Jo den find ich auch schön - aber kein gerader Tonarm.
Sonst einer der neuen Dreher die ich in schwarz kaufen würde.
Jo den find ich auch schön - aber kein gerader Tonarm.
Sonst einer der neuen Dreher die ich in schwarz kaufen würde.
Darum ging's mir nicht, als ich Technics erwähnte. Sondern dass die Fans dieser Marke jedes neue Produkt bejubeln, statt es so kritisch unter die Lupe zu nehmen wie es hier jetzt geschehen ist.
Der Technics ist nun mal das Maß der Dinge, seit Jahrzehnten, (...)
Och, naja - es gibt auch genügend Leut, die SL-12x0 & Co. als flach/tot/überdämpft klingend empfinden. Andere wiederum finden deren Serien-Arme erst mit den entsprechenden Dämpfungseinrichtungen von KAB als richtig brauchbar. Aber wär ja auch ein Wunder, wenn sich im Hifi-Bereich mal wirklich alle einig wären.
Grüße aus München!
Manfred / lini
Meine Meinung aus Erfahrung von rund 45 Jahren Hifi, ein ordentlich gebauter Plattenspieler klingt nicht im positiven Sinne. Es braucht nicht all zu viel konstruktiven Aufwand um so einen zu bauen. Mein oller 1237 ist so einer. Einfach und einfach gut.
Es ist auch ziemlich egal ob es sich um einen DD handelt oder um einen Riemen getriebenen. Das Antriebsprinzip tut nichts zur Sache, so lange es gut gemacht ist. Mein Thorens TD 160 ist da keinen Deut schlechter als meinen Technics DD.
Der Unterschied liegt beim Tonabnehmer, vor allem bei der Nadel und dann ist da noch der Phonovorverstärkerentzerrer der ggf. einen Unterschied machen kann. Sonst ist da nicht viel. Ich habe derzeit ungefähr ein halbes Dutzend TA, die ich im Wechsel verwende. MM und MC lowoutput, angefangen beim runden Lötnagel, über elliptische, Micro Line, Shibata. Alle haben individuelle klangliche Eigenschaften, die man aber nicht überbewerten darf, lediglich der Rundkratzer fällt deutlich ab. Auch hier wird oft von riesigen Unterschieden gesprochen, die ich in der Praxis in der Deutlichkeit nicht feststellen kann. Entweder ich kann nicht gut hören (Holzohr) oder es gibt tatsächlich keine soo großen Unterschiede.
In so fern bin ich davon überzeugt, dass auch dieser neue Dual einen ordentlichen Job machen dürfte. Wem er gefällt, der soll ihn kaufen. Viel falsch machen kann man da nicht. Mir gefallen halt die Technics DD. Ich mag keine MDF-Brettchen und auch keine Schwabbler und ich mag Direct Drive. Alles eine persönliche Präferenz. Nicht mehr.
Gruß
RD
Hallo Ruedi,
Deine allumfassende Sicht auf die Analogtechnik sei Dir unbenommen. Warum die Bekanntgabe dieser, überall und zu jedem Thema nötig ist, erschließt sich mir jedoch nicht.
Ich sags auch nochmal für alle: Das Thema hier war eigentlich der Testbericht des CS 618Q in der LP2/24.
Dort wurde der Dual CS 618Q für mein Empfinden sehr gut beurteilt. Auch eine gute Portion an Hintergrundinformation ist in diesem Testbericht nachzulesen. Außer dem Ausrutscher "Folienbeschichtung" statt "Echtholzfurnier" finde ich auch keine großen Fehler im Text.
Dass hier im Forum für viele die Firma Dual schon 1982 gestorben ist, wird auch ein guter Testbericht von aktuellen Dualspielern nicht ändern. Kundschaft für die neuen Dualgeräte ist unter den Dualboardlern ja eher selten zu finden. Die Berichte von den wenigen, die sich den CS 618Q zugelegt haben, sind jedoch recht positiv und auch hier im Board nachzulesen. Aber es kann halt nicht sein, was nicht sein darf: "Dual lebt und baut gute Plattenspieler".
Generell verkauft sich auch der CS 618Q sehr gut. Das freut die Firma Dual und mich persönlich natürlich auch.
Just my 2 cents,
Alfred
Moin,
ich habe hier nicht alles gelesen... wollte aber auch meinen Senf dazugeben 😀
Für mich ist das einfach eine Frage der Ästhetik, wer auf Modern steht ist mit dem neuen Dual bestimmt nicht schlecht dran. Ich aber mag die Alten, Subchassis mit einem schönen Ramen. Ich bin aber auch in der Zeit, wo diese Dreher auf dem Markt waren, mit diesen HiFi-Geräten groß geworden.
Volker
ZitatDeine allumfassende Sicht auf die Analogtechnik sei Dir unbenommen. Warum die Bekanntgabe dieser, überall und zu jedem Thema nötig ist, erschließt sich mir jedoch nicht.
Ich finde einfach, dass zu viel Bohei gemacht wird um diese Technik. Fast jeder neue Dreher wird heute in solchen Presseorganen oder auch im Internet gehypt. Der Grund ist einfach, man will verkaufen und der potentielle Käufer soll davon überzeugt werden seinen alten Dreher auszurangieren und soll was Neues kaufen, der Rubel muss rollen. Bei der Plattenspielertechnik hat sich seit rund 40 Jahren nichts spannendes mehr getan, es gibt also keinen Grund einen alten Dreher durch einen Neuen zu ersetzen. Und wer sich klanglich verbessern möchte sollte an anderen Stellschrauben drehen. Lautsprecher, Raumakustik, ein besserer PhonoPre, eine alte und verschlissene Nadel ersetzen oder gleich einen neuen und ggf. besseren TA, da kann man meist viel mehr rausholen.
Gruß
RD
Findige und mutige Menschen haben es geschafft, die Marke zu erhalten und werden inzwischen von der Fachpresse positiv wahrgenommen. Alfred schreibt, daß auch der Verkauf gut angelaufen ist, was wollen denn die ewigen Nörgler noch mehr? Von Technik habe ich zu wenig Ahnung um mögliche Innovationen wertzuschätzen. Das interessiert aber im Verkauf nur bedingt. Aber ein eigenständiges Design gepaart mit zuverlässiger Technik schafft Umsatz. Und gerade das eigenständige Design mit der einen oder anderen Anspielung auf früher finde ich sehr gelungen. Deswegen Glückwunsch zum Testbericht und weiterhin geschäftlichen Erfolg ...
Finde ich auch, ich werde schon mal überlegen und zwar aus reinem Spaß an der Freud, ob ich einen neuen Dreher dazukaufen werde, denn mich fasziniert Phonotechnik und die verschiedenen Designs einfach sehr. Ich finde es legitim und begründet, daß es ein Bedürfnis nach hochwertig gefertigten neuen Drehern gibt und warum sollte die unterschiedliche Qualitäten und Ausführungen/Designs nicht in Test dargestellt werden und diskutiert? Immerhin ist ein neuer Dual-Dreher entwickelt worden und daß Phonotechnik interessant ist, muß ja hier nicht verteidigt werden. Es ist ja eben gerade nicht so, daß alle Dualdreher gleich klingen, mein 626 hat eine anderen Sound als mein 1219, und das auch, wenn ich ein OM10 am 1219 zum Vergleich dranschnalle und mein 1019 klingt am selben Amp/LS komplett anders als der 601 mit gleichem Shuresystem , beide unverbastelt. Die Unterschiede zwischen einem 418 und einem 618 wird man auch hören, sobald man bessere Schliffe und hochwertige Komponenten als Amp/LS benutzt und sehr viel Hörerfahrung hat. Das widerspricht nicht der Tatsache, daß es für manche Ohren und manches Equipment egal ist, ob man einen 518 oder 618Q anschließt, ich bezweifle auch, daß ich das unterscheiden könnte, trotzdem ist es interessant, mal einen neuen Dreher zu kaufen und vor allem für diejenigen, die die kleinen Zipperlein der alten Duals nicht selbst reparieren können. Ich denke mal, daß wir hier im Board uns nicht wegen des reinen Nutzwerts 5 bis10 und mehr Dreher zugelegt haben, sondern weil es Spaß an der Phonotechnik ausleben läßt. Und ein Plattenspieler gehört zu den schönsten, unwichtigen Unnötigkeiten der Welt, auf die es m.E. im Leben ankommt, denn wer will schon nur am zwingend Notwendigen Spaß haben? Und wenn ja, dann wird er eh streamen oder einen einzigen Dreher kaufen und froh sein, daß es neue Exemplare gibt (z.B. Dual) mit denen er keine Altersschwächen teilen muß ![]()
Es ist immer das Gleiche: warum muß man immer in einem Thema posten, wenn einem das Thema gar nicht interessiert? Man muß ja keine Tests lesen oder hier mitlesen, wenn das alles unnötiger Kram wäre.
die kleinen Zipperlein der alten Duals
Das genau ist der springende Punkt. Bei unseren alten Geräten klemmt es mal hier, mal dort, mal fällt das Stroboskop aus, mal ein alter Kondensator, es ist halt irgendwie so, wie wenn man einen Oldtimer fährt.
Wenn man einfach nur schön Musik hören will, wenig Interesse an Technik hat und nicht gerne bastelt, dann ist man vermutlich mit einem neuen Gerät besser bedient.
Das sollte jahrelang ohne Probleme funktionieren und falls doch nicht, hat man erst mal Garantie auf das Gerät.
Schönen Sonntag, Jürgen
Sollte es irgendwann einmal einen 718 geben, würde ich mir den Kauf auch überlegen - ganz einfach, weil das ein neuer Dreher ist. Ich selbst kann (noch) nicht löten und Schaltpläne lesen, um daraus Schlüsse zu ziehen, wo was defekt sein könnte und ersetzt werden muss. Käme es dazu, dass einer meiner Dreher ausfällt, müsste ich hier im Forum um Hilfe bitten und hoffen, dass sich jemand des defekten Drehers annimmt. Genau in diese Lücke stoßen die neuen Dreher und ich wäre dankbar, wenn ich einen hier stehen hätte, bei dem ich nicht befürchten müsste, dass er demnächst mit irgendeiner Altersschwäche ausfällt.
Für mich dürfen es die alten sein, und zwar weil ich mit denen aufgewachsen bin und weil ich sie problemlos reparieren kann. Aaaaaber: Für die Vielzahl der Neu - Plattenspieler - Liebhaber oder der technisch unbeleckten ist ein wirklich guter, nigelnagelneuer Dreher eine prima Sache. Und bis jetzt gab es eben nur die Technics, wenn man nicht unbedingt einen Riementriebler kaufen will, der stylisch ist, aber anscheinend keinerlei technische Daten hat. Und welcher im direkten Vergleich gegen einen 621 regelrecht die Beine durchsteckt. Und wenn dann ein ernstzunehmender Mitbewerber auftritt, ebenfalls mit einem großen Namen und von kundiger Hand entwickelt, ist das doch hervorragend. Ich gönne Dual den Erfolg!
Der Grund ist einfach, man will verkaufen und der potentielle Käufer soll davon überzeugt werden seinen alten Dreher auszurangieren und soll was Neues kaufen, der Rubel muss rollen.
Das sind mir zu viele Mutmaßungen.
Die neuen Dualspieler richten sich an Kunden, die einen unproblematischen Spieler wollen, ggf mit Endabschaltung und Liftanhebung wie beim CS 618Q oder gar Vollautomatik (CS xx9). Das bedient Dual auf hervorragende Weise. Und das alles funktioniert "Out of the box".
Nicht jeder hat stundenlang Zeit, sich in die Materie einzulesen. Einfach einen guten Spieler kaufen, anschließen und Musik genießen.
Nicht jeder hat stundenlang Zeit, sich in die Materie einzulesen. Einfach einen guten Spieler kaufen, anschließen und Musik genießen.
Und dann vergessen das Gegengewicht zu montieren, ![]()
hatten wie alles schon mal. ![]()
Für das Lesen der BDA braucht man keine Stunden, Gernot.
Ich bezog mich in meinem Post hierauf.
Bei der Plattenspielertechnik hat sich seit rund 40 Jahren nichts spannendes mehr getan, es gibt also keinen Grund einen alten Dreher durch einen Neuen zu ersetzen. Und wer sich klanglich verbessern möchte sollte an anderen Stellschrauben drehen. Lautsprecher, Raumakustik, ein besserer PhonoPre, eine alte und verschlissene Nadel ersetzen oder gleich einen neuen und ggf. besseren TA, da kann man meist viel mehr rausholen.
Es mag ja durchaus stimmen, dass bei der Entwicklung von Plattenspielern nicht mehr viel Grundsätzliches passieren kann und ich finde es auch richtig, dass ein Wiedergabegerät nicht klingen soll, der Klang soll von der Platte kommen. Aber das ist ja auch gar nicht einfach, herzustellen. Das schließt aber nicht aus, dass es doch toll ist, dass die Marke Dual weiterlebt und zwar nicht nur als Aufkleber auf billigen Produkten wie so viele alte große Marken, sondern einstige Kernpunkte wie Audioqualität, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit der Plattenspieler wieder im Vordergrund stehen. Ich weiß nicht, was es daran rumzumäkeln gibt. Glückwunsch für den gelungenen Schritt an Fred und die anderen Verantwortlichen! Sie haben einen neuen Plattenspieler auf den Markt gebracht, den man guten Gewissens jedem empfehlen kann, der sich einen neuen Plattenspieler kaufen möchte.
Ich war gestern in Velbert in einem alten Elektro/Hifi-Laden.
Die haben sich stark verkleinert und es gibt nur noch eine kleine Hifi-Ecke. Leider auch kein Vinyl mehr, weswegen ich eigentlich da war.
Ein Dualdreher (glaub ein 4irgendwas) stand noch im Regal neben Lencos, Yamaha und Elac Lautsprecher etc.
Den Verkäufer darauf und auf das neue Modell angesprochen, wurde leider hauptsächlich die chaotische Vergangenheit der letzten 20-30 Jahre Thema.
Das Firmenchaos der letzten Jahre scheint leider vordergründig zu sein.
Wenn jetzt Qualität mit sauberer PR gepaart wird, hilft das sicher sehr.
Ich drück die Daumen für die nächste Zeit.
Mir, als Bastelaffinen, haben aber die tolle Reparierbarkeit und die Qualität der Produkte aus den 70ern (mit denen ich aufwuchs) erst den Weg zu Dual geebnet, weil zum ausprobieren die Neuware einfach zu teuer war.
Umso mehr freut es mich, wenn Dual mit neuem, alten Geist und tollen Geräten wieder auf einen guten Weg kommt. ![]()
Mich freut das gute Testergebnis für den Dual CS 618Q. Es war und ist mutig, eine komplett neue Produktlinie auf den Markt zu bringen, auch neues wie Bluetooth zu wagen. Es wurde nicht, wie bei Fehrenbacher, eher ab der Optik gearbeitet, während offenbar verschlissene Maschinen für Fertigungsprobleme sorgten. Offenbar habe viele die eiernden Plattenteller, feste Mittelachsen usw. schon wieder vergessen. Bei den neuen Duals wurden nicht unbedingt qualitätsbestimmende Teile von Hanpin übernommen, andere modifiziert übernommen und einiges Dual-spezifisch ganz neu entwickelt. So kommt man zu einem bezahlbaren "Kompromiss", der marktfähig ist und sich nun mit dem Technics SL-1500 C und z.B. mit dem Regal Planar 3 in einem Segment befindet und da preislich sehr attraktiv ist. Der Rega hat zwar masselose Auflagekraft, aber weder eine Endabschaltung noch eine einfach Umschaltung der Tellerdrehzahl oder gar eine Drehzahlregelung mit Erfassung am Plattenteller, dafür traditionell große Abweichungen von der Nenndrehzahl und mäßige Gleichlaufwerke. Gegen Aufpreis erhält man eine frequenzstabilisierte Spannungsversorgung, die auch die einfache Drehzahlwahl ermöglicht, das sprengt dann aber den Preisrahmen. Der Technics muß mit den einfacheren 2M Red auskommen.
Von den Dreien würde ich klar den Dual nehmen, wenn ich nicht schon einen CS 750-1 am Start hätte.
Übrigens macht auch "Evo-Sales" etwas ähnliches mit Blaupunkt Autoradios. Nachdem man erst mit mäßiger Qualität gestartet war, ist man mit mittlerweile drei DAB+ Radios, die alten Blaupunkt-Geräten aus den '80ern und '90ern nachempfunden sind, auf dem richtigen Weg. Auch hier wird in Deutschland entwickelt, in China gebaut. Gestartet war man mit dem "Bremen", dann kam das "Frankfurt RCM 82 DAB" (Daß verwende ich mit großer Freude in meinem Audi A2). Ganz neu ist das "Hamburg SQM 23 DAB" für knapp 400€, die anderen beiden kosten knapp 500€ Listenpreis. Billig ist das auch nicht...
Gruß
Uli
ZitatIch war gestern in Velbert in einem alten Elektro/Hifi-Laden.
Die haben sich stark verkleinert und es gibt nur noch eine kleine Hifi-Ecke. Leider auch kein Vinyl mehr, weswegen ich eigentlich da war.
Mensch "Lofi", melde dich bei deinem nächsten Besuch in Velbert mal. Dort arbeite ich und wohne in W'tal. 15 Minuten zu 5 alten Drehern von Dual. Da könnte man sich mal nett austauschen!!! Oder gibt es hier auch einen Stammtisch?
Zum 618Q: SUPER!!! Wünsche viel Erfolg. Hab mir alle Tests durchgelesen.
Beste Grüße
Axel
Hallo!
Da ich als kleiner Junge einen Dual P55 hatte oder so ähnlich, auf dem ich zuerst meine Märchenplatten abgespielt habe und später natürlich Musik LPs.
Danach hatte ich nie mehr einen Dual, da mir keiner wirklich gefallen hat. Leider! Sorry!
Trotz allem habe ich immer die Geschichte der Firma Dual weiterhin verfolgt.
Was soll ich sagen, die neuen Dual Modelle gefallen mir! Der CS 618Q finde ich wirklich gelungen. Was braucht man mehr?
Glückwunsch!
Nun überlege ich tatsächlich, mir den CS 618 zu holen.
Gleichzeitig wäre ich aber auf den noch kommenden CS 718(Q?) gespannt. Worin die Unterschiede bei den beiden Modellen bestehen würden?
Lohnt sich das wohl? Wann kann man mit dem CS 718 rechnen?
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