ELAC PC 910 - Tipp`s und Anregungen

  • ...Auf die gefahr hin das ich hier rausfliege, bleibe ich bei meinen "halbkügelchen"...

    Aperwitziger Pupe, werft den Purchen zu Poden :D


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    Gruß - Hardi


  • Hat diese Füße mal jmd auseinandergenommen?

    Ich könnte mir vorstellen, das da innendrin Schaumstoff war, der jetzt zerbröselt ist....

    Ja, vor einigen Jahren allerdings und ich kann mich kaum noch dran erinnern. Ich habe damals beschlossen, dass über dem Schaumstoffring ein weiterer aus womöglich sogar anderem Schaumstoff saß, der die Federn bedämpft. Ich habe mir damals etwas passendes zurechtgeschnitten und mit geeignetem Kleber verklebt. Das Gewackel liess sich so den Griff bekommen und danach konnte man sogar die Haube aufklappen, ohne dass die ganze Kiste nach hinten kippt.



    Grüße, Brent

  • Hallo,


    Ich habe mir heute mal ein ELAC System geschnappt und es an den 910er geschraubt.



    Passt besser als das olle Ortofon SG mit der elliptischen Nachbaunadel. Nicht nur optisch. ;):saint:


    Nun habe ich ein olles ESG794 druntergeschraubt und eine Nadel vom EMM170 HA30 drangesteckt. Klanglich eine nun recht nette Kombination von Spieler und Tonabnehmersystem. Passt glaube ich schon recht gut zusammen.


    Die Tage probiere ich noch einmal mein olles Ortofon MC25E aus. Mal gucken wie es sich da macht, wenn es denn überhaupt vom Gewicht her noch passen sollte. Das ist doch eine Ecke schwerer als das Elac und/ oder viele MM- Tonabnehmer.

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    MFG: Maico


    ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...

  • Moin Marco,


    habe diesen Fred erst spät gesehen...

    Da ich auch seit einem guten halben Jahr einen ELAC PC 910 mein Eigen nennen darf, hier meine bisher gesammelten Erfahrung mit dem wirklich schönen Gerät.


    1.Fangen wir bei den Füßen...die sind eine echte Katastrophe! Sie bestehen aus einem dünnen Kunststoffteller als Standfläche,

    und haben mittig eine Feder, die von einem sich selbst auflösenden Schaumstoff ummantelt sind. Insgesamt eine wirklich blöde Lösung, weil man den Plattenspieler nur anschauen muss, damit die Nadel hüpft. Ich habe sie auseinander genommen, gereinigt und von alten, porösen Schaumstoffresten befreit, und mir neue Schaumszoffrollen zugeschnitten. Verwendet habe ich dafür die Schaumstoffrollen von Lack-Farbrollen für ... längs aufgeschnitten, dann um die Feder gelegt, und die Schnittkanten wieder verklebt.

    Es bleibt aber das Problem, dass die Dinger insgesamt eine Fehlkonstruktion sind - völlig ungeeignet, weil viel zu wabbelig! Ich werde sie wohl auch komplett entfernen und durch andere Dämpfer ersetzen.

    Außerdem wird er auch noch an die Wand geschraubt - dann dürfte sich das mit Trittschall & Co. auch endlich erledigt haben. Bisher ist alles sehr empfindlich, weil Altbau mit Dielenboden. 😉


    2. Der Tonkopf (die Aufnahme für den Schlitten) ist definitiv mit einer Schraube direkt von unten (also schlecht erreichbar) fixiert.


    3. Die Automatik ist extrem zappelig und ruckartig - ein Breakdancer hätte seine wahre Freude am Anblick. 😅 Ich spare mir dieses Gezappel aber eh, da ich den Arm grundsätzlich per Hand auflege.


    4. Das zweiteilige Ta-Gewicht hat tatsächlich Kunststoffhülsen im Inneren. Zusätzlich ist in dem langen, äußeren Gewicht, welches für die Feinjustage gedacht ist, noch eine Art Schaumstoffring/Moosgummi eingeklebt.


    5. Der wichtigste Punkt aber ist wohl, dass man ein MC am ELAC nicht betreiben kann, denn es ist tatsächlich so, dass der Plattenteller durch den eingeklebten Metallring magnetisch ist. Ich hatte als erstes ein DENON DL-110 drunter... nachdem ich mich etwas mehr mit dem Plattenspieler/TA-Systen und der Funktion von Tonabnehmern insgesamt auskannte, habe ich dann erst bemerkt, dass der TA tatsächlich vom Teller angezogen wird. Insofern kann man nur nach Gefühl ein Auflagegewicht einstellen. Also nicht praktikabel.

    Beim Auspendeln des Tonarms (ohne Gummi-Tellermatte) machte es praktisch "klack", und der Tonkopf saß fest auf dem Aluteller! Also leider eine deutliche Anziehung! (Im wahren Leben gern genommen - in diesem Fall aber höchst kontraproduktiv!😉)

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass sich das m.M.n. nicht auf den Klang ausgewirkt hat. Die klanglichen Erfahrungen mit dem DENON DL-110 sind aber eher so, dass es mir zu analytisch spielt - daher lieber ein AT VM95ML oder ein ELAC-System.


    Ich habe mir vor Kurzem ein ELAC ESG 796 H30 in der Bucht gekauft - der Stein ist (wie nicht anders zu erwarten war - da schleift bald nur noch der Klebertropfen auf der Rille) abgerockt, und so schicke ich es demnächst mal zum Altmeister v.d.H. nach Holland, und wenn die das mittlerweile jedoch nicht mehr anbieten, kommt eine Jico SAS drunter. Damit ist der Dreher optisch und klanglich in jeder Hinsicht ein Spitzendreher - wenn man von den kleinen Konstruktionmängeln und dem Innenleben mal absieht. 😉


    Ich hoffe, dass Dir das ein wenig geholfen hat.


    Apropos... ich müsste nochmal an das Antiskating, denn ich glaube, das hat Null Funktion. Habe beim Auspendeln des Tonarms jedenfalls keine Bewegung feststellen können, wenn ich am Antiskating-Ring gedreht habe. 🙄 Hast Du da einen Tipp, bzw. wie ist das bei Dir?


    Viele Grüße

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    Vielen Dank für Deine Antwort. Das bringt noch ein Stückchen mehr Informationen zum 910er zu Tage.


    1.Fangen wir bei den Füßen...die sind eine echte Katastrophe! Sie bestehen aus einem dünnen Kunststoffteller als Standfläche,

    und haben mittig eine Feder, die von einem sich selbst auflösenden Schaumstoff ummantelt sind.

    Ja, so habe ich es mir, aufgrund der vorigen Erklärungen, auch gedacht. Schwamm drüber. Die sind es nicht Wert sich danach umzusehen.


    Da bleiben die montierten erst einmal drunter.

    Da ich eh eher weniger Probleme mit Trittschall hier habe, ist es okay so mit den montierten.



    2. Der Tonkopf (die Aufnahme für den Schlitten) ist definitiv mit einer Schrauben direkt von unten (also schlecht erreichbar) fixiert.

    Tja, da sind wir nun auch schon ein Stückchen schlauer. Es gibt scheinbar unterschiedliche Baureihen, bzw. wohl mal mit und mal ohne Schraube. Es ist auch keinerlei Bohrung / Loch bei meinem vorgesehen.



    Funktioniert ja soweit wunderbar, ist halt nur etwas leichter "verdrehbar".


    3. Die Automatik ist extrem zappelig und ruckartig - ein Breakdancer hätte seine wahre Freude am Anblick.

    Das deckt sich auch mit den Aussagen der anderen 910er Nutzer.


    Dieses "zappelige" ist mir auch bei anderen Modellen schon aufgefallen (z.B. 50H / 50H2...). Scheint wohl ein ELAC- typisches "Zappeln" zu sein. ^^



    4. Das zweiteilige Ta-Gewicht hat tatsächlich Kunststoffhülsen im Inneren.

    Ja, ist ja bereits gefixt. für das lange (innere) Gewicht habe ich an den Enden Gummi- O-Ringe verwendet. Das funktioniert einwandfrei. Die Kunststoff- Hülse des äußeren Gewichtes ist noch in Ordnung.


    5. Der wichtigste Punkt aber ist wohl, dass man ein MC am ELAC nicht betreiben kann, denn es ist tatsächlich so, dass der Plattenteller durch den eingeklebten Metallring magnetisch ist.

    Ja, das hatte ich bereits schon gelesen. Hast Du malk den Abstand vom Tonabnehmersystem zum Teller etwas vergrößert? Also z.B. einfach mal eine zweite Matte oben drauf gelegt? Oder passt es dann vom Tonarm her (Höhe) nicht mehr? Ich habe es noch nicht ausprobiert. Nächste Woche eventuell mal....


    Bei meinem Thorens TD124 MK2 ist es z.B. von Thorens so "erprobt" (und vorgegeben). Die geben 2mm als Maß vor. Also einfach eine dünne Matte (oder entsprechende Platte) zusätzlich drauf und gut. An meinem läuft das Yamaha MC5 so einwandfrei. Ich habe mir da aber einfach eine 2 mm "Erhöhung" (Ringförmig) per 3D-Druck gebastelt. Diesen "Ring" habe ich unter der originalen Matte (damit es optisch original bleibt mit dem integrierten Platten-Puck) montiert.


    Aber davon einmal abgesehen: Ich muss da auch nicht unbedingt ein MC dran pappen. Mit dem jetzt verbauten System (und der Nadel) kann ich wunderbar entspannt Musik hören. Das reicht mr für den Spieler. Wenn ich unbedingt mit einem anderen System hören möchte, mache ich das eben mit einem meiner anderen Spieler. Da stehen ja genug zur Auswahl herum. :saint:^^:whistling:

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    MFG: Maico


    ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...

  • Aber davon einmal abgesehen: Ich muss da auch nicht unbedingt ein MC dran pappen.

    Ich hatte damals ein M20E mit defekter TK-Klipphalterung an den Elac gepappt. Das harmonierte wunderbar.

    Schön isser, aber in vielen Details etwas klapprig. Viele Teller scheinen auch einen Höhenschlag zu haben. Ich kann mich auch an einige User erinnern, die mit Brummproblemen kämpften.

    VG Clemenzzz







  • Hallo Meico,


    bei Deinem Tonkopf hilft dann wohl nur ein kleiner Tropfen Kleber, sonst fängst Du ja immer wieder von vorne an. 😉


    Ich beschäftige mich ja erst neuerdings wieder mit dem Thema - früher war das scheinbar einfacher, denn da hieß es "Plattenspieler kaufen, aufstellen, Platte drauf, Tonarm drauf... fertig. Und dann nur noch Musik hören. Dass das jetzt alles komplizierter ist, und es viel mehr Möglichkeiten gibt, geht mir erst so nach und nach auf.

    Da mein Fokus aber tatsächlich auf dem "Musik hören" liegt, werde ich es erstmal bei dem ELAC belassen - der fordert mich schon genug heraus. 😅


    Zu den Gewichten... da hatte ich mich verschrieben... das lange G. ist natürlich das Innere.


    Danke für den Tipp mit der zweiten Gummimatte bzw dem Kunststoffring - ich werd's mal ausprobieren und berichten. Klingt jedenfalls plausibel, aber da sich die Tonarmhöhe nicht einstellen lässt, bin ich momentan noch ein wenig skeptisch... aber "Versuch macht kluch!"


    Du hast Deinen Dreher ja schon komplett revidiert - hatte jetzt erst Deinen vorherigen Bericht dazu gelesen. Dem Teil muss ich mich noch widmen... teilweise... aber auf jeden Fall ist das Antiskating unter die Lupe zu nehmen.

    Hast Du ein funktionierendes Antiskating, bzw eine Idee, wie das aussehen muss, bzw. was daran nicht funktionieren könnte? Ich hab' da wirklich keinen Plan?! 🤔


    Aber davon einmal abgesehen: Ich muss da auch nicht unbedingt ein MC dran pappen.

    Ich hatte damals ein M20E mit defekter TK-Klipphalterung an den Elac gepappt. Das harmonierte wunderbar.

    Schön isser, aber in vielen Details etwas klapprig. Viele Teller scheinen auch einen Höhenschlag zu haben. Ich kann mich auch an einige User erinnern, die mit Brummproblemen kämpften.

    Klapprig ist der ELAC schon an einigen Stellen, aber Brummen tut er zum Glück nicht - ich hatte nur ein Problem mit wabbelnden Tieftönern, aber das ist Dank eines Phono-Pre's mit Subsonic-Filter erledigt. Und der Teller ist auch perfekt - weder Höhen- noch Seitenschlag.


    Insgesamt betrachtet habe ich wohl tatsächlich Glück mit meinem Erwerb gehabt - bisher keine schlimmen Ausfälle. 😉

    Einmal editiert, zuletzt von Supertom27 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Supertom27 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Moin,


    Zum Antiskating: Guck mal hier: Link


    Da kann man die Feder ganz gut erkennen. Bei meinem funktioniert das AS. Bei ca. 0,5 schwenkt der Tonarm leicht nach außen. Das passt so ungefähr.

    AS wird (meiner Meinung nach) eh etwas überbewertet. ;):saint:


    Schön isser, aber in vielen Details etwas klapprig.

    Ja, in der Tat. Die zappelige Automatik und die nicht gerade ausgezeichneten Materialien hinterlassen einen etwas faden Beigeschmack. Ich denke z.B. dass die zappelige Automatik vom Kurvenrad (oder zumindest in der Verbindung mit dem Kurvenrad) steht.


    Wenn man unter das Chassis guckt, wird man nicht die massive Verarbeitung eines z.B. Dual 1219 vorfinden. Da ist schon etwas mehr Kunststoff verbaut. Immerhin wurden diverse Hebel aus gestanzten Blechen gebaut. Dazu dann noch z.B. die etwas "labberige" Blech-Hebel- Honstruktion ds Tonarmliftes .... Egal - funktioniert.


    Viele Teller scheinen auch einen Höhenschlag zu haben.

    Ja, das liest man häufiger. Da hatte ich wohl Glück. Mein Teller läuft recht sauber und ohne nennenswerten Höhenschlag.


    Ich kann mich auch an einige User erinnern, die mit Brummproblemen kämpften.

    Ich habe bei meinem direkt die alte Din- Leitung (mit mindestens zwei Kabelbrüchen in der Leitung) entsorgt und auf RCA mit separater Masseleitung umgerüstet. Dazu dann auch gleich die schlecht verlöteten Tonarmkabel unten am Kurzschließer neu angelötet. Ebenfalls die Kontakt- Übergänge vom TAS zum Tonkopf gereinigt. Bei meinem waren auch noch die Käbelchen von TAS vergammel und schon geflickt. Die wurden auch erneuert. (Da muss man höllisch aufpassen, sonst schmilzt eim da der Kunstoff weg und man hat verloren - also wenn dann VORSICHT!)


    Ich denke man hat bei diesen TK / TAS- Tonkopf- Schlitten usw. - Konstruktionen immer mal wieder Probleme mit Brummen. Diese Verbindungen bzw. Übergänge sind eben recht anfällig. Will man hier auf "Nummer Sicher" gehen, kann man eigentlich fast nur auf eine SME- Verschraubung / Kupplung setzen. Damit hatte / habe ich bisher am wenigsten Probleme. (Oder eben eine direkte "Durchverkabelung" vom System zu den RCA- Steckern) :saint:

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    MFG: Maico


    ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...

  • Funktioniert ja soweit wunderbar, ist halt nur etwas leichter "verdrehbar".

    Das Problem ist mir nur bei meinem Era mit SME-3009 Improved mit fixed Headshell begegnet,

    da kann ich die Headshell auch drehen, jedoch einmal korrekt eingestellt ist das also jein Problem...


    Dieses "zappelige" ist mir auch bei anderen Modellen schon aufgefallen (z.B. 50H / 50H2...). Scheint wohl ein ELAC- typisches "Zappeln" zu sein.

    Tja, Elac ist eben "Grobmotoriker" im vergleich mit den Duals.

    Da ich dann nur die Automatik vom 1229 bewunderen...



    LG, Ernst


    Tja, infiziert mit "Dualitis"


    Im Moment spielt:


    Dual/Marantz/Luxman/Revox Freak!

  • Zum Antiskating: Guck mal hier: Link


    Da kann man die Feder ganz gut erkennen. Bei meinem funktioniert das AS. Bei ca. 0,5 schwenkt der Tonarm leicht nach außen. Das passt so ungefähr.

    AS wird (meiner Meinung nach) eh etwas überbewertet. ;):saint:

    Hallo Maico (erstmals richtig geschrieben...sorry, dass die Worterkennung meines Handys immer so'n Quatsch produziert. 🧐)


    Danke für den Link - ich werde mich demnächst mal ans Werk machen. Ich vermute, dass da gar keine Feder mehr ist, weil sich rein gar nichts tut, wenn ich am Rad drehe. (schöne Doppeldeutigkeit 😉)

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