Beiträge von lini

    Alfred: Ahja, jetzt wo Du's sagst, mein ich es auch zu sehen. :D


    Hmja, und was so einen Stammtisch anginge, dagegen hätt ich zwar auch nichts, zumal wir ja gefühlt eh schon ewig keinen mehr hatten - aber Du kennst ja mich und meine tagesformabhängie Zitterwackel-Gesundheit, und ich will ja auch niemandem Umstände machen... Außerdem geh ich mal davon aus, dass es auch keine Sache von mehreren Monaten mehr darstellen sollte, bis ich wieder mobil bin, sondern eher nur eine von ein paar Wochen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Alex: Falls es mit erhöhter Auflagekraft eher noch schlimmer würde, würd ich an Deiner Stelle mal genau hinlinsen, ob nicht der Lift ein bisschen zu hoch eingestellt ist. Denn womöglich liegt die Platte ja leicht schüsselförmig auf, sodass der Arm anfangs gerade noch genug Bewegungsspielraum hat, welcher sich dann mit fortschreitender Spieldauer zusehends verflüchtigt...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Da sieht man deutlich, (...)


    *schmunzel* Hmja, wenn man wüsste, wie das im Vergleich aussehen müsste, oder/und zudem Mitglied wär, um das Bildmaterial in hinreichender Größe beäugen zu können, vermutlich... ;)


    Aber wie dem auch sei, vielen Dank jedenfalls für die Bestätigung. Somit brauch ich mich also nicht zu korrigieren...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini


    P.S.: Würde Dich übrigens nach wie vor gern mal wieder besuchen wollen, bin aber aktuell noch immer nicht wieder mobil, denn noch fehlt ein passender Teilespender fürs verunfallte Cöltchen...

    Huhu zusammen!


    Nur 'ne kurze Nachfrage (damit ich drüben auf VE nichts Flasches schreib...): Geh ich recht in der Annahme, dass auch der CS415-1 schon die feststehende, nicht mitlaufende Tellerachse hatte?


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) angeblich gibt's eh nur noch 2 Hersteller für Cantilever/Nadel....


    Das hielte ich für ein Gerücht, Peter. Ogura etwa ist auch immer noch aktiv - siehe dort: http://www.ogura-indus.co.jp/en/product/section14.php


    Und ich geh mal davon aus, dass Nagaoka als ebenfalls einschlägiger Hersteller auch noch immer produziert. Siehe dort: https://www.nagaoka.co.jp/product/



    Grüße aus München!



    Manfred / lini

    Thomas: Beinahe vergessen - und eigentlich auch nur so am Rande, aber für Dein Yamaha-AT, also das MC-705 gäb's bei LPGear immer noch 'ne recht interessante Low-Output-Nadelversion, nämlich die ATN35E für recht preiswerte 150 Dollar. Die hat einen schönen Nackdei mit scharfer Ellipse auf Berylliumstäbchen (also im MM-Bereich ungefähr vergleichbar mit der ATN150E aus der Familie AT120...), und stellt somit die hochwertigste Nadelversion für die Familie AT3100/3200 dar.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Der 505-2 ist von allen 505-Varianten sicher das schwächste Modell,


    Ähm - warum? Da würd ich den 505 und 505-1 aufgrund der ULM-Problematik allemal für technisch unattraktiver halten.


    Schließlich gibt es noch den berühmt-berüchtigten Steuerpimpel zu beachten.


    Wozu sollten die 505er einen Steuerpimpel brauchen? Die haben doch nur Auto-Stop & -Lift.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Frank: Meine Antwort war auf Deine Frage nach günstigeren Alternativen bezogen - die kann ich Dir aber nicht nennen, solang ich Deine Präferenzen und die Spieler oder anderen Geräte, an die Du dabei dächtest, nicht kenne.


    Und da ich selbst keinen CS750 besitze und auch keine Bastelerfahrung damit hab, kann ich aus dem Stegreif auch dem Alex dafür keine guten Vorschläge machen. Dazu müsste mir erst jemand mitteilen, bis zu welchem Durchmesser man beim 750er problemlos gehen könnte und wieviel Flexibilität (bzw. welcher Biegeradius) gefragt wär.


    Daher eben meine Einschätzung, dass konkrete Empfehlungen meinerseits an der Stelle nicht sinnvoll gewesen wären. Gemeint waren also lediglich Empfehlungen von meiner Seite, nicht Empfehlungen allgemein - denn für vernüftige Empfehlungen meinerseits bräucht ich halt schlichtweg erstmal noch etwas mehr Input...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Frank: Ich denk, 'ne konkrete Kabelempfehlung wär an der Stelle nicht so arg sinnvoll, denn es gibt ja so viele geeignete Typen, dass man da nach individueller Präferenz und/oder konkreter Geräteeignung entscheiden kann. Aber wenn's unbedingt ein Beispiel sein soll: Mogami W2964 etwa ist recht gut und auch ziemlich universell einsetzbar (z.B. auch für Video-Zwecke oder als SPDIF-Strippe...) - dürfte aber für einige Dual-Modelle schon zu dick sein, wenn die originale Durchführung/Zugentlastung genutzt werden soll.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Frank: Die Kapazität Ader zu Ader ist ja nur eine partielle, denn da kommt, so wie ich Deine Konfektionsbeschreibung verstanden hab, ja dann noch die Kapazität Ader zu Schirm hinzu, sofern die Signalmassen in der Vorstufe direkt an die separate Phono-Masse gekoppelt sind (und ja, das gilt auch bei nur einseitig aufgelegtem Schirm...), respektive die Kapazität Ader zu Schirm mit der Koppelkapazität in Serie für den Fall kapazitiver Massenkopplung.


    Da nun die 65 pF von Ader zu Ader des Albedo für ein Kabel dieser Machart auch keine herausragend niedrige Kapazität darstellen, ist die ganze Übung eigentlich sinnfrei, da sich leicht ein normales Koaxkabel mit ähnlich geringer Ader-zu-Schirm-Kapazität wie allein die Ader-zu-Ader-Kapazität beim Albedo finden ließe - es sei denn, man wollte mal so eine pseudo-symmetrische Konfektionsvariante versuchen, weil man mit EMI/RFI-Problemen zu kämpfen hat (auch wenn ich eigentlich keinen einzigen Fall im Kopf hätt, in dem sich eine solche Konfektionsvariante mit einem "Twinax-Kabel" (soll meinen: zwei Innenleiter plus Schirm) gegenüber einem normalen Koaxkabel (mit nur einem Innenleiter plus Schirm) als immuner erwiesen hätte - aber versuchen kann man's ja mal, denn Wuhuuundääärrr gibt es immär wiehiedärrrr, oder so... ;)).


    Oh, und die Profi-Cinch-Variante von Neutrik würd ich eigentlich nur dann den normalen Neutrik/Rean-NYS373ern und den Amphenol-ACPRs vorziehen, wenn häufigeres An- und Abstecken wahrscheinlich ist, da die Dinger eine deutlich dickere Goldauflage besitzen. Aber für normale Zwecke tun's auch die günstigeren Alternativen.



    Alex: Sowohl LPGear als auch TheStylusLady scheinen sie noch anzubieten - und außerdem noch BBE (Adelcom.net), aber nur zu einem Raritätenpreis von knapp 235 US-Dollar. Die knapp 75 US-Dollar bei LPGear und die 65 Pfund by TSL schienen hingegen durchaus attraktiv.


    Achja, und das nur am Rande: Manche Händler listen auch das PC330LCU respektive die PCN330LCU als zu den übrigen Precepts kompatibel - aber das ist Unfug, denn das PC330LCU war ein T4P/P-mount-Modell inkl. Halbzoll-Adapter aus der Familie AT301P/AT3472 und entsprach praktisch einem AT331LP.



    Jochen: Für hiesige Sammler dürften die PCN220 und PCN220XE nicht wirklich interessant sein, denn die zugehörigen Precept-Bodies sind ja hierzulande eher rar, weil diese Tochtermarke mehr oder weniger eine reine US-Veranstaltung darstellte - naja, und für hiesige Nadelträgereinheiten-Transplantierer sollte eigentlich derzeit noch die genannte ATS13 die problemlose erhältliche und daher attraktivere Alternative darstellen, wie im vorherigen Beitrag schon erwähnt...



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Frank: Ähem... *hüstel* Was bringt Dich eigentlich auf die Idee, dass Deine Art der Albedo-Konfektion eine sehr geringe Kapazität ergibt? Denn eigentlich müsste die je nach Massenkopplung bis zu 175 pF/m betragen, was nun nicht eben sehr gering ist.



    Alex: Das Precept käme mir für einen 15-g-Arm zwar schon etwas grenzwertig vor (Subsonic-Filter könnte also nicht schaden...) - aber ansonsten könntest Du das ruhig nehmen, denn zumindest originale PCN220(XE)-Nadeln sollten sich noch von ein paar Händlerquellen einigermaßen günstig auftreiben lassen, und die wären immer noch hochwertiger als 'ne ATN120E(b).


    Allerdings solltest Du da dann wohl eher bald zuschlagen - zumal die verschraubten Nadelträgereinheiten beim Großteil der Nadeln für die Dual/V-Magnet-Systeme von Audio-Technica (inklusive Tochter-Marken wie Signet, Precept oder Compass) ja im Fall günstiger Preise und/oder Nicht-mehr-Erhältlichkeit originaler Ersatznadeln für bestimmte Modelle dazu einladen, Nadelträgereinheiten zu tauschen, sodass günstige PCN220er etwa auch von Leuten gekauft werden könnten, die beispielsweise eine Ersatz-Nadelträgereinheit für eine runtergenudelte ATN13 suchen (wobei hierzu zumindest für deutsche Kunden die von Hifi-Phono-House noch immer recht günstig angebonete ATS13 derzeit noch die attraktivere Option darstellen dürfte - aber wenn deren Vorrat erstmal erschöpft ist...).



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    lrd: Bei der separaten Phono-Vorstufe wär auch noch der noch immer relativ neue TC-2000 von Dynavox (vermutlich fabriziert von Technolink alias TEC/TCC) eine erwägenswerte Alternative - der böte neben zwei MM-Settings mit 100 und 300 pF Eingangskapazität auch noch ein MC-Setting.


    Aber da's ja nun eh lieber gleich ein kompletter Vollverstärker werden soll, riete ich Dir, auch den Rotel A10 (neu, ca. 400 Euro) in Erwägung zu ziehen (oder einen seiner Vorgänger wie etwa den RA-10 als Gebrauchtgerät).


    Begründung: Der kleine Rotel ist zwar im Verhältnis nicht ganz billig, bringt aber eine recht brauchbare MM-Phono-Sektion mit noch recht günstiger Eingangskapazität mit - und vor allem ist er in puncto Machart/Design/"Strickmuster" noch ein echter Klassiker mit einer echten Tape-Schleife mit Monitor-Funktion (ein mittlerweile leider aussterbendes Feature), bei dem praktisch alles direkt über echte, elektromechanische Schalter und Potis erledigt wird.


    Anders als die meisten jüngeren Modelle nutzt der A10 also weder elektronische Schalter (oder gar noch höher integrierte Vorstufen-ICs), noch ist er Mikroprozessor-kontrolliert - was zwar nicht bedeutet, dass echte Schalter und Potis nicht auch mal zu Fehlerquellen werden können, aber in so einem Fall ist das Fehlerbild typischerweise nicht gleich so katastrophal, und es lässt sich wenigstens meistens noch was machen. Während einem bei IC-basierten Lösungen normalerweise nur ein Austausch des/der betroffenen Bauteile(s) übrigbleibt - und blöd, wenn's jene dann nicht mehr gibt (oder nur noch überteuert aus dem Ersatzteilbestand des Herstellers...). Daher wär mir der A10 sympathischer als praktisch alle aktuellen Konkurrenten, zumal er noch dazu recht gut ausgestattet und für meinen Geschmack auch von der äußeren Erscheinung her nett anzusehen ist. Lediglich seine mangelnde Fernbedienbarkeit dürfte in den Augen mancher einen nicht ganz unerheblichen Nachteil respektive Komfortverzicht darstellen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    sf: Bezieht sich Deine Frage denn spezifisch auf Vollverstärker von Dual? Denn das scheint mir etwas unklar...


    Tja, und generell kann man sagen, dass sich in Surround-Receivern auch nicht unbedingt andere Phono-Sektionen finden als in vielen, insbesondere jüngeren Stereo-Receivern und -Vollverstärkern. Typischerweise sind das zumeist einstufige Implementierungen nach "Lipshitz-Art" auf Basis brauchbarer Opamp-Typen und mit Entzerrung in der Feedback-Schleife - die sich im Grunde alle nur wenig unterscheiden, und bei denen es eigentlich vor allem darauf ankommt, wie sehr oder wenig kapazitäts- und ggf. auch impedanzversaut (z.B. Teac AG-790 mit nur 22 statt der üblichen 47 kOhm) die jeweilige Implementation ausgefallen ist.


    Dein TX-NR555 und STR-DE205 besitzen jeweils auch eine solche - einmal auf JRC/NJR NJM4580CG- und einmal auf Mitsubishi M5218AP-Basis und dem Anschein nach beide mit noch passabler Eingangskapazität. Wobei Onkyo den 4580er etwas höher versorgt als Sony den 5218er (mit ca. +/- 15 statt +/- 12 V).


    Educated guess daher also: Wahrscheinlich wird da kein großer Unterschied wahrnehmbar sein - erst recht, da der Sony auch in der Hinsicht quasi schon zum "neumodischen Graffel" zählt, als er die Signalumschaltung in der Vorstufe auf IC-Basis statt über echte, elektromechanische Schalter oder Relais erledigt. Insofern würd's mich also gar nicht wundern, wenn sich der Sony in puncto Phono- und generell Hifi-Qualität nicht vom Onkyo absetzen könnt.


    Oder anders gesagt: Für bessere Hifi- und Phono-Qualität wird's wohl eher ein etwas hochwertigeres Vollverstärker-Kaliber brauchen, während der kleine, relativ moderne Sony-Receiver dazu wohl eher nicht ausreichen wird. Aber selbst dann könnt's durchaus sein, dass Du mit dem Onkyo trotzdem noch besser bedient wärst, denn der dürfte als moderner Surround-Receiver ja ordentliche EQ-Möglichkeiten bieten, die je nach Hörraum-Situation/Lautsprecher-Aufstellungsbedingungen durchaus nicht ungelegen kommen können


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    "eff. Masse" ist nur ein anderer Begriff für Massenträgheit.


    Hmja, eigentlich ist die effektive Masse das Trägheitsmoment (respektive die Summe der Trägheitsmomente) des Arms bezogen auf die effektive Länge (im Quadrat), also quasi aus Sicht der Nadel, und somit eine äquivalente Masse.



    Außerdem sei noch angemerkt, dass es mich schon ein wenig krümmt, wenn mittlerweile "CU" als synonymische Abkürzung für die Nachgiebigkeit verwendet wird, denn im Grunde ist das semantischer Blödsinn. Will meinen, "cu" ist ja an sich eine eh schon etwas fragwürdige Art von Kunstwort oder genauer "Kunsteinheit", stehend für "compliance unit(s)", die einem eigentlich nur die "µm/mN" oder die praktisch gleichbedeutenden "x 10^-6 cm/dyn" ersparen soll - also meine ich, dass man da nicht noch einen draufzusatteln braucht, indem man "Nachgiebigkeitseinheit(en)" als Synonym für Nachgiebigkeit benutzt. Schließlich käm ja wohl auch kaum jemand auf die Idee, etwas zu sagen wie: "Mein Verstäker hat eine W von 100 pro Kanal." Oder kurz gesagt, es stört mich, wenn eine zugehörige Einheit als Synonym für eine physikalische Größe gebraucht wird.



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Turi: Von "scharf" sprechen würd ich ab einem minor radius von ca. 5, maximal 6 µm (oder respektive ca. 0,2 mil) abwärts (*). Alles darüber wär also nur noch bestenfalls mittelscharf - worunter eine ganze Menge moderat verrundeter Line-Contact-Varianten fallen, wie eben etwa die bereits von Peter genannten, normalen Ortofon-FineLines mit minor radius 8 µm, viele der Vitals von Ogura (sprich, die mit minor radius 0,3 mil), der größte Teil der Philips SSTs et cetera.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini


    *) Natürlich bezogen auf Schliffe ab dem elliptischen - bei sphärischen Spitzen wären hingegen ca. 13 µm/0,5 mil schon scharf, wenn auch freilich nur relativ.

    Turi: Mei, das ist fast schon eine Notwendigkeit, denn mancher Schmarrn hält sich sonst ewig (wie etwa, dass sich der OM5er-Body von den anderen OM-Bodies unterscheiden würd und nicht mit den höherwertigen Nadeln der OM- bzw SuperOM-Familie aufrüstbar wär...) oder die Leut überinterpretieren Faustregeln (z.B. indem sie sich teures Zubehör zulegen, um einen Tonabnehmer unglaublich präzise waagrecht montieren zu können, ohne dabei jemals zu kucken, wie denn die Nadel bzw. deren Schliffprofil bei der gewählten Auflagekraft tatsächlich in der Rille steht, und zäumen somit das Pferd von hinten auf, denn das eigentliche Ziel ist ja eine ordentliche SRA/VTA-Einstellung...).


    Insofern bin ich auch durchaus ein Freund von sorgfältiger Begriffswahl und mag da gerade für Einsteiger, die noch was lernen wollen, irreführende Schlampereien nicht - wie etwa, wenn manche Leute von "scharfen Schliffen" sprechen, wenn sie eigentlich Line-Contact-Schliffe meinen, denn keineswegs jede Line-Contact-Variante ist automatisch scharf. Tatsächlich ist das gemeinsame Merkmal aller Line-Contact-Schliffe nämlich nicht der scharfe/kleine minor radius, sondern der gegenüber den konischen und elliptischen Schliffen vergrößerte major radius.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Alfred: Ist mir auch ein Rätsel, woher solcher Blödsinn rührt. Ist ja nun beileibe nicht jedes MC so hart aufgehängt wie ein Denon DL103 (und über den normalerweise zwischen 8 und 12 Hz angenommnen Idealrahmen für die Armresonanz ließe sich durchaus auch diskutieren...).


    Ich selber hatte übrigens mal ein Yamaha MC505 an einem Grace G707 - lief erwartungsgemäß auch völlig problemlos.


    Und man kann's ja auch mal aus der Warte sehen, dass die Tonabnehmer-Hersteller ja auch völlig bescheuert sein müssten, wenn sie sich bei den MCs nur auf eine Armgewichtsklasse stürzen würden - erst recht, wenn die zur jeweiligen Zeit gar nicht en vogue (gewesen) wär. Sprich, selbstverständlich gab's zur Hochzeit besonders leichter Arme auch entsprechend hochnachgiebige MCs, genauso wie's aktuell jede Menge MCs gibt, die sich an mittelschweren Armen am wohlsten fühlen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini


    P.S.: Mal wieder einen Besuch bei Dir hab ich übrigens immer noch im Auge - aktuell geht's indes einmal mehr nicht, denn ich hatte vergangenes Wochenende einen Autounfall, der zwar an sich nicht weiter tragisch war (nur ein Blechschaden), aber nun möglicherweise das vorzeitige Aus für den ollen Colt bedeuten könnte... *seufz*

    Manuel: Ich geh davon aus, dass das AT13EaX praktisch ein Bulk-AT13EaV für "Integratoren" und nicht separat erhältlich war, wobei sich Saba offenbar anfangs noch eine Sonderfarbe für die Nadel geleistet zu haben scheint. Und es gab zwar laut Originalnadel-Verpackungsaufschriften (in einem Thread drüben auf dem Hifi-Forum sollten auch noch vom guten Andreas (platten-spieler.de) beigetragene Bilder dazu zu finden sein...) geringfügige Unterschiede bei den angegebenen Verrundungsradien, aber ich geh mal davon aus, dass die für die grüne ATN13EaX von Saba spezifizierten 9 x 17 µm statt 10 x 18 µm lediglich eine "Marketing-geschönte" Angabe darstellen (also quasi eine etwas wohlwollendere Umrechnung von 0,4 x 0,7 mil ins Metrische) und tatsächlich gar kein Unterschied bestand, denn so genau geht's da eh nicht.


    Sprich, wenn man bedenkt, dass etwa Namiki für deren Ellipse mit nominell 0,3 x 0,7 mil einen Toleranzspielraum von 0,2 bis 0,4 mil beim minor und von 0,6 bis 0,8 mil beim major radius spezifiziert, so scheint es kaum wahrscheinlich, dass sich man sich bei Saba damals extra eine exakt auf 9 x 17 µm gefertigte oder selektierte Ellipse geleistet hat.


    Verwirrend ist es aber in der Tat, denn zieht man noch Handbuch-Daten zum Saba PSP350 und Katalog-Angaben zum ITT 8015 hinzu, wird's noch lustiger, weil die ATN13EaX demnach 8 x 18 bzw. 7 x 18 µm, also 0,3 x 0.7 mil hätte.


    Kurzum: Ohne geeignete Mess-Mikroskopiermöglichkeit und eine ausreichende Anzahl von Testexemplaren wird sich da die Wahrheit nicht ermitteln lassen. Und ich hab leider weder, noch - sodass ich an der Stelle leider auch nichts Definitives beitragen kann.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini


    P.S.: Kleiner Nachtrag noch, nämlich eine weitere Spezifikation fürs AT13EaX bzw. die ATN13EaX aus dem Service-Manual zum PSP910, die da 10 x 18 µm lautet. Somit existieren also allein von Saba schon drei verschiedene Radius-Angaben... *seufz*

    Manuel: Wozu genau würdest Du denn einen Kommentar meinerseits wünschen? Eine nackte Ellipse mit quaratischem Schaft und 0.3 x 0.7 mil gab's bei ATs Dual/V-Magnet-MMs übrigens schon beim AT-VM35 (respektive der VM35-EL).


    Grüße aus München!


    Manfred / lini