Beiträge von 80zigerRock

    Hab meine (40 jahre alte) Carbonbürste unlängst gereinigt:


    Habe auf ne gereinigte Tischplatte ein Zewa Tuch gelegt und mit 70% Isoprop eingesprüht und dann die Bürste abwechslend recht/links flach drübergezogen. Das Ganze noch mal. Danach die Bürste im gleichen Modus auf trockenem Zewa trockengewischt. Anschliessend luftrocknen lassen und durch leichtes "Schlagen" über eine saubere Kante (ein entfettetes Lineal) die Haare wieder aufgelockert. Klar verkleben die ein wenig, mit der Zeit gehen die Haare aber wieder auseinander. Nun sollten die Haare zumindest etwas entfettet, sauberer sein.


    Beim Vergleich der alten mit einer nagelneuen Bürste fiel mir folgendes auf: die Haare der alte Bürste sind etwas "härter" und die Fertigungsqualität deutlich besser, die neue Bürste haart ein wenig, zwar nur einige Häarchen - aber doch.


    Der Mitlaufbesen ist mE eine Super Lösung, er holt Seite für Seite immer wieder ein kleine Menge Staub raus.


    Mich wundert, das es keine Carbonbürste mit ner kleinen batteriebetriebenen Luftabsaugpumpe gibt (so dass der zusammengefegte Staub abgesaungt wird). Wenn ich Erfinder wäre, würde ich sowas entwickeln :thumbup:


    Die Carbonbürsten mit zig Reihen kommen mir wie die neuesten Rasierklingen mit bis zu 5 Klingen vor, alles Marketing (und Bullsh**). Die klassische Carbonbürste tut es mE bis heute (bis auf den Rest verbleibenden Staub...).


    Bleibt sauber :D

    Man kann zB schön einige kleine (so 5x5mm, 3mm dicke) quadratisch zugeschnittene Stückchen aus 3mm Depron (ein feinporiger, verformbarer Schaum, Bastelzubehör) zwischen Resonator und äusseren Gewichtsrand reinschieben. Das dämpft sogar immer noch etwas. Da das Depron auch verformbar ist, kann man die Dicke durch etwas zusammendrücken genau an den Spalt anpassen. Habe auch meinen leicht "hängenden" Resonator damit sauber in die Horizontale gebracht. Mein DL110 braucht ja wohl weniger Resonatordämpfung. Habe aber mit/ohne keinen klanglichen Unterschied festegestellt.


    Ich habe das Zeugs zu Modellbauzwecken im Haus, ähh im Bastelkeller.

    Ja bei der Vinylpflege scheint es wie bei Politik und Weltanschauung zuzugehen, unterschiedlichste Meinungen, die energischst vertreten werden.


    Vielleicht dann doch noch Erfahrungen: ich las, das bei der Knosti die Deckel, die rechts und links der Scheibe das Label schützen sollen, eher nicht dicht sind, so dass im einen oder anderen Fall Label anweich(t)en. Ist das so oder ist das mittlerweile kein Problem mehr ?


    Gruss vom (bisher) nur mit Carbonbürste, Samtblock und Mitlaufbesen reinigenden Markus

    Ich nehme vor jedem Lauf die Carbonbürste und streife damit nach aussen, klar da bleibt etwas an der LP hängen. Ich setze aber meist auch einen ollen Thorens Mitlaufbesen ein, der nach der LP Seite auch einiges aufsammelt. Unlängst habe ich mir den feinen Samtwischblock von Thakker bestellt, den muss man beim Wischen am Ende "abrollen", dann nimmt er ganz gut was auf.


    Swiffer würde ich nicht wollen, ich denke das da auch statische Aufladung mithilft und das Öl ist auch nicht so meins.


    Waschen würde ich auch gerne - sind denn bei der Knosti diese Kappen die übers Label gehen dicht? Ich will ja keine Label abweichen. Suche deshalb ja eher einen ollen Spieler (nur Antrieb Plattenteller muss laufen), um darauf diese Cheap Trick Waschmethode zu machen, also Wasser/IPA drauf, einbürsten und dann abnehmen/absaugen. Ich schaue immer auf Flohmärkten etc., bis jetzt noch nichts gefunden.


    Ich denke, eine gute Wäsche und Absaugung ist das Non Plus Ultra.


    Wie oft reinigt ihr eure Nadeln?


    Gruss Markus

    Ich habe mit Erfolg die hier im Forum genannte Salatschüsselmethode für Checks und Kondensatorwechsel erfolgreich genutzt, die reicht mE völlig für gelegentliche Eingriffe. Klar, wer einen Dreher nach dem anderen rannimmt, braucht den Bock.


    Eine grosse Schüssel mit dem Durchmesser wie der Plattenteller ist optimal. Habe beim 604er das Gegengewicht und den Plattenteller abgenommen, den Tonarm verriegelt und das Chassis umgedreht auf die Schüssel gelegt (vorher ein Geschirrhandtuch auf die Schüssel). Dann liegt das Chassis sauber und stabil auf, der Tonarm liegt neben der Schüssel, ausserhalb. Perfekt wäre ein Schüsseldurchmesser, so dass die Schüssel exakt in der Vertiefung des Plattentellers liegt. Ähmmm - ein Topf aus der Küche geht natürlich auch...


    Würde ich mal testen :thumbsup: - ist doch nichts schöner, als selbst klarzukommen :saint:

    Jupp!
    Bin da bei den Duals im wesentlichen in der Phase der späten 70ern "unterwegs" (491, 604, 621, 721), davor isses mir dann ein bisserl zu barock, danach zu plastik.


    Parrot


    Jau - genau so ist mein Empfinden zu den Jahrgängen. Bin froh, damals den CS 604 genommen zu haben, würde den heute immer noch nehmen. Schon damals wurde in unserer Szene gesagt: "....nehm nen manuellen mit Endabschaltung, da kann weniger defekt gehen". Lustigerweise gab es damals kritische Stimmen zum neuen Direktantrieb, da empfahl die Riemenfraktion immer, nehm nen Thorens mit Riemen, das ist das Beste. Nachdem ich nun auch die Verkabelung zum DL110 sauber und direkt ohne Federstifte und Kontaktplatte gelöst habe, bin ich sehr zufrieden. Die Fuschlöterei dort wurde kürzlich beseitigt. Dieser Stiftkontakt im Headshell hat bei mir seit 1987 immer und immer wieder für Brummer und Kanalausfälle gesorgt.


    Die alle paar Sekunden mal kurz flackernde Stroboröhre hat das auch von Anfang so bis heute getan (trotz Kontaktreinigung der Röhre unlängst) , its a Feature, not a Bug. Da haben "einst" immer die Kumpels aus der Technics Dreher Ecke drüber gelästert. Beim Klang haben sie hingegen nicht bzw. nie gemeckert :D

    Mensch - wir haben uns früher gar keine Gedanken um die Kabel gemacht, erst einfach DIN direkt in den Verstärker gesteckt, dann einen (billigen, Hama) DIN/Cinch Adapter für die neueren Verstärker/Receiver genutzt. Wobei der Adapter jetzt ca. 30 Jahre später tatsächlich irgendwie brummte. Gut - ist behoben, mit nem etwas besseren Adapter. Offenbar ist das Kabel für einige MM-Abnehmer kritisch, bin kein Elektroniker - egal. Anscheinend bewahrt mich mein MC Abnehmer hier vor Problemen. Hab gestern bei meinem ollen (aber guten) Technics SL-P 277A CD Player mal aufgemacht und die Laserlinse gereinigt, die war auch schön beschlagen. Nun isse wieder Glasklar.


    Bei dem Wetter kann man gut das alte Zeugs überholen und viel Musik geniessen.


    Immerhin hab ich mir mal ne Tonarmwaage bestellt und bei 2.0 Einstellung am 604 tatsächlich 1,97 (1,968) gr gemessen, das beruhigt.


    Hier im Forum ist ein enormes Wissen vorhanden, wenn ich da nur einen Teil davon hätte ...... :/

    Für eine dünne vollflächige Verklebung könnte man auf beiden Klebeflächen hauchdünn den UHU-Por aufziehen, mit ner Kreditkarte, einem Kunststoffspachtel o.ä., ein paar Minuten ablüften lassen und dann sauber zentriert aufsetzen, andrücken und gut wärs. Zur Trennung leicht anwärmen, aufziehen. Meist kann man Kleberreste wie einen Film wieder abziehen. Der Original Dual Klebstoff ist dem nicht unähnlich, meine ich.


    LG Markus

    Was man auch nehmen kann: UHU-Por. Der in der grün/gelben Tube. Ist an sich ein Kleber für Styro etc. Vorteil ist: wird beidseitig sehr dünn aufgestrichen (hier reicht punktuell), kurz ablüften lassen und dann gefügt. Gibt ne stabile zähe Verklebung, die sogar schall/vibrationsdämmend wirkt. Weiterer Vorteil: die Verklebung kann jederzeit wieder getrennt, auseinandergezogen werden. Reste sind vollständig entfernbar, durch Wegrubbeln bzw. Abziehen. Einer meiner Lieblingskleber im Flugmodellbau und auch sonst wo es passt. Mit dem elastisch bleibenden Klebber kann man auch hervorragend Kabel etc. fixieren und wie gesagt, jederzeit vollständig entfernen.


    LG Markus

    Hi - falls nur der Adapter unter Verdacht ist, geht auch der hochwertige DIN/Cinch Adapter von Ing. Otto (ebay, Stichwort "Aikido"). Ich hatte genau (!) dein Problem mit meinem 604er und einem alten "billig" Kabel. Nun kann ich am Kabel wackeln und höre nichts, vorher sattes Brummen. Es gibt allerdings keine Kapazitätsangabe dazu. Schönes Kabel :thumbsup:
    LG Markus

    ....scheint nichts "übliches" zu sein, Standarproblem ist wohl eher der Plumpslift. Ich bilde mir auch ein, dass ich weniger "Widerstand" am Lifthebel habe, wenn ich mittendrin den Tonarm anhebe. Soll die Stelle, wo die Messingfarbene "Hebegabel" unten um den Hebestift des Tonarms geht möglichst gut und leicht gleiten? Kann da Fett schaden? Die Wartungsanleitung sieht ja dort nichts an Schmierung vor. :S


    Wenn ich ein geeignetes "Gestell" hätte, könnte ich mir mal den mechanischen Ablauf am unten offenen Dreher anschauen. Vielleicht kennt ja doch noch wer mein Thema...


    LG Markus :)

    Hallo - nach meiner Überholung schwächelt der Tonarmlift: beim händischen Auflegen und Absenken zu LP Beginn senkt er normal (ok, kein Plumpser) ab, am Ende hebt er auch erwartungsgemäß ab. Wenn ich während dem Abspielen jedoch den Lift anhebe, steigt der Tonarm erst langsam, dann schneller, aber mE langsamer als sonst. Irgendwie so zweiphasig -langsam- wupp- etwas schneller. Man muss nen kleinen Moment warten wenn man anhebt, bis man den Arm einschwenken kann.


    Kann das damit zusammenhängen, dass ich bei dem (leichten!) Nachfetten der Mechanik von unten hinten am Tonarmdrehpunkt den Stift zwischen den zwei Gabelzungen leicht gefettet habe? Das ist ja der untere Teil des TA-Lifts, wo angehoben wird. Mist - habe eben entdeckt, dass dort keine Schmierung vorgesehen ist :huh: Klebt da nun was?


    Habe den Mechanismus noch nicht ganz kapiert, vorne am Lift hebt/senkt ein Exzenter den Balken quer rüber zum Tonarm und dort wird der Tonarm lift anhoben oder eben abgelassen. Also funktioniert der Tonarmlift kpl. mechanisch, nur über die Schwerkraft und die Viskosität des Dämpfers? Man will es ja kapieren.


    Hab ich da wohl etwas versudelt oder kann ein anderer Grund dahinter stecken?


    PS: bin schwer am geniessen, habe nun das "Otto"-Din/Cinch Adapterkabel dran, damit ist mein Wackeler beseitigt :thumbsup: , habe eben Kazumi Watanabe "Mobo" gehört, derart präzise und trockene Bässe hört man gerne :thumbup:


    LG Markus

    Hab gerade gefunden: (Internet, HiFi Forum):


    "High-Output MC´s wie das Denon DL110 sind niederohmig und vor allem -- niederinduktiv --, daher nicht/kaum empfindlich für Einstellungen bez. Last-Widerstand und -Kapazität.
    Dies im Gegensatz zu typischen MM-Systemen."


    Das deckt sich mit deiner grundsätzlichen Aussage Jochen, damit mache ich (erstmal) das neue Adapterkabel dran und reinige mal die Pins des DIN Steckers vom 604. Dann ist gut :saint:


    Merci Markus

    Klar, das DL 110 ist ganz einfach an den Phono Eingang angeschlossen, das war damals Vorbedingung, bzw. die Empfehlung meines HiFi "Beraters". Den besagten Wackeler im Adapter will ich noch loswerden, ich hab die DIN/DIN Steckverbindung des alten Adapters in Verdacht. Ich muss das Kabel immer mal etwas bewegen um Brummen oder Kanalausfall zu beseitigen.
    Irgendwie scheinen doch versch. Tonabnehmer unterschiedliche Anforderungen an die Kapazität der Signal Leitung zu haben. Wieso muss man sich bei mir darum keinen Kopp machen, wie du schreibst, ist das Thema dem DL 110 egal? Wäre schön wenn :thumbsup: Hab gestern im Board irgendwo Messungen versch. solcher einfacher Adapter gesehen, die wirklich von sehr gut bis lausig vomTester eingestuft wurden. Möglichst niedrige Kapazität ist wohl wünschenswert (?). Das DL 110 wollte ich jetzt erstmal behalten, schon alleine vom Preis. Das war ne Menge Geld, 400DM damals - fast so viel wie der Spieler einst. Den neuen Adapter wollte ich mir eh holen, da der alte Adapter wirklich mitgenommen aussieht. Da fand ich halt den von Ing. Otto und dachte, der muss passen, wenn schon explizit für alte Dual gedacht.


    Nach der Kondensator Aktion will ich noch einfache Optimierungen vornehmen, um eben das Optimum rauszuholen. Da ist auch schon etwas Spinnerei mit dabei, geb ich zu. Bin gerade auf nem Dual Trip und hab Spaß dran :D Das Beste ist, dass uns plötzlich auch einige Scheiben gefallen, die früher kaum liefen.


    LG Markus

    Hallo - ich kämpfe mit dem nächsten Thema, siehe Titel. Hätte ich mich mal mit E-Technik beschäftigt, das macht der typische Biologe halt nicht... :sleeping: . Mein Dual läuft zZ mit dem DL110 bei 1,8 gr Auflagekraft noch am Original DIN Kabel mit einem (uralten, 08/15) DIN/Cinch Adapter, der in meinen Yamaha RX-485 RDS hinten in Phono reingeht. Das klingt und funktioniert soweit gut-sehr gut, man darf die Steckverbindung des DIN Steckers in die Buchse des DIN/Cinch Adapters aber nicht schief anschauen, sonst brummts. Ich hätte (von früher her) nie geglaubt, dass der Adapter ne klangliche Rolle spielt. Habe mir gestern zunächst mal einen hochwertigen Adapter bei Herr Ing. Otto bei ebay geordert, müsste bald ankommen.
    Und jetzt lese ich hier an verschiedenen Stellen von dem Kapazitätsthema der Verkabelung Kurzschliesser bis zum Phono Eingang im Verstärker. Und blicke wieder nicht durch.....was ich beim DL 110 finde ist:


    TECHNISCHE DATEN
    Erregungsverfahren: moving coil (Schwingspule)
    Ausgangsspannung: 1,6 mV (1 kHz, 50 mm/s, horizontale Richtung)
    Differenz der Kanal Empfindlichkeit: innerhalb 1 dB (1 kHz)
    Kanaltrennung: mehr als 25 dB (1 kHz)
    Widerstand: 160 Ω/Ohm Nachgiebigkeit: 8×10–3 m/N (8×10–6cm/Dyn) (mit 100 Hz-Testschallplatte)
    Nadelspitze: massiver, elliptischer Spezialdiamant rechteckiger Querschnitt 0,1×0,2 mm
    Auflagekraft: 18 mN ± 3 mN (1,8 g ± 0,3 g)
    Wiedergabe Frequenzgang: 20 Hz – 45 kHz Gewicht: 4,8 g
    Lastimpedanz: mehr als 47 kΩ/kOhm


    was bedeutet das nun für meine Situation? Werde ich mit besagtem Adapter (Otto) eine gute, für mich passende Lösung haben, die MCs sind ja auch eher eigen ? Ich scheue mich vor einem Umlöten auf Cinch und würde gerne diesen "schnellen" Weg gehen. Möchte aber auch klanglich möglichst viel rausholen. Das ich den Verstärker etwas weiter aufdrehen muss mit dem MC scheint klar, zumindest brummt dabei nichts.


    Passt meine Kombo mit dem zuküftigen Adapter von Herr Otto, oder gibt es deutliches Verbesserungspotential ? Oder habe ich irgendwo eine Fehlannnahme?


    Mir war gar nicht so klar, dass ein Plattenspieler (E)technisch so komplex ist, was steckt mit dieser Kapazitäsgeschichte dahinter, what to do best?


    ratlose ;( Grüsse Markus 8o


    PS: das ist der Adapter: nennt sich : hochwertiger Adapter DIN/CINCH für Dual Plattenspieler

    Hallo Holger, unsere alte Nadel scheint/klingt mir auch obenrum etwas stumpf. Wobei das immer auch Tageslauneabhängig ist. Viel schlimmer ist, das diese Nadel sicher noch nie erneuert wurde, der Spieler ging damals von den Schwiegereltern an die Tochter (my wife) über. Dokumentierte Nutzung von einigen Jahrzehnten. So gesehen MUSS die fällig sein. Bin im Moment eher dabei was aktuelles, neuwertiges als TA-Nachfolger zu finden, mit erstmal sicherer Nadelversorgung. Ich will Musik hören und keine Komponenten testen, vergleichen.


    Der TK hat bei mir von Anfang an Kontaktprobleme gemacht, hatte oft Kanalausfälle und Brummen, habe nun nach 40 Jahren direkt den TA verdrahtet und Kontaktplatte und Pins rausgeworfen, seitdem ist Ruhe.


    LG Markus

    Hallo - wo könnte ich denn aktuell eine möglichst brauchbare, gut klingende Ersatznadel für das alte DMS240E bekommen. Ich kann die Angebote bei Thakker, ebay etc. nicht einschätzen. Es soll ja auch schlechte Ersatznadeln geben, was man hier so liest.


    Oder gibt es evtl. ein bezahlbares (max. 100€) System, das man mal als Upgrade einbauen könnte. Altert ein Tonabnehmer denn?


    Ne gute Ersatznadel wäre mir lieber. Das Ding klingt schon toll :P



    Danke + Gruss, Markus

    Hallo, melde vollzogene Kondensatoraktion: habe eurem Rat folgend den Schaltkastenkondensator (ist beim Ausbau aussen zerfallen), im Trafokasten die C52, C55 und auf der Motorplatine den schmurgeligen C2 und die roten C1 und C13 erneuert. Ging mit Entlötpumpe und nem 25 W Lötkolben gut. Die Platinenbahnen blieben stabil, das Lot floss beim Einlöten gut. Nochmal alles mechanische Unten (Achsen, Gleitflächen) sparsamst abgeschmiert, einen Tropfen mit nem feinen Haarpinsel auf die Motorwelle. Der Unterbrecher war innen blitzsauber, alles glänzend. Sogar der Resonator schwebt. Alles gut. Antiskatingscheibe unauffällig. Kurvenrad fit. Die Haube habe ich mal mit Lappen und Autopolitur bearbeitet, wobei das echt ein Kraftakt ist.Bis man was sieht, schwitzt man :). Die groben Kratzer sind raus, es spiegelt schon wieder. Konsole mal mit Kunsstoffreiniger abgewischt, glänzt nun. Das DL 110 lasse ich zZ bei 1,7 P laufen. Der Antrieb macht noch nen guten Eindruck, habe so 20 sek Auslaufzeit. Keine Geräusche. Habe eben schon mal ne Runde Manfred Mann und Dire Straits gehört, was für ein Genuss ! Klar, die Renovierung kann keinen Einfluss auf den Klang nehmen, aber geputzte Autos fahren ja auch besser :D


    Ganz herzlichen Dank, wie immer an euch Hüter des Wissens - ein topfitter Dual CS 604 dreht wieder seine audiophilen Runden :thumbsup: . Ist schon ein Wunder wie gut der Spieler nach nun knapp über 40 Jahren aussieht und läuft. Da können die sich heute alle neueren Geräte mal einige Scheiben von abschneiden :rolleyes: wie ein Uhrwerk die Mechanik.


    Unten das Fahndungsbild der Bösewichte...na gut, unter Verdacht waren sie =O


    LG Markus