Beiträge von VixNoelopan

    Hallo,


    nochmals herzlichen Dank für Eure Tipps! Puh, die To-Do-Liste ist ordentlich lang, da gibt es einiges zu tun.


    Habe heute den 1229 aus dem Wega-Gerät gehoben und weiß nun auch, warum die dritte Schraube fehlt: In der hinteren linken Ecke sitzt der Netztrafo des Gerätes, ein veritabler Kaventsmann von Schnittbandkern-Trafo. Da ist einfach kein Platz, einer der beiden Wickelkörper hat nahezu Kontakt mit der Zarge des Spielers.


    Ich verstehe nicht so recht, wie die Grundeinstellung der Geschwindigkeiten zu justieren ist. Notwendig ist das sehr wohl, denn mein Baby hier läuft nur dann snychron, wenn der Pitch-Steller nahezu am positiven Anschlag ist. Ich gehe davon aus, dass hier die Position von Pulley zum Zwischenrad einzustellen ist. Wessen Höhe ist hier justierbar?


    Das Dual DM 103 M-E ist doch, wenn mich meine bisherigen Recherchen nicht täuschen, nichts anderes als ein DM 101 M-G (aka Shure M 91) mit elliptischer Nadel, nicht? Folglich sollte es eigentlich genügen, den Stylus gegen einen elliptischen zu tauschen.


    Zum Schluss noch ein Gesuch: Damit ich nicht jedes Mal das Anschlusskabel aus dem Gerät löten muss, um das nackte Chassis zwecks Reparatur betreiben zu können, suche ich ein solches Kabel, alternativ auch das nackte Steckergehäuse, da ich davon ausgehe, dass die weiblichen Steckkontakte der Stromversorgung alter IDE-Laufwerke hier auch passen könnten.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo und vielen Dank für Eure Tipps!


    Werde mir als Nächstes einen Montagebock nach Lutz' Anleitung bauen (auch von mir herzlichen Dank an Lutz!) und gleich eine zweite Platte für die Chassis in der Größe eines 1226 bzw. eines 1237. Habe schließlich noch mehr Patienten zur stationären Pflege :D .


    Zuerst muss ich jedoch das Wega 3220 soweit zerlegen, dass ich das TA-Kabel aus ihm bekomme, ohne den DIN-Stecker ablöten zu müssen (was auch möglich wäre, falls alle Stricke reißen sollten). Das wäre ab (Wega-)Werk mit etwas mehr Weitblick mit einer anderen Verlegung dieses Kabels sicher besser zu lösen gewesen :S .


    Der Start-Stop-Hebel des 1229 blockiert übrigens nicht völlig, er lässt sich um die Mittelstellung bewegen, jedoch nicht ausreichend weit nach links, um das Gerät in Betrieb zu nehmen.


    Habe gesehen, dass das Zwischenrad nicht parallel zur Platine steht, sondern schräg. Ist das schlimm, und wie kann ich das ggf. korrigieren?


    Dual empfiehlt zur Montage des Sprengrings zum Sichern des Plattentellers einen Konus, der dem Zubehör beiliegen soll. Den habe ich natürlich nicht, denke jedoch, es sollte auch ohne dieses Hilfsmittel kein allzu großes Problem darstellen. Btw, wie bekommt man den inneren Rand beim Ausetzen des Tellers am Zwischenrad vorbei, ohne es zu beschädigen?


    Der 1229 im Wega hat übrigens, wie die kleineren Platinen, auch nur zwei Transportsicherungsschrauben. Die Bohrung hinten links ist durch einen Zierstöpsel verschlossen. Der Sinn dieser Maßnahme des Weglassens erschließt sich mir allerdings nicht. Wenn ich diesen Stöpsel raus bekomme, baue ich deshalb eine dritte Schraube aus dem definitiv defekten 1237A ein.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    habe mich heute etwas nähe mit dem 1229 in meinem WEGA Studio 3220 beschäftigt. Er hat leider Läuse und Flöhe :S . Will heißen:


    Er hat den mechanischen Fehler, dass sich der Start-Stopp-Hebel nicht bewegen lässt. Hebt man jedoch den Tonarm per Lift oder mit der Hand an, beginnt der Motor zu drehen und das Gerät spielt ab. Er ist also unter Verzicht auf die Automatikfunktionen eingeschränkt zu benutzen. Wo klemmt es hier wohl?


    Der zweite Fehler ist der stumme rechte Kanal. Der ausgebaute Systemträger zeigt einen der vier Kontaktstifte schwarz und korrodiert. Wie bekomme ich das sauber? Ich kenne zwar den Trick, angelaufenes Silber(-besteck) auf Alufolie in eine Lösung von Natriumbicarbonat zu legen und die Korossion damit chemisch zu beseitigen, halte dieses Verfahren hier jedoch für wenig zweckmäßig.


    Es ist ein Abtaster Shure DM 101 M-G eingebaut. Ich spiele mit dem Gedanken, diesen nach der Beseitigung der übrigen Macken gegen ein Ortofon OMB 20 zu tauschen, das ich übrig habe. Passt das Ortofon überhaupt in seinen mechanischen Eigenschaften (Compliance) zum Tonarm des 1229 und wäre es eine klangliche Aufwertung?


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Albert,


    Du hattest Recht - die Grundig-Anlage versorgt den Dreher mit 110 Volt! Mir ist auch klar geworden, warum: Der Netztrafo des Gerätes verfügt über eine Raum sparende Primärwicklung, die aus zwei Teilen zu 110 Volt und einem weiteren zu 20 Volt besteht. Im Spannungswähler werden diese drei Teile so parallel- und/oder in Serie geschaltet, dass sich Netzspannungen zu 110 V, 130 V, 220 V und 240 V einstellen lassen. Im Gegensatz zu einer angezapften Primärwicklung stehen jedoch bei 110 V und bei 130 V keine 220 V für den Dreher zur Verfügung, und ein Umklemmen des Drehers konnte und wollte man dem Konsumenten nicht zumuten.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Albert, Maico und Dietmar,


    vielen Dank, das sind genau die Antworten, die mich in meinen Überlegungen weiter bringen!


    Ich werde dann das Grundig-Gerät pimpen und das Wega-Trumm belassen, wie es ist. Wahrscheinlich tausche ich hier den TA.


    Warum sollte die Stromversorgung beim Grundig eventuell nicht passen? Der 1237A ist für 220 V ausgelegt, das 2000 HiFi ebenfalls. Sofern die heutigen 230 V vertragen werden, was ich eigentlich annehme, steht dem doch nichts entgegen, oder? Sollten vom Gerät her 110 V geliefert werden, kann man den Dreher-Motor doch ganz easy umklemmen.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    nachdem es mir inzwischen gelungen ist, aus drei halblebigen 1237A zwei voll funktionsfähige zu bauen, denke ich an ein Plattenspieler-Wechsle-Dich-Spiel. Getauscht werden sollen der Rumpelrad-1226 aus meinem Grundig Studio 2000 Hifi und der 1229 aus meinem Wega Studio 3220 HiFi jeweils gegen einen 1237A. Der Dreher im Grundig bekommt das auf einen elliptischen Stylus umgerüstete Shure M75D des Originaldrehers, der im Wega soll das Ortofon OM 20 erhalten, das ich übrig habe. Was haltet Ihr von diesem Unterfangen?


    Beste Grüße, Uwe

    Herzlichen Dank für Dein Foto zum Vergleich der beiden Tonarme, Alfred!


    Eine Frage habe ich dazu: Der Tonkopf ist ja nicht von Ungefähr gekröpft, die Kröpfung dient dazu, den durchschnittlichen tangentialen Spurfehlwinkel zu minimieren. Also ist nicht allein die gesamte Länge für die Austauschbarkeit entscheidend, sondern auch das Maß, um das der Stylus, von oben betrachtet, zur Tonarm-Längsachse nach innen versetzt ist. Dem Augenmaß nach könnte diese Bedingung laut Deinem Foto erfüllt, könnten also besagte Maße identisch sein. Wie siehst Du das? Kann man das eventuell messen?


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    beide Lager sind Sinterbronze-Gleitlager, die dauergeschmiert und während der gesamten Lebensdauer wartungsfrei sind. Doch wir wissen leider nicht, wie der Hersteller seinerzeit die Lebensdauer definierte. Also kann eine Demontage, Reinigung in Waschbenzin und Schmierung durch Einlegen in geeignetes, säurefreies und nicht harzendes Öl (Dual hatte seinerzeit etwas ganz Spezielles...) nicht schaden.


    Doch mit übergroßem Spiel hat das eher nichts zu tun. Falls doch, wäre indes alles zu spät...


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Thorsten,


    die Motorwelle dreht also? Habe schon bei mehreren Dual-Plattenspielern beobachtet, dass der Motor nicht drehte, da er wegen eines in Offen-Stellung klemmenden oder sonstwie defekten Mikroschalters in der schwarzen Klemmenbox keinen Netzstrom bekam.


    Dein Foto zeigt starke Laufspuren auf dem für 33 1/3 Umdrehungen/Min. zuständigen Teil der Motorwelle. Ist das Gummiabrieb vom Reibrad? Dieser sollte z.B. mit Stahlwolle der Qualität 000 bei drehendem Motor abgezogen werden.


    Falls das alles nicht hilft, zerlege ich heute Nachmittag mein eigenes Studio 2000 HiFi und versuche, Dein Problem am offenen Herzen nachzuvollziehen :) .


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo zusammen,


    soeben kam das Ortofon OM 20 Super an. Habe es sofort montiert und bin nun am Probehören. Habe den Eindruck, dass es sehr fein auflöst, allerdings etwas schlank klingt, wobei mir jedoch der Rest der Wiedergabekette (JVC AX-111 Verstärkerchen, Fonum PC 60 Lautsprecher) nicht sonderlich vertraut ist - sie ist nicht die Meinige ;) . Werde bei Gelegenheit mal den CS 5000 an meine Röhren-Wiedergabekette mit »ordentlichen« Lautsprechern (Focal Onyx) hängen und mit dem TD 320/796 HSp vergleichen.


    Den Stylus werde ich in den ebenfalls bestellten OM 10-Body setzen und den TA in die - derzeit noch - 1226-Platine des Grundig Studio 2000 HiFi verpflanzen, statt des Shure M 75 D, das dort bislang montiert ist. Und, mal sehen, vielleicht bekomme ich das 1237A-Chassis doch noch irgendwann zum ordnungsgemäßen Laufen :) .


    @ Alfred: Ja, jetzt sehe ich es auch, das mit dem sichtbaren Gewinde ist wohl so gewollt. Habe die aus der Anleitung ausgeschnittene Schablone angelegt und siehe da, es passte mit dem bislang montierten OMB 20!


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Kai,


    die Teile sind durchaus zu demontieren. Habe das bereits durchexerziert und sie auch im Bremsenreiniger gebadet. Es ist so, dass sich Nr. 102 bei Betätigung des Pitch-Knopfes nicht auf Nr. 104 auf und ab bewegt, da rutscht eher der Zahnriemen durch, wobei sich das Riemenrad Nr. 103 bis zum Durchrutschen durchaus mitdreht, dieses jedoch ganz sicher nicht die Ursache des Problems ist.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    entschuldigt bitte, dass ich meinen alten Thread nochmals hervorkrame.


    In der Pitch-Mimik meines 1237A ist definitiv der Wurm. Ich bekomme sie einfach nicht gängig und vermute, dass dieses weiße Plastikteil (Stellkurve Nr. 102 in dem von Peter verlinktem Dokument) enger geworden ist und auf der Metallhülse des Teils Nr. 104 (Gegenlager) klemmt. Also denke ich an den Austausch der kompletten Mimik. Nach welchen Modellen als Teileträger könnte ich Ausschau halten, um an diese Mimik zu kommen?


    Beste Grüße, Uwe

    Hall und vielen Dank schon mal für die Infos ;) !


    @ Wolfgang (#17): Welche Plattenspieler haben denn Synchronmotoren? Die Motoren, die direkt am Netz laufen, dazu gehören wohl die in den meisten Dual-Drehern, sind meiner Beobachtung nach Spaltpol-Asynchronmotoren mit Kurzschlussläufern, bei denen durchaus ein belastungsabhängiger Schlupf zwischen - elliptischem - Drehfeld und Rotor zu beobachten ist.


    Anders verhält es sich mit elektronisch kommutierten Motoren, die meist Synchronmotoren sind. Mein TD 320 z.B. wird von solch einem Motor angetrieben.


    Beste Grüße, Uwe

    Das ist ja interessant! Das OM 5 und das OMB 20 unterscheiden sich also lediglich im Nadeleinschub?


    Jetzt habe ich bereits ein OM 20 Super bestellt. Macht aber nichts, dann kommt eines der Systeme eben in den 1226 oder den 1237A, falls ich ihn doch noch mal zum Laufen bekomme.


    Herzliche Grüße, Uwe

    Hallo,


    ich habe mich wegen eines total ausgefallenen Kanals (Du hast darauf geantwortet :) ) heute mit dem Teil ausgiebig beschäftigt. Es sieht so aus, dass die Anordnung der Weiblein im Headshell eine exakte Projektion der Stiftanordnung des TA-Systems ist. Die pro Kanal zuständigen Stifte stehen also an den diagonal gegenüber liegenden Ecken eines Quadrats.


    Beste Grüße, Uwe

    Ich bin mir - leider - sicher, dass das Sytem defekt ist. Zwischen den Anschlüssen des linken Kanals messe ich etwa 700 Ohm, zwischen denen des rechten Kanals einen unendlich hohen Widerstand, jeweils direkt am System gemessen. Die Leitungen haben allesamt Durchgang.


    Habe mal geforscht und festgestellt, dass das OM 20 (ohne B!) für knapp 140 Taler zu haben ist. Es gibt auch ein OM 20 Super für knapp 180 Taler. Kennt Ihr den Unterschied?


    Oder sollte ich einen Abtaster der Vinylmaster-Serie in Erwägung ziehen?


    Beste Grüße, Uwe

    Danke, Albert :-)!


    Eine Schön-Schablone habe ich, die lag in den 1970ern der Zeitschrift STEREO bei. Doch bei dem nicht quaderförmigen Gehäuse des OMB 20 ist die Justage sowieso nicht ganz trivial.


    Apropos: Wie (mit welcher Impedanz) möchte denn solch ein OMB 20 abgeschlossen werden? 47 kOhm als Realteil ist klar, aber welche Kapazität möchte es sehen?


    In welcher Klasse in etwa ist denn der CS 5000 anzusiedeln, auch im Vergleich zu meinem Thorens TD 320 der ersten Ausführung, bestückt mit ELAC 796 HSP?


    Btw, die Freude an meinem neuen Dreher erhielt soeben einen empfindlichen Dämpfer =O . Totalausfall des rechten Kanals 8| . Die Messung ergab eindeutig eine Unterbrechung innerhalb des OMB 20. Also muss ein neuer Abnehmer her. Welches System aus aktueller Produktion passt zum Tonarm des CS 5000?


    Beste Grüße, Uwe