Beiträge von lini

    Gefällt mir nicht so recht. Der Rest ist ja ganz hübschlich, aber vor der Tonarm-Seite muss man dann doch eher die Augen verschließen, denn dieser komische Mix aus Schwarz und verschiedenen Silber-Tönen, mal matt, mal glänzend, geht irgendwie gar nicht.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Warum hat Dual da bloß statt SME einen Sonderweg gemacht?


    Würd mich nicht wundern, wenn der übliche SME-Konnektorblock allein schon so schwer wär wie 'ne komplette Dual-Headshell der dritten ULM-Generation.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Peter: Ich würd die Formel lieber so hinschreiben f(res) = 1 / (2 * pi * (L * C)0,5), da weniger missverständlich. Und dass man den Resonanzbuckel generell idealerweise aus dem Hörbereich schieben sollte, stimmt so nicht wirklich, denn gerade einfachere Systeme brauchen ihn oft noch innerhalb des Hörbereichs, um einem ansonsten allzu frühen Frequenzgangabfall im Hochton entgegenzuwirken.


    Etwas verwundert bin ich obendrein über Deine Behauptung, dass man zu den meisten Tonabnehmern keine Angaben zur Induktivität fände.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Joe: Nö, das heißt es nicht. Das ist nur eine hilfreiche Angabe, da sich die gesamte Lastkapazität aus der Kapazität der Kabelage ab dem Tonabnehmer und der Eingangskapazität der Phono-Vorstufe(n-Sektion) zusammensetzt. Die empfohlene Lastkapazität kommt hingegen im Normalfall vom jeweiligen Tonabnehmerhersteller und sollte sich in Prospekten, Datenblättern und Bedienungsanleitungen zu den jeweiligen Modellen finden.


    Sprich, Du suchst Dir also erstmal die Kapazitätsempfehlung, subtrahierst davon dann die Kapazität der Kabelage - und das Resultat ist dann der einzustellende Wert an der Phonovorstufe. Wobei Du da noch darauf achten solltest, ob die dortigen Einstellwerte bereits Absolutwerte darstellen oder lediglich Zusatzkapazitäten, die sich zu einer Grundkapazität addieren.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Was meint Herr Naber genau mit "ohne Facetten"?


    Möglicherweise fehlende Politur?


    Zu hoffen wär eigentlich eher das Gegenteil. Will meinen: Zu hoffen wär, dass damit das gemeint ist, was einige Phono-Fans (mich selbst eingeschlossen) als "true ellipticals"/"echte Ellipsen" bezeichnen, also so gründlich überschiffene respektive -polierte Ellipsen, dass keine Facetten (mehr) zu sehen sind - anders als bei den einfachen "pseudo ellipticals"/"Pseudoellipsen" mit den üblichen beiden Facetten vorne und hinten. Dazu gehören beispeilsweise auch die Audio Technica ATS13, ATN13 und ATN130E/132EP oder auch die üblichen nackten Ellipsen bei Ortofon.


    Hier mal je ein Beispielsbild einer ATS13 und einer 2M Blue vom guten ParrotHH:


    - ATS13: http://www.hifi-forum.de/bild/…echnica-ats13_958985.html


    - 2M Blue: http://www.hifi-forum.de/bild/ortofon-2m-blue_787367.html


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Lutsch: Hast Du ein Multimeter zur Verfügung, sodass Du die Kabelage mal durchmessen könntest?


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Michi: Sorry, hab den Thread gerade erst entdeckt. Also meines Erachtens hat diese DN241-Nadelspitze schon erhebliche Flats. Ich würd die ensprechend als definitiv hinüber betrachten.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Da der Strom des TA nur im µA-Bereich liegt, wirkt sich der Ohmsche Widerstand nur rein rechnerisch aus.


    Selbst wenn die 50 Ohm nicht die HF-Impedanz darstellen würden, wär's immer noch herzlich egal, da die Eingangsimpedanz ja im Normalfall bei rund 47 kOhm liegt. Entsprechend wär der der Spannungsanteil, der an 50 Ohm abfiele, immer noch lächerlich gering.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Direkt hässlich find ich das Gerät auch nicht - aber 1200 Euronen für einen 5-1/2-Kilogramm-Spieler mit vermutlich relativ primitivem Innenleben find ich doch a weng arg teuer. Außerdem bin ich kein Freund rechteckiger Plattenspieler, die dennoch nur drei Füße haben - denkt man da im falschen Moment mal nicht dran, kann das ein teures Missgeschick werden. Und obendrein nehm ich mal an, dass auch der CS-800 keine echte Wechsel-Headshell mehr hat.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Alfred: Dann solltest Du vielleicht anregen, dass sie das in der Produktbeschreibung auch angeben oder/und beim Klick auf die Abbildung tatsächlich auch eine vergrößerte Abbildung erscheint.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Fritz: Knifflig. Denn eigentlich wär Bor das bessere, da leichtere Material - allerdings bappen sie da den Stein direkt auf 'ne angefaste Fläche an der Front des Stäbchens, während der Stein bei der Saphir-Variante in ein Loch eingeklebt wird. Bedeutet also letztlich besseres Material vs. robustere Befestigung des Diamanten.


    Und bei AT gab's mit jener mir eher semi-sympathischen Aufklebe-Befestigung bei der ATN150MLX auch tatsächlich mal 'ne schlechte Charge. Insofern wär ich an Deiner Stelle eher geneigt, zu Saphir-Variante zu greifen, zumal Du Dir das Ding ja an die Seite legen willst, sodass sich mögliche Probleme womöglich erst offenbaren, wenn Händler-Gewährleistung und/oder Hersteller-Garantie bereits abgelaufen sind.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Was ist von der Lehre zu halten, (...)


    Tja, weiß man's? Will meinen: Offenbar hält's der Hersteller nicht für nötig, die gewählten Nullpunkte respektive den zur Berechnung herangezogenen Geometrieansatz und Abspielbereich anzugeben - genau das wären aber die Infos, die ich gern geliefert bekäm, bevor ich überhaupt Geld für 'ne Justageschablone auszugeben bereit wär.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    In dem Zusammenhang kam mir übrigens genrade noch ein Thread von VE wieder in den Sinn. Da hat ein User eine Art Motorsteuerung entwickelt, um dem Motor selbst einen ruhigeren Lauf zu verpassen, was ich ganz interessant fand - siehe dort: https://www.vinylengine.com/tu…ewtopic.php?f=37&t=113663


    Ob er so recht zufrieden mit seinem Werk war, weiß ich allerdings nicht, denn etwas später gab's vom gleichen User noch einen weiteren Thread (jenen nämlich: https://www.vinylengine.com/tu…ewtopic.php?f=37&t=113835) - da übernahm dann ein Lingo-Klon die Aufgabe.


    Aber so oder so: Wer's ernst meint, für den könnte Motorlaufoptimierung von der elektronischen Seite her durchaus 'ne überlegenswerte Möglichkeit darstellen.


    Was indes nichts daran ändert, dass 'ne Bezugsquelle für jene Dämpfungstüllen 'ne feine Sache wär.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Der 1219 hat einen relativ schweren Tonarm, der 750 eher nicht.


    Das sollte eigentlich eher umgekehrt sein. Sprich: Laut Bedienungsanleitung hat der OPS-Arm der zweiten Generation eine effektive Masse von 15 g. Und laut Prospekt liegt die Armresonanz am 1219er mit dem M91MG-D mit 25 cu und 5,5 g Abnehmergewicht bei 9,5 Hz. Rechnet man das nach der bekannten Formel zurück und berücksichtigt dabei noch, dass das Abnehmergewicht nicht komplett in die effektive Masse eingeht, landete man so bei 'ner effektiven Tonarmmasse von rund 6,3 g.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Thomas: Meines Wissens heißt der Motor mittlerweile DC209 (für CS415-2 und 435-1) oder DC210 (neue Variante; für CS455-1 und CS460) - und beide haben jeweils einen außen angebrachten AN6652-Regler von UTC, der somit einigermaßen problemlos austauschbar sein sollte, falls es an diesem liegen sollte.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Die Antwort ist recht einfach, natürlich geht das und natürlich auch mit einem einfachen Phonopre solange die Aktiven Lautstärkeregelung haben.


    Braucht's auch nicht unbedingt, denn da gibt's auch diverse Alternativen - so etwa Phono-Vorstufen mit Lautstärkeregler oder einfache, passive Monitor-Controller. Und für diejenigen, bei denen der Rechner praktisch eh immer an ist, kann man auch einfach über ein USB-Soundinterface gehen - empfehlenswert wär dann allerdings ein Soundinterface-Modell mit Direct-Monitoring, denn dann muss das Line-In-Signal nicht erst durch den Rechner und wieder retour.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Vor allen Dingen Grado (...)


    Bist Du Dir sicher, dass Du da nichts verwechselt hast? Die Grado-Systeme sind aufgrund ihrer sehr niedrigen Induktivität eigentlich eher recht kapazitätsunempfindliche MIs. Bekanntermaßen problematisch sind die Dinger hingegen, was ihre Störempfindlichkeit betrifft - sprich, mit einigen Plattenspielermodellen vertragen sie sich nicht und brummen dann (auf Audiokarma gab's hierzu auch mal einen ziemlich langen Thread namens "Grado Hum Database").


    Grüße aus München!


    Manfred / lini