Beiträge von Passat

    Irgendeinen Unterschied muß es zwischen ULM 40 und ULM 50/55/60 geben, denn im Dual Zubehörprospekt ist das Systemgewicht unterschiedlich angegeben.


    Das ULM 50/55/60 soll 2,5 g wiegen, das ULM 45/40 nur 2,3 g.
    Auch ist der Übertragungsfaktor unterschiedlich.
    ULM 50/55/60 haben 3,5, das ULM 40/45 dagegen 4,0, ist also lauter.


    Grüsse
    Roman

    Zitat

    Ich finde auch, daß das Grado am 505-3 satter klingt, aber zu dünn am Siebener, so dramatisch würde ich es jetzt nicht beschreiben. Ich kann mir übrigens nicht erklären, woher dieser klangliche Unterschied kommt.


    Eine mögliche Erklärung wäre der Antiresonator am 731 Q.
    Den hat der 505 ja nicht.
    Außerdem sind ja auch die Tonarme selbst nicht identisch.


    Grüsse
    Roman

    Auf der Ortofon-Seite sind die 510/520/530/540 II drauf.


    Es fehlen da aber die VM-Serie und im MC-Bereich die Akzent-Reihe (Vitesse, Vero II, Virtus II, Venice) und die beiden neuen Systeme Vienna und Valencia.


    Grüsse
    Roman

    Zitat

    Der 741er ist sicher nicht schlecht, technisch bietet er gegenüber dem 731er manchen Fortschritt, in Anmutung und Qualität war und ist er ein deutlicher Rückschritt, wenn auch nicht so extrem wie der 630Q und die Plastikbomber der T-B-Ära, auf die selbst im Ebay kaum jemand bietet. Hier sollte ein eigentlich gutes Konzept kurzfristigen Modeströmungen angepaßt werden und durch Einsparung an Material und Verarbeitung der Profit erhöht werden, das hat wohl leider nicht geklappt, wie wir heute wissen;


    Da besteht wohl ein Mißverständnis.


    Die Qualität des Gehäuses des 741 ist keineswegs ein Rückschritt gegenüber dem des 731. Das Kunststoffgehäuse (kein 08/15-Kunststoff) wurde damals nicht wegen irgendwelcher Modeströmungen gewählt, sondern wegen seiner guten Dämpfungseigenschaften. Es gab damals auch Duals mit Kunststoffgehäusen aus Einfachkunststoff, wie z.B. den 505-1 und den 1254.
    Ein Klopftest vermittelt sehr deutlich den Unterschied in der Kunststoffqualität.


    Was die Anmutung des Gehäuses angeht, stimme ich allerdings zu, die ist beim 731 besser.


    Grüsse
    Roman

    Die Ortofon-Nadel scheinen tatsächlich schlechter zu sein als die original Dual-Nadeln.


    Hier 4 Beispiele:


    DN 149 S:
    Dual/Ortofon:
    Auflagekraft 1,5mN/2,0mN
    Nadelradius 15µm/18µm
    Nadelmasse 0,4mg/0,5mg
    Frequenzbereich 10 Hz-25 KHz/20 Hz-20 KHz


    DN 155 E:
    Dual/Ortofon:
    Nadelradius 6x18µm/8x18µm
    Nadelmasse 0,4mg/0,5mg
    Frequenzbereich 10 Hz-28 KHz/20 Hz-25 KHz
    FIM-Verzerrungen 0,8%/1%


    DN 165 E
    Dual/Ortofon:
    Tiefenabtastfähigkeit 80 µm/70 µm
    Frequenzbereich 10 Hz-25 KHz/20 Hz-25 KHz
    FIM-Verzerrungen 0,6%/1%


    DN 165 E und DN 166 E unterscheiden sich bei Ortofon nicht, bei Dual aber sehr wohl.
    DN 166 E/DN 165 E:
    Auflagekraft 1,25mN/1,5mN
    Frequenzbereich 10 Hz-28 KHz/10 Hz-25 KHz
    Tiefenabtastfähigkeit 90 µm/80 µm


    Grüsse
    Roman

    Zitat

    Gönnt also den schweren Armen harte Systeme!


    Das sah auch Dual so.


    Zitat Dual-Prospekt bei den ohne System ausgelieferten Golden 1, CS-750, Golden Stone, Silver Stone: "Tonarm optimiert zum Einbau von MC-Systemen". Im Prospekt sind die Spieler auch immer mit montiertem MC-System (Audio Technica AT-OC Reihe) abgebildet


    Die meißten MC-Systeme sind eher hart ausgelegt.


    So gesehen ist das serienmäßige OMB-20 E und das DMS-750 beim CS 5000 und CS 750-1 eigentlich eine absichtliche Fehlbestückung ab Werk!


    Auch die VTA-Headshell des CS 5000 halte ich für eine Fehlkonstruktion.
    Das Ding bringt nur zusätzliche Masse und bewegte Teile an eine Stelle, wo das absolut nicht hingehört. Die konsequenteste Lösung, einen höhenverstellbaren Tonarm, hat Dual leider nicht realisiert.
    Das diese VTA-Headshell nicht die richtige Lösung war, hat dann Dual doch noch eingesehen und den Nachfolgern des CS 5000 eine normale Headshell verpasst. Und auch für den CS 5000 gabs als Ersatzteil eine Headshell ohne VTA.


    Grüsse
    Roman

    Zur Nadelverrundung der ULM/TKS-Systeme:


    Lt. Dual-Katalog haben sowohl die DN 160 E als auch die DN 155 E und die DN 150 E und die DN 145 E eine 6x18-Nadel.


    Eine 8x18-Nadel haben danach nur die DN 165 E/166E.


    Grüsse
    Roman

    Die DN 390 E ist die Nadel für das System Dual TKS 390 E.
    Das TKS 390 E wurde für Dual von Shure hergestellt und nur auf dem CS 741 Q verwendet. Unter eigenem Namen hat es Shure nie verkauft.


    Es gibt also keine Shure DN 390 E, sondern nur eine Dual DN 390 E (made by Shure), daher gibts auch keinen Unterschied.


    Grüsse
    Roman

    Tangentialtonarme brauchen prinzipbedingt kein Antiskating.


    Die Auflagekraft brauchst du auch nicht einzustellen, denn die ist fest auf das System eingestellt.
    Das System ist AFAIK ein T4P-System und die haben grundsätzlich alle die gleiche Auflagekraft. Das ist in den Spezifikationen für T4P so vorgeschrieben.


    Technische Daten lt. Katalog:
    Direct Drive
    Gleichlaufschwankungen: 0,06/0,04% (DIN/WRMS)
    Rumpel-Fremdspannungsabstand: 46 dB
    Rumpel-Geräuschspannungsabstand: 72 dB
    TA-System MMP 450
    Übertragungsbereich: 10-25000 Hz
    Tiefenabtastfähigkeit: 70 µm
    Höhenabtastfähigkeit: 0,6%


    Der Spieler stammt von 1984/85 und ist AFAIK ein Technics im Dual-Gehäuse.


    Grüsse
    Roman

    Stell erst einmal die Höhe so ein, das das Rohr parallel zur Plattenoberfläche steht (während die Nadel auf der Platte aufliegt). Das ist schon einmal eine gute Ausgangsbasis.


    Die 100% richtige Höhe kannst du nur durch Hören herausfinden.
    Nicht jedes System braucht den gleichen VTA, es gibt Fertigungstoleranzen etc., deshalb kann man es nur durch Hören 100%ig einstellen.


    Grüsse
    Roman

    hevo:


    Zitat

    Nach deiner Resonanzmessung (9Hz) und den Angaben von "Stereoplay" im o.g. PDF (10Hz) mehren sich meine leichten Zweifel ob der überall genannten Compliance des DL 110. Ich lass das jetzt einfach mal so im Raum stehen. (Für das DL160 findet man übrigens auch den Wert 14µm/mN im Net.)


    Die eff. Masse des Tonarms steigt übrigens nicht unerheblich mit dem 1/2"-Umrüstsatz. Das oiginale ULM 55 E wiegt 2,8g, das Denon 4,8g, der Adapter mit Schrauben noch einmal 2g. Hinzu kommt das Zusatzgewicht, das man auf das Gegengewicht schrauben soll. In meinem Fall soll man die leichteste Scheibe montieren, die wiegt aber auch schon nachgewogene 9g.
    Die ganze Konstruktion hat also 13g mehr Gewicht als mit dem Seriensystem.


    Dem Umrüstsatz liegen auch noch 2 schwerere Scheiben mit 14g Gewicht bei.
    Je nach TA-Gewicht soll man von 1 leichte bis zu 2 schwere Scheiben (also 28g!) aufs Zusatzgewicht draufschrauben.
    Das beeinflusst natürlich die eff. Masse des Arms nicht unerheblich.


    Grüsse
    Roman

    Der deutsche Dual-Prospekt 2/79 sagt aber beim 650/626/606 7g, nur beim 714/731 sinds da 8g.


    Woher der Unterschied zwischen US-Prospekt und deutschem Prospekz kommt, wissen wohl nur die damaligen dafür verantwortlichen Personen.


    Zur Compliance des DL-110:


    In der Anleitung des Systems steht:
    8x10^-3 m/N (mit 100Hz-Testschallplatte).


    In meinem 627Q ergibt sich mit dem DL-110 eine Tiefenresonanz von 9 Hz, ermittelt mit 2 verschiedenen Testschallplatten.


    Grüsse
    Roman