Beiträge von Delmeadler

    Ist doch immer schon so in der Menschheitsgeschichte gewesen....


    Die Lakaien dürfen es Ausbaden.


    Denke wir mit unserem nachhaltigen Alt-Geraffel brauchen uns nicht Verstecken...


    Die Herstellung neuer Geräte und Fahrzeuge verbraucht immens mehr Ressourcen als unsere paar Miliampere Ruhestrom.


    Bei einem Punktschweissroboter reden wir von ein paar kilo-Ampere.




    Nur nicht verrückt machen lassen .


    Gruß


    Carsten

    Hallo Reinhard,

    Vielen Dank für die Erläuterungen.

    Mit den Transientenanalysen war mir nicht bewußt..

    Ebensowenig wie der kurzgeschlossene Eingang.


    Das geschilderte sind halt meine Erfahrungen ohne Simulationen.


    Ich werde mich jetzt erst einmal damit beschäftigen,

    Bevor ich weiter mitdiskutiere.


    Wenn der Tread bis dahin noch lebt ;)


    Ein "Simulations" Tread für Anfänger vielleicht auch an Praktischen "Dual " Beispielen wäre bestimmt interessant.



    Bin halt noch ein analoges Fossil 8o.



    Interessierte Grüße


    Carsten

    Hallo Reinhard,

    Siehe auch meinen Beitrag #34 u. # 35.


    So was ähnliches habe ich mir schon gedacht.....


    Deshalb nimmt man heutzutage ja auch nicht sooooo gerne mehr Darlington als Treiber...

    Alternativ könnte man dies auch mal beim CV1600 ausprobieren.

    Aber bei so einem Konzept sind ja aus heutigen Erkenntnissen die Randbedingungen nicht gut genug...

    Lohnt sich da dieser Aufwand?



    Die Schaltung selbst muss " schnell " sein und genug Strom für die Endtransis liefern können um Regelungsartefakte schnell

    wieder abklingen zu lassen.


    Die NF wird durch einen Eingangstiefpass begrenzt.


    Ob dies Vorgänge auch im komplexen Simuliert werden können?


    Reichen hier nur Phasenreserven zu Betrachten aus?

    Ist ja alles nur statisch...


    Sind halt meine Gedanken hierzu...


    Gruß


    Carsten

    Hallo zusammen,

    Das meinte ich ja oben....

    Das ganze ist Insgesamt zu langsam.

    Wenn die offene Schleifenverstärkung schon lahmarschig ist, wird's im close loop und mit mehr Miller nicht besser....

    Von den Phasenverzwirbelungen mal ganz zu Schweigen...

    Hier wirken sich schon ein paar Mhz bei den Treibern aus.


    Die langen Zuleitungen zu den Endtransistoren und die dünnen Versorgungsspannungsleitungen,( Nebeneinander liegend)

    tun Ihr Übriges. Von den evtl. Korrodierten Sicherungshaltern ganz zu Schweigen.

    Ohne Pufferung der VC auf der Endstufen Platine .So würde man heute nicht mehr Konstruieren....


    Muss halt alles passen bei diesen Konstruktionen.

    LT Spice kannte man ja noch nicht.


    War bestimmt auch viel try and error bei den Konstruktionen damals dabei...


    Grüße


    Carsten

    Hallo zusammen,

    Ich verwende zur Revision auch die von HaJo empfohlenen Transistoren.

    Der CV 1600 läuft damit ohne Probleme.


    Ich beziehe diese und andere Halbleiter auch über Ebay und hatte noch keine

    grossen Probleme damit.


    Kritisch sehe ich hier einige China Händler, die Halbleiter für kleines Geld Anbieten.

    Bei z.B. Sanken Ringemitter Endtransis für 2,50€ würde ich schon Skeptisch sein.

    Hier hatte ich auch schon Einmal Fakes dabei.


    Wenn man aber einmal " seinen" Händler gefunden hat, finde ich gibt es wenig Probleme.

    Qualität gibt's halt nicht Umsonst..


    Gruß

    Carsten

    Hallo Norbert,

    sieht ja wirklich so aus als ob die Ladungsträger nicht schnell genug aus der Basiszone ausgeräumt werden.....


    Aber dafür sind ja Eigentlich die Treiber verantwortlich...

    Evtl zu hohe Kappa der BE Strecken der Endransis?

    Oder zu geringe Stromlieferfähigkeit oder zu hoher On Widerstand der Treiber?


    Das Feedback-Regelwerk nimmt ja ansonsten eine Übersteuerung der Basen der Endtransen vor um

    Diese Leer zu Räumen. Wenn dies zu langsam geschieht bzw. die Transit Freyuenz zu gering ist,

    Kann es hier zu einem gegenteiligen Effekt kommen....


    Die Treiber Darlington haben ja nicht sooooo eine hohe Transitfrequenz.

    Zuviel Miller Kapazität in der Schaltung kann das ganze noch konterkarieren..


    Mhhhm es gibt hier viele Fehlerquellen....

    Osziloskopiere doch mal den Feedback Loop...

    Interessant wäre auch mal den Strom der Treiber zu messen oder?


    Gruß


    Carsten

    Hallo Norbert,

    Das Problem hatte ich bei einem CV 1600 auch einmal.


    Ich hatte hierüber auch schon einmal geschrieben, am Anfang dieses Treats


    Bei mir lag es an den parasitären Kapazitäten der Originalen Treiber in Verbindung mit den alten Glimmerscheiben und Wärmeleitpaste.


    Nach Erneuerung der Scheiben gegen neue TO 220 und Montage ohne Wärmeleitpaste war alles in Ordnung.

    Der thermische Widerstand reicht ja völlig aus.


    Probier es doch mal, ist ja kein großer Aufwand.


    Mfg


    Carsten

    Hallo Günter,

    Das Null-Potential kannst Du ganz gut bei den Lautsprecher Klemmen abgreifen.

    Hier ist jeweils ein blanker Draht....


    Wolfgang meinte bestimmt den Stecker bei der Endstufe.


    Die Messung einmal mit und einmal ohne Stecker soll klären ob die Vorstufe die + - 15 Volt evtl durch einen Kurzschluss

    Runtergehen.


    Bitte wenn möglich mit Trenntrafo arbeiten.


    Falls nicht vorhanden bitte gaaaaaanz viel Abstand von der 220 V Seite halten.

    Und ganz Vorsichtig sein.


    Gruß


    Carsten

    Hallo Norbert,

    Vielen Dank für die Info.

    Deshalb auch mein Verweis auf Panasonic FC oder noch besser FM an dieser Stelle.




    O.T. ( Und nicht für Verstärker klang verneiner) :


    Die FM Typen verwende ich Aufgrund ihrer niedrigen Induktiven Anteile und noch besseren ESR's

    mttlerweile gerne auch in der Feedback Schleife diverser Endstufen .

    Beim CV 120 setze ich hier 100 Mikrofahrad statt 47 Mikrofahrad ein.

    Finde ich Subjektiv am besten.



    Gruß

    Carsten

    Hallo zusammen,

    Das Problem ist ja den Fehler zu lokalisieren wenn es mit den 1N4148 grenzwertig läuft.

    Ich hatte das mal bei einem CV 120 gehabt und spreche aus Erfahrung.


    In der Strombegrenzung ist die 1N4148 OK, da es ja hier nicht auf den letzten Milivolt ankommt.


    Hat ja einen Grund, warum Dual die Referenzdioden für die Stromquelle benutzt.

    Und das nicht nur im CV 120 sondern in sehr vielen CV's.

    Vielleicht ist die Temperaturkennlinie auch eine andere....???


    Ich würde hier keine Experimente machen...


    Gruß


    Carsten

    Hallo Stephan,

    Bitte nicht alle Dioden gegen 1N4148 tauschen.

    Nur die D7!!!!!!!!!!

    Wenn Du Dir die anderen im Schaltplan genau anschaust sind das K E I N E 1N4148.

    X/


    Das kann, muss aber nicht funktionieren.. :cursing:



    Beim Ruhestrom messen I M M E R das Gerät ausschalten wenn Du die Prüfspitzen an die Widerstände legst.

    Mind. 1Minute warten bis sich die Kondensatoren entladen haben!

    Hier kann es schnell zum Kontakt mit den Anschlüssen der Endtransis kommen.

    Hierdurch gehen die von mir getauschten Bauteile nämlich kaputt.

    Wenn Du Pech hast sogar die Endtransis.. :huh::huh:


    Hast Du Dir die Hirschmann Kleps mittlerweile Besorgt? :/


    Dann Gerät wider Einschalten und warten bis sich der Ruhestrom nicht groß Erhöht.

    Dann auf 20 mV Einstellen,wieder warten auf Veränderungen.

    Wenn der Wert stabil ist:



    Deckel drauf und den Verstärker Verstärker sein lassen und Musik genießen.


    Ob der Ruhestrom 15 mV oder 20 mV Beträgt wirst Du nicht hören.....


    Gruß


    Carsten

    Hallo zusammen,

    habe gerade mal Nachgeschaut.

    Leider habe ich kein Lautstärke Poti mehr auf Lager.


    Glaube ich hab es bei der letzten Revision gebraucht.

    Es brechen oft die Anschlüsse für die Loudness ab...


    Ich kann wie Hajo nur mit Potentiometer der Klangregelung dienen...


    Grüße


    Carsten

    Weiter geht es mit der Wechselspannung:


    Vorbereitung für den AC Test:




    Erst einmal klein Anfangen:



    4 V ss sehen links ganz gut aus...



    Zur Sicherheit auch Rechts: auch IO


    Dann mal etwas mehr Pegel:




    8 Vss sehen auch gut aus:


    Rechteck links und rechts ebenfalls IO


    Die Platine geht heute Nachmittag wieder an Stephan zurück.


    Grüße


    Carsten

    Hallo Stephan,

    die Platine ist heute angekommen.

    Die Teile sind von Dir ganz Ordentlich getauscht worden. :thumbup:


    Der Übeltäter war schnell ausgemacht: Es handelt sich um die Diode D7.

    Im eingebauten Zustand gemessen:





    (Wurde von mir bereits im Beitrag 11 erwähnt)


    Dann zur Sicherheit noch einmal im ausgebauten Zustand:



    Durch die defekte Diode wurde der T11 immer in die Silizium Jagdgründe geschickt:

    Dementsprechend floß ja auch ein zu hoher Strom über R74.




    Ebenso wurde ja dadurch T13 zu stark aufgesteuert und hat auch diesen in Mitleidenschaft gezogen.

    R82 hatte aufgrund dessen auch schon Blessuren. Diesen habe ich auch getauscht.




    Weiterhin sind mir noch ein paar Lötstellen aufgefallen, die beim an und ablöten der Endtransistoren gerne mal "kalt "

    werden:



    Diese sind auf beiden Kanälen und in der Spannungsversorgung jetzt nachgelötet.


    Ebenso habe ich die Leiterbahn durch das häufige Entlöten der Bauteile etwas "Repariert".


    Bitte Vorsichtig sein beim Verdrehen der Trimmer..

    (Immer mit einer Hand festhalten, da die Leiterbahnen ansonsten die ganze Kraft aunehmen müssen.


    Alle Bauteile wieder eingelötet und der erste Test mit begrenztem Strom (ca. 100 mA) über ein Labornetzgerät.

    (Braucht man keine Angstwiderstände)




    Für beide Seiten ca. 60mA geht in Ordnung :):P