Beiträge von einfach-gute-Weine

    Danke schön, jetzt bin ich schlauer. also, verstehe ich richtig... meine Systeme sind magnetische Systeme und eines ist von ortofon, trotzdem Dual draufsteht? Na fein! :-)

    Hallo Pete (???),


    obwohl Du gemäß Deiner Aussage bereits 40 Jahre Schallplatten hörst, kannst Du jetzt dem Ganzen vermutlich noch einmal einen Kick geben, wenn Du Deinen Systemen einmal ein ordentliches Update gönnst und gute Nadeln orderst. Das ist nicht immer ganz einfach, da die Originalnadeln meist nicht mehr am Markt sind. Es gibt bei den Nachbaunadeln mitunter sehr große Unterschiede, die sich auch in den Preisen widerspiegeln. U.U. wäre es auch sinnvoll über alternative Systeme nachzudenken - z.B. das allseits beliebte AT VM-95 (um nur eines zu nennen) mit einer guten Spannweite an kompatiblen Nadeln unterschiedlicher Qualität. Es ist auch ratsam, preislich nicht zu sehr zu knausern - es lohnt sich bis zu einem gewissen Level.


    Nicht jedes System passt zu jedem Tonarm und auch nicht zu jedem Phono-Verstärker. Dazu gibts im Netz reichlich Lesestoff. Ist in jedem Fall ein spannendes Thema.


    Wenn Du einmal Deine Systeme aufgerüstet hast, wirst Du wahrscheinlich Deine Platten ganz neu hören und merken, was in dem Medium wirklich drin steckt. Ach ja - und falls noch nicht der Fall, hole Die eine einfache Plattenwaschmaschine (z.B. Knosti Disco-Antistat) und dann geht die Sonne noch einmal auf!

    M.E. brauchts zum Polieren keine Spezialfirma. Habe an einem 1229er Reserveteller einmal probehalber mit METAREX-Watte gearbeitet. Das bringt schon von Hand ein deutliches Ergebnis, das sich mit einem Bohrmaschinenaufsatz sicher noch steigern läßt. Und Spiegelglanz wäre eigentlich auch nicht anzustreben.

    Das war der absolut erste Plattenspieler, mit dem ich als Kind zu tun hatte. :)
    Eingebaut in eine riesige Musiktruhe, rechts der 1004 hinter einer Schiebetür. Das Licht ging an, wenn das Fach geöffnet wurde. Ich erinnere mich noch an das "genial"-einfache System, den Plattenrand aufzuspüren. Der Arm wurde automatisch nach innen geschwenkt, abgesetzt und lief auf irgend einem Gummirand geführt wieder nach außen, bis dem Rädchen am Rand quasi der Boden entzogen wurde und die Nadel hart auf dem Vinyl aufsetzte. Irgendwie dachte ich damals als Kind schon, dass das nicht unbedingt sehr schonend sei fürs Material. Der danach vom Vater angeschaffte PE 2020L war da doch deutlich kultivierter.


    Hab gerade mal nachgesehen - die Original BA habe ich noch im Inventar, der Rest ist leider schon lange entsorgt.

    @papashlumpf: Danke für die Recherche!


    @einfach gute weine: Gut zu wissen. Wie unterscheiden sich denn die Dreher Qualitativ (vielleicht zu einem aktuellen Denon DP-300 F, den ich auch ins Auge gefasst habe)? Der 604 würde mir auch (optisch) gut gefallen.

    Ich kenne den Denon aus eigener Anschauung - steht bei meinem Schwager. Qualitativ sind alle bisher genannten DUALs (und etliche andere) dem Denon klar überlegen - in jeder Hinsicht. Ein Argument könnte noch der eingebaute Vorverstärker sein, den Du beim DENON wahlweise aktivieren kannst, falls Dir ein proprietärer Phono-Eingang fehlen sollte oder, falls der Plattenspieler weiter entfernt vom Verstärker/Receiver betrieben werden soll. Aber ansonsten würde ich Dir unbedingt zu einem gut revidierten Oldie raten. der tut es dann noch lange. Und mit einem Dreher von (beispielsweise) Jo alias dirtiest bist Du sicher bestens bedient. er beschreibt alles genau, was den angebotenen Spieler betrifft. Kauf ohne Risiko - würde ich sagen.

    Hallo (und willkommen im Forum),


    die beiden von Dir ins Auge gefassten Plattenspieler unterscheiden sich noch stark bzgl. der Verwendbarkeit von Tonabnehmern. Der 704 als das ältere Modell kann sehr gut mit allen möglich TAs in Halbzoll-Aufnahme kombiniert werden. Der 714 hat einen ULM-Tonarm, der die TA-Auswahl einschränkt. Hierzu gibt es Adapterlösungen (Original als auch sehr gute Nachbauten bzw. Neukonstruktionen). Das musst du aber in jedem Fall einrechnen, wenn Du den Original-TA einmal auswechseln willst. Ich würde Dir deshalb auch eher zum 704 raten, - interessant wäre auch ein (günstigerer) 604.

    Im Prinzip war mir das ja auch klar.


    Aber - ich weiß nicht wie es Euch geht - ich freue mich immer, wenn ich so ein Gerät mit etwas Einsatz erstmalig wieder in Betrieb sehen kann. Wohlwissend, dass noch einiges gemacht werden muss (sollte), hätte ich dem 1229 gerne noch einige Tage beobachtet.


    Die Vernunft hat aber gesiegt. Er ist schon abgebaut und wandert morgen ins Depot (-ich habe ja noch ein paar Alternativen :D:thumbsup: ). Fertigstellung dann im Winter, wenns in der Firma ruhiger wird.

    Hallo Maico,


    Deine Liste ist ja Pflicht und gemäß dieser Liste habe ich den 1229 begutachtet. Das ist schon eine sehr große Hilfe (Vielen Dank) und ich hatte kürzlich einen Vorschlag unterstützt, dass man diese Dreher-spezifischen Anleitungen ausbaut. Für die gefragtesten Modelle gibt es die ja in den Untiefen des Forums. Kürzlich hat Jo alias dirtiest seine Anleitung zum 731 aufgeschrieben. Das war dann aber schon sehr weitgehend. Es wäre halt schon eine gute Sache, wenn die neuralgischen Punkte des jeweiligen Modells aufgeführt würden - z.B. beim 1229 der MS oder die AS-Scheibe ...., und außerdem noch eine Auflistung der benötigten Teile z.B. die Werte der Kondensatoren. Diese Fragen tauchen ja regelmäßig auf und werden immer wieder von vorne aufgerollt - Suchfunktion hin oder her. Vielleicht könnte man das ja auch an die Galerie anhängen. Die Bilder machen dann gleich Appetit aufs fertige Ergebnis. :)

    Hallo aus Rheinhessen,


    Der kürzlich hier im Klassiker Thread vorgestellte SABA-1229 hat jetzt den Check-Up durchlaufen. Ziel war zunächst einmal ein kurzer Probelauf, um zu sehen, was geht und was nicht.


    Folgendes habe ich dabei gleich erledigt:


    • Der TK-Halter war wackelig, wurde wieder festgezogen.
    • Die Kontakte im TK-Halter gereinigt.
    • Umbau auf Cinch – dabei habe ich der Einfachheit halber einem nichtsnutzigen 435-1 das Phonokabel entwendet.
    • Der Tonarmlift musste hochgestellt werden.
    • Das SHURE M91 hat Kanalprobleme, beide Nadeln taugen nix und ich habe zum Test deshalb ein AT VM520EB druntergeschnallt.
    • Da die Blende des Plattentellers etwas verkratzt war, habe ich einen schöneren Teller besorgt.


    Ansonsten hat die weitere Prüfung noch ergeben:


    • Das Reibrad ist gleichmäßig und weich.
    • Pimpel ist angenagt, aber noch vorhanden.
    • Antiskatingscheibe ist einwandfrei.
    • Am Multiselektor ist der Gummiring vollständig erhalten, - getestet habe ich den Selektor erstmal nicht.
    • Stroboskoplampe funktioniert.
    • Pitchverstellung funktioniert.
    • Geschwindigkeitsverstellung funktioniert.
    • Bei einer der Chassisfedern ist der weiße Kunststoffdübel gebrochen.


    Alles in allem habe ich wohl ein gutes Exemplar erwischt :thumbup: , das meiner Meinung nach auch nicht lange gestanden hat. Der 1229 läuft in diesem unrevidierten Zustand problemlos. Der Motor ist kaum hörbar, auch vom Reibrad sind keine Geräusche zu hören. Automatik läuft, Endabschaltung funktioniert. Gleichlauf ist ziemlich gut – Stroboskop pendelt ganz gering. Das AT-System ist keineswegs eine Fehlbesetzung an dem Arm und macht schon Laune.


    Ganz ehrlich hätte ich das nicht erwartet, gilt doch eigentlich die Regel, einen 1229 erstmal komplett zu revidieren inkl. Motorwartung.
    Jetzt ist das mein erster DUAL-Reibrad-Dreher. Deshalb jetzt die Frage an die Experten: Kann ich das Teil so erstmal laufen lassen? Bzw. was würdet Ihr mindestens noch machen?
    Eine weitergehende Revision wird auf jeden Fall gemacht – da komme ich aber vorerst nicht dazu.


    Hi, ich habe vorhin auch lange gesucht und bin nicht fündig geworden. Jetzt habe ich die Teileliste bei Reichelt zusammen für 604/621 inklusive aller Potis. Kann man für solche Listen nicht einen Thread erstellen?


    Gruß Thomas

    Den Vorschlag mit einem speziellen Thread zur Aufstellung der wesentlichen Arbeiten bei der Überholung eines DUAL / ELAC / PE inkl. Teileliste wollte ich auch schon einmal machen. Viele Details werden halt doch immer wieder (erneut) abgefragt und das könnte man damit auffangen. Außerdem sind durchgängige Anleitungen leichter zu verstehen, als langatmige Threads, wo über die Verwendung des einen oder anderen Kondensators diskutiert wird.


    ich könnte mir das ähnlich klar aufgebaut, wie bei der Galerie vorstellen.

    Ob es akustisch etwas gebracht hat? Ich weiß es noch nicht,

    Soweit ich weiß, ist für den Home-HiFi-Bereich durchaus umstritten, ob es was bringt, zumindest was den Klang betrifft. Die symmetrische Variante liefert halt einen höheren Pegel. Das allein könnte subjektiv schon beim geneigten Hörer etwas bewirken. Bei Pegelgleichheit werden die Holzohren wahrscheinlich nichts hören und der Rest vielleicht auch nicht. Bin aber wahrlich kein Experte auf dem Gebiet.

    Dann probiert man die Kombinationen durch und bleibt erst einmal irgendwo hängen. Man stellt fest, wo es noch klemmt
    und bessert dort nach, oder man ist einfach zufrieden, weil die Korrektur der Nuancen nicht ins Budget passt.

    Ich finde, das macht auch einfach mehr Spaß, als sich von einem Edel-Händler eine "must-have"-Anlage zusammenrechnen zu lassen. Und der Spaß am Musikhören ist doch eigentlich das Wesentliche. Das ist von so vielen - auch nicht-technischen - Dingen abhängig, dass man das garnicht planen kann. Wenn Du einen schlechten Tag hast, wirst Du auch mit der Super-Duper-High-End-Anlage nicht den großen Genuss haben. Andererseits kannst Du auch mit einer zusammengewürfelten Durchschnittsanlage tolle Musikstunden haben.

    Hallo,


    habe gerade den 601 wieder rumgetragen und da ist mir erneut aufgefallen, dass die Chassis-Aufhängung merkbar mehr "wackelt" . Auch ijm Betrieb - beim Betätigen des Einschaltknopfes - ist das auffällig. Der 1246 und der 606 sind da deutlich "steifer". Den 601 hatte ich noch nicht auseinander, da ich ihn in gewartetem Zustand übernommen habe. Unterscheidet sich die Konstruktion des Subchassis hier grundlegend?

    Danke für die Antwort!
    Was wäre denn etwas Passendes zum 606? Vielleicht in dem Fall sogar von ONKYO? Dein ONKYO TX-6500 MK II ist ja sehr rar.
    Viele Grüße, Florian

    Hallo Florian,


    ich würde das weniger an der Marke ONKYO festmachen, eher an der Produktionszeit. in den 70er und 80er Jahren war HiFi voll im Trend und eine gute Stereoanlage durchaus auch Statussymbol. Die Hersteller haben sich damals richtige Materialschlachten geliefert und entsprechend aufwändig konstruiert. in den 90ern hat der Trend zusehends gedreht und die Qualität der Geräte ging in der Breite zurück.


    Unter meinen Onkyo-Geräten waren auch zwei aus den 90ern - die fand ich auch beide klanglich schwächer.


    Der angesprochene TX-6500 MKII ist wirklich rar, entsprechend teuer und ein richtiges Dickschiff. Ich habe noch den kleineren TX-4500 MKII, der dem 6500er klanglich nicht nachsteht und ebenfalls zwei ordentliche (MM) Phono-Eingänge besitzt. Die kleineren Modelle TX-1500 und TX-2500 haben nur einen Phono-Eingang. Manchmal liest man, die Vorgänger (MK-I) Modelle seien noch besser. Naja.


    Doch wie gesagt, das gilt alles sicherlich nicht nur für Onkyo. Anfangs wollte ich nen Luxman-Verstärker L-410, da der anegblich eine Super-Phono-Stufe haben soll. War mir dann zu teuer. Dann wurde mir Harman Kardon empfohlen. Und da können andere Board-Mitglieder sicherlich etliche weitere nennen.

    So, alles gut, die Teile sind eingelötet und der Plattenspieler läuft schon wieder. Viele Dank


    Eigentlich bräuchte ich zu der Denon Anlage einen optisch besser passenden Dreher. Z.B. den 626 in silber....muss ich mal Ausschau halten.
    Viele Grüße, Florian

    Hi Florian,


    die DENON Lifestyle-Anlage war und ist chic. Hatte ich auch damals - Anfang der 90er - spontan gekauft und meine älteren Teile in die Rente geschickt. Nachdem mich die HiFi-Oldie-Welle jetzt wieder gepackt hatte, konnte ich mit diversen älteren Geräten (meist ONKYO) vergleichen und da hat sie klanglich klar das Nachsehen gehabt. Habe sie inzwischen nicht mehr. Die alten Onkyos machen mir deutlich mehr Spaß. Vielleicht also eher was Passendes zum DUAL suchen :D

    Alter Spruch "Dem Ingenöör ist nix zu schwöör !!!" :thumbup:


    Spass beiseite - ich weiß um die Komplexität dieses Drehers und werde da nicht einfach loslegen. Service Manual habe ich schon einmal etwas studiert und als erstes werde ich einmal Inspektion machen. Eigentlich habe ich viel zu wenig Zeit für derart aufwändige Projekte - es gibt noch ein (Arbeits-) Leben neben HiFI/Musik. Ich kann jetzt fast fühlen, wie sich die genannten PE-2020-Experten ducken :)


    Ist nicht eilig, habe noch genug Möglichkeiten Platten abzuspielen. (Wobei, wenn der 2020 so auf dem Tisch steht, lacht er mich schon an .... :/ )

    Ok Ok - Ihr habt mich überzeugt - ich werde warten. Zumal ich heute mittag spontan in einem anderen Fall zuschlagen musste (wird aber noch nicht verraten :) .


    Habe jetzt einmal das Familien-Erbstück beigeholt - PE-2020 L in Luxuszarge. Damals wohl ein ernsthafter Konkurrent zum 1229. Nach jahrelangem Stillstand natürlich verharzt und unwillig. Aber in einem guten Zustand - und ich weiß, dass er bei meinem Vater nicht exzessiv gelaufen ist. Kais Anleitung habe ich schon zweimal gelesen und demnächst werde ich mich da einmal reinknien. Das Dickschiff ist ja auch nicht ohne Reiz. Optisch halt Nußbaum-Fraktion. Was mir gut gefällt ist die dicke, glasklare Haube.

    Das mit der Wartung ist eigentlich mein Punkt. Der aufgerufene Preis ist kein Schnäppchen, aber auch nicht heillos übertrieben. Schon in einem Bereich, in dem man sich sagt: Kaufen, Anschließen, loslegen. Wenn ich erst mal das Teil wieder aufmachen und nach dem Rechten sehen muss, ist es dann schon zu teuer.


    GSAudio ist mir auch bereits aufgefallen - alleine wegen des beachtlichen Angebots an revidierten DUALs. Die Preis muss man halt zahlen wollen - sind schöne Geräte darunter, aber für 450 - 550 EUR sollte dann auch keine geklebte Haube dabei sein.


    Zum Teil liegt bei der Geschichte mein Fokus auf der weißen Zarge (meine Faible für helle Geräte habe ich ja schon andernorts bekannt). Aber DUALs in heller Zarge sind ja garnicht sooo selten. Also evtl. halte ich mich an Michas Rat und werde mal den Markt in Ruhe sondieren.

    Hallo,


    habe einen 1229 in heller WEGA-Zarge m Visier. Kenne mich mit den DUAL-Reibradlern eigentlich noch garnicht aus, aber der 1229 ist ja reichlich als sehr gutes Gerät schrieben. Der Player sieht erstmal sehr gepflegt aus und die Funktion soll einwandfrei sein - kein Keller- oder Speicherfund. Und es ist kein Schnäppchenpreis. Der Hype der letzten Jahre führt ja zu sehr großen Preisspannen im Netz - daher meine Frage, was hierfür ein vernünftiger Preis (Obergrenze?) sein könnte. Bin da wirklich unsicher. System ist ein zeitgenössisches Shure