gernot,
    die Bilder habe ich mir richtig angeschaut, genau deshalb frage ich ja nach.


    Will man wirklich die Lautstärke an den Boxen/Subwoofer regeln?

    Also ich möchte das nicht, ist doch überhaupt nicht zwweckmäßig - meiner bescheidenen Meinung nach.

    Für was hat man denn einen Lautstärkeregler am Verstärker, wenn man den nicht nutzen kann?


    Und das "normalerweise" Cinch-Stecker an Lautsprechern dran ist, wäre mir auch neu. Dass die bei diesen Tevion-Teilen so ist, mag ja sein, aber das ging für mich nicht aus dem Eröffnungspost / den Bildern heraus.

    Hä?

    Line Out ist ein fester Ausgang am Verstärker, wie regelt man denn da die Lautstärke?


    Ich verstehe nicht so wirklich, welche Teile du da hast und wie du die nun angeklemmt hast. Haben denn die "Satelliten-LS" Cinch-Anschlüsse? Ist das ein komplette Tevion- Set?


    Aber egal, es scheint ja zu funktionieren (aber wie man die Lautstärke regelt, würde mich interessieren?).

    Normal ja, den Subwoofer an den Verstärker, und an den Subwoofer hängst du dann die Satelliten, sprich Mittel/Hochtonlautsprecher. Drauf achten, ob du nen aktiven ob passiven Sub hast.

    Gruß,Matthias

    Was aber absolut vom verwendeten Subwoofer abhängen würde!


    Ich stimme Gernot zu, die Angaben des TE sind etwas dürftig.


    jaga (ist das dein richtiger Name?):

    Wenn du einen aktiven (also mit integriertem Verstärker) Subwoofer mit Hochpegeleingängen hast (lautsprecheranschlüsse mit "IN" bezeichnet am Sub), dann kannst du diesen parallel zu den anderen Lautsprechern anschließen. Die Hochpegeleingänge eines solchen Subwoofers haben eine so hohe Impedanz, dass diese parallel zu den Lautsprechern dem Verstärker nicht schaden.

    Hat dein Sub keine solchen Anschlüsse, kannst du ihn auch nicht an diesem Verstärker verwenden.


    Einen passiven Sub (also ohne internen Verstärker) würde ich nicht parallel dazu klemmen!