Beiträge von Passat

    Einen Einschaltknopf (vor dem Netzteil) würde ich mir bei jedem Spieler mit Netzteil wünschen - bei den anderen ist das nicht vonnöten. Da das aber nicht der Fall ist, werden alle meine Anlagen mittels Schaltsteckdosen vom Netz getrennt. Bei der Gelegenheit ist auch die eine Anlage vom Netz, die leider keinen Netzschalter hat und immer im Standby läuft.

    Auch bei den Duals ohne sichtbaren Netzschalter braucht es keine Schaltsteckdose, denn die haben sehr wohl einen primärseitigen Netzschalter, der aber von der Automatik betätigt wird.

    Früher auf einer Klassenfete sorgte mein damaliger Verstärker für die Leitung.

    Der hatte Leistungsanzeigen und zusätzlich eine Clippinganzeige.

    Am Beginn alle darauf hingewiesen, das die Clippinganzeige höchstens mal kurz aufblinken darf aber niemals längere Zeit leuchten darf.

    Als die Fete lief, hat immer irgendjemand am Lautstärkeregler gefummelt, so das die Clippinganzeige am Dauerleuchten war!

    Fazit war, das dann irgendwann ein Kanal tot war.

    Das war aber nicht mein Verstärker, sondern bei einem der Lautsprecher (zum Glück waren es nicht meine) war die Frequenzweiche durchgebrannt.

    Der Rest der Fete lief dann mit deutlich reduzierter Lautstärke und nur 1 Lautsprecher.

    So ist es.

    Wenn der Fehler in der Oszillatorschaltung ein Defekt vorliegt, dann stimmt die Geschwindigkeit nicht, aber das Stroboskop steht still.

    Man siet es also nicht.

    Und selbst wenn man getrennte Quelle nimmt:

    Wenn das Stroboskop wandert, dreht dann der Plattenteller mit der falschen Geschwindigkeit oder hat der Oszillator des Stroboskops einen Defekt?

    Hintergrund der Geschichte dürfte sein, das man ja am Display die Geschindigkeitsabweichung in % sehen kann.

    Im Grunde ist das Stroboskop sowohl beim 741Q als auch beim 731Q überflüssig.

    Mehr als "dreht sich etwas zu langsam/schnell" und "dreht sich deutlich zu langsam/schnell" kann man an einem Stroboskop nicht ablesen.

    Die Info, wieviel zu schnell/langsam fehlt.

    Die bekommt man nur über die Anzeige.


    Was die Anzahl der Eingänge angeht:

    Was gab es denn in den 70ern an Quellen?

    Mehr als Plattenspieler, Tuner, Kassette und Tonband gab es nicht.

    Und TV hatten damals keine Tonausgänge und waren eh mono.

    Aus Sicht der 70er braucht man nicht mehr Anschlüsse, als beim 1100/1200.

    Soweit ich mich entsinne, ist es bei dem quarzstabilisierten 728 nicht vorgesehen, die 45er Geschwindigkeit auf 78 umtrimmbar machen zu können.


    Das geht bei einigen anderen Geräten, wie dem 607 mit der neueren Platine und EDS500.

    Den gab es in den USA als 608 mit geändertem Schaltersatz, wo man 33 / 45 / 78 auswählen konnte.

    Der 607 hat den EDS 502 verbaut, der 608 dagegen den EDS 501

    Der EDS 501 wurde nur beim CS 608, CS 708Q und CS 728Q verbaut.

    Ein Umbau auf 78 UPM wäre also beim 728Q möglich.

    Evtl. muß man dann aber die Quarzregelung deaktivieren.

    Der 741Q fällt nicht wegen des Motors aus, sondern wegen seines Subchassis.

    Die Federn werden ja in Normallage axial belastet, wenn man das Gerät dagegen an die Wand hängt, radial.

    Man müsste am 741Q zumindest die Transportsicherungsschrauben rein machen.

    Die Geräte ohne Subchassis eignen sich da viel besser.

    Der Teller bei den Direkttrieblern ist übrigensnicht gesichert!

    Der hält auf der Achse nur wegen seines Gewichts.

    Deshalb ist auch da eine Sicherung nötig, sonst könnte er vom Konus abrutschen.

    Was eine Plattenklemme angeht:

    Gabs doch auch direkt von Dual beim Golden 1 und auch beim Grundig TT 903 (CS 450-Rebadge).

    Hier vom Golden 1:

    https://m.ebay-kleinanzeigen.d…lizer/2028130980-172-9389 (Preis ist natürlich ziemlich abgehoben).

    Genau.

    Insolvenz heißt nicht, das Schluß ist.

    Gar nicht so selten gehen Firmen nur aus einem Grund in die Insolvenz:

    Um die alten Schulden los zu werden.

    Denn es kann gut sein, das man ohne die Schuldenlast eigentlich schwarze Zahlen schreiben würde, aber durch die Schuldenlast (Tilgung, Zinsen) die Erträge aufgefressen werden.

    Und da versucht man natürlich, diese Schulden los zu werden.

    Ich denke, dass die Bassanhebung bei mir daran liegt, dass die Lautsprecher auf einem Tisch standen, der eine Länge von 30 cm vor den LS hatte.

    Das kann zu einer Anhebung geführt haben.

    Den Frequenzgang kann man vernünftig eigentlich nur in einem schalltoten Raum messen.

    Um Raumeinflüsse im Baß bei der Messung auszuschließen (die es auch in schalltoten Räumen gibt), misst man den Baßbereich unter 200 Hz im absoluten Nahfeld, d.h. 1-2 Zentimeter vor der Membran.

    So messen übrigens auch die Hersteller und auch die HiFi-Blätter.

    Es gibt neben geklebt und gesockelt ja noch geklemmt.

    Loch im Nadelträger minimal kleiner als Abmessungen des Steins, dann Stein ins Loch stecken (U.U. vorher Stein kühlen und Träger erhitzen, dann geht der Stein ohne Kraftaufwand ins Loch).

    Und dann gibt es noch die sehr seltenen Tonabnehmer, bei der Nadelträger und Nadel aus einem einzigen Stück Diamant gefertigt sind.

    Es ist schon beschämend, wenn ein Gerät anno 2022 eine fast 60 Jahre alte Norm nicht einhält.

    Die DIN 45500 schreibt max. 0,2% Gleichlaufschwankungen und max. + 1,5%/- 1% Abweichung von der Nenndrehzahl vor.

    Bei 33 1/3 UPM liegt die Toleranz also bei 33,00 bis 33,83 UPM, bei 45 UPM bei 44,55 bis 45,68 UPM.