Beiträge von einfach-gute-Weine

    Was hat den der Verstärker für Macken?

    Hallo Hajo

    Wenn ich eine Quelle einstellen will, springt diese erst mal hin und her bis sie dann auf der gewünschten stehen bleibt. Es kam auch vor, daß sie plötzlich von Phono auf CD gesprungen ist. Aber das ist nicht so tragisch, da der Verstärker nur übergangsweise spielt.........bis der Rotel repariert ist. Falls da noch was zu machen ist.........?

    LG

    Da muss wahrscheinlich der Input Selektor zerlegt und gereinigt werden. Bei Onkyo Amps und auch anderen Marken tritt das gerne auf. Quick and dirty wird da gerne Kontaktspray reingesprüht. Geht dann einige Male und dann wieder nicht. Wenn Du den Verstärker ausschaltest und den Quellen Wahlschalter etliche Male hin und her drehst, sollte es erstmal wieder funktionieren. Hilft aber nicht auf Dauer.

    Es ging mir nicht darum, Rüdiger zu "entmutigen" und natürlich soll er weiter fragen. Gar kein Problem. Geht dann halt mehr in Richtung "learning by doing". Kann man auch machen.


    Bin übrigens selbst immer wieder auf der Suche und erhebe wahrlich nicht den Anspruch die endgültig glücklich machende Konstellation gefunden zu haben. Das macht - wie hier schon gesagt wurde -auch einen Teil des Reizes aus.

    Zitat vom Freitag-Mittag: "... Deshalb kam mir der 601 mit dem M20E eigentlich recht interessant vor ..."


    Zitat vom Freitag Abend: "... Ich sehe es mittlerweile auch so, dass ich meinem vorhandenen 1218 einen besseren TA verpassen sollte ..."


    .... vor 23 Stunden: "... Ich nehme auch sehr gerne noch Tipps für alte sehr gute TAs entgegen, die beim 1218 passen und, wofür ich auch noch Nadeln bekomme ..."


    .... vor 21 Stunden: "... Ich schiele grad nach einem 1229. ..."


    .... vor 17 Stunden: "... Eigentlich brauche ich keinen Wechsler ..."


    ... vor 1 Stunde:


    Erneute Kehrtwende. =O Du bist tatsächlich ein "ewig Suchender", wie Du Dich selbst korrekt beschreibst. Könnte halt sein,dass so mancher, der Dich hier so bereitwillig mit Tipps versorgt, dann irgendwann keine Lust mehr hat, Dir auf Deiner Suche zu folgen, - bei all den Haken, die Du so schlägst.

    Es kann auch gut sein, dass ich bereits einen guten Klang habe, kann es aber mangels Vergleich nicht beurteilen.

    An dem Satz bin ich kleben geblieben! Wie klingt es denn für Dich? "Gut:)" (ok), "Toll ^^" (schon besser), "Wow :love:" (dann macht es richtig Spaß)?


    Für das "Wow" muss etliches passen und einiges wurde bereits angesprochen - z.B. Raumakustik. Der Tonabnehmer gehört auf jeden Fall dazu und die richtige Kombi Dreher/TA bringt oft einen beachtlichen Gewinn. Und da würde ich Dir auch raten, anzusetzen. Die Dreher Deiner Wunschliste können alle gut als Basis dienen, - das gilt aber auch für die beiden bereits vorhandenen Kandidaten. Probier einfach einmal einen TA mit einer guten, scharfen Nadel z.B. an Deinem 1218 aus - am besten neue Originalnadel, um erst gar keine Zweifel am Nadelzustand aufkommen zu lassen. Das kannst Du dann mit dem ELAC vergleichen, um sicherer zu werden. Und der neue TA passt dann oft auch an irgendwann zugelaufene "Neu"-Dreher :D


    Im übrigen stehen zwei Dinge innerhalb der viel beschriebenen "Komponenten-Kette", die sehr wesentlich sind für das Klangempfinden: Ganz am Anfang die Schallplatte selbst. Da gibt es produktionstechnisch die volle Bandbreite von grottenschlecht bis genial. Darauf hast Du nur bedingt Einfluß (eigentlich nur durch entsprechende Auswahl). Zweitens das letzte Glied der Kette - Deine Ohren ^^. Das Gehör läßt bekanntlich mit dem Alter nach - individuell sehr unterschiedlich. Da hast Du eigentlich gar keinen Einfluß (mehr) drauf. Damit will ich sagen: Besser ist fast immer denkbar, nicht immer aber sinnvoll. Nicht wenige "High-Ender" haben schon bekennen müssen, dass sie - je mehr sie verändert und "verbessert" haben, das Gefühl hatten immer unzufriedener zu werden. Klingt paradox, - kann ich mir aber gut vorstellen.

    Ich würde es preislich so einordnen:


    Variante A: Komplett revidierter 1229 - 180-240 EUR je nach optischem Erhaltungszustand - z.B. hier im Board


    Variante B: Unrevidert, aber komplett und optisch gut erhalten: 70 - 110 EUR (je nach Variante). Den dann selbst revidieren oder hier von einem Board-Mitglied revidieren lassen. Das erhöht dann noch den Preis, - Du weißt dann aber, was Du hast.


    Bei dem Dir angebotenen 1229 liegst Du irgendwo dazwischen - nicht Fisch, nicht Fleisch. Im Reparaturfall ist er dann zu teuer (gewesen).


    Eine Frage hätte ich noch bezüglich des Systems und der Nadel.

    Es ist das DMS 242 installiert und noch mit der originalen Nadel.

    Welche Nachbaunadel würde ich denn heute noch für dieses System bekommen, die auch entsprechend gut ist.

    In der kleinen Bucht wird schon seit einiger Zeit eine NOS-Nadel zum DMS 242 angeboten


    https://www.ebay-kleinanzeigen…-242/1423788211-172-20248


    Ich hätte noch ein komplettes DMS-242-System inkl DN 241 anzubieten. Nadel und System neu und ungespielt in OVP. Steht auch in der kleinen Bucht drinne und ist etwas günstiger als die oben verlinkte Nadel. Falls Interesse einfach PN.

    Hallo,


    Mike hat ja geschrieben, dass er kein großer Bastler ist. Dann kommt für die Anschaffung eines Drehers - egal welcher es ist - nur ein ordentlich gewartetes Gerät in frage. Alles andere ergibt über kurz oder lang nur Frust. Bei einem 704 (und den meisten anderen) wird es dann nicht unter 200 EUR abgehen. Gute Adresse ist natürlich Jo, aber auch andere Anbiter hier im Board. Dann hat man i.d.R. jedoch keine neue Nadel, - die kommt noch on top, will man auf der sicheren Seite sein. All das sollte man bedenken. Ein Zweitdreher hat absolut seinen Reiz und bringt dann weitere Vorteile, wenn man die Dreher parallel betreiben kann. Das dürfte mit dem Arcam nicht ohne zusätzlichen Preamp möglich sein. Also kommt hier eine weitere Investition hinzu.


    Ich würde empfehlen, das Szenario einmal zu Ende zu denken und dann nach Budget zu entscheiden. Die Investition in eine OM 30 oder 40 Nadel für den vorhandenen 505 ist schon eine Option. Sollte der Dreher einmal ersetzt werden, läßt sich das OM-System verpflanzen.

    Bei 1p Auflagekraft und neuer Nadel würde mich es schon etwas beunruhigen, wenn der TA schon fast aufliegt. Peters Test gab da schon 1,4 -1,5 p an, um diesen Zustand zu erreichen (soweit ich mich erinnere). Hast Du die Auflagekraft mit einer Tonarmwaage nachgemessen?


    Bei mir läuft seit kurzem eine NOS-Nadel, schwarz-gelabelt als ORTOFON M20E (am CS 731 Q), - und die hält brav Abstand zum Vinyl und klingen tut sie trotzdem klasse.

    ...die von oli passen eigentlich fast immer.


    romme

    Das dachte ich auch. Der erste Versuch bei meinem 731 war deshalb der etwas höhere Pimpel von Oli, danach der "normal" hohe. Beide zeigten den Versatz am Aufsetzpunkt. Dachte dann schon am eine andere Ursache. Letzter Versuch war der Revisound in gelb und da war es dann gleich besser. Die Pimpel von Oli sind weicher im Material und etwas "klebriger". Der Revisound relativ glatt.

    Guten Morgen


    Ja und Nein! ?


    Wenn alles passt, soll er es nicht machen. Bei meinem 731 war das nach dem Pimpeltausch auch so. Alle Versuche, das über die Höheneinstellung hinzukriegen, waren umsonst. Dann unterschiedliche Pimpel getestet, - beim dritten hat es geklappt. Muss Mal nachsehen, welcher Pimpel das jetzt war.


    Also mit einem gelben Pimpel von Revisound (eBay) hat es funktioniert.

    Schön ist er geworden! Die schwarze Zarge steht dem 601 auch gut..


    Btw: Mir fällt auf, dass der CS-601 in letzter Zeit sehr sehr oft zum Verkauf angeboten wird. In den Kleinanzeigen findet man aktuell locker über 40 Angebote. Das bedeutet ja sicher erstmal, dass der Riementriebler sich wohl damals sehr gut verkauft hat und entsprechend Geräte in den Haushalten standen und stehen. Andererseits scheint er momentan vergleichsweise wenig geschätzt zu sein, da alle verkaufen wollen.


    Ich bin vor zwei Jahren quasi auf Umwegen an einen prima erhaltenen und voll funktionsfähigen 601 gekommen. Eigentlich hatte ich nur das hochgelobte M-20E gesucht, was aber eher selten und dann relativ teuer angeboten wurde. Dann kam die Idee, ein M-20E zu suchen, an dem noch ein kompletter Dreher "dranhing". ^^ Der 601 stand dann nur einige Fahrminuten entfernt und ist bislang ein sehr zuverlässiger, unauffälliger Kandidat, - ganz ohne Zicken- oder Diven-Gehabe. :thumbup:

    Gute Frage!


    Aber derart aufwändige "Revisionen", wie von Dir beschrieben, sind eigentlich kaum bezahlbar und stehen auch in keiner Relation (mehr) zum ursprünglichen Neupreis. Richtigerweise sollte man dann wohl auch diesen Terminus tatsächlich nicht benutzen.

    Bei einem Plattenspieler macht in erster Linie der optische Zustand den Preis aus, zumindest bei Sammlern.

    Da ich meine Geräte ohnehin selbst revidiere, ist mir ein guter optischer Zustand am wichtigsten bei der Preisfindung. Das heißt, möglichst keine Kratzer, Brüche oder Macken am Gerät, der Zarge oder Haube, keine Klebereste, Fehlteile oder „Tuning“-maßnahmen.

    Sauber muss er nicht sein, funktionsfähig auch nicht (sind eh alle verharzt).

    Dazu möglichst mit nachvollziehbarer Historie, also bspw. Erbstück vom Opa oder Vater.

    Und nach Möglichkeit sollte er nicht die letzten 20 Jahre als Türstopper in nem feuchten Keller gestanden haben.

    Das hast Du gut zusammengefasst. Genau so sehe ich das auch. Optische Mängel zu beseitigen, ist meist aufwändig, mitunter auch teuer. Technisch läßt sich bei einem einigermaßen gepflegten DUAL fast alles richten. Für guten bis sehr guten Zustand zahle ich gerne ein paar Scheine mehr.


    Der 721 zählt halt zur DUAL-S-Klasse und wird fast immer preislich (zu) hoch angesetzt. Ohne echte Revisison ist eine 3 vorne absolut überzogen. Bei gutem bis sehr guten optischem Zustand mit dem V15 III - unrevidiert - bis 250 EUR, würde ich meinen.

    Ich würde gerne noch mal einen alternativen TA ausprobieren. Was könnt Ihr denn besonders empfehlen?


    Ein klassisches Dual Label brauche ich auch noch. Dual Fred bietet ja so etwas - wie ich gestern erst gesehen habe - auch an, und auch Zargen, interessant.

    Weil es hier gerade reinpasst:

    Mein CS 601 läuft seit heute mit einem DENON DL-110. Das DENON-System hatte ich mit einem anderen Dreher übernommen und die Originalnadel war stark verbogen. Beim Nadelspezialist habe ich mir jetzt eine neue elliptische Nadel einsetzen lassen.


    Es wird ja immer wieder einmal angezweifelt, ob das M-20E, obwohl Standard-Ausrüstung, wirklich so gut zum Arm des 601 passt. Der gehört zumindest nicht zu den leichten Tonarmen, während die Nadel des M-20E doch eine ziemlich hohe Compliance aufweist. Das DENON DL-110 soll recht gut zu etwas schwereren Armen passen. Ich habe es noch mit Originalnadel auf einem TECHNICS SL-1300 laufen, wo es mir sehr gut gefällt. Und das neu bestückte DL-110 macht auch auf dem 601 bislang einen richtig guten Job. Natürlich muss sich das noch einspielen und ich noch ein bißchen ausgiebiger hören. Aber ich denke, die beiden passen gut zusammen. ^^:thumbup:


    Das M-20E (mit NOS-Ortofon-Nadel) ist übrigens momentan am CS-714Q montiert, der ja bekanntlich einen wirklich leichten Tonarm hat. Auch diese Kombi ist noch im "Eingewöhnungstest", aber auch hier tendiere ich schon zu einem positiven Urteil. Mal schauen...

    Als einziges Manko hängt das Gegengewicht durch - Warum das (bis auf die Optik) ein Nachteil ist, habe ich noch nicht verstanden

    Ich habe zwei von denen und alle Reparaturversuche daran sind langfristig gescheitert. Akustisch merke ich davon nix, also für mich kein Nachteil. Sollte es dich optisch stören, dann kannst du etwas Schaumstoff zurechtschneiden und zwischen Gewicht und Ring klemmen.

    Ich habe einfach einen etwas kräftigeren O-Ring auf den Wackelpeter geschoben und ihn somit zentriert und fixiert. Fand ich optisch passender als irgendwas unterzulegen.

    Hätte ich unter den beiden beschriebenen Drehern zu wählen, würde ich auch den 604 nehmen, alleine schon, weil die Kombi 510 mit dem ULM 65 nicht so richtig harmonisch erscheint. Ansonsten ist gegen den 510er nicht viel einzuwenden und er ist meist etwa günstiger im Einkauf als der Direkttriebler 604. Man muss halt immer bedenken, dass ein gebrauchter Dreher alleine noch nicht zur Glückseligkeit führt. Wartungsaufwand ist da ein Thema und andererseits ein gut passender TA, zudem mit ordentlicher Nadel. Wartung ist bei beiden Modellen vergleichsweise überschaubar, - auch die TA-Auswahl ist vergleichsweise groß. Bliebe noch das Thema Nadel und Verfügbarkeit. Die Black Diamonds helfen da schon einmal in vielen Fällen weiter und wenn man dann eventuell noch - nachdem der Appetit angeregt worden ist - aufsteigen kann, weil es noch etwas über besagter BD gibt, dann hat man nicht viel falsch gemacht.


    Bei mir laufen beispielsweise der 621 (die Vollautomatik-Variante des 604) als auch der 510 aktuell mit SHURE M95 GL-M. Ursprünglich war die Black Diamond N95E angedacht, dann nicht lieferbar. Dann relativ günstig eine NOS N95ED gekommen ^^ und jetzt noch eine Jico N95 SAS dazu erworben. Das ergibt schon einmal richtig feine Musikstunden. Da fehlt mir nicht viel. :thumbup: