Beiträge von egal1

    Deshalb immer das Stobo durch LED ersetzen, dass mit einem quarzgenauem Signal angesteuert wird. Darum passt es bei meinem 721 immer :-)
    Ja, eine online USV könnte ich auch noch anbieten.


    Eine netzsynchrone Uhr habe ich noch nie im Haushalt gehabt. Ob Rollosteuerung, Wecker, Heizungssteuerung ... die sind doch alle quarzgesteuert und unabhängig von der Netzfrequenz.
    Gruß Alois

    wenn das ganze über DIN-Stecker angeschlossen ist, kann es doch sein. Da gibt es ja nur eine Masse und wenn die fehlt ...
    Bei richtig angeschlossenen Cinch-Steckern ist es nicht denkbar. Da sind ja Signalmasse li+re getrennt (die Chassismasse ebenfalls). Also wenn eine Signalmasse fehlt geht immer noch der andere Kanal (wenn Signalmassen am Phonoverstärker verbunden, sogar beide). Wenn die Chassismasse fehlt, kann es allenfalls brummen aber keinen Tonausfall verursachen.


    Also wenn du einen anderen Plattenspieler an den Eingang, der jetzt vom 721 benutzt wird anschließt, funktioniert alles?


    Liebe Grüße
    Alois

    Ja, ich finde es auch fahrlässig, nach einer Reparatur bei einem Schutzklasse II-Gerät nicht mal zumindest mit dem Multimeter zu prüfen, ob das Chassis gegenüber den beiden Steckerkontakten unendlich Ohm hat. Natürlich funktioniert eine Gasentladungslampe wie das Stroboskop NICHT mit Schutzkleinspannung.


    Gruß Alois

    ja klar, der Grobmotoriker baut sich ein geeignetes Haltewerkzeug, der Feinmotoriker nimmt einfach eine kleine Spitzzange oder eine Pinzette zum halten des Crimpsteckers. Solche Stecker werden zu zig-tausenden verbaut und die wenigsten schaffen es, das Zinn in den Stecker läuft sondern verzinnen eben nur die dafür vorgesehene Lötfahne.
    Gruß Alois

    ok, damit ist eben der Phono-Vorverstärker UND der Plattenspieler außen vor und kann nicht die Ursache des Geräusches sein.
    Na ja, mit einem Multimeter könntest du zumindestens die Höhe der Gleichspannung nach dem Netzteil messen. Mit einem Oszi eben noch, wie hoch der Wechselspannungsbrumm ist. Unabhängig davon: die Netzteilelkos haben mit Sicherheit einen Großteil ihrer Kapazität verloren, kosten nur wenige Cent oder ein paar Euro und sind sehr häufig die Ursache für Störungen.
    Wenn du auch noch die Elkos der Endstufe wechselst, hast du mit rel. hoher Wahrscheinlichkeit den Fehler beseitigt.
    Dass der HS42 eben kein Relaise für die Lautsprecher hat ist eben dem Preis geschuldet, daher ist der Ton eben nicht sofort weg, wenn du abschaltest. Ja, einen anderen Stromkreis im Haushalt zu nutzen führt nicht zum Ziel.
    Gruß Alois

    auf Band Tape schalten, Balance hin- und herdrehen, Geräusch vorhanden?
    Auf Tuner schalten, Balance hin- und herdrehen, Geräusch vorhanden?
    Es ist jetzt unerheblich, ob ein Tonband angesteckt ist oder ob ein Tuner angesteckt ist. Es geht ganz einfach darum festzustellen, ob das Störgeräusch NACH dem eigebauten Phonovorverstärker ist.
    Also wenn auch bei den Niederpegeleingängen das Geräusch vorhanden ist, kann es mit dem Plattenspieler doch nichts zu tun haben.
    Ausserdem nach wie vor die Frage: wenn der Kurzschließer arbeitet (also der Arm in Automatik schwenkt): ist das Geräusch vorhanden? Vergiss jetzt den Westermann und das Multimeter :-)
    Bevor du jetzt auf ein Bauteil denkst: versuche erst die defekte Bauteilgruppe zu finden.
    Wenn das Geräusch auch vorhanden ist, wenn du auf Band Tape oder Tuner schaltest: der Ladeelko und der Siebelko des Netzteils wechseln. Die sind auf alle Fälle nicht mehr taufrisch und sollten immer gewechselt werden.
    Grüße Alois
    Upps ... da war ich wohl zu langsam, Peter kommt ja auf das gleiche Ergebnis :-)

    Also, das Störgeräusch (welches? das Video existiert nicht) ist NUR vorhanden, wenn auf Phonoeingang geschaltet ist?
    Ist das Geräusch auch vorhanden, wenn du den Plattenpieler absteckts?
    Ist das Geräusch auch vorhanden, wenn der Tonarm schwenkt (also der Kurzschließer arbeitet)?
    An den Cinch-Steckern wackeln: ändert sich was am Geräusch?
    Natürlich hat das Geräusch nichts mit den Lautsprechern zu tun, die geben nur das Signal wieder, dass der Verstärker liefert :-)
    Gruß Alois

    hmm, da war wohl schon ein "Fachmann" am Werk. Dieses Lötgepatze kommt sicher nicht von einer automatischen Lötstraße sondern wurde nachträglich von Hand verbrochen. Man sieht ja auch noch Kratzspuren vom Lötkolben des Fachmannes.
    Ja, Nachlöten ist hier angesagt. Die Tatalperle bitte gleich mit austauschen.
    Liebe Grüße
    Alois

    ja, eine zu kleine oder sehr knappe Spannungsfestigkeit oder ein zu kleiner Temperaturbereich wirkt sich meist nicht nach ein paar Tagen sondern erst nach Monaten oder Jahren, oder auch gar nicht aus.
    Wenn das früher passieren würde, würden die Hersteller da auch nicht so sparen. Die wollen ja nicht, dass die Dinger während der Garantiezeit defekt werden :-)
    LG Alois

    also heißt das, daß der Kurzschließer funktioniert (bei abgehobener Nadel ist das Brummen ja weg).
    Mehr ist bisher ja nicht bekannt. Also Netzstecker ziehen, damit der Motor nicht läuft. Nadel auf Platte absenken. Ein Multimeter an den linken Cinchstecker (zwischen Außen und Innen), Widerstandswert notieren. Das gleiche am anderen Cinch-Anschluss. Wie hoch sind die Widerstandswerte?
    Netzstecker einstecken und Lift betätigen. Gleiche Messung. Sind die Widerstandswerte etwa gleich und etwa Null Ohm?
    Zwischen linken und rechtem Cinchstecker (Masse bzw. Außen) messen. Meßwert unendlich Ohm?
    Zwischen linken Cinchstecker (Masse bzw. Außen) gegen die Erdungsleitung (die dünne Ader) messen. Unendlich Ohm?
    Das gleiche rechts: unendlich Ohm?


    Gruß Alois

    Tja, das ist ein weites Feld.
    1. Kontakte für das TK am Tonarm VORSICHTIG mit einem Glasfaserstift reinigen. Sehr häufig sind die angelaufen, also schwarz. Sie sollten silbrig glänzen (hast du ja schon gemacht)
    2. Multimeter im niedrigen Ohmbereich an jeweils einen Cinchstecker (bzw. DIN-Stecker) zwischen Masse und li bzw. re Kanal. Tonarm in allen Richtungen bewegen, um einen Aderbruch auszuschließen. DIN bzw. Cinch-Stecker während des Plattenbetriebes bewegen und evtl neue Stecker anlöten
    3. Die Stecker am Kurzschließer überprüfen bzw. Stecker abmachen und Adern direkt verlöten (das war bei meinem 721 das Problem)
    Hast du DIN oder Cinch?


    Grüße Alois