Beiträge von egal1

    kommt darauf an, mit was du gemessen hast :-)
    Mit einem Multimeter gemessen ist der Wert schon in Ordnung. Auch wenn du die Messspitzen zusammenhältst werden sich keine 0 Ohm ergeben. In so kleinen Widerstandsbereichen ergibt sich keine genaue Messung mehr.

    wenn es brummt, wenn der Tonarm in Ruhe ist, also nicht gerade schwenkt hat es nichts mit dem Kurzschließer zu tun. Dieser ist logischerweise nur in Aktion, solange das Kurvenrad dreht :-)
    Also ist entscheidend, WANN es brummt. Bei der bisherigen Beschreibung ist das nicht ganz klar.

    jetzt wird es misterös :-)
    Also noch mal: wenn du Cinch willst und sichergehen willst, dass es funktioniert, mach es so wie es Dual machte bzw. beim Wechsel vorschlägt.
    Deine jetzige Lösung KANN funktionieren MUSS aber nicht.
    Jetzt sind alle Massen verbunden und hier KANN das Problem liegen.
    Auch wenn Cinch-DIN-Adapter bei manchen Verstärkern funktionieren heißt das nicht, dass das eine technisch richtige Lösung ist.
    Gruß Alois

    upsss ...
    ich dachte, du wolltest Cinch. Völlig verkehrt verstanden.
    Die Crimpstecker am Kurzschließer sind, wie Gerhard schon schreibt auch oft die Fehlerquelle. Ich verlöte deshalb die Adern einfach.
    Gruß Alois

    das KANN dann natürlich nicht den Dual-Vorgaben entsprechen. Dann sind ja Signalmasse links/rechts am Kurzschließer verbunden und die Chassismasse fehlt. Dann gleich vernünftig machen und neues Kabel spendieren und nach Dual-Vorgaben verdrahten.

    also bisher kann man nur sagen, wenn der Kurzschließer betätigt ist, ist das Brummen weg :-)
    Cinch, DIN? Wenn Cinch: ist die Massebrücke linke-rechte Signalmasse getrennt? Chassiserde getrennt und angeschlossen?
    Am Systemträger mal die linken beiden Pins und die rechten beiden Pins kurzschließen (Schraubendreher oder zurechtgebogene Büroklammer?. Brummen dann am entsprechenden Kanal verschwunden?

    der Kondensatorsatz für 23,80 ist doch ok. Aber natürlich kann man da auch 5,-- € sparen, wenn man die Dinger einzeln bestellt. Wenn die paar Euro so wichtig sind eben selbst raussuchen, den Schaltplan hast du doch.
    Kontaktspray beim Headshell einfach lassen, Radierer reicht.
    Cinchumbau: eben wie von Dual vorgesehen, also Signalmasse links und rechts getrennt, Massebrücke entfernen, Chassismasse auch getrennt. Vernünftige Leitung mit wenig Kapazität und nicht die qualitativ billigsten Cinch-Stecker.
    Anschluss dürfte ja klar sein:

    bitte die Frage beantworten: ist das Geräusch auch vorhanden, wenn der Kurzschließer BETÄTIGT ist, also wenn der Tonarm die Abstellstütze noch NICHT erreicht hat. Wenn der Tonarm auf der Stütze liegt ist der Kurzschließer doch offen.
    Also z.B. Tonarm auf die Auslaufrille einer Platte und bei ausgestecktem Plattenspieler den Teller drehen, bis der Tonarm schwenkt also noch nicht die Stütze erreicht hat.

    natürlich ändert sich das beim Umdrehen des Steckers. Der N-Leiter ist doch mit dem Erdreich verbunden und liegt damit auf Erdpotential.
    Nur wenn der Fehler auf der "L-Seite" liegt, kann eine Spannung zwischen Gehäuse und Erdreich entstehen.
    Irgenwo ist eben eine hochohmige Verbindung zwischen Zuleitung und Gehäuse. Soviel ist doch da nicht vorhanden. Löt doch mal die Primärseite des Trafos ab, ich vermute hier den Fehler.

    "Am Trafo kommt aber keine Spannung an. Gemessen habe ich, nachdem ich die Sekundärstufe abgetrennt habe"

    Was heißt das denn? Hast du am Trafo primärseitig keine Spannung (230V AC)? Dann liegt der Fehler doch VOR dem Trafo, also Schalter, Sicherung etc.
    Ist die gewechselte Sicherung noch in Ordnung oder wieder durchgebrannt?
    Was bedeutet "Sekundärstufe abgetrennt"? Hast du sekundärseitig den Rest der Schaltung getrennt (abgelötet) und die Leerlaufspannung gemessen?
    Liegt primärseitig 230V AC an und sekundärseitig ist keine Spannung zu messen?
    Leuchtet den die Stroboskoplampe, ist also der Schalter in Ordnung?


    Primärseitig sollten eben 230V AC anliegen, sekundärseitig (wenn der Rest abgelötet ist) ca. 21-24 V AC.

    Einfach Adern wieder ablöten, ein Stück kürzen, neu abisolieren. Verdrillen, verzinnen und neu verlöten und schon ist das ganze wieder ansehbar.
    Da kann man doch die Optik noch retten.

    was meinst du den mit "der im Netzteil". Den Ladekondensator?
    Wenn du nicht alle Kondensatoren/Elkos/Tantals wechselst würde ich die Platine nur abschrauben und den Elko auslöten und den neuen einlöten. Solltest du es gründlich machen und alle 40 Jahre alten Kondensatoren wechseln, Foto machen, die 2 Adern der Sekundärseite des Trafos und die 4 übrigen Adern ablöten, Platine abschrauben. Dann kannst du alles ganz einfach wechseln.
    Wenn du es ganz einfach willst: einfach am alten Elko die Anschlussdrähte so abschneiden, dass ca. 1 cm Rest auf der Platine stehenbleibt. Dann brauchst du nur den neuen auf die Anschlussdrahtreste anlöten. Hält auch wieder 40 Jahre :-)

    ok, es wird klarer bei mir. Den Widerstandswert im eingebauten Zustand zu messen führt logischerweise zu diesem Ergebnis, da sich der Elko über den Messstrom deines Multimeter auflädt. Der gemessene Widerstandswert sagt auch nichts aus, solange das Poti eingelötet ist.
    Ich habe nur die Einstellanleitung zum EDS 1000, der im 701 verbaut ist. Da gibt es eine entsprechende Abgleichanleitung, für die man aber ein Oszi braucht. Dabei geht es aber darum, dass die 4 Spulen ein gleichmässiges Drehmoment erzeugen und nicht um die Drehzahl.
    Es ist doch im Plan eindeutig, dass R20 für 45 U/min und R22 für 33U/Min zuständig ist.

    das verstehe ich jetzt nicht. Ich hab mir mal den Schaltplan angesehen. Da ist doch R20 für 45U/min und R22 für 33U/min zuständig.
    Also: Pitch ungefähr in Mittelstellung. Auf 33 U/min schalten, mit R22 abgleichen, bis dein Strobo steht.
    Dann auf 45U/min schalten, mit R20 abgleichen bis Strobo steht --> alles perfekt :-)


    Ich habe noch mal deinen Text zu R45 durchgelesen und komme da nicht klar. Du sagst, dass der Widerstand im Betrieb ansteigt. Das kannst du doch im Ohm-Messbereich gar nicht messen, da der Wert durch die am Poti anliegende Spannung verfälscht wird. Wenn du C18 kurzschließt ist das ein kompletter Kurzschluss der Betriebsspannung und für den Trafo und die Gleichrichtung extrem gefährlich da die Sekundärseite ja nicht abgesichert ist.
    Ich bin jetzt total verwirrt. Das ist doch ein 704 mit dem Motor EDS 900?
    Bitte jetzt nicht übelnehmen: bist du vom Fach oder auf dem Elektonikgebiet Neuling?

    Jetzt mal konkret: SIGNALmasse links und SIGNALmasse rechts sind getrennt? Also unendlich Ohm zwischen GR und GL?
    Chassiserdung ist auch getrennt, also keine Verbindung zu Singnalmasse links und Signalmasse rechts, also beide Messungen unendlich Ohm?
    R nach L ergibt ebenfalls einen Wert von unendlich Ohm?
    Ein Widerstand im unteren kOhm-Bereich lässt sich NUR zwischen R und GR bzw. L und GL messen?
    Die neue Leitung ist max. 1,5 m lang?

    Muss dir widersprechen. Ich habe es gerade auch mit extrem lauter Einstellung des Verstärkers probiert. Beim Aufsetzen hört man definitv nichts, erst ca. 0,5 sec NACH dem Aufsetzen ist der Startvorgang abgeschlossen.
    Halt mal dein Ohr direkt an den Plattenspieler und du solltest hören, dass die Automatik noch arbeitet wenn die Nadel aufgelegt wird und damit die Tonleitungen zu diesem Zeitpunkt noch kurzgeschlossen sein sollten (d.h. das Kurvenrad hat seine Endstellung noch nicht erreicht). Der Kurzschließer wäre ja ziemlich sinnlos, wenn er VOR dem Auflegen der Nadel die Tonleitung freigeben würde.
    Das ganze habe ich natürlich auch mit einem 721 probiert.