Beiträge von Delmeadler

    Ohhh,

    das ist viel zu viel....

    Kann eigentlich nicht sein......

    Dann dürfte die Schaltung nicht funktionieren...

    42 Volt sollen an C 31 anliegen(Der große Kondensator neben dem Trafo)

    Wie oben schon Beschrieben muss an dem 2200Mikrofahrad hier die Hälfte der Betriebsspannung (ca. 20V bzw 17 V lt Manual anliegen.)


    Passiert was mit der Spannung wenn Du an dem 250k Trimmer(R4) drehst?


    Hier müsste sich was an C 27 tun.

    Aber bitte Vorsichtig verstellen.


    Der Ruhestrom und die Mittenspannung hängen etwas zusammen.

    Das heißt immer wieder die Beiden Werte abgleichen, bis die Werte keine große Abweichung voneinander haben.

    Ohne korrekte Mittenspannung(Symmetrie) kein richtiger Ruhestrom.


    Bei einer Endstufe hängt alles miteinander zusammen.

    Einfach irgendwo rumdrehen oder Teile tauschen ohne die Auswirkungen auf die anderen Parameter zu kennnen ist Stochern im Nebel

    und oftmals kontraproduktiv.


    Nicht Umsonst ist der Beruf des Radio/und Fernsehtechnikers bzw. Kommunikationselektronikers ein Lehrberuf mit 3 1/2Jahren Ausbildung.


    Sorry, aber musste ich jetzt mal Schreiben....


    Gruß

    Carsten

    Hallo Stephan,

    Der Auskoppelelko ist C 27.

    Es ist der grosse mit 2200 Mikrofahrad.

    Dort am Pluspol und gegen Masse messen .


    Hierfür sind die 250 K Trimmer vorgesehen.

    Wenn die Symmetrie nicht stimmt kann der Verstärker nicht gleichmäßig

    Die positive sowie negative Amplitud verstärken.


    Mit dem 5 k Trimmer stellst Du die Endstufe auf gleiche Verstärkung der Kanäle ein.


    Die Zener Dioden am besten mit 1,3 Watt Verlustleistung kaufen.

    Das ist wirklich Kurios,

    Falls die Messung am anderen Widerstand das bestätigt gibt es 2 Möglichkeiten:


    Das Multimeter ist in diesem Bereich defekt oder etwas im vorderen Bereich der Schaltung ist NIO.

    Die alte Zener Diode dort könnte defekt sein.....


    Welche Spannung liegt denn am Pluspol des Auskoppel Elkos jetzt an?


    Gruß

    Carsten


    Nachtrag:

    Die Spannungen an den Emitterwiderständen sollten fast gleich sein.

    Irgendwas stimmt mit der Symmetrie nicht.


    Bitte mal die Spannungen am Netzteil Elko und am Auskoppel Elko messen.

    Da bin ich auch verwundert drüber...

    So wäre der Verstärker ja in Ordnung....



    Man müsste ein zweites Multimeter zum Vergleich im Strom und auch Spannungsbereich nehmen...

    Oder der Strombereich vom Multimeter von Stephan hat " einen Weg"


    Natürlich haben die Emitterwiderstände Toleranzen..

    Aber so viel?


    Carsten

    Ja,

    Das meinte ich mit Bastellaune...


    Es gibt Kunstoffe die Hydroskopisch sind und bei Kontakt mit Wasser oder Ölen anfangen zu Quellen.

    Die Achse scheint aus POM zu sein .

    Wird gern durch die Gleiteigenschaft als Lagermaterial im Maschinenbau genommen.



    Gruß

    Carsten

    Hallo Stephan,

    18mV ist doch okay....

    Dann hast Du ja noch 10 mV Spielraum für die Einstellung. ..

    Du musst ja 28mV Erreichen!

    Das passt dann ja vielleicht mit der potistellung. Das Poti muss nicht zwangsläufig in Mittelstellung stehen.


    Die NTC bekommst Du bei Reichelt oder Conrad.

    Allerdings als M3 Ausführung. Musst Du noch ein M 3 Gewinde schneiden oder Durchbohren und mit Mutter kommen.

    Auf die Kühlrippen aufpassen.

    Auf keinen Fall normale Widerstände verwenden!!



    Carsten






    Allerdings

    Hallo Stephan,

    Der CV 40 hat im Verhältnis zum CV 120 eine einfache Spannungsversorgung.

    Das heisst er generiert aus den 42 V am großen Elko seine halbe Betriebsspannung die er für die

    negative Amplitude braucht in der Endstufe ( Über den 2200 Mikrofahrad Elk)und nicht im Netzteil.


    Ich Empfehle Dir mal dich ein wenig in die Materie einzulesen:



    https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1501211.htm



    Dies ist die Mittenspannung bzw. Symmetrie.

    (Ganz genau stellt man diese bei leichter Übersteuerung ein, und schaut am Oszilloskop wenn

    Beide Sinus Halbwellen gleichermaßen in die Übersterung/ Clippen geraten.

    Noch genauer dann noch mit Spektrum Analyse auf Klirrgrad)


    Die Höhe dieser Spannung ist theoretisch die halbe Betriebsspannung, sieht man von Bootstrap

    Und voller Aufsteuerung der Treiber mal ab.

    Für den "normalen "Betrieb oder Ruhestrom reicht aber die Einstellung per Multimeter auf 1/2 Ub oder

    auch 17 V lt. Manual . (Wir wissen ja wie genau die Dual Manuals sind :P )


    Manchmal kommt es vor das bei 240 V der Ruhestrom nicht Vollumfänglich regelbar ist.



    Was für einen Wert haben die NTC den jetzt?



    Gruß

    Carsten

    Hallo zusammen,

    Bei Schrumpfschlauch hätte die Bedebken das er zu viel Reibung hat.

    Perfekt wäre eine Buchse aus Bronze.


    Müsste man bloß eine kleine Drehmaschine haben.


    Alternativ ein Kunstoffstab Mit dem Durchmesser der aufgebohrten Drehko Bohrung um diesen dann aufbohren

    Und mit 2K dann die Ursprüngliche Welle befestigen.


    Vielleicht reicht es ja auch den Riss mit 2K zu füllen und dann mit einer Feile rund zu feilen.


    Gruß

    Carsten

    Hallo Stephan,

    Welchen Widerstandswert haben die NTC die in den Kühlkörper geschraubt sind?

    Wenn dieser Wert nicht stimmt passt der Ruhestrom auch nicht.


    Hast Du das Gerät auf 240V umgestellt?


    Ist die Mittenspannung richtig Eingestellt?

    1/2 UB oder noch besser auf gleichmäßigiges Clipping Eingestellt?


    Weiterhin würde ich auch den Tantal Elko in der Endstufe tauschen.


    Gruß

    Carsten

    Hallo Stephan,

    löte vorerst einmal die Endtransis ab( B+E) und prüfe die Schaltung ohne diese um größeren Schaden abzuwenden.

    Die Endtransen erst wieder Anlöten wenn die Spannungen mit dem im Manual übereinstimmen.


    Mit Kopfhörer funktioniert die Schaltung auch ohne Endtransis.


    Wichtig: Am Lautsprecher Ausgang sollten Quasi 0V anliegen (+/- 50 mV)


    Dann die Strombegrenzungstransis T10 und T11 Auslöten. Zum Testen werden diese nicht benötigt.

    Prophylaktisch würde ich dann die beiden Dioden an T9 tauschen und die Spannungen messen.


    Auch nochmal den Ruhestrom Trimmer ansehen. Manchmal verlötet man den Schleifer nicht richtig oder die Lötung geht Während

    des Bestücken auf. Kann man ja mal messen...


    Zuerst muss der Verstärker mal Gleichspannungsmässig im Lot sein.


    Dann kommt die Wechselspannungsverstärkung.


    PS. Eine leere Endstufen Platine ( nur mit Widerständen und teilweise Dioden hätte ich noch hier

    liegen)


    Ansonsten kannst Du mir die Endstufe auch mal zur Durchsicht schicken.


    Mehr fällt mir um diese Uhrzeit momentan nicht ein..


    Gruß

    Carsten

    Hallo Peter,

    Die Elkos sind richtig geholt.

    Beim CV 120 müssen die Minus Zeichen der Elkos und die Ringe der Zener Dioden immer nach links Zeigen...


    Hallo Stephan.

    Im Zweifel noch einmal in Ruhe alle Transistoren und Dioden der Seite nachmessen,

    Und die Platine noch einmal auf evtl. Lötspritzer oder Unterbrechungen überprüfen.

    BC 141 oder 161 evtl Vertauscht? ( Kommt im Eifer des Gefechts manchmal vor...)


    Auch die C-E Strecken der Transis auf Schluss prüfen..


    Gruß


    Carsten

    Hallo zusammen,

    Kann Norbert nur zustimmen.

    Revidiere gerade zwei CT 1240 .

    Hier ist der Kunststoff auch Aufgequollen.

    Hier hat auch kein Sprühen geholfen.

    Im Gegenteil, durch das Öl verstärkte sich der Quell-Effekt noch.


    Ich habe auch die Achse komplett entnommen und das Gehäuse 0,2 mm aufgebohrt.

    Aufreiben ist Natürlich noch Eleganter, aber wer hat schon Zwischenmass Reibahlen.....

    Achtung! Sprengring vorne nicht Vergessen bei der Demontage abzunehmen.


    Danach funktioniert alles wieder einwandfrei.


    Ist aber wirklich fummelig und zeitaufwendig.

    Sollte man nur mit "Bastellaune" durchführen.


    Gruß

    Carsten

    Video killt the Radio Star....

    Prestige bedeutete vielen Etwas .

    Selbst damals schon...


    Wer braucht heutzutage einen SUV außer vielleicht ein Förster?


    Der Nachtbar hat ja auch einen.

    Oder den Monster Hifi Turm...


    Gesellschaftskritische Grüße


    Carsten

    Hallo Reinhard,

    Vielen Dank für die Info.

    Dann lasse ich zukünftig auch lieber die Finger von den gekoppelten ZF- Filtern.

    Hier fehlt mir Einfach die Erfahrung. Schade Eigentlich...

    Wie im Dual Service Manual propagiert nur auf Max.- Pegel zu stellen halte ich auch für falsch...


    Beim Dekoder ist das Triggern des "ruhigen " Kanals wirklich oft Grenzwertig.

    Es hängt aber ja auch von der nachgeschalteten Peripherie ab, da ich oft über Tape Output die NF abnehme,

    ausser sie ist darüber Bandbeitenbegrenzt.

    Bei den Ct' s von Dual mit Spulen geht dies bei mir Erstaunlicherweise besser als bei den IC matrix Tunern mit Poti.

    Ist hier finde ich aber auch stark vom Matrix IC Typ abhängig ...

    Bei 10khz sieht die Sache ja nochmal anders aus als bei 1 kHz......

    Den Tip hier auch mit Spektrum zu Arbeiten probiere ich mal aus....

    Der Rauschgrund liegt hier ja doch um einiges tiefer...

    Milivoltmeter hätte ich ansonsten auch...


    Vorerst vielen Dank für die Erläuterung und die Tipps.


    Gruß

    Carsten

    Hallo Reinhard,

    Im Verhältnis zu einem Synthesizer mit Ceramic Filtern finde ich die vielen ZF Filter bei den CT's schwierig Abzugleichen.

    Ich arbeite hier parallel mit Hüllkurve und gleichzeitig mit Spektrum- Analyser für den NF- Klirr.


    Den Diskriminator stelle ich mit Milivoltmeter auf Quasi 0Volt und im Spektrum auf minimal kirr.


    Danach stelle ich die Seperation des Dekoders mit Oszi und Generator ein.


    Meist klappt es auch so.


    Trotzdem meine Frage:

    Kann mann so Vorgehen oder habe ich was Übersehen?


    Gruß

    Carsten

    Hallo zusammen,

    Bei den reinen Differenzmessungen( Lautsprecher/ Multimeter) verliert man aber meiner Meinung nach den absoluten Wert aus dem Auge.

    Die Generator Eingangsspannung ist ja nicht Definiert.

    Es ist etwas anderes ob ich bei 100mV-500 mV Klemmspannung ( Zimmerlautstärke) eine Differenz von 10-20mV habe

    oder bei 10 V Klemmspannung (Diskolautstärke)

    Von daher Präferiere ich das Einstellen bei Zimmerlautstärke.


    Der CV 120 ist wie Hajo schon schrieb ein Consumergerät der Mittelklasse.

    Hier kann mann keine Spannungsgleichheit und Phasengleicheit eines Messverstärkers erwarten.


    Ich habe früher auch versucht alles bestmöglich zu kalibrieren. Es funktionierte einfach nicht.

    Ich habe irgendwann damit aufgehört und betrachte die Geräte als das was sie sind:

    Ein schönes Stück Hifi Geschichte mit denen sich noch immer toll Musik hören lässt...


    Spaß haben an der Restauration und Werterhaltung.

    Nach Vorgaben Einstellen , Deckel drauf und sich am Erschaffenen erfreuen ...


    Oder komplett selber Bauen..



    Gruß

    Carsten