Beiträge von evilknievel

    Moin,


    beim V90-LPS gab es immer mal Probleme (summ&brumm) mit minderwertigen Netzteilen. Bei meinem auch.

    Ich habe mir den V90-LPS in erster Linie gekauft, weil man dort 2 Plattenspieler gleichzeitig anschließen kann. Dieses Feature und einen MC Eingang benötigst du ja nicht.


    Daher rate ich lieber zu einem Art DJ Phono Pre II für kleines Geld, der zudem noch einige Anpassungsmöglichkeiten bietet, die der V90 nicht hat.


    Gruß Evil

    Hallo,


    wenn man an der Stellschraube 62 dreht, sollte man auch immer mit der Stellhülse nachregulieren.

    Die Grundeinstellung ist im Servicemanual gut beschrieben.

    Als Ausgangspunkt könnte man die Mittelstellung der Stellschraube wählen.

    Am Ende darf auf die Stellschraube nicht zuviel Druck ausgeübt werden. Man merkt das spätestens dann, wenn beim betätigen des Lifthebel der Tonarm quasi hochspringt.

    Es bleibt eine Fleißarbeit, bis man den richtigen Punkt trifft.


    Der zuckende Arm ist wie schon beschrieben aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Steuerpimpel zurückzuführen.


    Gruß Evil

    Moin,


    wenn du auf die Hifi Wiki Seite gehst, und Canton LE600 eingibst, wirst du über die Nachfolger GLE, Quinto, Karat irgendwann bei den von mir empfohlenen Karat 920/930 und 920/930DC landen.

    Sprich die sind alle aus der gleichen Qualitätsreihe innerhalb der Canton Nomenklatur.

    Die LE und die GLE sind noch badewannenmäßig abgestimmt. Ab der Quinto wird es linearer. Wie bei Canton üblich gibt es allerdings immer eine leicht Anhebung der Höhen, was dir ja zu gefallen scheint.

    Wenn die LS direkt an die Wand müssen, solltest du LS mit geschlossenem Gehäuse wählen. Hier wäre meine Empfehlung Quinto 520/530 oder Karat 100/200.

    Faustformel bei schlossener Bauweise. Je größer das Gehäusevolumen, desto tiefer gehen sie im Bass.

    Die späteren waren in Bassreflexbauweise, was absolut gegen eine Positionierung direkt an der Wand spricht.


    Gruß Evil


    PS: mir bekannte klangliche Alternative:

    Acron 400B

    Moin,


    die passive Variante der Klipsch wären die R41M. Ich würde wenn aber auf die R51M gehen.

    Günstig und OK ist auch die Hausmarke Argon von Hifi Klubben.


    Beispiele für empfehlenswerte gebrauchte für unter 100 Euro:

    Yamaha NX-E 400

    Canton 920 oder 920DC


    Gruß Evil

    Hallo,


    ich würde nur einen der beiden für runtergenudelte Flohmarktplatten neu bestücken. Auch wenn ich zB eine DN 221/236/238 Nadel für etwas besser halte, würde mir das an jeder Straßenecke zu bekommende AT91 dazu völlig ausreichen.


    Die DN411 gibt es noch bei Thakker. Steht hier wohl aber mangels Systemkörper nicht zur Disposition. Dort wundert mich allerdings, daß das Foto deutlich einen nackten Diamanten zeigt, in der Beschreibung jedoch gebondet steht.

    Sollte Interesse an explizit dieser Nadel bestehen, hätte ich noch ein passendes DMS210 ohne Nadel abzugeben.

    Alternativ gibt es das AT VM95SH, ebenfalls mit Shibata und natürlich das oft empfohlene ML aus der Serie.


    Vorteil beim Dual gegenüber VM95 ist alleine die Klickmöglichkeit. Somit entfälllt die Justage.

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß es großartige Klangunterschiede gibt.


    Gruß Evil

    Moin,


    das ist der Steuerpimpel:


    Geklaut aus diesem Thread:

    Dual 721 aufarbeiten


    Ist bei dir der Steuerpimpel in Ordnung springe in dem Thread in Beitrag Nummer 10.

    Der Arm lässt sich jedenfalls nicht weiter als bis zur Plattentellerkante drehen, da ein Stift an einem schwarzen Plastikblättchen ansteht.

    IMG_20200821_234744891_compress17.jpg

    bitte ignorieren (Ich kann das Foto nicht sehen)


    zum Lifthebel:


    Ausgangsfrage: Was passiert bei dir beim Betätigen des Lifthebels bezüglich der Schiene?


    In der Serviceanleitung Fig 11 betrachten. Lifthebel Nr 201 (grün) und Stellschraube Nr 40 (rot)


    Beim Betätigen des Lifthebels drückt er auf die Schiene und betätigt dadurch den Heberbolzen. Die Grundeinstellung ist im Servicemanual unter Tonarmlift beschrieben.

    Bei dir gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ist Schraube 40 im Zusammenspiel mit dem Heberbolzen so verstellt, daß der Lifthebel keinen Kontakt zur Stellschiene aufbaut oder er ist zu stramm eingestellt, so daß bei Lift unten der Tonarm oben bleibt.

    Hierbei interagiert die Stellschraube (40) mit der Stellhülse (Fig 13 Nr 206). Bitte nicht unmotiviert an 206 drehen. Die kommt nur ins Spiel, wenn man mit der Stellschraube nicht weiterkommt.


    In der Serviceanleitung findest du dazu im Bereich Troubleshooting (Derfekt-Ursache-Beseitigung) etwas geschrieben. Bitte nur Punkt a) betrachten



    Gruß Evil

    Hallo,


    du hast auf jeden Fall ein paar mechanische Probleme. Die zu lösen benötigt man kein besonderes Werkzeug.

    Ich kann dich nur ermutigen selbst Hand anzulegen, solange man kein elektronisches Problem hat.


    Wir müssen hier in erster Linie die Fehler einkreisen.


    Automatik: klare Sache Steuerpimpel, Wechsel leicht zu bewerkstelligen.

    Lifthebel funktioniert nicht: Verdächtig ist die Liftschiene und das ganze drum herum.

    Dreher schaltet nicht ab: irgendwas mit dem Kurvenrad oder der KS4 Box

    Unendlichspiel hat nie funktioniert: Entweder fehlt die Feder oder sie ist abgesprungen.


    Bezüglich des Nichabschaltens würde ich den Tonarm verrigeln und den Plattenspieler laufen lassen. Im Idealfall ist die Automatik verstellt und wird dadurch wieder genullt. Der Dreher schaltet dann ab.


    Ganz wichtig ist, daß du nicht anfängst rumzuschrauben und danach fragst was du dabei verbockt hast.;)


    Lektion 1

    Chassis aus der Zarge hieven: Plattenteller, Gegengewicht und Tonabnehmer abnehmen. Tonarm verrigeln.

    Youtubevideos dazu anschauen, damit man das mit dem wegklappen der Transportsicherungsschrauben rafft. Das Blech wo das Kabel rauskommt abschrauben.


    Da ich keine Werkstatt habe setze ich mein Chassis umgedreht auf 3 Klopapierrollen. Man muß nur darauf achten, daß der Tonarm und der Lifthebel nicht aufliegt.


    Danach können wir loslegen. :)


    Oder du findest jemanden aus dem Board in deiner Nähe, der sich darum kümmern kann.


    Gruß Evil


    PS: Umbau von DIN auf Cinch durch abknipsen des Steckers und anlöten ist vollkommen legitim, wenn auch nicht eines Fernsehtechnikers würdig. (hab dazu deinen Beitrag im Hifi-Forum gelesen)

    Hallo,


    bezüglich der Mythos würde ich mir den Beitrag bei Hifi Wiki durchlesen.

    Die Grundig sind vom Papier (weil ich sie nicht kenne) mit guten Chassis bestückt und das Transmissionlinegehäuse müßte untenrum für ordentlich Schub sorgen.

    Wenn die Ingenieure von Arcus (Auftragsarbeit für Grundig) die LS sauber abgestimmt haben, sollte klanglich was Gutes bei rumkommen.

    Da ich andere LS von Arcus kenne, wird das auch geklappt haben.


    Außerdem sollte man sich mögliche Schwachstellen von in Frage kommenden LS ergoogeln.


    Andere Lautsprecher sind nur in seltenen Fällen Blödsinn. Der eigene Geschmack und der Geldbeutel sind die maßgeblichen Faktoren.

    Vorhören ist bei Gebrauchtkauf auch immer so eine Sache. Daher am besten so kaufen, daß man sie möglichst ohne Verlust weiterverkaufen kann.


    Gruß Evil