Dual 701 - Risiko beim Zerlegen?

  • Hallo werte Dual-Gemeinde,


    offenbar gab es in letzter Zeit einige 701er-Threads. Antworten auf meine spezifischen Problemchen hab ich dort nicht gefunden, deswegen öffne ich mal einen eigenen Thread.

    Hab einen 701/1. Generation schon eine ganze Weile im Regal stehen und konnte mich bis jetzt nicht dazu überwinden das Gerät zu "behandeln". Hab jetzt mal die üblichen Kondensatoren ausgetauscht und den Plumpslift gerichtet und eigentlich läuft jetzt alles soweit ganz zufriedenstellend.

    D.h. 100% zufriedenstellend ist die Sache leider keinesfalls - der 701 ist richtig schön versifft...

    Auf der Platine gibts hartnäckige Klebereste einer Plattenbürste, die Metallplatte vorne wurde scheinbar sehr oft mit schweißnassen Fingern begrapscht und von den beiden Schaltern blättert die schwarze Farbe ab. Die originale weiße Zarge ist leider auch weit davon entfernt wohnzimmertauglich zu sein.


    So, und nun zu meinem Hauptproblem:

    Um die beiden Schalter neu zu lackieren und die Metallplatte ordentlich reinigen zu können, muß ich sie wohl ausbauen. D.h. Schalter runter, Lifthebel runter, Stroboskop abbauen und die Metallplatte abschrauben. Weiters möchte ich noch die Reglerbrücke auf der Unterseite der Platine abbauen - der Regler für den Armaufsetzpunkt funktioniert nicht mehr, offenbar kleben dort 2 Bleche aufeinander, die eigentlich beweglich sein sollten.


    Und nun die Frage ans Forum:

    Meint Ihr, läßt sich das alles einigermaßen problemlos erledigen, oder ist mit Schwierigkeiten zu rechnen?

    Z.B. Teile die beim Lösen zerbrechen, Federn die verloren gehen, Einstellungen, die beim Wiedereinbau zu machen sind oder ähnliches? Wäre dankbar für Kommentare von Leuten, die an diesen Teilen schon rumgebastelt haben und etwas von ihrem Erfahrungsschatz abgeben möchten!

    Vielen Dank schon mal, Dieter

  • Schade, daß keiner mitliest, der an dieser Stelle am 701 schon mal rumgebastelt hat.

    Ist aber auch nicht so schlimm - hab das Ding jetzt einfach mal selber auseinandergeschraubt. Und es sieht gar nicht so dramatisch kompliziert, wie befürchtet, aus. :)

    Auch die Reglerbrücke läßt sich einigermaßen problemlos abnehmen. Damit konnte ich die beiden verklebten Bleche mit einem Spritzer WD40 wieder beweglich machen.


    Vielleicht kann mir jemand aber bei meinem anderen Problemchen mit einem Rat zur Seite stehen? Wie gesagt, die Metallabdeckung und die Regler sehen echt übel aus, von den Reglern fällt teilweise die Farbe von allein ab. Wie bekomm ich denn das wieder so einigermaßen auf Vordermann?



  • Hallo, im Voraus, ich habe keinen 701.

    Bei den Schaltern würde ich versuchen, die Farbe durch Einlegen in eine "passende" Verdünnung (Eine, die die Farbe lösen kann, also Terpentin o. vielleicht Aceton) runter zu bekommen. Oder vorsichtig mit feinem Schleifpapier.

    Ist die Beschriftung nur aufgedruckt, oder wurden die Buchstaben zuerst eingestanzt und dann mit Farbe "gefüllt"?

    Marantz SR6008 / Marantz DV7001 / Panasonic DP-UB824 // Klipsch Heresy E & RF3, RC3, RS3 & KSW15


    – André –

  • Hallo Dieter,

    Auf der Platine gibts hartnäckige Klebereste einer Plattenbürste, die Metallplatte vorne wurde scheinbar sehr oft mit schweißnassen Fingern begrapscht und von den beiden Schaltern blättert die schwarze Farbe ab.

    Bei Hartnäckigen Kleberesten (meistens hinten links auf dem Chassis, da klebte dann meist ein "Plattenbesen") gibt es viele Möglichkeiten. Wenn das Zeug steinhart sein sollte (wie Beton) und optisch wie Pattex oder ähnliches aussehen sollte, kannst Du mal was ausprobieren. Verwende mal ein wenig Öl (Speiseöl oder ähnliches) und betupfe das Zeug mal ein wenig. Mit Glück löst sich das Zeug an.


    Sonst halt vorsichtig mit Isoprop.-Alkohol, Glasreiniger usw.


    Die Hebel und Knöpfe kannst Du neu lackieren. Schwarz Matt aus der Spraydose sollte helfen. Dazu am besten vorher den alten Kram runter bringen. Ordentlich entfetten vor dem Lackieren nicht vergessen.


    Mit der Alu- Blende wird es nicht gaz einfach. Die kann man sich auch schnell versauen. Da würde ich versuchen erst einmal gründlich zu entfetten. Wenn Dir das optisch dann nicht gefallen sollte, kannst Du natürlich auch andere "Geschütze" auffahren. Du könntes die komplette Alu-Blende vorsichtig mit Stahlwolle wieder auf Vordermann bringen. Sollte die Beschriftung leiden, kannst Du die gegebenenfalls auch (wie schon oben beschrieben) wieder mit frischer Farbe "Auffüllen". Schwarzen Lack in den Spraydosen- Deckel sprühen und dann vorsichtig mit einem Zahnstocher aus Holz (vorher die Spitze ganz leicht platt machen) neu "Befüllen".


    Oder die Alu-Blende gar neu "Bürsten". Dazu einfach mal eine Suchmaschine anschmeißen. Der eine macht es auf nassem Schleifpapier, der andere schwört auf Stahlwolle......

    Danach kannst Du die Oberfläche zum Beisoiel mit Zaponlack (aus der Spraydose) versiegeln. ACHTUNG: Nur (super) Hauchdünn auftragen, sonst könnte es gelblich werden.


    Ich habe auch schon einmal eine Alu-Fron eines Verstärkers komplett mit einem Glasfaser-Radierer "behandelt". Aber auch hier: VORSICHT! ALLES AUF EIGENE GEFAHR!!!


    Meint Ihr, läßt sich das alles einigermaßen problemlos erledigen, oder ist mit Schwierigkeiten zu rechnen?

    Z.B. Teile die beim Lösen zerbrechen, Federn die verloren gehen, Einstellungen, die beim Wiedereinbau zu machen sind oder ähnliches?

    Und ja, klar können bei einem 50 Jahre alten Gerät Dinge "zerbrechen" oder ähnliches. Also schön mit Vorsicht dran gehen. Vor allem zum Beisoiel beim Druckstück / Drehlager! Das Teil zerbröselt ganz gern.


    Jeder der sich hier schon mit dem Zerlegen eines Drehers beschäftigt hat / hatte, kennt es: Mal eiben einen "Sicherungsring" oder eine kleine Feder lösen - Zack fliegt das Teil in die ewigen Jagdgründe des Raumes. Die Suche kann Stunden, Tage oder gar Wochen dauern. Haha..... 8|:saint:^^


    Und immer schön viele (Detail-) Bilder machen! Löschen kann man die später immer noch. ;)

    ---------------------------
    MFG: Maico


    ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...

  • Super!

    Vielen Dank für den Input!

    Ja, wird wohl nichts helfen - die Farbe von den Hebeln und Knöpfen muß ganz runter. Mal sehn, was da am besten funktioniert. Und dann mit schwarzem Lack aus der Dose, ja das sollte funktionieren. :thumbup:

    Der Kleber wird schon schwieriger, befürchte ich. Das Zeug ist hart wie Beton. Werds mal mit Öl versuchen, mach mir aber nur wenig Hoffnungen...

    Tja, und die Metallblende. Die Schrift ist zum Glück quasi "tiefergelegt", d.h. das wird wohl ein Fall für die Stahlwolle oder Schleifpapier werden. Aluoberflächen hab ich schon mal gebürstet, hat super funktioniert. Das Blech hier scheint mir aber kein Alu zu sein, eher Zink oder ähnliches. Mal sehn, wie es da funktioniert.

    Ich halt Euch auf jeden Fall am Laufenden, wenn ich dazu komm.

  • Hallo Dieter,

    von Kontakt Chemie gibt es Solvent Etikettenlöser. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Generell eignen sich Reiniger auf Orangenöl Basis gut, um Klebstoff zu lösen. Aber sie können auch ggf. Lacke anlösen. Sollte immer erst an einer unauffälligen Stelle probiert werden! Für Aluminium verwende ich Rotweiss Politur. Andere säurefreien Polituren sollten auch funktionieren.


    Gruß Stefan

  • Hallo,

    das hier ist die Version mit Gussblende, kein Alu. Ich würde rings um das Blanke alles sorgfältig abkleben und dann mit Schleifpapier oder -vlies neu bürsten, alles andere bringt nichts mehr. Die Beschriftung bleibt dabei erhalten.

    Man kann es auch ganz fein schleifen und dann polieren, das ergibt ein anderes Aussehen.

    Sollte man dabei doch die umgebende schwarze Lackierung verletzen, muss nachher neu lackiert werden.


    Soll das Blanke glänzend hell bleiben, muss es lackiert werden, es wurde bereits Zaponlack genannt. Alternativ gründlich abreiben mit z.B. Ballistol, dann wird es irgendwann wieder grau und empfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Genau wie die Ränder von Plattentellern.


    Bei den Gusshebeln (Start / Stop, Plattengröße) nicht soviel Ruß machen. Mit feinem Schleifpapier anschleifen und dann mattschwarz mit der Spraydose lackieren, fertig. Dauert keine 30 Minuten.


    VG

    Benjamin

    Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*

  • Kurzes Update zu meinen 701 - "Verschönerungs-Maßnahmen"...


    Interessanterweise hat sich die Realität jetzt genau anders rum rausgestellt, als ich es mir zuvor dachte. Am einfachsten war es, die Gußblende mit der gebürsteten Optik wieder einigermaßen ansehnlich zu machen. Habe die Oberfläche kräftig mit 120er-Schleifpapier nachgeschliffen und nach 5 Minuten war das Ding in meinen Augen ausreichend sauber.



    Habe die Oberfläche dann mit Ballistol behandelt und denk mir mal, das wird schon eine Zeit lang so bleiben.


    Anders sieht die Sache leider bei den optischen Fehlern aus, die mit dem Lack zu tun haben. Keine Ahnung, was dem 701 bis jetzt so zugestoßen ist, aber die ganze schwarze Beschichtung macht einen recht mangelhaften Eindruck. D.h. sie löst sich zu schnell vom Untergrund. Das war schon auf den Schalthebeln zu sehen, die natürlich oft berührt wurden, leider aber auch auf der Platine, wo die Klebereste zu entfernen waren. Habe dort mit einem Etikettenentferner gearbeitet, der aber leider den Lack punktweise gleich mitentfernt hat.



    Für die Hebel und Drehknöpfe hab ich matten schwarzen Lack in der Spraydose besorgt. Das Ergebnis ist aber leider keineswegs zufriedenstellend...

    Die Hebel hab ich besprüht, die Knöpfe mit einem Pinsel ausgebessert und folgendes festgestellt:

    Für ein vernünftiges Spray-Ergebnis braucht es eine Airbrush - das Ergebnis ist SEHR weit vom Original weg. Und das Ausbessern mit dem Pinsel wird auch nicht vernünftig. Zum einen wird die Oberfläche nicht harmonisch und zum anderen erkennt man sofort den Unterschied zum Original.



    Bei schlechterem Licht sieht es so aus:



    Und nachdem Plattenspieler bei mir eher selten in der Sonne stehen... :whistling:

    Ich befürchte, ich werd den 701 fürs erste mal so lassen wie er ist. Die Technik hab ich gut hinbekommen, d.h. alles läuft bestens und klingt wie es soll. Und die Optik muß halt die (wahrscheinlich schmerzhafte) Geschichte des Plattenspielers wiederspiegeln. :S

    Die kleinen Lacklöcher auf der Platine (gibt noch ein paar mehr als am Foto zu sehen) werden mit einem Edding "behandelt" und dann wars das fürs erste.


    Wenn ich den Anspruch auf eine vernünftige Restaurierung beibehalten wollte, hätte ich ja auch noch weitere Probleme. Die weiße Schleiflack-Zarge schaut natürlich auch gut mitgenommen aus. D.h. eigentlich müßte sie neu furniert werden, was aber scheinbar auch gar nicht so einfach ist - Zarge und Plastikwanne sind so richtig schön verklebt!


  • Moin,

    alte Plattenspieler die gut laufen aber ein paar optische Macken haben sagen mir deutlich mehr zu als hochglanzpolierte Blender die mistig laufen.

    Viel Spaß damit!

  • Hallo,


    mein 701 hat hinten links auch eine sichtbare Stelle, an der einmal ein Mitlaufbesen montiert war.

    Ich finde auch, man darf den Vintagegeräten bis zu einem gewissen Grad eine Geschichte ansehen und sie dürfen ihre Originalität behalten.

    Diese Totaloperationen mit neulackierten Chassis bis hin zu Tuningmaßnahmen wie Carbontonarmrohren und anderen Designvergewaltigungen sprechen mich nicht an. Im Gegenteil.

    Mit ein wenig Geduld findet sich dann irgendwann eine Schlachtplatte mit schöneren Hebeln etc.

    VG Clemenzzz







  • Moin,


    Knöppe lackieren beim 701 in fast Originaloptik? Klar!


    Mit „toom Mattlack schwatt aus der Spraydose“. Hier zu sehen noch bevor der silberne Streifen wieder hervor geschliffen wurde. Links lackiert, rechts noch original. Beides aus einer Aufnahme also vergleichbar.


        

  • Was gefällt dir an den Schalthebeln und Drehknöpfen nach der “Lackdusche“ nicht? Sehen sie unschön aus, oder einfach nur anders als original?


    Edit:

    Ach, jetzt hab ich es auf den Fotos gesehen. Da musst du wohl nochmal *ordentlich* lackieren oder brauchst anderen Lack, denn normalerweise wird das recht hübsch, s. den vorherigen Beitrag des Kollegen Maad.


    VG

    Benjamin

    Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*

  • Tonarmkopf mit Mattschwarz ausm "Action":



    Grüsse

    Florian

    Dreher : CS721; CS 704; CS 70; CS 621; CS 604; CS 601; 1229; 1219; 1019; 1218: 1209

  • Hallo,


    Diese "Pickeln" hinten links auf dem Chassis (wo sich der LAck löste/ nun fehlt) kommen mit Sicherheit von einem ehemals aufgeklebten Mitlaufbesen. Der Kleber reagierte mit der Lack- Beschichtung und löst an genau der Stelle den Lack an. Entweder man "tupft" das halt mit Lack aus und lebt damit, oder muss eben "großflächiger" neu bzw. "Beilackieren". Genau den Lackton zu treffen ist eher nicht möglich. Es sei denn man läßt sich anhand des Musters genau den Farbton anmischen.


    Zur späteren Optik: Kommt halt darauf an wie man lackiert und mit welchem Material. Dazu dann halt noch die Vorarbeiten. Zudem muss der Lack sich auch mit dem "Untergrund vertragen", sonst "kommt er hoch" (Bildet Blasen, wird "krisselig", wird rissig). Dazu dann halt noch die richtige Dosierung. Lieber hauchdünn in mehreren Schichten, als eine dicke Deckschicht.


    Hier mal als Beispiel eine oben beschriebene Oberflächenbeschädigung durch einen ehemals aufgeklebten Mitlaufbesen:



    Hier wurde bereits etwas vorgearbeitet und alles was fehlte bzw. eben nicht okay war ausgeschliffen. Dann Grundiert und anschließend mit universalem Schwarz Matt lackiert. Und ja, der Farbton passt nicht zum Chassislack. Also wurde die "Ecke" "Beilackiert" (mit Übergang "eingenebelt").



    Mit Teller:



    Wer es nicht weiß sieht es nicht wirklich. Es sei denn man stellt den Spieler direkt unter eine Lampe und guckt genauer.


    Bei diesem 1229 (Umbau und Überarbeitung für einen Bekannten) habe ich auch die "Ecke" hinten links und die Hebel neu lackiert:



    Ich verwende meistens Dupli Color (Schwarz Seidenmatt) Lack aus der Spraydose aus dem Baumarkt.


    Ob man nun den Aufwand betreiben möchte, oder eben auch nicht, kann ja jeder für sich entscheiden.


    PS: Und ja! Dann ist es nicht mehr ORIGINAL ;):saint::)

    ---------------------------
    MFG: Maico


    ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...

  • Vielen Dank fürs Verständnis für den weggelassenen Perfektionismus!!

    Bestätigt mich gleich wieder damit, das Ding zu lassen wie es ist. :)


    Die ganze Platine runterschleifen und neu lackieren mach ich mal sicher nicht! Alle Achtung vor Deiner Leistung maicox, aber das dauert mir zu lang. Und außerdem krieg ichs wahrscheinlich nicht so schön hin, wie Du!


    Ein wenig ärgerts mich jetzt aber doch, daß die Sache mit der Spraydose offenbar super funktioniert und ich kein vernünftiges Ergebnis zusammenbekomm. Ich hab einen OBI-Buntlack matt besorgt und bekomm damit bei weitem nicht die Oberfläche wie Maad oder w123flo hin, es kommen immer Tröpfchen mit. 2min Schütteln wird gefordert - werds mal mit 3 versuchen, vielleicht wirds besser?

    Und wenn nicht muß ich mal sehen, welchen von den empfohlenen Lacken es bei uns in Österreich auch gibt.


    Edit:

    @ Maad:

    Wie schleifst Du denn nachträglich die blanken Streifen aus den Knöpfen raus?

  • Ach, nun wollte ich gerade vorschlagen schleif die Teile nochmal und schick sie mir. Aber aus Österreich wird das dann sehr teuer hin und zurück... naja du schaffst das !


    Ja, das sprühen mit der Dose ist nicht leicht und obwohl ich schon echt viel gemacht habe muss ich manchmal auch nochmal alles von vorne machen. Bei mir ist es aber eher die fehlende Spritzkabine und der damit einhergehende Staub... lackieren hab ich mal gelernt vor 200 Jahren...


    Ansonsten mal einen Lackierbetrieb mit Pulverbeschichtung fragen ob sie beim nächsten schwarz deine Teile schnell daneben legen/hängen können für die Kaffekasse. Dann musst du die aber gut vorarbeiten...

  • Ich habe mit dem Lack aus der Dose bisher auch gute Erfahrungen gemacht. Auch für Zargen und Chassis. Zumindest ausreichend für meinen Geschmack. Bei Hochglanz wird es allerdings schwierig.

    Eine Spritzkabine habe ich leider nicht. Ich lackiere in einem 12 € Plastik-Tomaten-Gewächshaus. Das lässt sich immer wieder platzsparend zusammenbauen.

    Beste Grüße

    Christian

  • Hab meinen Tonarmkopf vom 701 einfach in meiner Radiobude lackiert... Frau musste arbeiten, ich hatte Homeoffice...

    Wo kein Richter, da kein Henker :)


    Blödsinn....einfach nur in sauberer Umgebung sauber arbeiten... :!:


    Grüsse

    Florian ( kann kleine Teile mit der Dose lackieren, grössere Teile wie Kotflügel komplette Plattenspielerchassis etc. eher nicht...)

    Dreher : CS721; CS 704; CS 70; CS 621; CS 604; CS 601; 1229; 1219; 1019; 1218: 1209

  • Kleinteile werde unkompliziert auf der Werkbank lackiert. Chassis und Zargen im "Tomatenzelt". Kotflügel oder Felgen lackiere ich in der Kabine vom Kumpel, wenn die mal frei ist. Dann sicherlich auch nicht mit Lack aus der Dose. Macht bei Autoteilen natürlich auch keinen Sinn. Da gehört generell kein Dosenlack drauf.

    Beste Grüße

    Christian

  • Vielen Dank für die guten Tips! Und auch fürs fast-Angebot Maad! :P

    Vielleicht komm ich tatsächlich noch drauf zurück, aber vorher probier ichs nochmal selber.


    Der rumfliegende Staub ist nicht so das Problem hier, sondern daß der Lack nicht fein genug aus der Dose rauskommt. Werds morgen nochmal mit laaaang schütteln vorher probieren. Und wenn das wieder nix wird mal einen Besuch beim Action-Markt machen. Hab grad gesehen, daß es den bei uns hier offenbar auch gibt - noch nie was von der Kette gehört. Aber wenn die guten Lack haben, solls mir recht sein. :)

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