Beiträge von Delmeadler

    Hallo,

    ich glaube wir kommen zu viel OT....


    Das Ohr/Gehirn hört ja nicht nur Amplitudenbezogen sondern kann vor allem Laufzeiten Orten.

    Das ist aus unserer Evolution so begründet.


    Das Ohr gewöhnt sich an eine Delle bzw. einen Peak im Amplitudenfrequenzgang relativ schnell.


    Geräte mit dem gleichen Amplitudenfrequenzgang und ähnlichem Klirr

    aber unterschiedlichem Dynamischen Verhalten können anders klingen.

    Warum?


    Von daher ist das ganze glaube ich komplexer als nur den linearen Frequenzgang zu betrachten.


    Ich denke hier müsste man auch Messtechnisch ansetzen.

    Es gibt darüber auch Abhandlungen, aber ich habe diesbezüglich noch zu wenig Informationen gefunden/ gesammelt.


    So, jetzt höre ich mir aber erstmal NDR Kultur zu Ende an...

    Spielen Samstag und Sonntag Nachmittag immer tolle Musik.


    Schönen Sonntag noch.


    Carsten

    Vielen Dank für das Angebot.

    Können wir ja mal machen.


    Im Mai/ Juni habe ich Urlaub und hätte dafür Zeit ;)


    Ich denke auch das jeder mit " seinem " Sound geprägt ist.

    Hinzu kommt dann noch Hörerfahrung .


    Es ging mir Hauptsächlich darum darzustellen dass es Unterschiede gibt.

    Würde das Phänomen gerne auch Messtechnisch tiefer angehen, hierzu fehlt mir aber erstens das Equipment und zweitens die Idee wie so eine Messreihe Aufzubauen und zu Bewerten wäre.

    Für Hinweise wäre ich Dankbar.


    Vermutlich ist der Klang mit Folienkondensatoren richtiger.

    Entspricht aber wohl nicht meinem Favorisierten Vorstellungen.



    Ich finde gerade bei Vintage Geräten sollte deren "Charme" auch durch deren Klangcharcter erhalten bleiben.


    Grüsse


    Carsten

    Hallo


    Ich möchte das jetzt nicht mehr kommentieren.

    Ich bin nur Enttäuscht über die nicht vorhandene Offenheit diesbezüglich.


    War Eigentlich mein Fehler hier diese Behauptung hier Einzustreuen

    Hier gilt ja anscheinend auch:

    Was man nicht messen kann, kann man nicht hören.

    Und der ESR ist überhaupt DER wichtigste Wert bei Kondensatoren.

    Da gewinnen Folienkondensatoren natürlich Haushoch.


    Aber ich finde diese Betrachtungsweise sehr Eindimensional.


    Wie schon gesagt wurde müsste man die Datenblätter bzgl. A L L E R Parameter

    eines Elko und MKS 2/4 an D E R in der Schaltung vorgesehen Stelle mit all deren an DI E S E R Stelle ( Rin /Rout / etc... )

    Vergleichen. Und ich spreche hier nicht nur vom ESR und Verlutfaktor sondern auch von all den anderen Parameter eines C


    Ich finde dies durch " Experimentieren" Einfacher.

    Ich lade alle an dieser Diskussion beteiligten ein sich bei mir an einen "Akustischen Abgleich " zu Beteiligen.


    Ich hatte bis vor zwei Jahren auch nach "Lehrmeinung ESR" gedacht, musste diese aber Revidieren,

    da ich mich sehr Intensiv mit dem Thema Auseinandergestzt habe.


    Ist ja auch gut das sich Im SABA Forum keine Altgedienten Entwickler tummeln, welche keine Erfahrungen haben....

    Ich konnte jedenfalls, wie hier im Dual Board, einiges lernen.


    Sonnige Grüße aus dem Norden


    Carsten

    Ich hatte beide Geräte mal im Spektrum und im Frequenzgang durchgemessen und konnte keine

    Veränderungen sehen.


    Die Rechteck Anstiegszeit war Ebenfalls identisch.


    Bursts kann ich nicht messen.


    Auch die Intermodulationsverzerrungen waren mit elkos und folien gleich und Erstaunlicherweise für das Alter des Gerätes

    Erfreulich gering.


    Allerdings habe ich keinen Audio Messplatz sondern messe mit REW und einem Scarlet 2i Interface.

    Ich kann also nur bis zur 4 ten 0 messen.


    Ich mache das bei solchen Tests so, daß ich eine Seite komplett oder Sequentiel Umbaue ,

    die andere Seite Original lasse.


    Dann Speise ich Mono ein und messe oder höre die jeweiligen kanäle .

    Beim Hören schalte ich die Lautsprecher in Reihe und stecke sie dann an den Ausgängen um.



    Tonale Unterschiede kann man auch Mono gut feststellen.


    Obwohl Messtechnisch nichts bzw. mit meinen Möglichkeiten nichts festzustellen war,

    Klang das Gerät auf dem anderen Kanal nicht so hell.


    Ist natürlich alles Subjektiv, da aber im gleichen Augenblick, durch rasches Umschalten wahrgenommen, schon verifiziert.


    Daraufhin habe ich ein zweites Geräte zum Vergleich aufgebaut, Eingepegelt und mit Umschalter verglichen.

    Die tonale, helle Tendenz ist geblieben.


    Ich habe auch von anderen Personen schon ähnliche Erfahrungen bzgl. Koppelkondensatoren wahrgenommen..


    Schwierig wird es immer, wenn Koppelelkos keine Vorspannung bekommen, weil dann die Verzerrungen langfristig Ansteigen.

    Eine schlechte Konstruktion erkennt man daran.


    Letztendlich muss jeder selbst Entscheiden wie er seine Geräte Revidiert.

    Ich mag es gern wie im Original mit evtl. geringfügigen Veränderungen.



    Ich möchte hier lediglich nur meine persönlichen Erfahrungen mitteilen .



    Grüße


    Carsten

    Hallo zusammen,

    Folienkondensatoren müssen nicht immer besser sein...


    Ich habe das auch immer gedacht und einen CV120 mal komplett damit Revidiert.


    Das Gerät klang danach ziemlich hell und dünn.


    Ich konnte mir das erstmal nicht Erklären,

    bis ich folgendes im SABA Forum entdeckt habe:



    Frage zu Kondensatoren - Privates SABA-Forum
    Hallo, Bestimmt kann mir Jemand von Euch helfen. Bei der Auswahl von Elkos habe ich Schwierigkeiten. Ich gebe mal ein Beispiel. Panasonic Radial Elko 47µF…
    saba-forum.dl2jas.com




    Nach Umrüstung auf Elkos klang der 120'ER wieder wie ich das von diesen Geräten kenne.


    Ich nehme für 1 Mikrofahrad immer diese.


    RAD 1/100 - Elko, radial, 1,0 µF, 100 V, RM 2,0, 85°C, 2000h, 20%
    Radialer Elektrolytkondensator 1,0 µF/ 100 Volt [...]
    www.reichelt.de

    Haben auch 2000h.

    Und ja, es ist keine Markenware. Die Messwerte sind aber vollkommen Okay.



    Sonore Grüße


    Carsten

    Hallo Andreas,

    bin ja beruhigt, das es nicht alleine bei mir so Aussieht.. :saint: :saint:


    Grüße

    Carsten

    Hallo Peter,

    ich hatte auch mal, wie HaJo schrieb Probleme mit Stereo wegen falscher ZF.

    Ich würde mal den Decoder anschauen, ob dieser für die Frequenz Verdopplung überhaupt anschwingt.

    Ist ganz gut im Manual Beschrieben und auch relativ leicht Messbar.

    Kannst Du mit einem normalen Oszi messen.


    Viele Techniker, die sich mit Tunern beschäftigen finden übrigens Tuner mit LC ZF und diskret aufgebauten

    Decoder klanglich besser als Empfänger mit Ceramic Filtern die ja bei Alterung nicht nachstellbar sind ...


    Man sieht das ganz gut, wenn man sich mal einen eingespeisten Sinus mit seinem Rest- Produkten

    mal genauer auf dem Oszilloskop ansieht.

    Das schafft kaum ein Matrix Tuner so wie einer mit Diskretm Decoder.


    Ich nenne da z.B nur K+ H und Revox.

    Okay die Dual CT 18/19 sind nicht so ausgeklügelt wie diese, die Basis aber gut.


    Grüße


    Carsten

    Hallo Christian,

    es liegt Definitiv nicht am Verstärker..

    Teile Tausch bringt bei den von Dir beschriebenen Symptomen nichts.


    Ich tippe eher auch auf Defekte oder Verpolte Lautsprecher...


    Ich höre mit dem CV 120 in einem 25qm Wohnzimmer an Canton Gle 70 .

    Einstellung Linear. Ist für mich völlig Ausreichend.

    Bei alten Rock Aufnahmen benutze ich auch mal Loudness.

    Das schiebt dann aber schon ganz gut.

    An meinen Klipsch kann man mit dem CV 120 schon richtig Bambule machen.


    Schau Dir mal die Lautsprecher an...


    Grüße

    Carsten

    Hallo,

    der Transistor-Tester ist vorgestern angekommen.

    Der Versand ging wirklich Schnell.


    Sehr Praktisch auch die Prüffunktion für Spannungsregler.

    Konnte ich heute bei einem Yamaha Receiver gut gebrauchen.


    Ich habe gestern mal die Endtransis des CV 1600 durchgemessen.

    Im höheren Strombereich war die Verstärkung in Ordnung:


    83; 87; 81 und 75.


    Also alles in Ordnung.


    Dann steht einer Revision mit den Original Transis nichts im Weg.


    Vielen Dank noch einmal für den Tipp.


    Grüße


    Carsten

    Hallo,

    hier, zur Abwechslung, mal ein paar Bilder des Verstärkers

    im aktuellem "Ist" Zustandes. ;) .


    Die Ladeelkos machen zum Glück noch einen guten Eindruck:

    11mf ESR ca.0,12 (Gemessen mit LCR Tester :P )


    Aktuell ist erst Einmal Reinigen und Patrick Zerlegung angesagt....



    Wärmeleitpaste bei den Endtransis ist total Eingetrocknet...

    Transis müssen also eh Runter..

    Sobald das Gerät angekommen ist, messe ich diese dann mal durch.

    Tendiere aktuell aber auch zum Bestand.


    Mache ich erst einmal bei meinem CR 1780 weiter...

    Die aktuell freie Zeit muss ja Sinnvoll genutzt werden.



    Bastlerische Grüße

    Carsten

    Hallo,

    habe bei Ali Express für 44,98 inkl.Versand und Zoll bestellt.


    Man muss schon Aufpassen...

    Bei jedem Besuch der Seite kann der gesuchte Artikel auch teurer werden...

    Nach dem Einloggen mit einer anderen MAC oder löschen der Cookies kehrt der alte Preis zurück.


    Hatte auch einmal den Fehler gemacht ohne genau zu Schauen zu bestellen.

    Auf einmal waren 80€ mehr auf der Rechnung....

    Seitdem schaue ich immer zweimal hin....


    Schön wäre natürlich die Möglichkeit der Kennlinienaufnahme per PC,

    aber das ist glaube ich dann auch für Reparaturen und Revisionen etwas übertrieben....

    Für Eigenentwicklung und Bau von Verstärkern bestimmt Sinnvoll.

    Vor allem bei den Halbleitern die heute so auf dem Markt sind....


    Gruß

    Carsten

    Hallo Ingo,

    vielen Dank für die Info.

    So ähnlich habe ich es mir gedacht....

    Peter bestätigt das ja auch.


    Ich hätte selber drauf kommen können mir mal die Kennlnie anzusehen....

    Asche auf mein Haupt...


    Ich hatte früher auch ma so einen Tester ich glaub ich von Elektor..

    Musste man noch ein Multimeter anschließen.

    Der konnte auch verschiedene Meströme...




    Ich denke ich werde mir mal so einen Tester zulegen...

    Braucht man ja doch öfter

    Spannung ist ja auch Veränderbar.... Klasse



    Vielen Dank für den Tipp


    Ich teile Euch dann die Ergebnisse mit :)


    Grüße


    Carsten

    Hallo zusammen,

    ich überhole gerade einen CV 1600.


    Der Funktionstest vorher, auch unter hoher Last stellte sich als IO raus.


    Nun habe ich mal Spaßeshalber die Stromverstärkung der Endtransis durchgemessen.

    Einmal nur 3 einmal 10 einmal 15 und einmal 20.

    Ich habe die Messungen allerdings auch mit einem "China Universal Tester " gemacht.

    Kennlinien aufnehmen in anderen Strombereichen kann ich leider nicht.

    Vermutlich würde sich dann ja ein anderes Bild ergeben....


    Mich wundert es das trotz der geringen Stromverstärkung der Verstärker einwandfrei funktioniert.


    Sollte ich die Transistoren trotzdem tauschen?


    Würde dann die MJ' s nehmen, habe aber Angst vor Komplikationen bei dieser Verstärker Diva.

    Nach dem Motto never change a Running System.


    Was sind Eure Erfahrungen?


    Fragende Grüße


    Carsten

    Dual gibt in seinen Manuals sogar einen Kurzschlusstest vor.

    Siehe unter Thermoschalter und elektronische Sicherung.

    Ich habe dieses schon bei einigen Geräten ohne Probleme durchgeführt:


    Die Nennströme liegen bei Begrenzung unterhalb der Werte für die Schmelzsicherungen.

    Interessant ist das die Nennstromaufnahme bei kpl. Schluss geringer ist als bei 2 Ohm Last.


    Die Energie der Ladekondensatoren ist zwar größer als die SOE, aber nicht bei funktionierender dynamischer Begrenzung.


    Ich verweise hier auch auf Rod Eliot.


    Beim CV 120 kann man das schön hören.

    Treibt man diesen In die Begrenzung knallt die Begrenzung in den Lautsprechern.





    Kurzschlussfeste Grüße


    Carsten

    Hallo zusammen,

    ich glaube wir sollten erstmal Sortieren.


    Wenn die Relais anziehen scheinen die Endstufen IO zu sein.

    Wie schon vermutet tippe ich auch auf fehlende Spannung +- 15 Volt im Vorverstärker Bereich.


    Ohh Rainer war etwas Schneller.. ;)


    Eine zu hohe Last in den Endstufen wird über T1305 und 1306 detektiert.

    Diese Steuern bei zu hohen Strömen in den Emitterwiderständen durch und begrenzen den Strom durch die Endtransis.

    Eigentlich sind alle CV ab ca. 1970 so abgesichert.


    Wenn die Relais anziehen kann der Thermoschalter nicht defekt sein, da er im

    Primärkreis des Netztrafo sitzt.


    Gruß


    Carsten

    Hallo Peter,

    wenn schon, dann richtig :thumbup:.


    Ich mache Platinen oft mit Fensterreiniger und Pinsel sauber.

    Dieser entfernt teilweise dann auch das Oxid an den Bauteilen und Steckverbindungen.

    Teilweise Arbeite ich bei hartnäckiger verschmutzung dann mit einer Zahnbürste.

    Geht Eigentlich ganz gut.

    Danach trockne ich mit Pressluft.

    Teilweise konserviere ich dann ganz Dünn mit Teslanol.


    Bisher kamen keine Klagen...



    Grüße


    Carsten

    Hallo zusammen,

    Oft sind gar nicht die Potis kaputt,

    sondern die Koppelkondensatoren, welche Gleichspannung durchlassen und

    somit das Kratzen durch Gleichspaanungasanteile Verursachen. Vor dem Potitausch, gerade bei so seltenen Exemplaren wie

    hier, würde ich diese Fehlerquelle ausschließen.


    Grüße Carsten