Beiträge von egal1

    genau, häng einfach ein Multimeter an die Cinch-Buchsen des Kanals, der aussetzt. Jetzt auf den kOhm - Bereich schalten. Da sollte bei MC-Tonabnehmern ein Wert im unteren kOhm-Bereich angezeigt werden. Bewege den Tonarm und beobachte die Anzeige. Sie sollte sich nicht ändern. Starte auf Automatik, jetzt müsste während der Tonarmbewegung 0 Ohm angezeigt werden und nach dem Aufsetzen des Tonarms wieder der Wert im kOhm - Bereich.

    zum Eiern: der einfachheit halber habe ich mir ein LED-Stoboskop gebaut, dessen Ansteurung direkt an der 14V Gleichspannungsversorgung liegt. Der Quarz hat eine Schwingfrequenz von 4,9152 MHz. Der Quarz steuert einen CD 4060 der dann 300 Hz an einem Ausgang liefert, das wird mit einem CD 4017 auf 50 Hz runtergeteilt. Ein nachgeschalteter NE 555 liefert das gewünschte Impuls- Pausenverhältnis von ca. 1:9.
    Obwohl das ganze recht genau ist (mit Frequenzzähler überprüft) und von der Netzfrequenz unabhängig ist, merkt man leichte Verschiebungen der Strobomarikierung. Das liegt aber sicher an der Bohrung des Plattentellers, die für den Dorn des Antriebsmotor etwas zu groß ist und somit etwas "eiert". Ich denke also, das sind gar keine Gleichlaufstörungen.

    Also, das ganze tritt auf, wenn du den Lift betätigst und den Tonarm von Hand auf den Anfang der Platte setzt?
    Also nicht, wenn du auf Start drückst und den Tonarm dann positionieren willst?


    Gruß egal1

    Hallo Hwoarang,
    nicht jeder kennt DEINEN 701. Deshalb die Frage: DIN-Kabel? Cinch-Kabel oder gar DIN/Cinch-Adapter?
    Falls Cinch: Masse links und recht getrennt (unendlich Ohm)? Verbindung Masse links/rechts vom Stecker zum Headshell in Ordnung (ca. 0 Ohm)
    Verbindung Gerätemasse (z.B. an einer Schraube) zur Gerätemasse (Vor-)Verstärker in Ordnung (ca. 0 Ohm)
    Headshell Kontakte sauber gemacht? Stecker Generator/TK sauber?
    Cinch-Stecker sauber?


    Gruß
    egal1

    Y-Kondensatoren werden zusätzlich am Schutzleiter bzw. Gehäuse angeschlossen und müssen daher sehr, sehr sicher sein.
    Ich denke, das führt hier zu weit und ist für deine Anwendung uninteressant.



    Die Bestellnr. 459914 ist aber online verfügbar




    Oder kaufst du in einer Filiale?



    Gruß egal1

    Nein, das ist eine ungepolter Kondensator, Plus und Minus gibt es nicht. (Ich will jetzt keine Wissenschaft daraus machen, aber es gibt eine außenliegende und eine innenliegende Wicklung.)
    Du kannst ihn "egal wierum" einlöten.


    War der Preis von 582€ vielleicht für ein Paket mit 1000 Stück? EINER kanns wohl nicht sein.



    Gruß egal1

    Hallo Olaf,
    Kondensatoren sind einfach Standardbauteile. Die wird es in xx Jahren auch noch geben. Ich hab einfach mal in den Schaltplan für den 1008 reingeschaut und gesehen, da steht 10 000 pF, das ist natürlich das gleiche wie 10 nF oder 0,01 µF.
    Natürlich kann man den einfach abknipsen, dann macht das aber Geräusche im Lautsprecher beim Ausschalten und die Lebensdauer des Schalterkontaktes verringert sich, da der "Funken" nicht mehr gelöscht wird, das ist dir ja bekannt.
    Ich kann das "weil es ihn nicht gab" nicht nachvollziehen. Der neue kann in der Bauform etwas anders sein, aber das ändert nichts an seiner elektrischen Funktion.


    Zu meinem Plattenspieler: habe derzeit einen 721 in Benutzung.


    Gruß
    egal1

    Hallo Olaf,
    tja, das kann beides sein. Der von dir erwähnte Kondensator liegt ja parallel zum Schalter und schließt diesen kurz, wenn er einen internen Kurzschluss hat. Ebenso ist denkbar, dass es schlicht an der Einstellung fehlt. Natürlich kann es auch sein, dass der Schalterkontakt nicht öffnet, da er z.B. verschweißt ist oder mechanisch hängt.


    Aber ohne dass du das Chassis aus dem Gehäuse nimmst lässt sich nichts sagen. Wenn du den Tonarm von Hand bedienst: ist da beim Rückführen auf die Stütze ein leichtes Knacken hörbar?


    Viele Grüße
    egal1

    das bedeutet, wenn du am Fliesenboden stehst hast du eine (hochohmige) Verbindung nach Erde. Wenn du am Flokati stehst eben nicht. Wenn es eine statische Aufladung wäre, müsste es genau umgekehrt sein. Statische Aufladungen würden sich auch bei intakter Masseverbindung sofort (machmal auch spürbar) abbauen.
    Also eben doch ein Masseproblem.


    Gruß egal1

    Hallo Ulrich,
    dazu müsste man wissen, ob du Cinch oder DIN-Stecker dran hast.
    Wenn DIN ob evtl. ein Adapter DIN--> Cinch gesteckt ist.
    Wenn Cinch: beide Massen (li/re Kanal) getrennt?
    Separate Masse am Verstärker angeschraubt? Sep. Masse mit Masse Plattenspieler verbunden?


    Gruß egal1

    Da hört sich tatsächlich nach einem Wärmefehler an: also Föhn und Kältespray bereit halten.
    Mit den beiden müsste der Übeltäter zu finden sein.
    Erst mal mit Föhn VORSICHTIG erwärmen, dann mit Kältespray einzelne Teile abkühlen. Was ich immer und unabhängig davon machen würde: alle C's ersetzen, keine Tantal sondern normale Elektrolythkondensatoren einbauen.
    Den Pitch-Regler hat man natürlich als erstes in Verdacht, den würde ich auch auf Verdacht wechseln.


    Gruß
    egal1

    Bei den Hochpegeleingängen CD, Tuner, Tape hört man über die Lautsprecher gar nichts. Beim Phonoeingang (Einstellung 47kOhm, 300 pF) hört man leichtes Rauschen, wenn man das Ohr an den Hoch- und Mitteltöner legt. Brummen/Knistern gibt es in keiner Einstellung. Vorverstärker Hitachi HCA 7500, Endverstärker HMA 7500. Zum Brummen beim Abziehen der Cinch-Stecker:
    gute Cinch-Stecker trennen beim Rausziehen erst das Signal und dann die Masse --> also auch beim Abziehen kein Brummen.
    Diese Stecker sind natürlich nicht die Original Dual sondern nachträglich angelötete.
    Gruß
    egal1

    Mal testen, ob er nicht mit 45 U/Min läuft, also den Umschalter 33/45 testweise brücken.
    ALLE C's erneuern. Bei meinem waren es wahrscheinlich die Potis oder der Umschalter, da aber auch die C's gewechselt wurden lässt sich das nicht mehr reproduzieren, da dann alles in Ordnung war. Bei den Potis Stellung notieren oder messen, mit Tunerspray reinigen und ein paar Mal die Schleifer hin und her bewegen. Bei meinem 721-er waren es aber keine Gleichlaufschwankungen, sondern er lief nach einiger Zeit einfach zu schnell. Manchmal konnte man in mit dem Pitch-Regler wieder "einfangen", meist aber nicht. Manchmal "fing" er sich selber wieder.
    Sind es tatsächlich schnelle Schwankungen oder läuft er einfach zeitweise zu schnell?


    Grüße
    egal1

    OK, dann ist der Dual also völlig unschuldig :-)
    Natürlich mal die üblichen Massnahmen: Netzstecker Verstärker drehen. Wird es besser?
    Netzstecker Plattenspieler drehen? Änderung? Verstärker mal an einer anderen Phase probieren (mit Verlängerung aus anderem Zimmer).
    Aber wenn das Licht flackert ist natürlich die Hausinstallation nicht in Ordnung oder lebst du in einem sehr kleinen Ort (Einöde) mit Freileitungen?
    Um welches Netz handelt es sich? Klassische Nullung oder getrennter Schutzleiter? Das ganze Hausnetz gehört einfach überprüft und vor allem die Schleifenimpedanz gemessen. Ich fürchte hier einen hohen Übergangswiderstand im Neutralleiter bzw. Nullleiter.
    Ist das Haus vor 1960 gebaut worden bzw. ist die Hausinstallation vor 1960?

    Auch ein ungepolter Kondensator zeigt oft, welcher Anschluss mit der inneren und welcher mit der äußeren Metallfolie verbunden ist.
    Auch wenn es merkwürdig klingt sollten auch ungepolte Kondensatoren "richtigrum" eingebaut werden wenn es um Entstörung geht.
    Häufig ist der Außenbelag durch einen Strich gekennzeichnet. Bei dem gelben eben nicht. Hier wäre es interessant ob sich irgendwas ändert, wenn man in mal "umdreht". Bei dem gelben ist nicht erkennbar, welcher Anschluss für die äußere und welcher die innere Folie ist.

    Ich gehe jetzt von Cinch-Steckern aus:
    Während des Schwenkens sind Masse und Signalleitung links und Masse und Signalleitung rechts durch den Kurzschließer des Plattenspielers kurz geschlossen.
    Einfach mal die Leitung des Plattenspielers ausstecken den Verstärker aufdrehen. Ist das Knistern und brummen jetzt auch vorhanden, liegt es am Verstärker bzw. dessen Phonoverstärker. Ich gehe jetzt davon aus, dass KEIN Adapter Din/Cinch in der Leitung ist, sondern eine Cinch-Leitung richtig verbaut ist.
    Dann eben weiter probieren: Tonarm einschwenken, Netzkabel Plattenspieler ab- und anstecken. Ändert sich was?
    Wenn das Netzkabel eingesteckt ist, wird es beim Schwenken des Tonarms irgendwo lauter oder leiser? Ist das Geräusch auf beiden Kanälen vorhanden? Wenn nur ein Kanal: wandert es beim Unstecken der Cinch-Stecker (links/rechts tauschen)?
    Ein Netzfilter ist nicht nötig, wenn die Signalleitungen und Verbindungen in Ordnung sind.
    Natürlich auch das Headshield überprüfen. Überall richtiger Kontakt vorhanden?
    Massen überprüfen. Links und Rechts muss bei Cinch getrennt sein, ist die separate Masse mit dem Gehäuse des Plattenspielers verbunden? Auch einen Blick auf die Verdrahtung am Kurzschließer machen. Stecker alle fest? Ich knipse die Fastonstecker immer ab und verlöte das ganze, da ich hier schon mal mit einem 721-er Probleme hatte.


    Gruß egal1

    Ein Übertrager ist nichts anderes als ein Trafo. D.h. damit lässt sich die winzige Spannung des MM-Tonabnehmer nach oben transformieren. Wichtig dabei ist natürlich auch die Impedanzanpassung. D.h. der Übertrager hat primärseitig wenige Windungen dircken Drahtes (niedrige Impedanz, passt zum Tonabnehmer mit ebenfalls niedriger Impedanz--> Leistungsanpassung).
    Die Sekundärseite hat mehr Windungen dünnen Drahtes und passt deshalb zum rel hochohmigen MC-Eingang.
    Ein Prepreamp macht auch eine Impedanzanpassung, verstärkt aber noch das Signal.


    Grüße
    egal1

    Kommt halt auf den Verstärker an, wenn die Kapazität und Impedanz des Tonabnehmers am Verstärker einstellbar sind, ist doch alle in Ordnung.
    Wenn der Verstärker diese Einstellungen nicht bietet, musste eben ein Kompromiss eingegangen werden und das kann durchaus hörbar sein. Ausserdem kommt es natürlich auf das Baujahr des Verstärkers an. In den frühen 80-er Jahren wurde natürlich noch mehr Wert auf den Phonoeingang gelegt und der CD-Eingang fehlte oder war nur als AUX vorhanden. Durch die Verbreitung der CD in den späten 80-er Jahren wurde eben dann oft am Phonoeingang gespart.
    Gruß egal1

    Uppsss ... ich dachte, die Werte liest du von den alten Elkos ab. Einwand statt gegeben. Dem Bestückungsplan kann man es nicht entnehmen.
    Peter hat natürlich recht, C55 auch neu einlöten. Rastermass ist der Abstand zwischen den Drähten. Die Drähte kann man aber biegen, deshalb nicht so wichtig.