Ich blick in dem Dschungel nicht mehr durch Tonabnehmer für einen 1249

  • Audiophil soll ja nur heissen, dass sie richtig gut klingt, wie z.B. die Brothers in Arms von Dire Straits o.ä, die hat ja fast jeder, glaube ich :)

    Grüsse Markus


    Keith Emerson: „..............Progressive Musik nimmt ein Riff, kehrt sein Inneres nach außen, stellt es auf den Kopf, spielt es dann wieder andersherum und erkundet so sein Potenzial.“

  • Audiophil soll ja nur heissen, dass sie richtig gut klingt, wie z.B. die Brothers in Arms von Dire Straits o.ä, die hat ja fast jeder, glaube ich :)

    Naja - zumindest meine Pressung hier ist nicht unbedingt als Maßstab zu sehen. Da gibt es deutlich besseres - ohne gleich von audiophil zu sprechen.

    Grüße


    Wolfgang



    "Vergiss nicht glücklich zu sein!" :)

  • Naja mal gucken vielleicht was von David Bowie oder Emma Ruth Rundle.

    Das Album von Dire Straits kenn zwar, ist nicht meins, aber ich verstehe was du meinst. :)

    Es wird gelauscht an einem Dual 1249 (DMS240E) in Verbindung mit Denon PMA 915R Verstärker an Wharfedale 10.5 Boxen

  • Ok - audiophil war etwas euphorisch, halt was wirklich gutklingendes. Ja neuere Bowie Scheiben sind auch gutklingend, zB die lets dance. Pink Floyd harmoniert mE auch gut mit dem AT VM 95ML, zB die dark Side of the moon - aber auch andere, wie zB wish you were here. Ich spreche von den alten Pressungen von damals. Da hat jeder sicher seine Klangfavoriten. Ach ja Yello ist auch schön knackig, breitbandig.

    Grüsse Markus


    Keith Emerson: „..............Progressive Musik nimmt ein Riff, kehrt sein Inneres nach außen, stellt es auf den Kopf, spielt es dann wieder andersherum und erkundet so sein Potenzial.“

  • Nr als Info: das VM 95 ML und -SH haben im Moment wirklich Tiefstpreise (s. Idealo) erreicht.

    Grüsse Markus


    Keith Emerson: „..............Progressive Musik nimmt ein Riff, kehrt sein Inneres nach außen, stellt es auf den Kopf, spielt es dann wieder andersherum und erkundet so sein Potenzial.“

  • Die Ortofonschablone, die Dualeinstelllehre,

    Hast Du schon mal über eine Schön-Schablone Typ II nachgedach? Mit der justiere ich immer meine Systeme.


    Ich weiß schon, was im nächsten post nach meinem stehen wird: Braucht man nicht ... Pi mal Daumen reicht ... druck Dir 'ne Schablone aus ... Dual-Lehre tut's auch ... Ja, ja, ja. Kann man machen. Wer's mag, soll's tun. Ich bin halt für Genauigkeit - und gerade die Nadeln mit den hochwertigen Schliffen haben eine genaue Justierung verdient.

    freundliche Grüße


    Ralph

  • Passt die Schön-Schablone Typ II geometrisch überhaupt zu den Dual Drehern, bzw. was unterscheidet sie von der Ortofon?

    Zu mal ich sagen muss das ich das einstellen mit der Schablone am Dreher mühsam finde.

    Immer wieder das ab und dran am Plattenspieler nerft schon. X/

    Mit der Dual Einstallehre geht es besser aber fummelig ist es trotzdem.

    Es wird gelauscht an einem Dual 1249 (DMS240E) in Verbindung mit Denon PMA 915R Verstärker an Wharfedale 10.5 Boxen

  • Ich nehme eine alte ortofon Pappschablone (die ist noch aus den 90ern 8) ) und justiere mit leichter Prio auf den inneren Einstellpunkt, wegen den Sibilanten, den bösen :saint: .


    Vielleicht geht es ja noch genauer, aber ich kann keinerlei Probleme erkennen, hören.


    Es lohnt sich sicher, dafür ordentlich Zeit und Sorgfalt zu investieren. Fummelig ist es immer.

    Grüsse Markus


    Keith Emerson: „..............Progressive Musik nimmt ein Riff, kehrt sein Inneres nach außen, stellt es auf den Kopf, spielt es dann wieder andersherum und erkundet so sein Potenzial.“

  • Passt die Schön-Schablone Typ II geometrisch überhaupt zu den Dual Drehern, bzw. was unterscheidet sie von der Ortofon?

    Hallo,

    dazu sollte man wissen, daß es durchaus unterschiedliche Schablonen, welche von
    Mathematikern, Physikern usw. berechnet wurden, gibt.

    Z.B. nach Stevenson, Löfgren A + B, Bearwald, Walter E. Schön,
    nach Audio (1984, welche verschiedene Tonarmlängen berücksichtigt), DIN, IEC.

    Alle sind für den gleichen Zweck gedacht, kommen aber zu leicht unterschiedlichen Ergebnissen.


    Manche bevorzugen z.B. Singles. Andere sind für LPs besser geeignet. Da muß man sich ein wenig einlesen.

    Wichtig: Wenn man sich für eine Schablone entschieden hat, sollte man dabei bleiben.

    Sonst kommt man aus dem Justieren des Systems, gar nicht mehr raus,


    Bei meinen Selbstbau DIY Geräten, benutze ich ein kleines Programm, (Conrads template generator www.conradhoffman.com )
    und berechne die Tonarmlängen und Abstände nach Stevenson, dessen Berechnungen aus den 60er Jahren stammen.

    Gleichzeitig kann man speziell nach, diesen Berechnungen.
    eine passende Schablone ausdrucken, welche dann nur für dieses Projekt passt.


    Die Berechnungen von Erik Löfgren stanmmen aus den 1938er Jahren.
    Die Schön Schablone Typ 1, wurde früher von ELAC vertrieben.

    Die Schablöne Typ 2, gibt es ab ca. 2010.


    Edit:

    Was ich noch in der Aufzählung vergessen habe, ist die Universal-Schablone nach Dr. Feickert,
    welche für Messungen nach Baerwald, Löfgren oder Stevenson, geeignet ist.
    Da es ein komplexes Teil ist, entsprechend teuer.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

    >>> Bitte keine technischen Fragen per PN, nutzt das Board, dann hat Jeder was davon <<<

    6 Mal editiert, zuletzt von papaschlumpf ()

  • Moin,

    die Schablonen sind nicht für bestimmte Plattenspieler spezifisch. Letztlich werden nur zwei Nulldurchgänge justiert - also zwei Tonarmpositionen, bei denen Spurfehlwinkel null ist. Was dazwischen passiert ist von der Tonarmlänge abhängig. Diese Nulldurchgänge unterscheiden sich bei den von Gernot angeführten Berechnungen etwas. Ob das - für mich - in der Praxis hörbar wäre? Ich habe es nicht getestet.

    Gruß,

    Rainer

  • Wobei ich NIE(!) beide Durchgänge auf exakt Null Fehlwinkel justieren konnte. Wie gesagt, habe dann den inneren Durchgang immer etwas mehr an "0" justiert.

    Grüsse Markus


    Keith Emerson: „..............Progressive Musik nimmt ein Riff, kehrt sein Inneres nach außen, stellt es auf den Kopf, spielt es dann wieder andersherum und erkundet so sein Potenzial.“

  • Wieder was gelernt, danke euch. :)

    Mir ist im Laufe der Einstellarbeiten eine neue Sache aufgefallen.

    SRA (Nadel zur Platte, sieht schräg aus) und VTA Tonarm(zu hoch) passen nicht so wirklich, wobei VTA kann ich ja bei meinem wohl nicht einstellen oder?

    Muss ich mir da Gedanken machen oder kann ich das erstmal ignorieren?

  • Bin mal gespannt, wie Du das hörst.

    Vortel des AT VM95 ist ja, dass alle Nadeln den gleichen TA haben und Du so auch mal ganz leicht umstecken kannst.

    An meinem 1249 läuft übrigens auch das ML und ich bin ganz zufrieden mit dem Ding.

    Wenn Du da etwas "entschärfen" möchtest, kannst Du einen 4° VTA-Keil unterlegen. Der 1249 ist ein Wechsler...

    Liebe Grüße, Michael


    298767-ukraine-fahne-flagge-small-jpg


    Ich biete verschiedene Nachbau-Reibräder, TK12-Nachbauten, Hubstücke, Drehstücke, Stellachsen, VTA-Keile und -Spacersets, Tonarmauflagen...


    Ich finde es komisch, dass, was anderswo als Gag akzeptiert / veröffentlicht wird, hier ewig zerdiskutiert wird. :thumbdown: :thumbdown::thumbdown:

    Ich entferne doch auch keine Dinge / Menschen, die ich nicht verstehe. 8o Einfach mal stehen lassen, tolerant sein! Kann man lernen... Oder: Sollte man.

    Humor: Vielseitig, notwendig, verbindend. ES LEBE DER WITZEFRED!

  • Hallo,

    der VTA kann erstmal probeweise durch Unterlegen der Platte mit einer oder zweie Platten eingestellt werden. Ich verwende dafür eine Korkmatte. Wichtiger ist aber der Azimuth. Den solltest Du prüfen und ggf. einstellen.

    Die Einstellung der Nullpunkte bzgl. Position und Winkel sollte möglich sein. Es gibt zwei Freiheitsgrade - den Winkel und die Position - zur Verstellung. Damit sollte das gehen. Bei mir hat das immer funktioniert (nach Baerwald).

    Gruß,

    Rainer

  • Danke für Tipp, dann werde ich mich nochmal mit der Justage genauer beschäftigen.

    Azimuth ist mir noch neu, aber ich werde mich dazu mal belesen, was das ist und wie genau das funktioniert. ;)

    Hat noch jemand ne Idee wie die Überhangjustage am Dreher per Schablone machen kann,

    ohne jedesmal die Headshell samt Tonabnehmer abbauen zu müssen?


    Aber jetzt erstmal Retrofeeling ab ins KINO.

    "STAR TREK II" läuft "neu" an. 8o:D

    Es wird gelauscht an einem Dual 1249 (DMS240E) in Verbindung mit Denon PMA 915R Verstärker an Wharfedale 10.5 Boxen

  • Hat noch jemand ne Idee wie die Überhangjustage am Dreher per Schablone machen kann,

    ohne jedesmal die Headshell samt Tonabnehmer abbauen zu müssen?

    Noch ein Vorteil einer Justier-Schablone (und insbesondere der Schön-Schablone): Das System bleibt bei der Justage im Tonkopfhalter und wird dort so lange bewegt, bis Überhang und Winkel stimmen.

    Passt die Schön-Schablone Typ II geometrisch überhaupt zu den Dual Drehern

    Hätte ich sie sonst empfohlen? Alles andere wurde dazu ja bereits in den posts 29 und 30 gesagt.

    freundliche Grüße


    Ralph

  • Das System bleibt bei der Justage im Tonkopfhalter und wird dort so lange bewegt, bis Überhang und Winkel stimmen.

    Das verstehe ich schon.


    Mir ging es darum, das ich ja zum festziehen der Schrauben die Headshell ja samt TA ausbauen muss.

    Da die Headshell bei mir relativ straff sitzt,

    würde ich unweigerlich beim Ausbau die Position das TA's wieder verändern, bevor ich die Schrauben festziehen könnte.

    Oder gibt einen Trick den ich übersehe? :/

    Es wird gelauscht an einem Dual 1249 (DMS240E) in Verbindung mit Denon PMA 915R Verstärker an Wharfedale 10.5 Boxen

  • Man kann denn TA ja so fest anziehen, das er zwar schon "sitzt", aber nur mit etwas Kraft verschoben werden kann, so mache ich das.

    Ja manchmal muss man mehrmals nachstellen, bis die Einstellungen auch festgezogen (nicht zu fest) reproduzierbar sind. Stichwort "Gefummel" ;)

    Grüsse Markus


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