Beiträge von Bromosel

    Hallo Kurt,


    ich nutze beruflich Cosmofen 20 zum Entfernen von Kleberesten.
    Wenn bei deinem Dreher der Kleber aufgrund des Alters und der dauerhaft einwirkenden Schwerkraft tiefer in die Poren der Holzes eingedrungen ist wird es schwierig.
    Vielleicht hast du eine Werbefirma in der Nähe, die mit der Produktion und Instandhaltung von Werbeanlagen vertraut ist?
    Dort würde ich mal anfragen. Nicht in der Chefetage sondern einfach mal bei den Mitarbeitern.
    Oder aber du bittest einen örtlichen Schreiner um Rat.
    Fragen kostet nix.


    Gruß,
    Dirk

    alles Zufälle und Schnäppchen in der näheren Umgebung. Es ist noch ein dritter 701 im Keller.

    Scheint ein recht wohlhabendes Wohngebiet zu sein, in dem Du da wohnst.
    Der 701 kostete beim Erscheinen im Jahr 1973 satte 1000 DM. 1973 erschien auch der Opel C-Kadett, welcher ca. 7.800 DM kostete (laut zeigenössischem Auto-Quartett)
    Der erste Golf erschien 1974 und kostete laut Quartett 8200 DM.
    Man muß sich solche Vergleiche einfach mal zu Gemüte führen, um zu verstehen, daß der 701 damals für Normalsterbliche unerreichbar war. :D


    Gruß,
    Dirk

    Zum Glück habe ich derzeit Urlaub, sonst läge ich schon längst im Bett. :D
    Aber schau Dir einfach mach die Lüsterklemme auf seinen Fotos an.
    Das ist derzeit seine Notlösung...
    Damit macht er nach und nach die Mechanik kaputt. ;(


    Gruß,
    Dirk

    Hey Jungs lasst euch nicht zu den selbstgeschnitzten Pimpels hinreißen - funktioniert meist nicht
    Pimpels hier aus dem Board nehmen, vielleicht ein paar mehr nehmen, weil nach dem Erfolgserlebniss die Dualitis beginnt.
    Dann ist die Baustelle abgearbeitet und fertig ist.
    Gruß Klaus

    Hallo Klaus,


    das neue Boardmitglied kommt aus Tschechien und hat seit einiger Zeit notbehelfsmäßig mit einer Lüsterklemme den Steuerpimpel ersetzt.
    Ob der jetzt bereit ist, neue Pimpel für einen einzigen 601 zu kaufen weiß ich nicht.
    Ich habe auch geschrieben, daß es besser ist, die neuen Pimpel zu nehmen.
    Aber Notlösungen muß man auch mal anbieten, falls ein Neumitglied ein Problem hat, oder?


    Gruß,
    Dirk

    Hallo salora,


    wir hatten hier im Board vor etlichen Jahren schon über Notlösungen diskutiert. Zwei mögliche Lösungen waren eine passende Elektrokabel-Ummantelung oder ein Stiel vom "Chupa Chups"-Lolly. Kaufe dir 2 Lollies zum Experimentieren. ;-)

    Haupsache ist, daß der Steuerpimpelersatz stramm auf der Achse draufsitzt und aus Kunststoff ist. Metall auf Metall ist nicht gut. Das beschädigt die Mechanik im Laufe der Zeit.
    Kürze den Lollystiel oder die Ummantelung so, daß sie etwa 1mm über die Metall-Achse nach oben hinausragt.
    Probieren geht über Studieren. Länge kann um ein paar 10tel Millimeter varieren.
    Mein alter 1216er Automatik läuft seit 12 Jahren mit Elektrokabel-Ummantelung als Steuerpimpel-Ersatz.


    Besser ist es natürlich, die neuen Ersatzpimpel zu verwenden, welche hier im Board angeboten werden. Die passen absolut.


    Gruß,
    Dirk

    Hallo,


    habe dieses Thema eben mal überflogen.
    Da ich als 11-jähriger schon meine Cassetten-Recorder mit Mama's Haushaltsgummi-Samlung in der Küchenschublade retten konnte fällt mir gerade so noch ein, daß ich
    damals (37 Jahre her) irgendwelche "Notlösungen" gebastelt habe, damit Gummis nicht wegwandern.
    Ganz schwach kann ich mich erinnern, daß ich mal bei meinem damaligen Philips-Tapedeck irgendein LEGO-Rad verwendet habe, um einen bestimmten Gummi in Position zu halten. Diese Lösung war jedoch nicht langlebig. Allerhöchstens 1 Jahr. Dann war der Haushaltsgummi hinüber.
    Da ich durch jugendliches Experimentieren immer schnell herausfand, welches Poti auf der Platine für die Bandgeschwindigkeit zuständig war, konnte ich immer nachregeln: Ich stimmte eine Gitarre nach einem Lied auf einer Cassette, welches auf dem Tapedeck meines Vaters lief. Diese Cassette spielte ich dann auf meinem Tapedeck und regelte die Geschwindigkeit nach meiner Gitarre ein.


    Keine Ahnung ob es hier im Thema weiterhilft. Vielleicht ist's ein Denkanstoß...


    Gruß,
    Dirk

    ölbad klingt gut, aber ich vermute mal, dass das öl dann überall ist und mit etwas glück auch an den richtigen stellen...man könnte auch den ganzen plattenspieler in ein ölbad tauchen...erspart sicher einiges an arbeit und glänzt schön


    Ich hatte das Ölbad des Motors im Deckel einer 50er-CD-Rohling-Spindel gemacht. Das Öl hatte ich auf unserem Kaminofen auf ca. 60 Grad erwärmt, damit es etwas flüssiger wird.
    Nach 24 Stunden Ölbad des Motors in dem Spindeldeckel habe ich ihn 2 Tage abtropfen lassen. Mehrmals natürlich die Lage geändert und nach der Prozedur das Gehäuse mit Isopropanol gereinigt. Nach dem Wiedereinbau habe ich auf dem Boden des 1219 eine dicke Lage Zeitungspapier ausgelegt, um evtl. anfallende Tropfen aufzusaugen.
    Der Motor hat jedenfalls seit diesem Ölbad wieder eine traumhafte Laufruhe bekommen.


    Gruß,
    Dirk

    Ich hab schon die Anleitungen zum Thema "Mode-Selektor reparieren" und "Motor zum Schmieren zerlegen" für den CS1219 gelesen. Gerade bei letzterem bin ich mir nicht sicher, ob ich mir das zutrauen kann, denn wenn ich das richtig verstanden habe, muss man dabei Nieten aufbohren und durch Schrauben ersetzen.

    Hallo Bruno,


    ja, der Odenwald ist eine sehr idyllische Mittelgebirgslandschaft. Das, was die Autorin der "Odenwaldhölle" im Artikel subjektiv beschreibt, sind die Erfahrungen und Schlußfolgerungen ihrer eigenen Kindheit.


    Zum Motor des 1219. Ich habe zum Beheben von Motorgeräuschen bei meinem 1219 vor ca. 5 Jahren die Methode "Ölbad in erwärmten 15W-40 Motoröl" gewählt.
    Darüber findest Du unter dem Begriff "Ölbad" was.
    Mein Motor hat jedenfalls geklackert und da habe ich im Board auch nach Lösungen gesucht. Zerlegen hat mich abgeschreckt. :D
    Das damals u.a. vorgeschlagene Ölbad dagegen lohnte einen Versuch und siehe da: Motor ist seitdem absolut ruhig.


    Zum Optimieren des kompletten Geräts empfehle ich Dir, eine Testplatte zu erwerben.
    Beispielsweise die da:
    https://www.discogs.com/de/No-…%9Fplatte/release/4472702


    Die dhfi-2 verwende ich seit nunmehr 35 Jahren zum Testen und Einstellen meiner Dual-Dreher.
    Sehr hilfreich z.B. ist darauf die leere Fläche", um das Skating zu justieren und die Rumpelgeräusche des Treibrads zu prüfen.
    Zudem sind Abtasttests vorhanden, um das Auflagegewicht des Tonabnehmersystems zu optimieren.
    Mit einer normalen LP sind solche Einstellungen nicht möglich.


    Gruß,
    Dirk

    Wegen der nicht so ganz funktionierenden Automatik und weil er beim Vorführen ein wenig gebrummt hat, hat der Verkäufer 20 Euro auf 100 Euro nachgelassen. Das Brummen dürfte aber am DIN/Cinch-Adapter liegen, auch die Kontakte bei der Tonabnehmer-Systemhalterung sind nicht ganz sauber und gehören geputzt. Bei mir zu Hause brummt er nicht.


    Das Gerät ist sauber, den Plattenteller könnte man ein bisschen besser putzen, und außen auch polieren. Die Haube ist neu, aber keine Dual-Haube, man kann sie nur auflegen. Vorne ist ein merkwürdige Klappe, wo man irgendetwas verstauen könnte, es ist aber nichts drinnen. Ich muss das Handbuch herunterladen und lesen, wofür diese Klappe ist.


    Für Tipps, wie die Automatik wieder zum Funktionieren gebracht werden kann, und welche anderen Schritte man unbedingt machen sollte, wäre ich sehr dankbar.

    Hallo Bruno,


    herzlich willkommen im Club der DUAL-Verrückten.
    Mit dem 1219 hast Du ein Top-Gerät seiner Zeit (ca. 1969-1971) zu einem sehr guten Preis erwischt.
    http://www.hifimuseum.de/der-dual-1219.html


    Wenn der 1219 in seinen grundlegenden Funktionen gut gewartet wird, dann wird er auch in Zukunft in der Oberliga der Hifi-Plattenspieler mitspielen.


    Generelle Probleme sind wie bei allen mechanischen Geräten die Schmierstellen. Die verharzen irgendwann und es muss nachgeölt/nachgefettet werden.
    Spezielle Probleme bei Treibradlern mit Automatik sind:
    - Treibrad bekommt "Bremsplatten" und dadurch Unwucht. Das äussert sich als Rumpeln. Zudem altert Gummi und wird im Laufe der Jahrzehnte porös.
    Suchbegriffe hier im Board: "Treibrad, Spüli, Schleifen" zum Beispiel.


    Nächstes spezielles Problem ist der "Steuerpimpel". Der ist grundlegend ein wichtiges Teil für die Automatik.
    Ein weiteres mögliches Problem sind "klackernde" Geräusche des Motors. Trockengelaufene Sinterlager sind meist die Ursache.


    Verschiedene Problemlösungsansätze findest Du hier im Board zuhauf.


    Viel Spaß Dir und Deinem Sohn mit dem 1219 wünsche ich,


    Gruß,
    Dirk

    google.at/url?sa=t&source=web&…Vaw2RmB1f4zJdxrSC8Sr5A7T_


    Nicht von mir .
    Vielleicht interessant

    Für den Preis würde ich wahrscheinlich schwach werden, wenn ich noch keinen 1219 hätte.
    Ich würde den Verkäufer anschreiben, ob er den für einen Hunni hergibt.
    Da hat man dann ein Top-Model aus der 12er-Serie.
    Der Preis ist mit 120 € nicht zu hoch angesiedelt. Die Nachbauhaube würde ich definitiv nicht als Kaufhindernis ansehen.
    Treibrad-Probleme kann man mit etwas Gefühl beischleifen.
    Nachfetten/-ölen ist auch nicht so ein Riesending.


    Gruß,
    Dirk

    Odenwald-Paradies (was für ein schöner Ortsname)

    Hallo Bruno,


    das "Odenwald-Paradies" ist nur eine persönliche Trotzreaktion auf diesen im Jahr 2014 in der FAZ erschienenen Artikel über die Odenwald-Hölle. :D
    http://www.faz.net/aktuell/feu…eck-germany-12729846.html
    Dort wird der südwestliche Odenwald von der Autorin subjektiv beschrieben.


    Ich dagegen wohne im nördlichen Odenwald. ^^
    Mit der Hölle "Südwest-Odenwald" hat der restliche Odenwald nix zu tun.


    Gruß,
    Dirk

    Wirklich dringend ist es nicht. Der Plattenspieler soll ja für meinen Sohn sein. Ich selbst bin ja noch standhaft, und möchte bei nur einem Plattenspieler bleiben. Vielleicht läuft dir aber einmal ein (Angebot für einen) Plattenspieler zu, der zu angemessenen Kosten (nicht mehr als 100 Euro) und nicht allzu kompliziertem Wartungsaufwand zum Laufen gebracht werden kann.


    Hallo Bruno,


    ich habe auf dem Dachboden einen Dual (1225 oder 1226) mit halbwegs intakter Haube stehen. (Tiefe Kratzer, keine Brüche)
    Einen Funktionstest müsste ich da mal machen. Kann sein, daß er noch den alten DIN-Anschlußstecker hat.
    Müsste dann auf Cinch umgelötet werden.
    Unter 100 Euro ist allemal machbar. Bin kein An- und Verkäufer, sondern rein Hobby-mäßig unterwegs. ^^


    Gruß,
    Dirk


    Und das ernst gemeinte Thema mäandert immer immer weiter auseinander bis es in einer undefinierbaren Suppe landet. ;-)


    Mein einziger Tip für Einsteiger ist:
    Hören und vergleichen.
    Wenn man - wie ich - 20 Jahre lang mit einem M75 glücklich war und dann durch puren Zufall über andere Systeme gestolpert ist, dann ist es einen Asbach Uralt wert...


    Mir fällt da grad nix Passendes mehr ein. :D


    Gruß,
    Dirk


    PS: Noch nie in meinem Leben habe ich "Asbach Uralt" konsumiert! ^^

    Bei der "Übersicht der Qualitätsstufen" gab es das Argument, dass dadurch die Neulinge nur auf die 701er etc. gestürzt werden.

    Der Thread hier behandelt Tonabnehmer, keine System-Träger. ^^
    Ersatz-Nadeln sind ein weites Feld.


    Die Wahl des Plattenspielers hat wahrscheinlich nur etwas mit persönlichem Geltungsdrang zu tun.
    Ein 1214 oder ein 1225 werden - sofern sie perfekt gewartet sind - mit einem Shure-V15-III oder einem Ortofon M20E keinen hörbaren Unterschied zum Betrieb dieser genannten Tonabnehmersysteme in den Flagschiffen 1219 und 701 machen.
    Der Plattenspieler samt Tonarm soll nur einen möglichst geräuschfreien Betrieb gewährleisten.
    Die "kleinen" Duals stehen den "Großen" da in nichts nach.


    Warum werden noch heute 75-jährigen Greisen HIFI-Anlagen aufgeschwätzt, obwohl sie HIFI überhaupt nicht mehr hören können?


    An alle Neulinge hier im Board:
    Tastet euch z.B. mit Shure M78 sowie Dual DMS 251S oder anderen Systemen langsam an die Materie heran.
    Begnügt euch zum Einstieg mit den kleinen DUAL-Modellen. Die findet man leider immer noch auf dem Elektroschrott oder auf dem Wertstoffhof. Oder für saubillig bei ebay.
    Um engültig das hier grassierende DUALITIS-Fieber zu bekommen, musst Du die mechanischen Abläufe innerhalb des Plattenspielers begreifen.
    Die meisten Dual-Plattenspieler basieren auf Treibrad-Antrieb.


    Gruß,
    Dirk

    Wenn ich 1000,- € von unseren Ersparnissen abzweigen würde, um einen neuen Dreher - neben meinen beiden alten Duals den dann dritten Plattenspieler im Hause - anzuschaffen, würde mich wohl initial der Blitz treffen und anschließend der langanhaltende Groll meiner lieben Frau. Bei 2000,- € würde meine Gattin zum finanziellen Ausgleich dieses Lochs wahrscheinlich am nächsten Tag mein Auto verkaufen ...


    Auge um Auge, Zahn um Zahn! :D


    Gruß,
    Dirk

    Nach bricks letzter Auflistung vom 14.7.2017 gibt es momentan unter den Dual-Mitgliedern noch exakt zweiunddreissig 701-Dreher weltweit... ;-)


    Wenn man alleine von den Seriennummern davon ausgeht, daß ungefähr 100.000 Stück gebaut wurden, stellt sich mir momentan die Frage: Wo sind die restlichen 99.968 Exemplare abgeblieben?


    Vielleicht könnten die Dual-Boardler (mich eingeschlossen) mal in den OFF-TOPIC-Bereichen ihrer sonstigen Aufenthaltsbereiche im WWW nachfragen?
    Ich selbst könnte u.a. in Computer-orientierten Amiga oder TI-99/4a Foren nachfragen. Oder ich melde mich zu diesem Zweck in irgendeinem Kaninchenzüchter-Forum an.
    Da rennen überall Verrückte rum.
    Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt...


    Am Ende unserer Suche haben wir hier im Board dann 99.999 registrierte 701-Dreher versammelt und dann suchen wir noch jahrzehntelang weiter nach der Nummer 054876.
    Im Jahr 3547 a.D. findet ein Archäologe von der Wega auf der zerstörten Erde eine handtellergroße Steintafel, auf der der Inhalt des kompletten Dua-Boards gespeichert ist.
    Und er liest dann diesen Artikel hier und denkt sich:
    "Ei, ich habe doch damals diese Nummer 054876 aus der Wüste von Arizona zu wissenschaftlichen Versuchen mitgenommen! Ich habe bis jetzt immer gedacht, daß dieses Ding eine Töpferscheibe ist!"


    Gruß,
    Dirk

    Bei meinem ist die Chassis-Seriennummer 036081.
    Zu finden, wenn man den Teller abhebt und dann links mittig zusammen mit einem Typenschild.

    Bei mir ist die Nummer 040693.


    Wie lauten die Seriennummern der 2. Serie? Vielleicht 7-stellig?


    Gruß,
    Dirk