(Gebraucht-)Kaufberatung

  • oh vielen dank an die weiteren rückmeldungen,


    den hifi-forums link, den kannte ich nicht und der ist wirklich sehr aufschlussreich! danke christian!


    der 731 steht somit auch eindeutig auf meiner liste, zudem er ein vollautomat ist! danke ralph.


    der cs 5000 ist mir schon aufgefallen, vor allem gefällt er mir sehr gut, wurde bislang aber nicht erwähnt, ich behalte ihn am radar, vorteil: er kann auch 78... danke romme und keine sorge andy ;)


    und wenn ich das richtig verstehe, dann fällt die 500er serie raus, weil nicht ganz so hochwertig, obwohl mir ein 505-4 schon gefällt, aber dann wahrscheinlich einem dreher aus der 7xxer und auch 6xxer serie und natürlich dem 1219 und auch dem cs5000 unterlegen sein müsste...


    danke nich werde berichten, sobald ich was zu ohren bekommen habe...


    horst

  • und wenn ich das richtig verstehe, dann fällt die 500er serie raus, weil nicht ganz so hochwertig, obwohl mir ein 505-4 schon gefällt,

    Die sind nicht weniger "hochwertig" nur weil es 500er sind. Das sind halt die Duals mit Riemenantrieb.


    Hochwertiger, wenn überhaupt auf Grund der Materialien, sind immer die älteren DUALs, also ein 601 ist in diesem Sinne hochwertiger als ein 521.

    Funktional sind die gleich. Ob man einen Unterschied hört ?!? Nicht unbedingt.

    621 als Direktdrive wäre der Vergleich von der Funktion zum 521 (auch in der Optik). Ob man das hört ? Glaube nicht.


    Ulli

  • Die einzige Ausnahme von der Regel ist der 601 - der ist sozusagen ein 701 mit Riemenantrieb.

    Ich habe gerade (wieder zufällig) beide nebeneinander im Wohnzimmer stehen. Hier mal ein optischer Vergleich. Allerdings nicht in den originalen Zargen. Der 601 sitzt in einer Zarge mit einem Rahmen aus Esche, der 701 in meinem Prototyp der Vollholzzarge. Hier ist wirklich nur der Einbaurahmen aus Plastik (wegen der Haubenscharniere). Wird bald mal aus Kirschholz oder Eisbuche gebaut.



    Für mich sind es allerdings zwei völlig unterschiedliche Plattenspieler. Ich kann gerne Fotos von unten machen. Ein 601 ist sowieso gerade auf dem Tisch und ein 701 steht in der Warteschlange.

    Beste Grüße

    Christian

  • toll, danke christian, sind aber beide super, oder wie würdest du die unterschiede beschreiben? gut, deine selbstbau-zargen sind natürlich der hammer.


    und ja bitte gerne ein paar bilder von unten, besser ich weiss vor dem hören schon genügend :)


    lg horst

  • Ich habe gerade (wieder zufällig) beide nebeneinander im Wohnzimmer stehen. Hier mal ein optischer Vergleich. Allerdings nicht in den originalen Zargen. Der 601 sitzt in einer Zarge mit einem Rahmen aus Esche, der 701 in meinem Prototyp der Vollholzzarge. Hier ist wirklich nur der Einbaurahmen aus Plastik (wegen der Haubenscharniere). Wird bald mal aus Kirschholz oder Eisbuche gebaut.



    Für mich sind es allerdings zwei völlig unterschiedliche Plattenspieler. Ich kann gerne Fotos von unten machen. Ein 601 ist sowieso gerade auf dem Tisch und ein 701 steht in der Warteschlange.

    natürlich sind es zwei technisch komplett verschiedenen Plattenspieler, deshalb habe ich ja auch "sozusagen" geschrieben. Die Eckdaten zeigen aber, dass beide in die selber Richtung zielen. Beide sind Vollautomaten ohne Wechslerfunktion, was sie 1974 noch zu Ausnahmen im Dual Programm macht. Sie sind gleich groß, die Tonarme sind quasi baugleich, und sie sind eine Zeit lang mit den gleichen Abtastern ausgeliefert worden ( Ortofon M20E ).


    Ich habe das deshalb geschrieben, weil der TE einen Vollautomaten sucht, die Preise für den gehypten 701 schon sehr hoch sind, und viele Leute den 601 nicht auf dem Schirm haben, obwohl er eindeutig in die selbe Richtung zielt wie der 701 - nur eben mit Riemenantrieb. Ich empfehle preisbewussten Leuten auch immer, sich mal den 1218 oder 1228 statt des 1219 oder 1229 anzusehen. Sie haben zwar das kleine Chassis, unterscheiden sich aber klanglich überhaupt nicht von den größeren Brüdern, und sind sogar weniger zickig, weil sie einen robusteren Motor haben und die grazile Tonarm-Höhenverstellung fehlt.


    Gruß Frank

  • danke frank,


    ein vollautomat muss es nicht sein, aber das beste an klang schon :) ein bisschen arm heben und zurückführen, das geht schon. ich bin mir lediglich nicht sicher, ob man die unterschiedlichen antrieben hören kann, und werde versuchen mir ein bild bzw. ohr zu machen. allerdings finde ich direkt angetriebene dreher schon reizvoll, allein wegen der art des antriebs. der scheint mir am robustesten und (lauf)stabilsten zu sein.


    grüße, horst

  • ...womit wir wieder bei meinem Favoriten, dem 714Q sind. Nachteil:

    wer den Abtaster wechseln will, zB einen TA mit 1/2" Mass einbauen will ist hier falsch, bzw braucht einen Umrüstsatz,, der aber das ULM Prinzip ad absurdum führt

    Gruß Wolli

  • ich bin mir lediglich nicht sicher, ob man die unterschiedlichen antrieben hören kann, und werde versuchen mir ein bild bzw. ohr zu machen. allerdings finde ich direkt angetriebene dreher schon reizvoll, allein wegen der art des antriebs.

    das kannst ja dann im Oktober ,wennst vorbei kommst, hören.

    Hab auch, neben dem Riemenjohann ( keine Dual) , mehrere Reibrad Dreher und auch einen Direktgetriebenen( auch kein Dual) .

    Zumindest kannst dir alle 3 gängigen Antriebsarten

    anhören.

    Hier mal der Direktgetriebene Transonic P100

    Gruß Andy


    Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.( angebl. Albert Einstein)

    Einmal editiert, zuletzt von schrauber71 ()

  • ich würde mich mal von dem "besser/schlechter" trennen. Ich kenne einige Vinyl Fans, die mehrere Dreher zuhause haben, obwohl sie keine Sammler sind, weil alle ihre Stärken und Schwächen haben.


    Auch wenn sich das ein wenig das wie audiophiles Geschwurbel anhört, aber die Plattenspieler der Reibrad-Ära klingen irgendwie fetter und rockiger als die danach, und sie sind gnädiger mit Platten, die nicht ( mehr ) ganz so perfekt sind. Je jünger die Geräte werden, desto schlanker und analytischer werden sie - bei guten Aufnahmen ist das toll, ich möchte mir aber ungerne von der Technik meinen Musikgeschmack vorgeben lassen. Die 7xx der siebziger Jahre sind m.E. deshalb so beliebt, weil sie ein optimaler Kompromiss sind zwischen Haltbarkeit, einfacher Reparierbarkeit und gnädiger Klangcharakteristik, die aber trotzdem detailreich ist. Wenn Du mal schaust, was Profi Musiker in den siebzigern selber zum Hören verwendet haben, dann war das zumindest in Europa fast immer Dual.


    Die ULM-Ära, die Ende der siebziger Jahre angefangen hat, war der Anfang von Ende. Man hat angefangen, sich dem Blingbling der Japaner anzunähern, und die ulktraleichten Tonarme waren nicht schlecht, aber auch kein spürbarer Fortschritt, der Nutzer hatte nur den Nachteil, dass er ohne Adapter keine 1/2" Tonabnehmer einbauen konnte. Und mit der Generation 741Q ist Dual beliebig geworden - man erkennt nur noch am Tonarm und am Typenschild, dass es sich nicht um irgendeinen Japaner handelt, unabhängig davon, dass es immer noch gute Plattenspieler waren. Aber die absolute Unzerstörbarkeit, und der Minimalismus, den die Duals der siebziger Jahre ausstrahlen, war dahin. 701 und 721 steigen deshalb in der Beliebtheit immer weiter, weil sie den Zenit der Plattenspielerentwicklung bei Dual markieren - auch wenn sie so bescheiden daherkommen.


    Gruß Frank

  • Ich stelle mal die These auf, daß man den Antrieb ( Riemen- oder Direktantrieb ) nicht heraus hören kann, vorausgesetzt er ist gut gemacht .

    Beim Reibradantrieb bin ich mir nicht sicher, da ist halt die Zahl der Teile, die Rumpeln verursachen können einfach höher

    Gruß Wolli

  • ich bin kein Aluhut-Träger und auch kein Goldohr, und KANN es heraushören, glaub mir. Ein 1219 klingt auch mit identischem Tonabnehmer deutlich anders als ein 721. Ich habe es selber nicht geglaubt, bis ich es mal bei einem Forianer zuhause live vorgeführt bekommen habe. Es gibt bei HiFi so gut wie kein besser und schlechter, nur anders.


    Gruß Frank

  • dann stelle ich die These auf, das ein perfekt gewarteter Reibrad Dual leiser ist wie die Riemenfraktion aus selben Haus. ;)


    Eigentlich sollte man alle 3 Antriebsarten zuhause haben.

    Aber eigentlich reicht ein 1219

    Gruß Andy


    Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.( angebl. Albert Einstein)

  • dann stelle ich die These auf, das ein perfekt gewarteter Reibrad Dual leiser ist wie die Riemenfraktion aus selben Haus. ;)

    ...das liegt aber eher an der dual riemenfraktion.

    ;)


    @ frank: wo der minimalismus bei den alten duals liegen soll, bleibt mir verborgen...mit dem aufwand haben andere hersteller 3 plattenspieler gebaut ^^


    romme

  • Zitat

    das kannst ja dann im Oktober ,wennst vorbei kommst, hören.

    andy, das habe ich vor! (schönes teil, der transonic übrigens...;)

    ich wollte übrigens einen dreher und ich macht mir lust auf drei, ein schlimmes forum hier...


    aber ich lerne viel und spass macht es obendrein!


    also weiter so bitte ;)

  • ch bin kein Aluhut-Träger und auch kein Goldohr, und KANN es heraushören, glaub mir. Ein 1219 klingt auch mit identischem Tonabnehmer deutlich anders als ein 721. Ich habe es selber nicht geglaubt, bis ich es mal bei einem Forianer zuhause live vorgeführt bekommen habe. Es gibt bei HiFi so gut wie kein besser und schlechter, nur anders.

    Das sehe, aääh, höre ich ähnlich. Ich habe alle drei Varianten in ähnlicher Qualität und mir vergleichbaren Abtastern (1229,601,701 na ja und 1019).

    Zu beschreiben was unterschiedlich ist sehe ich mich außerstande, aber es gibt halt Platten die machen auf dem 1229 mehr Spaß. Bei anderen

    ist es wieder keine Frage das muss 601 oder 701 an die Arbeit. Ich kann es nicht erklären und versuche es gar nicht erst. Ich genieße einfach die Musik

    und habe Spaß.


    Ulli

  • hi Ulli,


    genau das meinte ich, und genau das ist es ja, was die Suchtgefahr ausmacht :S:) .


    cantusfirmus - mich hat der HiFi-Virus mit 13 Jahren gepackt, das war Anfang der siebziger, als mir mein Vater statt der gewünschten Teile für meine Märklin Eisenbahn ein Tonbandgerät geschenkt hat - "was vernünftiges, nicht so ein Spielkram". Seitdem habe ich immer wieder versucht, die Krankheit loszuwerden, mittlerweile sehe ich es positiv und versuche nicht mehr, mein "technisches Kuriositätenkabinett" abzuschaffen, ich verfeinere es nur immer mehr.


    Gruß Frank

  • übrigens bin ich wien fündig geworden - dank euch versteht sich - andy hat mir einen top gewarteten 1219 überlassen!


    jetzt brauche ich nur mehr einen (erschwinglichen) phono vorverstärker mit lautstärkeregelung. habt ihr vielleicht ideen für mich? (ich verwende aktive boxen und bis jetzt eine digitale kette mit project pre box digital s2, da ist keine möglichkeit einen phono pre anzuschliessen)


    danke euch, horst

  • haben die Boxen denn analoge Eingänge ? Wenn ja, und wenn Du nicht zu viel Geld ausgeben willst, würde ich mir einen Vollverstärker der achtziger suchen, bei dem man die Endstufen abtrennen kann.


    Ich benutze immer noch den Verstärker einer AKAI Mini-Anlage. Der kann Phono, analog, digital optisch und Koax, und hat auftrennbare Verbindungen zwischen Vor- und Endstufe. Die Anlage gibts in der Bucht für 50 Euro, weil immer der CD Player defekt ist, kein Mensch schnallt, dass man den Verstärker auch für sich alleine benutzen kann, und dass er für kein Geld richtig gut ist.


    Bei Verstärkern ist es oft wie bei Plattenspielern - die Allerweltsgeräte aus der Hochphase von Analog HiFi sind oft besser als das, was heute als High End verkauft wird.


    Gruß Frank

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!
Nach der Registrierung können Sie aktiv am Forenleben teilnehmen und erhalten Zugriff auf weitere Bereiche des Forums.