Beiträge von dualfred

    Direkte Frage an Alfred.


    Wieviel DT 450 steckt denn im CS 418 ?

    Hallo Wolfgang,


    der CS 418 hat den Tonarm vom DT 450, lediglich mit kleinen Anpassungen an der Liftmechanik. Allerdings ist der CS 418 mit einem Ortofon 2Mred bestückt. Im DT 450 war ein AT 3600 installiert. Das ist ein mächtiger Sprung. Haube Teller und Tellerlager sind auch vom DT 450 übernommen. Wobei der Teller beim CS 418 mit einer Gummimatte statt der einfachen Filzmatte ausgestattet ist. Zarge, Elektronik und Bedienfeld des CS 418 sind neu.


    Man sollte auch nicht außer Acht lassen, dass die neuen Geräte über den Fachhandel verkauft werden. Die DT-Modelle findet man bei Discountern. Das ist ein gehöriger Unterschied im Werbebudget und auch in der Betreuung.


    Der DT 450 ist bei Dual nicht mehr im Programm. Die Geräte, die aktuell noch im Handel sind, werden teilwiese recht günstig als Restposten angeboten. Da bekommt man in der Tat viel Plattenspieler für wenig Geld.


    Gruß Alfred

    Ich frage mich aber, weshalb man den CS418 mit einem 2M Red anbietet, mit dessen Body die 78er Funktion nicht nutzbar ist

    Nun, das 2Mred wurde für den CS 418 in erster Linie deshalb ausgewählt, weil es passend zum Speler ist und damit sehr ordendlich Musik reproduziert. Die allermeisten Menschen hören ja Platten mit Mikrorille.


    Zudem unterstützt der Spieler auch die 78er Drehzahl, um grundsätzlich auch Schellacks abspielen zu können. Meines Wissens passt die 78er Nadel der 2M-Serie auch auf den 2Mred Generator. Der ist nur kein "True Mono" Typ, was für das Abspielen von Schellackplatten nicht zwingend erforderlich ist.


    Falls der Kunde ein "True Mono" System möchte, egal ob für Schellacks oder normale Monoplatten, kann er sich ein extra System kaufen und auf ein zweites Headshell montieren. Der Wechsel der Headshells geht ja kinderleicht.


    Gruß Alfred

    Hallo Wolfgang,


    das weiße Kunststoffteil mit den 4 Pins lässt sich leider nicht zerstörungsfrei lösen. Es ist mit dem Tonarmrohr verstemmt. Man sieht auf der Unterseite des Tonarmrohres die Einpresspunkte vom Presswerkzeug.


    Gruß Alfred

    Hallo Uwe,


    so sehe ich das auch. Bei einem komplett ausbalanciertem Tonarm (also wie beim CS 5000), ändert sich bei veränderter Tonarmhöhenposition, sogar im Bereich von einigen Milimetern, nahezu gar nichts an der Auflagekraft. Die Auflagekraftfeder wird ja nur um ein paar Zehntel Grad mehr oder weniger gespannt.


    Hallo Michael,

    kannst Du nochmal schauen, der Link springt (bei mir?) falsch, mit der Suche nach dem Titel komme ich nicht zurecht..

    Der Link war offensichtlich falsch gesetzt. Ich habe ihn jetzt nochmal editiert. Er sollte nun zum besagten Thread "Unterschied zwischen CS 5000, Golden 1 ..." führen.


    Gruß Alfred

    Hallo Michael,


    zur Funktion der Tellerlichtschranke beim CS 5000 habe ich hier (ab Post #10) etwas geschrieben: Tellerlichtschranke beim CS 5000


    Diese Lichtschranke bedient offensichtlich einen zweiten Regelkreis, welche die geregelte Motordrehzahl an die gemessene Tellerdrehzahl anpasst, also den Einfluss der Riemenstufe, insbesondere des Riemens selbst, kompensiert.


    Gruß Alfred


    Edit: Link bearbeitet

    Hallo,


    beim CS5000 kannst Du einfach den Teller abnehmen. Der läuft auch ohne. Wenn der Motor die Solldrehzahl erreicht hat gibt der CS5000 auch den Lift frei.


    Gruß Alfred


    Edit: Babo war schneller ;)

    Da Du den 465 offensichtlich inspiziert hast. Kannst Du mir sagen, welcher Motortyp verbaut ist?

    Bei mir ist ein DC210"neu" (Achtung, nicht der Ur-DC210 aus den 80ern) eingebaut.


    Gruß Alfred

    Hallo Leute,


    zur "Riemenproblematik" bei diesen Spielern kann ich nur sagen, dass es das eine oder andere Gerät gibt, das höchst sensibel auf den Riemen und insbesondere auf dessen Spannung reagiert, was auch immer die Ursache dahinter ist.


    Ich führe sowohl den "üblichen" Nachbauriemen in meinem Programm, als auch einen speziell nach den Originalmaßen angefertigten Riemen. Letzterer war schon oft Problemlöser bei kritischen Geräten. Für die Gleichlaufwerte ist die Riemenqualität aber grundsätzlich von Bedeutung. Die Maße des Originalriemens sind, 4mm breit, ca. 0,5mm dick und so lange, dass er gerade noch auf der Riemenfläche des Tellers mit leichter Spannung sitzt.


    Den Nachbauriemen vom Thakker kenne ich nicht und kann daher auch nichts darüber sagen, weder über die Maße noch über die Qualität. Aber evtl. kann ja ein User mal die Maße dieses Riemens mal nachmessen.


    Gruß Alfred

    Anscheinend new old stock Ware ohne TK Etikett, oder aber jemand hat ein altes Spritzwerkzeug

    von Dual und produziert munter TK24.

    Die TK24 Spritzwerkzeuge existieren offensichtlich noch. Die aktuellen TK24 werden von der Firma Fehrenbacher nach wie vor produziert.

    Beim FrankoChinesen muss ich den Hebel für die Arretierung fast mit Gewalt umlegen. Das

    kann SO nicht in Ordnung sein.

    Diese Nachbau TK24 passen nicht bei allen Dualmodellen. Bei Modellen mit schlankem Tonarmkopf, wie z.B. CS521, CS1246 und ähnliche, sind diese TK24 nicht einsetzbar.


    Ebenso gibt es Ausreisser mit teilweise sehr schlecht ausgeführten Federkontakten. Da steht ein oder auch mehrere Federkontakte hinten zu weit heraus. Diese blockieren dann, und das TK24 lässt sich nicht korrekt positionieren :( .


    Gruß Alfred

    Hallo,


    ausgewuchtete Plattenteller gabs bei Dual früher auch. Da waren unten im Tellerrand 12 kleine Kreistaschen, die entsprechend mit Blei gefüllt wurden. Bei meinem Dual 714Q ist das noch so.


    Würde bei mir so ein Teller passen?

    Die Teller der Dual 505-Modellversionen sind untereinander austauschbar. Wobei die hochwertigste Ausführung wohl die vom Dual 505-3 war. Diese wurde auch noch bei den ersten Serien des 505-4 verwendet. Gewuchtete Teller gibt es aber vom 505 nicht.


    Gruß Alfred

    Hallo Alfred, ist der 618q in Kanada tatsächlich schon zu haben?

    Nein, ist er nicht ;) .


    Die haben in Nordamerika ziemlich mit den Hufen gescharrt, als die Zusammenarbeit mit Dual zustande kam. Da sind sie recht voreilig losgerannt.


    Die Bilder in diesen Angeboten vom Dual CS 618 stammen alle von mir und sind nur Schnappschüsse von den Prototypen bei mir im Labor gewesen. Sie waren lediglich dazu gedacht den Händlern einen kleinen Vorgeschmack zu geben.


    Gruß Alfred

    ....einige Chassis sind ja schon aufgeführt

    Stimmt, habe gerade gesehen, dass die Nummern in der Dual-Liste nicht aufsteigend sortiert waren. Also fehlt nur noch SP86, SP90 und ASP125.

    es fehlen aber tatsächlich SP 86, ASP 125 und APS 135 (der Grundig Schubladenspieler).

    Also der ASP135, scheint mir mit der älteren Chassis-Generation SP100, SP110 und ASP130 verwandt zu sein.


    Gruß Alfred

    Hallo,


    in der Liste fehlen mir die Dual-Industriechassis, von denen einige den Beginn dieser Chassisserie begründen und die in vielen Modellen anderer Hersteller die Basis waren.


    Das wären: SP85, SP90, ASP120, ASP125 und ASP128.


    Die Modelle CS 415-1, CS 415-2 und CS 435-1 (und auch deren Schwestermodelle bei anderen Herstellen) gehören meiner Meinung nach nicht in die Liste. Das Blech-Chassis dieser Modelle ist komplett anders gestaltet und stammt auch nicht aus der Thomson-Zeit. Von den Tonarmen aus dem alten Baukastensystem passen dort auch nur die einfachen Typen hinein.


    Gruß Alfred

    Hallo Felix,


    die bekannten Daten sind Subteller-Durchmesser 157mm. Tellerdrehzahl 33,33UpM. Die Motordrehzahl bei 33er-Stellung ist unbekannt. Der Pulleydurchmesser (irgenwas um die 5mm) am Motor ist zu groß, denn der Teller dreht bei 33er Stellung zu schnell. Wie schnell ist aber auch unbekannt. Was soll man da rechnen können?


    Gruß Alfred

    Die Solldrehzahlen des Motors sind doch angegeben. Dann kann man zusammen mit dem Pulleydurchmesser und der Riemenstärke die Übersetzung doch ausrechnen.

    Nun ja, die abtriebsseitigen Daten wie die Tellerdrehzahlen und der Subtellerdurchmesser sind bekannt, aber nicht die Motordrehzahl. Insofern ist das nötige Übersetzungsverhältnis unbekannt. D.h. entweder Motordrehzahl für 33 bei Poti-Mittelstellung ermitteln und dann den Pulleydurchmesser berechnen, oder mit dem Pulleydurchmesser spielen bis es passt.


    Gruß Alfred