Beiträge von dualfred

    Dann wären's ungefähr 2,5 g x 16 cm² / 488,41 cm² = 0,082 g.

    Hallo Manfred, die 0,082g hielte ich dann doch für vernachlässigbar :)

    könntest du hierzu Hinweise geben um welche Jelco-Arme es sich handelt?

    Hallo Günter, das wären z.B. die Jelco-Typen SA 250 und SA 750 mit allen Varianten. Bei diesen Typen kann man oben einen Deckel abschrauben. Dann sieht man eine Mulde, in die das Silikonöl eingefüllt wird. Der Deckel hat einen entsprechenden verrundeten Dorn, der in das Öl eintaucht. So wird die Dämfung der Tonarmbewegung realisiert.


    Gruß Alfred

    Hallo,


    so ein Umbau ist nicht ganz problemlos. Von allen Direktantrieben aus dem Hause Dual lässt sich nur der EDS910 im CS 5000 integrieren, ohne die Bodenplatte ausfräsen zu müssen. Die anderen Motoren bauen alle zu hoch.


    Mein Umrüstsatz basierte daher auf den EDS910 ;) .


    Gruß Alfred

    Meine Sorge ist das die neue Serie am Markt nicht erfolgreich ankommt und Dual daher letztlich baden geht.

    Hallo Wolfgang,


    Du kannst Dir sicher vorstellen, dass sich diese Frage insbesondere die Dual GmbH stellt ;) . Natürlich ist der Plan, dass sich diese Geräte erfolgreich auf dem Markt etablieren. Bis jetzt ist die Resonanz jedenfalls sehr gut. Die Geräte werden in allen Ländern sehr gut angenommen :thumbup: .


    Es sieht daher nicht nach "Badengehen" aus :) .


    Gruß Alfred

    Hoffentlich wurde der Marke nicht endgültig der Garaus gemacht.

    An der Markensituation in Europa hat sich nichts geändert. Die Markerechte waren und sind bei der Dual GmbH in Landsberg. Zusätzlich hat die Dual GmbH auch eine Lizenz für Nordamerika vom dortigen Markenrechteinhaber erworben.


    Gruß Alfred

    Hallo Leute,


    ich verstehe diese Eskaltion nicht :/ . Wenn man einigermaßen sachlich bleibt, sollte man trotz unterschiedlicher Meinung, gut miteinender diskutieren können. Erst wenn die Emotionen durchkommen wirds schwierig. Warum man aber bei einem neuen Plattenspielermodell, welches hier noch niemand in der Hand gehabt hat, so emotional diskutieren muss, erschließt sich mir nicht ganz. Als Vater des Babys müsste ich ja wohl am ehesten emotional werden. Ich vermeide so gut es geht, die Sachebene zu verlassen.


    Ich habe jedoch auch wieder etwas gelernt. Ich werde bezüglich der neuen Dualgeräte nicht mehr zu sehr im Detail informieren. Das schadet nur. Wenn möglich verweise ich auf die veröffentlichten Bilder, Daten und Dokumente.


    Gruß Alfred

    Mir ist es egal, welche Herstellernamen da auf dem Gerät steht. Pioneer, Dual, Technics, Elac, Onkyo ... - völlig schnuppe.

    Wenn ein beworbenes Feature nicht gescheit funktioniert (und eine Endabschaltung, die manchmal gar nicht, dafür ein ander Mal zu früh abschaltet, funktioniert für MICH eben nicht "gescheit"), dann prangere ich das an.

    Hallo Winfried,


    Ich hatte schon zig Modelle, verschiedener Hersteller (alt wie neu) auf dem Tisch bei denen die "beworbene" Endabschaltung nicht annähernd so gut funktioniert hat, wie die vom Dual CS 618. Bei vielen Modellen mit "Endabschaltung" wird sogar nur abgeschaltet und der Tonarm bleibt auf der Platte.


    Insofern würde ich schon empfehlen, mit harscher Kritik etwas zu sparen, bis man es selbst gesehen oder ausprobiert hat.


    Gruß Alfred

    (übigens kann ich Alfreds Ausführungen zur Version mit Magnet und Lifthebel - wie beim CS5000 - nicht folgen).

    Das kann ich gerne nochmal erklären.


    Beim CS 5000 und seinen Brüdern gibt es den mechanischen Lifthebel und einen Zugmagneten, die beide auf den Heberbolzen wirken, allerdings in teilweiser Abhängigkeit.


    Im Ausgangszustand ist der Zugmagnet immer ausgeschaltet und wird per Federkraft oben gehalten. Dadurch ist der Heberbolzen betätigt und der Tonarm ist zunächst angehoben. Das gilt aber nur so lange, bis der Spieler nach dem Start seine Solldrehzahl erreicht hat. Dann nämlich zieht der Zugmagnet an und gibt den Heberboltzen frei. Ist in diesem Fall der Lifthebel nicht in "oben" Stellung, senkt sich der Tonarm auf die Platte, ohne dass man das will. Genau diesen "unerwünschten" Zustand erhält man, wenn die Endabschaltung aktiviert wurde. Es wird lediglich der Zugmagnet ausgeschaltet, um den Tonarm anzuheben. Der Lifthebel bleibt hingegen "unten" :( .


    Bei den früheren manuellen Dual-Spielern mit mechanischer Endabschaltung (CS 502, CS 504, CS 505, CS 506, CS 510 und CS 704) wurde immer auch der Lifthebel in die "oben" Stellung versetzt, wenn die Endabschaltung aktiviert wurde. So war die manuelle Bedienung sehr komfortabel und sicher: Einschwenken, Rille suchen, Lift absenken ... fertig.


    Diese Eigenschaft der genannten manuellen Spieler war mir persönlich immer sehr wichtig. Daher hat das auch der CS 618Q bekommen ;) .


    Gruß Alfred

    sind langfristig auch andere Farben beim Funier geplant? Die Finanzministerin mag eher Holzfarben

    Grundsätzlich sind alle möglichen verschiedenen Gehäuseoberflächen machbar. Jedoch sind von jeder Variante Mindestordermengen von ca. 500-1000 Stück nötig. Es muss also wohl überlegt sein, welche Varianten man ins Programm nimmt, ohne sich eine große Menge an Ladenhütern ins Lager zu legen.


    Aber Du bist nicht der einzige, der sich andere Gehäusevarianten wünscht ;) . Mal sehen, was da noch möglich ist.


    Gruß Alfred

    Wow, Ihr seid ja schnell :huh: . Ich mache die Texte aber nicht ;) .


    Aber wenn es Schreibfehler oder gar sachliche Fehler gibt, bin ich für jeden Hinweis dankbar. Ich leite das dann umgehend an die Marketingleute weiter.


    Gruß Alfred

    Daher glaube ich ja eher, dass der wahre Grund darin liegt, dass die Gewinnoptimierung nicht gut genug ausfallen würde.

    Echte Gewinnoptimierung wäre, die Endabschaltung einfach wegzulassen ;) .


    Gruß Alfred

    Hallo Winfried,


    ich habe hier recht offen die Funktionalität der Endabschaltung beim CS 618Q erklärt. Ich selbst bin schon eher Perfektionist und habe daher auch einen klitzekleinen Schönheitsfehler mit erwähnt. Ich bin mir sicher, dass die Fälle wo man diesen erkennen würde äußerst gering sein werden. Vermutlich ist diese Offenheit sogar schädigend für das Geschäft. Aber wir werden auch in der Bedienungsanleitung des Gerätes die Funktion korrekt beschreiben. Ich bin mir außerdem ziemlich sicher, das aktuelle Plattenspielermodelle mit Endabschaltung ganz ähnliche, oder gar größere Problemchen haben werden, diese ggf. aber nicht ganz so offen diskutieren.


    Daher sehe ich diese Aussage

    nicht nur bezogen auf die - nicht gescheit funktionierende - Endabschaltung

    schon als etwas übertrieben an. Zumal Du weder das Gerät selbst angefasst, noch die Endabschaltung ausprobiert hast.


    Wir haben die Endabschaltung mit wirklich extrem bis zum Ende geschnittenen Platten geprüft, um die Limits auszuloten. Die allermeisten User werden solche extremen Platten niemals in ihrem Fundus haben.


    Für konstruktive Kritik bin ich jederzeit offen ;) .


    Gruß Alfred

    Hallo Leute,


    das Thema Endabschaltung und mögliche Lösungen wurden ja schon öfters hier im Board diskutiert.


    Grundsätzlich funktioniert die alte mechnische Lösung von Dual, mittels Abstellschiene und Reibplatte, wirklich hervorragend. Jedoch sind für eine solche Lösung relativ viele Einzelteile nötig, die auch noch quer durch das Gerät gehen, also vom Tonarm über die Tellerachse zum Lift. Beim Lift ist ebenso eine Konstruktion mit ausgelagertem Lifthebel nötig. Damit beides, Lift und Lifthebel, am Ende der Platte angehoben wird. Zur Realisierung einer neuen entsprechenden Lösung würden immense Werkzeugkosten anfallen. Außerdem wären die Tonarme wieder im Gerät hochintegriert und nicht als Module wiederverwendbar.


    Nicht umsonst hatte Dual beim CS 5000, der ja damals von Grund auf neu entwickelt wurde, einen anderen Weg beschritten. Doch auch hier liegt der Teufel im Detail. Um die Steigung der Auslaufrille sicher detektieren zu können, muss die Sensorposition möglichst weit von der Tonarmdrehachse des Tonarme platziert werden. Das entsprechende Konstrukt im Tonarmsockel mit einem optischen Encoder ist alles andere als einfach und sehr filligran. Dennoch muss das Gehäuse des Tonarmsockels recht groß im Durchmesser gewählt werden. Auch die Liftfunktion ist hier ein Kompromiss. Am Ende wird der Lift nur mit dem Liftmagneten angehoben. D.h. wer den Lifthebel nicht mit Hand nach oben stellt, kann bei einem Neustart etwas überrachst werden. Der Tonarm senkt sich bei Erreichen der Solldrehzahl von selbst ab. Wenn man gerade dabei ist den Tonarm zu einer bestimmten Rillenposition zu bewegen, kann es schon mal sein dass man über die Platte schrammt.


    Daher ist wie so oft im Leben ein Kompromiss zwischen 100%-Lösung und Kosten nötig gewesen.


    Ich persönlich besitze eine recht große Single-Sammlung und natürlich viele Dualplattenspieler. Aber die Endabschaltung oder gar die Tonarmrückführung (wie bei den Halbautomaten) warte ich hier nie ab. Ich stehe ja vor dem Spieler, wenn ich Singles auflege. Insofern habe ich diese Kompromiss bewußt gewählt.


    Gruß Alfred

    wird die endabschaltung vom 618Q auf die beschleunigung des tonarms in der auslaufrille reagieren (wie es eigentlich die meisten früheren laufwerke machen) oder nur auf den abstand zur tellerachse?

    Hallo Michael,


    die Funktion der Endabschaltung beim Dual CS 618 ist nicht ganz einfach zu erklären. Aber ich versuche es mal.


    Die Endabschaltung ist eine Kombination aus Positionssensor am Tonarm und Software. Die Funktion ist abhängig davon, ob man direkt den Phonoausgang oder den internen Entzerrvorverstärker benutzt.


    Im letzteren Fall, wird nach Erreichen des Positionssensors das Line-Ausgangssignal analysiert. Wird die Endrille erreicht und für einige Sekunden nur noch das regelmäßige "Plopp-Signal" der Endrille registriert, schaltet der Antrieb aus und der Lift wird per Motor angehoben.


    Beim Betrieb mit dem Phonoausgang ist die Endabschaltung anders gelöst, um sicherzustellen, dass das schwache Phonosignal nicht beeinflusst wird. Daher wird in diesem Fall bei Erreichen des Positionssensors lediglich ein Timer gestartet. Der ist so gewählt, dass praktisch alle LPs und die allermeisten Singles bis zum Ende durchgespielt werden. Nach Ablauf des Timers wird der Motor abgeschaltet und der Tonarmlift per Motor angehoben. Um den Timer nicht unnötig lange wählen zu müssen, werden Singles die fast bis zur Endrille geschnitten sind, ggf. nicht bis ganz zum Ende des Liedes abgespielt. Für solche Fälle kann die Endabschaltung per Schalter deaktiviert werden. Für "Singles-Hörer" sollte das aber kein Problem darstellen, da diese ja ohnhin nach jedem Titel zum Plattenspieler gehen müssen.


    Gruß Alfred

    Ich weiß nur, das bei Fehrenbacher die Markenrechten Dual ausliefen. Das die Chinesen die Markenrechte an Dual haben. Fehrenbacher den originalen Produktionsstandort. China Dual ist ja bei uns verschwunden, dafür hat jetzt Fehrenbacher / Sintron die China Dreher.

    Das stimmt so nicht. Wer es etwas genauer wissen möchte sollte sich unbedingt das entsprechende Kapitel in Noko's Buch durchlesen.


    Auf jeden Fall hatten chinesische Firmen niemals die Markenrechte an Dual. Für Europa landeten die Markenrechte letztlich bei der Dual GmbH (vormals DGC GmbH) in Landsberg. Für einige Länder in der Welt, unter anderem Nordamerika, hält die Firma Namsung in Südkorea Markenrechte an Dual. Mit Namsung bzw. deren Tochterfirma (Dual Electronics) in USA, hat die Dual GmbH eine Lizenzvereinbarung getroffen, sodass dort ebenso die neuen Dual-Modelle verkauft werden können. Namsung bzw. deren Tochterfirma in den USA haben sich selbst aber nicht im Plattenspielergeschäft engagiert.


    Die Fehrenbacher GmbH hat und hatte keine Markenrechte an Dual. Jedoch hat die Fehrenbacher GmbH über viele Jahre, zunächst für Schneider und später unter Lizenz, Plattenspieler mit der Marke Dual produziert.

    Im Computerbild Artikel steht Produktionsstandort Taiwan, nicht China.

    Vielleicht der gleiche Produzent, der auch Thorens TD 1600/TD 1601 fertigt.

    China und Taiwan sind als Produktionsstandorte nicht leicht zu trennen. Da zumindest sehr viele Komponenten in China produziert werden. Die aktuellen Modelle der Dual GmbH werden komplett in China produziert. Die Dachfirma sitzt jedoch in Taiwan.


    Der Produzent der Thorens TD1600/1601 ist wieder eine andere Firma.


    Auch an Chinas oder Taiwans Werkbänken gilt: "you get what you pay for".

    Das ist absolut richtig. Man kann dort beste Qualität bekommen oder auch billigsten Schrott, je nachdem wieviel man bereit ist zu zahlen.


    Gruß Alfred

    Hallo,


    ich bin die letzte Woche mal komplett abgetaucht und heute erst wieder richtig online. Nun kann ich auch ein paar Antworten geben ;) .

    UND: ich habe noch keinen Anbieter gefunden der nach AT liefert, oder ich bin Blind…..

    Für den Vertrieb in Österreich ist die Sintron GmbH zuständig. Da müsstest Du nachfragen, wo in Österreich die Geräte erhältlich sind.

    Der erste Absatz trifft die Nomenklatur exakt :thumbup: .


    Auch nach oben soll das Portfolio noch erweitert werden. Ob, wann und in welcher Form es einen CS 718Q gibt, ist aber noch nicht ganz ausgegoren.


    Das Thema "Automatik und Direktantrieb" ist für mich auch sehr reizvoll. Inwieweit das realisierbar ist, ohne alle Teile neu zu entwickeln, ist jedoch eine sehr große Herausforderung. Aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut ;) .


    Gruß Alfred

    Es gab ja auch noch den DT 500 mit besserem Tonarm.

    Ist das evtl. der Vorgänger des CS 518?

    Der CS 518 hat keine Gene vom DT 500. Der DT 500 wurde auch nicht bei Hanpin gefertigt.

    Haben der 418 oder 518 überhaupt irgendeine Endabschaltung? Der DT 450 hatte ja, glaube ich jedenfalls, eine.

    Der DT 450 hatte keine Endabschaltung. Auch der CS 418 und der CS 518 haben keine Endabschaltung.

    Hallo Alfred, worin bestehen die Unterschiede bei der Zarge?

    Die Zarge hat andere Maße und Proportionen. Der DT 450 ist rein quaderförmig, mit einer eigelassenen Bodenplatte. Insgesamt ist die Zarge etwa ~55mm hoch. Die CS 418 Zarge ist 45mm hoch und hat eine aufgesetzte Bodenplatte die etwas zurückgesetzt zu den Gehaüsekante ist und rundum mit einer große 45° Fase versehen ist. Die Ausfräsungen sind natürlich auch anders, weil die Bedienungselemente unterschiedlich sind.

    Die kommende Vollautomatik - auch eine Neuentwicklung oder auch " Bestand " ?


    Du musst nicht darauf antworten, wenn Du nicht magst. Aber ich würde für mich gerne schon wissen, was da Marketing ist und was da an wirklich neuen Entwicklungen in den Plattenspielern steckt.

    Zu den neuen Automaten möchte ich noch nichts sagen, Da diese noch nicht veröffentlicht sind.


    Grundsätzlich sellt sich die Frage was man als "wirkliche Neuentwicklung" sehen mag. In der Regel wird bei technischen Produkten immer auch auf vorhandene Lösungen zurückgegriffen, egal ob Auto, Rasierapparat oder Plattenspieler. Es macht wenig Sinn ein Rad immer neu zu erfinden. So hat sich eine gut funktionierende Kurvenradmechanik bei allen Dual-Automatikspielern durchgesetzt. Diese wurde letztendlich nur von Modellreihe zu Modellreihe in Details geändert. Auch beim vollkardanischen Tonarm wurden zwar die Formen der Lagerteile immer wieder geändert. Doch das Grundprinzip blieb über Jahrzehnte gleich. Dennoch waren die Geräte der verschiedenen Generationen für mich natürlich neue Entwicklungen.


    Gruß Alfred