Beiträge von papaschlumpf

    Hallo,

    das AT-VM95 SH hatt wie viele andere Tonabnehmer von audio-technica,

    3,5mV Ausgangsspannung das Ortofon OM 10, beträgt 4,0 mV.

    Das macht den Kohl aber nicht fett.

    Ich denke mal, Du hast beim Anschluss was vertauscht,
    das Anschlußschema der beiden Systeme ist unterschiedlich.

    Wenn man nun, wie von Gernot vorgeschlagen, die Skala am Federhaus so "pimpt", dass sie bei z.B. 1,5 stimmt, dann stimmt sie halt bei anderen Auflagekräften trotzdem nicht.

    Stimmt nicht.

    So, das hat mir keine Ruhe gelassen,

    egal wie ich es verstelle, es bleibt immer gleich.
    Es wird gleichmäßig mehr oder weniger. Wenn ich "Null" um 2mm verstelle, sind auch alle Markierungen um 2mm daneben

    Das heißt, die Feder arbeitet immer gleich, egal wo der Nullpunkt am Federgehäuse bzw die Nullmarkierung am Tonarm ist.
    Gleichzeitig hat die exakte Auspendelung einen großen Einfluß.

    Aber die Markierungen Federhausskala und Null am Tonarm, da ist richtig "Luft" zwischen,
    wie das Einstellen an einer analogen Eieruhr, keine Genauigkeit. Also bleibt nur die digitale Tonarmwaage

    um genaue Auflagekräfte einzustallen.

    Wenn man nun, wie von Gernot vorgeschlagen, die Skala am Federhaus so "pimpt", dass sie bei z.B. 1,5 stimmt, dann stimmt sie halt bei anderen Auflagekräften trotzdem nicht.

    Ob das so stimmt?
    Keine Ahnung, ich verschiebe durch das "Pimpen" nur den "null Gramm Punkt" der Skala (Federgehäuse), zur Markierung am Arm.
    Die Stellung der Feder zum Federgehäuse mit der Skala wird nicht verändert.

    Ich werde es in den kommenden Tagen, an einem Versuchs-Chassis mal durchprobieren

    Heute habe ich keine Lust dazu, bzw. ein anderes Problem auf dem Tisch.

    Da sind normalerweise Testgewichte dabei. Ob die Testgewichte wiederum stimmen ist dann eine andere Sache..

    Hallo,

    wenn man wie, ich über eine zusätzliche Präzisionswaage verfügt, kann man das nachwiegen.

    Ich habe diese Gewichte, welche zum einjustieren der Waage (Nullstellung) dabei sind, nachgewogen,
    die sind exact 5 Gramm.


    Andererseits kann man auch das Federhaus der Dual Plattenspieler ein wenig "pimpen",
    indem man es so einstellt, daß die angezeigte Federkraft mit der Waage übereinstimmt.

    Dafür muß man allerdings die rechte Tonarmlagerschraube lösen (Linksgewinde)
    und das gleichzeitig damit befestigte Federhaus entsprechend justieren.

    Wobei ich anmerken muß, das die älteren Federhäuser nur Markierungen im 1/2 Gramm Bereich haben. und bei Neueren,
    z.B. 6xx Serie, bis 1,5 Gramm, Markierungen im 0,1 Gramm Bereich haben, danach gehts im 1/4 Takt weiter.


    Womit ich sagen möchte , eine genaue Einstellung ist nur mit einer digitalen Waage möglich, eine Einstellung nur

    über das Federhaus ist immer mit minimalen Abweichungen behaftet,
    da die Einstellung, von Augenmaß, Betrachtungswinkel und weiteren Faktoren, abhängig ist.


    Ob die Feder im Federhaus Temperaturkompensiert ist bin ich mir nicht sicher.


    Zitat:

    Temperaturkompensation beschreibt eine Maßnahme, die einem unerwünschten
    Temperatureinfluss entgegenwirkt oder diesen korrigiert.
    Idealerweise eliminiert die Temperaturkompensation sämtliche
    Auswirkungen einer Temperaturänderung auf den Messwert des Sensors.

    Die Wartung und der Reparaturversuch ist von einem wirklichen Dual-Spezialisten durchgeführt worden, nicht von mir. Von ihm hab ich das niederschmetternde Urteil über die Irreparabilität des Motors.

    Hallo,

    ob der Motor richtig auseinder war, läßt sich ganz einfach an der vernieteten oberen und unteren Lagerschale sehen.

    Wenn da noch die ursprünglichen Hohlniete verbaut sind, war der Motor keinesfalls ganz auseinander.
    Siehe den Beitrag hier     
    Ja und das hat nichts mit den beiden Schrauben zu tun. Ein Anziehen der beiden Schrauben, die Lagerschalen
    müssen fest, auf dem Stator-Blechpaket, aufliegen, hat nichts mit Leicht- oder Schwergängigkeit zu tun.
    Der Anker hat nach dem Festziehen der beiden Schrauben, immer noch ein ziemlich großes Axialspiel.
    Eher sehe ich eine Fehlschaltung der Spulenreihenfolge,
    oder wie geschrieben, einen nicht richtig, revidierten Motor.

    Wobei die Motoren nach längerer Laufzeit schon gut warm werden. Heiß bedeuted für mich ab 70 Grad aufwärts.

    Nuja,

    die machen das ja nicht um uns zu ärgern, da könntest Du genauso fragen, warum soll ich Steuern zahlen?

    Außerdem ist das 20 Jahre her,

    ich schreibe von Änderungen, welche in den nächten Monaten auf uns zu kommen.

    zB. keine Freigrenze für kleinere Beträge.

    Da rennst Du für jeden Mini-Betrag zum Zollamt, ich denke da an die preiswerten China Importe.

    Ganz davon abgesehen, daß Zölle zum Schutz der in Europa ansässigen Wirtschaft sind.

    Schön,

    da es aber genügend Angebote um die Ecke gibt, muß ich nicht in USA kaufen.

    Alleine wenn ich nur an Versandkosten denke,
    von, auf uns zukommenden, zukünftigen Zoll und Einfuhrumsatzsteuern, mal ganz abgesehen

    richtig aber für jemanden der es noch nie gemacht hat eine gute Richtlinie

    Nee,

    Richtlinie schon gar nicht,

    da wird nicht erwähnt, daß in dem Ankergegenlager in der Einstellschraube,
    noch zwei wichtige Teile drinn sind, da wird nur Fett reingeschmiert.


    ---

    Bild aus Lencoheaven --------- gereinigte Teile, in der hohlen Einstellschraube befinden sich noch zwei Teile.

    Insgesamt ist die Anleitung in Lencoheaven fehlerhaft.



    Für den Motor gibt es in Lencoheaven noch ein besseres Foto,

    da wird auch auf diese 2 Teile explizit hingewiesen

    und auf Lencoheaven gibts eine tolle Anleitung mit Bildern

    https://www.lencoheaven.net/fo…ic=2087.msg28322#msg28322

    Hallo Andy,

    die Anleitung ist ein Bruchteil dessen, was gemacht werden sollte, und damit nutzlos.

    Mit einem Tropfen Öl auf den Ankerschaft und etwas Fett außenrum, ist es ja nicht getan.

    Von reinigen und neu befüllen, der Sinterlagerkugeln ist da nicht die Rede.

    Das ist ja das Wichtige an der ganzen Arbeit.


    Diese Anleitung ist zwar schön, trifft aber nicht den Kern der Sache.
    Derzeit liegen meine Lagerkugeln, in IsoProp, im Ultraschallbad bei ca.40 Grad Erwärmung,

    dann werden sie erhitzt damit das IsoProp ganz austritt. Danach nochmal in Öl erhitzt,
    damit die Luftblasen austreten und dann ein paar Stunden abkühlen lassen,
    damit durch das entstandene Vakuum das Öl in die porösen Lager einzieht.

    Lagerkugeln und -Teile im Ultraschallbad.

    Hallo,

    habe gerade einen Lenco Motor zerlegt, Baujahr ca. 1970-1974.

    dieser Motortyp wurde schon in den 60er Jahren in diversen Lenco Drehern verbaut,

    z.B. Lenco B55.

    Dieser Motor hier stammt aktuell aus einem Lenco L75, made in Italy, und hat,
    wie die Papst Motoren von Dual, zwei Sinterlager-Kugeln


    Ich möchte hiermit demonstrieren, daß es nichts bringt einen 50 Jahre alten Motor mit Öl

    voll zu pumpen und ihn dann als revidiert wieder einzubauen. Das heißt, diese Art Motoren müssen auseinander
    gebaut werden, die Lager gereinigt und die Sinter-Lagerkugeln mit frischem Öl befüllt werden.

    Ich bevorzuge die Methode, in erhitztem Öl.


    Bei diesen Lagern ist außen noch Fett angebracht worden, welches sich im Laufe der Zeit in feste Bestandteile verwandeld hat,
    die zum Teil grüne Färbung im Fett, kommt vom Kupferanteil der Messingschalen, welche die Lagerkugeln halten,

    offensichtlich nicht ganz Säurefrei

    ---

    Wo krieg ich Distanzringe her oder gibt es Alternativen?

    Hallo Berthold,

    bisher hatte ich genügend ausgehärtete Treibräder für 10xx Modelle.

    Von dem defekten Treibrad trenne ich die Lagerhülse ab und drehe mir
    auf der Drehbank davon ein passendes Distanzstück, bzw. zwei Stück.

    Das zweite für den nächsten 10xx. Damit kann ich dann auch das Höhenspiel,
    welches die meisten Treibräder haben, ausgleichen.

    Ist natürlich nichts für den Hausgebrauch. Passende U-Scheiben geht auch.

    Hallo Ernst,

    ich meine, die Pinne sind aus Messing.

    Brechen bei roher Gewalt schon mal ab.

    Wenn Du den Kasten abmachst, kannst Du auf der Unterseite sehen, welcher Pin womit verbunden ist.

    Ist Dein abgebrochener Pin durchgehen hohl, von unten offen, kannst Du ein Stück Massiv Kupferdraht

    in das abgebrochene Ende stecken, ein wenig herausstehen lassen, und festlöten.

    Dann wieder aufsetzen und das Drahtende von unten verlöten.

    Hallo,

    ich hatte zuletzt einen Dosenmotor, welcher auf einer Wicklung, 3 unterbrochenen Windungen hatte.

    Da ich die 6 Enden nicht mehr zuordnen konnte, habe ich alle zusammengelötet.

    Dadurch ändert sich der Widerstand in der Wicklung,
    gegenüber der zweiten, noch ganzen Wicklung, um ein paar Ohm.

    Das ist nicht weiter tragisch, der Motor läuft jetzt, trotz der fehlenden Wicklungen gleichmäßig.

    Die Lötstellen entsprechend isolieren.

    Gemessene Widerstände nach Reparatur,
    schwarz - weiß = ca. 336 Ohm >< grün - gelb = ca. 326 Ohm.

    Grundsätzlich sind die Wicklungen, meistens, um ca. 1-3 Ohm unterschiedlich.