Beiträge von egal1

    also zu der netten Geschichte mit der schwankenden Netzfrequenz: das ist eine nette Werbung für die geringen Gleichlaufschwenkungen des Plattenspielers und manche glauben das bis heute.
    Ich habe mir eine quarzgesteuerte LED-Anzeige gemacht und kann feststellen, dass die "Drehzahlschwankungen" daher kommen, dass das Loch im Plattenteller ein paar µm größer ist als die Achse. Damit "eiert" zwar der Teller (was bei jeder Umdrehung an der Stroboskopmarkierung zu sehen ist aber nicht die Platte, die ja vom Dorn zentriert wird.
    Dass die Drehzahl nicht ganz stabil über die Temperatur ist, kann man schon daran sehen, dass Dual in vielen Modellen einen temperaturabhängigen Widerstand verbaut hat, der das ausgleichen soll. Das sind aber keine Drehzahlschwankungen sondern Drehzahlabweichungen zur Solldrehzahl.
    Wie man die Abweichung beim Umschalten von 33 nach 45 ausschaltet, hat ja schon Wacholder beschrieben.

    Nochmal zurück zur Abweichung zwischen eingestellten Wert am Plattenspieler und von der Waage angezeigten Gewichtskraft.
    Wie sind den die beiden Werte? Eine starke Abweichung ist hier ungewöhnlich. Ist den der Wert der Waage tatsächlich plausibel?
    Stell mal die 2g nur nach der Skala am Plattenspieler ein.

    Danach habe ich die geforderten 2mN ausprobiert. Dabei musste ich dann per Tonarmwaage doch arg nachjustieren, sodass die gerade vorgenommene Grundeinstellung total verändert wurde.

    verstehe ich jetzt nicht, es sollen doch 20nM oder eben 2g sein. Hast du dich um eine Zehnerstelle vertan oder sollte das "die geforderten 20 nM" heissen? Tonarm "zu schwer" verstehe ich auch nicht. Meinst du das Auflagewicht ist zu hoch? Unter einem "leichten" oder "schweren" Tonarm versteht man die Gesamtmasse des Tonarms, die hat aber doch gar nichts mit dem Auflagegewicht zu tun, da wir doch von einem ausbalanciertem Tornarm ausgehen und darum die Gesamtmasse nichts ausmacht.

    bei 5 m kann ja die Kapazität kaum mehr stimmen, das müsst die Leitung schon sehr dick sein. Am besten nicht länger als 1 m.
    Zur Verdrahtung:
    Dual macht doch seine Vorschläge, wie das sein soll nicht um den Kunden zu ärgern sondern da sie eben viel Erfahrung mit Brummen haben.
    Also Signalmasse links und Signalmasse rechts getrennt und Erdleitung auch getrennt von beiden.
    Dass es bei anderer Anordnung auch mal nicht brummt ist kein Beweis, dass sonstige Verdrahtungen richtig sind :-)
    Und wenn bei manchen Verstärkereingängen sogar ein DIN-Cinch Adapter ohne Brummen funktioniert ist keine Garantie, dass das immer so ist.
    Der Phonoeingang kann massebezogen arbeiten aber auch als massefreier Differenzverstärker.
    Schöne Grüße
    egal1

    bitte etwas genauer: Cinch oder DIN oder gar Adapter DIN-Cinch?
    Wenn es weg ist, während der Tonarm schwenkt arbeitet eben der Kurzschließer korrekt.
    War das Brummen schon immer oder was hat sich geändert?

    Ja, es ist aber doch allgemein gekannt, dass Pollin Restbestände aufkauft. Vielleich will jemand das Originalteil aus den 80ern :-)
    Wegen Bauteilen um 2,--€/Stck braucht man wirklich nicht bei Billigheimern einkaufen.
    RS, Farnell, Conrad, Bürklin sind Firmen, wo das Zeug nicht ewig lagert und "frisch" weg geht.
    Vielleicht war das die eigentliche Ausgangsfrage.

    das ist das selbe, wenn du eine Zylinderschraube M4x20 brauchst :-) der Hersteller ist völlig egal.
    Das sind Standartbauteile, die eben unabhängig vom Hersteller bestimmte Eigenschaften haben.

    Verstehe ich jetzt nicht. Du hast doch den Schaltplan und Bestückungsplan vorliegen.


    1000µF/40V


    ein Axial-Elko sieht optisch schöner aus, aber ist kein Muss


    natürlich kannst du auch 1000µF/63V nehmen

    ja, die Qualität der Produkte ist ja überhaupt nicht mit heutigen zu vergleichen. Meine Anlage stammt aus den 80-er Jahren und neben einem Steuerpimpel für den Plattenpieler und einem Kondensator für den Tuner ist alles im Originalzustand.
    Man muss allerdings auch erwähnen: damals waren die Platinen noch einseitig beschichtet, es gab Schaltpläne und Anleitungen und auch die Messpunkte waren (mit Signalform oder Wert) einezeichnet.
    Es macht einfach keine Mühe, sowas zu reparieren und man kann leicht einen Erfolg verbuchen.

    Also was den? Brummen wegen Motorvibrationen? Oder brummen wegen fehlender/Mangelhafter Schirmung? Beim ersten evtl. nur zu hören, wenn die Nadel auf der Platte aufliegt. Beim zweiten auch zu hören, wenn die Nadel abgehoben ist.

    Mach einfach nicht lange rum. Ein neuer Pimpel kostet doch nicht viel und mit 95% ist dann das Problem erledigt. Eine reine Sichtprüfung bringt nicht immer einen Verschleiß des Pimpels zum Vorschein und auch ob er verhärtet ist (da die Weichmacher entwichen sind) lässt sich durch eine Sichtprüfung nicht erkennen. Man muss doch nicht immer nach dem unwahrscheinlichsten suchen :-)
    Und wenn nach 40 Jahren ein Verschleißteil um ein paar Euro unnötig ausgewechselt wird, ist es auch kein Beinbruch.
    Gruß egal1

    Auch auf die Gefahr hin, dich zu nerven: du hast zwischen Masse Cinch links und Masse Cinch rechts unendlich Ohm?
    Du hast zwischen Erde und Masse links unendlich Ohm?
    Du hast zwischen Erde und Masse rechts unendlich Ohm?
    Du hast zwischen Erde und Chassis 0 Ohm?