Beiträge von linzenich

    es sieht so aus als ob der schwarze Kabel mit dem Geflecht zusammen auf dem Anschluss war wo jetzt die Fransen dran hängen. Ob der mittlere Anschluss belegt war, ist nicht ersichtlich, villeicht kann man etwas an den Lötresten erkennen.

    Das weisse Kabel kommt dann an den anderen äusseren Anschluss, würde ich sagen.

    Notfalls muss man mal das andere Ende des Tonarmkabels untersuchen wie es verschaltet ist.

    Es könnte ja auch sein , daß das Gerät schon für Stereo vorbereitet war, dann war der schwarze Kabel in der Mitte angelötet.

    Wenn es ja alles gut und brummfrei funktioniert ist es doch gut, und wenn es jetzt richtig genutzt wird ist es doch umso besser. Eine Frage habe ich noch, wie wird dieses streaming modul mit Strom versorgt?

    Der Phono Entzerrer hat einen eigenen Netztrafo bekommen, das hatte ich ja gesehen.

    die Balance Einstellung ist etwas ungewöhnlich bei dem CV1. Diese reagiert nicht so exact wie es die Potistellung vorgibt. Weil durch den Poti die Kathodenwiderstände der beiden Trioden verändert werden, und dadurch wird die Gegenkopplung etwas verschoben. Das heisst die Balanceregelung ist nicht so stark wie man es von anderen Verstärkern gewohnt ist.

    also ist der T6, BC251B ( austauschbar mit: BC177 ; BC204 ; BC212 ; BC257 ; BC307 ; BC307 ; BC320 ; BC321 ; BC351 ; BC512 ; BC557) unter Anderem notwendig für die Einstellung des Ruhestroms, daher würde ich diesen genau prüfen. Es gibt ja nur einen Trimmer für den Ruhestrom, sonst muss an diesem Verstärker nichts eingestellt werden, weil :


    es gibt einen sogenannten Differenzverstärker , gebildet aus T4 und T5, dieser sorgt dafür, dass die Ausgangsspannung ohne Signal ca. 0V beträgt, indem er die beiden Spannungen an den Basen von T4 und T5 vergleicht und ausgleichen möchte. Das heisst, wenn an der Basis von T4 0V anliegt, (über R31) dann liegt auch an der Basis von T5 0V an.

    Noch etwas zu T8 2N2218A, wobei das A für einen hfe Wert steht, der mindestens 35 betragen soll. Der Strom ist mit 0,8A angegeben. Bei dem BC341 ist der Strom 0,5A, da würde ich sagen, der passt hier nicht. BC140 wäre hier besser geeignet. ( 2N2219 ; AT381 ; AT387 ; BC140 ; BSW51)

    bei dem T9, 2N2904, ist der Strom mit 0,6 A angegeben, BC361 hat 0,5A, auch hier passt es nicht ganz. BC161 wäre die bessere Wahl. ( 2N4032 ; 40319 ; 40362 ; AT332 ; AX8002 ; BC160 ; BCY38 ; BCY39 ; BCY40 ; BCY54 ; BFX29 ; BFX88 ; OC9524)

    hallo Vangelis, da die Endstufe gleichstromgekoppelt ist kann man es nicht sagen wo der Fehler liegt, da ein defektes Bauteil den kompletten Verstärker beeinflusst. Da sind auch 3 Dioden, D3,D4,D5 und 2 Elkos ,C25, C27 beteiligt. Diese sollten geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.

    Grundsätzlich kann man Transistoren auch mit der Diodentestfunktion prüfen, wenn man weiss was man tut. Das kann ich jedoch nicht beurteilen ob es bei dir der Fall ist. Ein Komponententester liefert jedoch zusätzliche Informationen wie den hfe, und zeigt sofort an ob es sich um PNP oder NPN Typen handelt.

    Die Endstufe hat eine elektronische Überlastsicherung, diese würde ich erstmal ausbauen, solange bis es funktioniert. Dafür T7 auslöten. Nachher kann der T7 wieder eingelötet werden, vorher aber prüfen.

    Bei der Inbetriebnahme , nach Austausch der def. Bauteile, würde ich einen Regeltrafo verwenden. Damit nur soviel Spannung einstellen, damit sich bei den Transistoren die sogenannte UBE Spannung einstellen kann. Mit Kontrolle dieser Basis-Emitter Spannung kann man bei den meisten Transistoren auch im eingebauten Zustand prüfen, ob sie ok sind. Diese UBE Spannung beträgt ungefähr 0,6V bei NPN, und -0,6V bei PNP Transistoren. Es gibt auch andere Methoden der Inbetriebnahme, mit sogenannten Angstwiderständen, jedoch verwende ich einen Regeltrafo.

    Eine wichtige Spannung ist die sogenannte Bias Spannung. Hier in diesem Fall gibt es eine unsymmetrische Bias -Spannung, weil die Endtransistoren eine quasikomplementäre Konfiguration haben. Das heisst, T8 und T10 bilden ein Darlington Paar, welches 1,17V Basisvorspannung benötigen, das sieht man im Schaltplan. T9 und T11 bilden ein sogenanntes Sziklai-Paar , und daher wird hier nur -0,62V Basisvorspannung benötigt. Also soll ca. 1,8V zwischen den Basen von T8 und T9 anliegen. Und diese 1,8V Spannung sind wichtig für den Ruhestrom, welcher mit R39 einstellbar sein muss.

    hallo Klaus , ob da diese Kabelschläuche irgentwie eingeklemmt sind kann man nicht sehen auf dem Foto. Aber, es scheint so als ob sich der Motor nicht mehr genau im Originalzustand befindet. Ich würde das Ding noch mal zerlegen und dann sehr sorgfältig zusammenbauen. Insbesondere darauf achten, dass der Kabelverlauf genau so ist wie vorgesehen. Notfalls mit einem original und noch nie zerlegten Motor vergleichen. Manchmal steckt der Teufel im Detail. Das klingt jetzt villeicht etwas zu klugscheisserisch.

    Es könnte auch helfen wenn die Spulenkörper mit Superkleber fixiert werden. Gruss Armin

    hallo Klaus , da deutet sich eine beginnende Verharzung an , würde ich sagen. Oder ist es eine Schmierpanne wegen ungeeigneten Schmiermitteln, die mal aufgetragen wurden? Gruss Armin