Beiträge von Andreas

    Hallo Peter,


    besten Dank für den Tipp. Ich wusste nicht, dass das IC auch unter der Bezeichnung UPA... geführt wird.
    Da habe ich noch einen Händler bei mir um die Ecke. "Horn Elektronik" in 88436 Eberhardzell. Der hat das IC
    am Lager für 0,93€. Vermutlich kommt das Bauteil aus dem Land des Lächelns, aber es ist immer mal einen
    Versuch wert.
    Ich melde mich wieder.


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    mit den Besten wünschen für das Neue Jahr, melde ich mich mit einem Problem.
    Ich habe schon lange einen CR 1750 in meiner Sammlung und möchte diesen zum
    Leben erwecken. Neben den üblichen Problemen mit auf der Tunerseite, habe ich nun
    wohl ein eher selteneres Problem mit dem Endverstärker. Jedenfalls habe ich diesbezüglich
    keinen Thread gefunden.
    Folgende Situation stellt sich momentan dar: Nachdem der linke Kanal einwandfrei arbeitet,
    habe ich im rechten Kanal eine starke Verzerrung. Die Vorstufe kann ich ausschließen, da ich
    über einen Funktionsgenerator ein 1 kHz Signal direkt in die Endstufe einspeise. Die Verzerrung
    ist mit dem Oszi deutlich zu erkennen und ist ab T301 nachweisbar. Ich bin ziemlich sicher, dass
    dieser Doppel-FET der Auslöser für dem Fehler ist. Ich glaube nicht, das dieser Transistor, ausser
    aus einem Schlachtgerät, noch aufzutreiben ist. Wurden diese Typen noch in weiteren Geräten aus
    der Japan-Serie verbaut ?
    Kennt jemand diesen Fehler ?


    Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten.


    Liebe Grüße aus Meßkirch,


    Andreas

    Hallo plattenspieler99,


    jetzt mal ganz langsam. Der 704er hat für die Drehzahlumschaltung einen Drehknopf. Wo soll da
    ein Hebel sein der an der Zarge anstößt ?
    Das Tonarmjoch ist von unten her befestigt. Evt. sind nur die Befestigungsschrauben locker.
    Vermutlich hängt damit auch das Blockieren des Arms zusammen.
    Wenn das Gegengewicht für den Transport nicht abgenommen war, dann kann der Antiresonator
    durch harte Stöße durchaus überlastet werden. Das kann man aber in den meisten Fällen wieder
    justieren. Es gibt hier irgendwo einen Thread, indem genau beschrieben ist, wie der Resonator geöffnet und
    repariert werden kann. Ich habe ihn auf die Schnelle nicht gefunden.
    War bei meinem 721 damals auch so. Da war sogar der Nadeleinschub weggeflogen.
    Auch die Motorgeräusche können transportbedingt verursacht worden sein.
    Kannst Du mal ein Bild von dem Dreher einstellen ?
    Ich möchte Dich nicht davon abhalten den Verkäufer in die Pflicht zu nehmen, aber vielleicht bekommst
    Du den Dreher so wieder hin. Du sparst dir sicher eine Menge Ärger.



    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo Andy,
    noch ein kleiner Tipp von mir. Prüfe mal ob einer der Leistungstransistoren auf dem Alu-Winkel Verbindung zu eben diesem hat. Ich hatte bei einem Dreher eines Freundes die Glimmerplaettchen, die die Transistoren zum Alu-Winkel isolieren, ausgetauscht und das Hochdrehproblem war behoben.
    Peter hatte so etwas in einem der vorigen Threads schon angedeutet bezüglich des Spannungsreglers 7815, aber bei mir waren drei der fünf Verbindungen der Leistungstransistoren zum Alu-Winkel niederohmig. Folgefehler waren dabei Gott sei Dank nicht entstanden.
    Mit diesem Tipp hatte ich letztes Jahr schon mal einem Bordmitglied helfen können. Vielleicht klappts auch bei Dir. Viel Erfolg.
    LG Andreas

    Hallo Zusammen,


    nur nebenbei möchte ich erwähnen, dass ich auch noch einen Tangential-Plattenspieler in meiner Sammlung habe. Es handelt sich um einen PS 6000 von Grundig. Ob das eine Grundig Entwicklung oder nur eine gelabelte Version eine anderen Herstellers ist, weiß ich nicht. Bei dem Gerät hängt die Tonarm Mechanik im Deckel - also LP rein, Klappe zu und Start drücken. Ein "CD-Player" für "Schwarzhörer". :D Das Gerät spielt recht gut, aber ich würde ihn nicht ins Wohnzimmer stellen, weil für mich die kardanischen Tonarmkonstruktionen der Radialtonarme einfach optische Leckerbissen sind, aber das ist Geschmackssache. Hinzu kommt, dass man meines Wissens bei den einfachen Tangentialtonarmkonstruktionen bei weitem nicht die Flexibilität bezüglich anderer Systeme hat, wie bei den Radialtonarmen. Ich erinnere mich noch gut und gerne an meine Jugend in den 80er Jahren, in denen die Fachzeitschriften voll von schier endlosen Diskussionen um Tonarme und Antriebe waren. :rolleyes: Manchmal hatte man den Eindruck, der Tangentialtonarm ist das einzig Wahre - dennoch hat er sich nie richtig durchgesetzt. In der High-End-Szene habe ich bislang keinen mehr gesehen. Aber wie eingangs erwähnt, mit einem ordentlichen System spielt er durchaus gut und ist mal was anderes. :)


    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Zusammen,
    das neue Federhaus ist angekommen. Nach Austauschen der
    Feder und Einbau des Federhauses lässt sich alles wieder perfekt einstellen.


    Nochmals vielen Dank.


    Gruesse, Andreas

    Hallo Zusammen,


    erstmal vielen Dank, vor allem an Dich Alfred, für die kompetente und ausführliche Beschreibung. Ich musste allerdings den Tonarm komplett zerlegen, da die Alu-Schrauben so fest saßen, dass ich sie erst nach leichtem Erwärmen , dann aber problemlos lösen konnte. Kugeln sind mir dabei keine heruntergefallen, die sitzen verliersicher hinter einer Scheibe. Das Gehäuse für die Aufnahme der Spiralfeder ist komplett durchgerissen, so dass die Messingmutter nicht mehr darin hält.
    Ich denke mit dem Tausch des Gehäuses und Umbau der Feder ist das Problem behoben.


    Liebe Grüße
    Andreas

    Hallo Albert, hallo Jan,


    Danke für Eure Tipps, aber die treffen leider mein Problem nicht ganz. Vielleicht habe ich mich auch nicht genau genug ausgedrückt.Wenn die Feder heraus gesprungen wäre, dann würde der Drehknopf nicht gegen die Federkraft auf "0" zurückschnappen oder ?
    Das Problem ist, dass die Schraube fest sitzt, locker ist nur der Stellknopf für die Auflagekraft. Die Schraube lässt sich weder links, noch recht herum drehen. Die Tonarmlagerschrauben haben Linksgewinde.


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo liebe Dualgemeinde,


    ich habe einen schönen CS 731Q zur Überholung auf dem Reparaturbock. Neben den üblichen Arbeiten (Steuerpimpel, Knallfrosch, Cinch-Stecker...) stellt sich hier jedoch folgende Situation dar:
    Die Auflagekraft lässt sich nicht mehr einstellen. Der Drehknopf schnappt immer wieder auf "0" zurück und wackelt. Dementsprechend hat natürlich die Tonarmlagerung auf der rechten Seite keinen richtigen Halt mehr. In einem anderen Thread habe ich gelesen, dass die Federhäuser aus der 505er-Reihe passen. Mein Problem ist aber,
    dass ich das Ganze nicht zerlegt bekomme. Ich habe mir einen Spezialschlüssel angefertigt, mit dem sich die Schraube im Drehknopf lösen lassen sollte. Die sitzt aber total fest. Jetzt bin ich etwas ratlos. Auf dem Bild sieht man auch, dass die Wellscheibe, die die Schraube gegen zurückdrehen hemmen soll, ziemlich locker ist.


    Liebe Grüße,


    Andreas

    Hallo Peludo,


    ich habe das System vorsichtig aus dem roten Adapter für den Tonarm ausgebaut. Meiner Ansicht nach sieht das nicht schlecht aus.
    Ich habe mal ein Oszi an die beiden Kontaktfahnen angeschlossen. Bei Berühren der Nadel, konnte ich Ausschläge erkennen.
    Ein Versuch, das System bei Dir zu testen wäre es allemal wert.
    Anbei die Bilder. Bei Interesse sendest Du mir bitte eine kurze Nachricht auf meine PN.



    Viele Grüße,
    Andreas

    Hey Peludo,


    vielleicht kann ich Dir weiterhelfen. Ich habe noch ein Tonarm, in den ein ELAC System, vergleichbar
    mit Deinem, eingebaut ist. Das ist aber noch in einen weiteren Adapter aus rotem Kunststoff, der dann
    in den Tonarm eingesetzt wird, eingeclipst.
    Ich schau mir das Teil morgen Abend, nach der Arbeit, genau an und stelle ein Bild ein.
    Falls das System passt, kann ich Dir es auf jeden Fall günstig überlassen.
    Gib mir bitte noch etwas Zeit, ich melde mich morgen Abend.


    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo Christoph,


    falls die Gleichlaufschwankungen wieder auftreten, nicht den Mut verlieren. Ich hatte das gleiche Problem schon mal beim großen Bruder des 714Q, dem 731Q, der denselben Antrieb hat. Als Ursache stellte sich ein Kurzschluss an einem der fünf Leistungstransistoren auf der Motorsteuerplatine heraus.
    Die Transistoren sind an einen ALU-Winkel geschraubt und mittels Glimmerplättchen isoliert. Obwohl ich an den Glimmerplättchen keine Beschädigungen ausmachen konnte, lag bei einem der Transistoren ein Kurzschluss vor. Zum Glück sind dadurch keine weiteren Schäden entstanden. Es genügte lediglich, die Glimmerplättchen auszutauschen. Seitdem läuft der Dreher einwandfrei. :)


    Viele Grüße,


    Andreas

    Zitat

    von Peter aus dem Lipperland


    Weiß nicht, wieviele alte abgenudelte Röhrenglotzen ich mit kleinen Trenntrafos und Eingriffen in die Ansteuerung zu "Party-Oszilloskopen" umgebaut habe.

    Hallo Peter,


    auch auf die Gefahr hin, dass wir jetzt noch mehr vom Thema abkommen, hast Du mich doch neugierig gemacht. Ich stamme auch noch aus einer Zeit, in der bei uns im Wohnzimmer die Röhrenglotze, ein SABA Schauinsland T 118 Automatik stand. Was daran automatisch war weiß ich bis heute nicht, denn man musste ständig zum Gerät laufen um Lautstärke, Helligkeit etc. anzupassen - aber das ist ja bekannt. Später habe ich dann eine Bastelanleitung gesehen, mit der man alte Glotzen so modifizieren konnte, damit sich z.B. sog. Lissajous-Figuren darstellen ließen.
    Meinst Du so etwas mit dem "Partyoszilloskop"?


    Viele Grüße,


    Andreas

    Ich habe gute Erfahrungen im Reinigen mit Schauma-Shampoo von Schwarzkopf.
    Besonders den mit Kräuterextrakt.
    Platinen ausbauen, einen dicken Tropfen Schauma drauf und mit einem dicken
    Pinsel gut aufschäumen. Anschließend die Teile mit warmem Wasser abspülen
    und wenn möglich mit Druckluft trocknen, dann gibts keine Wasserränder.
    Ggf. Vorgang wiederholen.
    So reinige ich auch Plattenteller und andere Teile. Sehr hilfreich ist vor allem
    bei den Pixeltellern eine Zahnbürste. Es ist erstaunlich, wie sich der Schmodder
    damit beseitigen lässt. :D
    Probiert's mal aus.


    Viele Grüße
    Andreas

    Also ich habe beide Dreher an Bord. Das hackelige Einschwenken des Tonarms beim 721er ist
    etwas gewöhnungsbedürftig. Das hängt wohl mit der Höhenverstellung der Tonarmbasis zusammen.
    Die kardanische Tonarmaufhängung des 721ers gefällt mir besser als die des 701ers. Aber das ist
    Geschmackssache. Beide Plattenspieler hatten beim Kauf das Shure V15III. Beim 701er fahre ich das
    neue Shure M97e. Es passt meiner Ansicht nach sehr gut zum 701er. Das V15 hängt auf meinem 704er.
    Grundsätzlich schließe ich mich meinen Vorrednern an und würde keinen Dreher tauschen. Alle drei
    Plattenspieler (701; 704 und 721) sind jedes für sich tolle Geräte und machen einfach grenzenlos Freude
    am Platten hören.
    Auch ich hatte die Geräte schon vor ein paar Jahren gekauft. Den 721 für ca. 80 EUR und den 701
    für ca. 110 EUR. Preise bis 150.- EUR sind durchaus gerechtfertigt und lohnen sich zu investieren.
    Den 704 er hatte ich in St. Georgen auf der Phonobörse defekt gekauft. Tonarm verbogen. Mit viel
    Liebe restauriert, gehört er heute zu meinen meist bespielten Drehern. :thumbsup:


    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo Martin,


    die Headshell müsste über die schwarze Leitung mit dem Massepotenzial verbunden
    sein.
    Die Erdungsleitung zwischen Laufwerk und Verstärker ist nach Deiner Messung ja i.O.
    Von der Headshell geht aber ausser den jeweiligen zwei Signalleitungen eine weitere
    Erdungsleitung zum Chassis. Wenn man das System abnimmt sieht man in der Mitte der
    Headshell eine Lötstelle.
    Hast Du diese Verbindung auch übeprüft ?
    Der Effekt, dass das Sirren nach einer Verbindung der Headshell zur Frontplatte ver-
    schwindet, deutet meines Erachtens nach auf eine fehlende Masseverbindung der
    Headshell hin.


    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Uwe und Peter,


    es freut mich, dass der Plattenspieler wieder einwandfrei läuft. Danke für die "Lorbeeren". Ich möchte aber fairerweise noch erwähnen,
    dass ich den Tipp mit den Glimmerscheiben nach längerer Suche hier im Board fand. Selbst wäre ich darauf wahrscheinlich nicht so schnell
    gekommen. Da hatte vor einigen Jahren schon einmal ein Boardmitglied dasselbe Problem. Nichtsdestotrotz, auch bei mir hat dieser Tipp
    zum Erfolg geführt.
    Was mich dennoch wundert, man sieht an den runden Glimmerscheiben nach deren Ausbau und Reinigung nichts, was auf eine Verbindung
    zum Kühlblech hinweisen würde. Aber das Ziel zählt, und das ist täglich Vinyl hören. :D Viel Spaß dabei.


    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Uwe,
    wenn Du die Hausaufgaben von Peter gemacht hast, überprüfe bitte noch,
    die fünf Leistungstransistoren BD 135.
    Ich hatte vor kurzem einen 731er, der bei beiden Drehzahleinstellungen hoch-
    drehte. Beim Prüfen mit dem Ohmmeter habe ich dann festgestellt, dass bei
    zwei der fünf Transistoren, eine niederohmige Verbindung vom Kollektor zur
    Masse bestand.
    Und dies trotz vorhandenen und mechanisch unbeschädigten Glimmerscheiben.
    Nachdem ich die originalen, runden Glimmerscheiben durch größere, rechteckige
    Glimmerplättchen ersetzt hatte, läuft der Antrieb jetzt wieder tadellos. Zum
    Glück war durch die Masseschlüsse kein weiterer Schaden entstanden.
    Viel Erfolg.


    Viele Grüße,


    Andreas