CT1450 - installierte LIR2032 explodiert

  • Hallo zusammen,

    heute Mittag ist nach mehreren Wochen feinem Betrieb die von mir im CT1450 installierte Pufferbatterie, eine LIR2032 explodiert, zum Glück ohne weiteren Schaden anzurichten.

    Weiß jemand was ich falsch gemacht habe? Verpolt war sie nicht, habe ihr extra einen eigenen Batteriehalter spendiert und der ist m.E. auch richtig angeschlossen.

    Ich meine das so aus den Threds hier im Board als mögliche Reparaturlösung herausgelesen zu haben... :/

    War's einfach nur meine Sparsamkeit in der Bucht, dass ich einem Fake aufgesessen bin?

    Verwunderte Grüße, Michael

    Kaum mach ich's richtig, schon geht's! ^^
    "Wer Ohren hat zum Hören, der höre!"

  • Hallo Michael,

    du hast einen LiIon - Akku ungemanaged an irgend eine Spannung gelegt.

    Im Schaltplan ist ein NiCd-Akku mit 3,6V angegeben. Das sind 3 Zellen, die bei 4,2V geladen sind. Die japanische Schaltung habe ich nicht weiter durchdrungen, kann aber nicht erkennen, wie die Spannung oder der Ladestrom für den Akku begrenzt wird.

    Vermutlich hast du ihn dauerhaft überladen.

    LiIon nimmt das schnell übel, NiCd altert.

    Wichtig ist, dass die Zellenspannung auf keinen Fall 4,2V überschreiten kann. Das sehe ich bei dieser Schaltung ad hoc nicht.


    Da der Tuner nie abgeschaltet ist, liegt permanent Spannung aus dem Netzteil am Akku und grillt ihn mit ca. 600µA.


    Gruß

    Norbert

  • Sollte da nicht eigentlich ein NiCd-Akku mit 3,6V drin sein? Lithium-Ionen Akkus reagieren etwas ungehalten auf Überladung, die entsprechende Beschaltung um das zu verhindern dürfte im CT1450 nicht vorhanden sein.

    Gruß,

    Uli


    P.S. Norbert war schneller

    Mein Lieblingsstück: 4'33'' von John Cage :)

  • Ich muss zu meiner Ehrenrettung mal auf den Faden verweisen, an dem ich mich orientiert habe:

    CT1450 Sachen...

    insbesondere der Post#15 und folgende....

    Dann passt das so halt doch nicht.

    Die Leerlaufspannung ohne Akku hab ich auch grade mit so um die 10V gemessen....

    Dann muss da halt doch ein teurerer Ersatz hin.

    VG Michael

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  • Ich muss zu meiner Ehrenrettung mal auf den Faden verweisen, an dem ich mich orientiert habe:

    CT1450 Sachen...

    insbesondere der Post#15 und folgende...

    Hallo,
    ich hatte in diesem Beitrag schon auch mit einer Knopfzelle geliebäugelt.

    Diese wurde zum testen eingebaut, da ich noch ein anderes Problem mit dem CT1450 hatte.


    Aber die Ladespannung ist viel zu hoch, wie auch HaJo bereits im damaligen

    Beitrag geschrieben hat.

    Ich habe zwei CT1450 in Betrieb, aber unter anderen Voraussetzungen,

    die hängen maximal 8 Stunden am Netz, danach wird die Spannung abgeschaltet.
    Damit die nicht versehentlich länger betrieben werden,
    hängen sie mit einem CV1450 zusammen an einer Schaltuhr.

    Die 3,6 V Batterie habe ich immer noch nicht mit den richtigen Akkus ersetzt. :huh:

    Daher habe ich als Notlosung aus einem alten Laptop-Akku eine große Lithiumzelle, Format 18650,

    an der Rückseite des Tuners befestigt und mit der Platine verbunden.

    Diese Lithiumzelle hält wesentlich höhere Ladespannungen aus, der Strom ist relativ gering.
    Die Zelle wird auf Grund der höheren Ladespannung auch nicht warm.


    Aber bei Dauerbetrieb ist nur das original Akkupack angesagt.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

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  • Hallo Michael,

    Ich muss zu meiner Ehrenrettung mal auf den Faden verweisen, an dem ich mich orientiert habe:

    CT1450 Sachen...

    insbesondere der Post#15 und folgende....

    Ehrenrettung???

    Dann hast du das hier von mir unter #15 geschriebene nicht gelesen:

    264-488f785873915a0f39b90401feefe31bc54a8ad9.jpg Zitat von papaschlumpf ich habe jetzt testweise einfach eine 3032 Lithiumzelle, aus dem Computerbereich, mit Lötfahnen eingesetzt.


    Das ist absoluter Blödsinn. Eine Batterie an Stelle eines Accus. Die Batterie wird mit Überspannung versorgt und kann ein bischen dadurch explodieren. Alles schon da gewesen. Und wenn das die Feuerversicherung rausbekommt gibt es kein Geld, weil ein vorsätzlich erzeugter Schaden vorliegt.

    Ganz schön mutig, muss ich sagen.

    Viele Grüße
    HaJo


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  • Diese wiederaufladbaren 2032 gibt es für kleines Geld in der Bucht (Klick). Und Fassungen dafür auch. (Klick) Also warum am falschen Ende sparen und einen größeren Schaden in Kauf nehmen? Auch den Stand-By Stromverbrauch berücksichtigen.

    Hallo Hajo,

    da kann ich nicht mehr folgen...

    Ich habe genau das gemacht was Du in dem Post vorgeschlagen hast. Auf meinem Bild ist zu sehen, dass ich einen rechargable Akku eingesetzt habe.

    Wie hätte ich das was Du da geschrieben hast anders verstehen sollen?!

    Mir ist inzwischen klar, dass das nicht funktioniert, aber das war aus dem Thread für mich nicht ersichtlich.

    LG Michael

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  • Hallo,

    schon richtig,
    LIR 2032 sind aufladbar, aber nicht mit 13Volt oder mehr.

    An dieser Stelle wird nicht geregelt, da ist 24 Stunden, volle Möhre, Spannung drauf.
    Vom Netztrafo 19,4V Ausgang über den Gleichrichter, 21,6V bis zur Pufferbatterie 3,6V liegen nur ein Widerstand und eine Diode, 18,3V,

    dann kommt noch ein 22k Widerstand und die Batterie.

    Ich habe bei meinem, in dem von Dir verlinkten, beschriebenen Test geschrieben,
    daß dort eine Leerlauf-Spannung von 13V anliegt. 3,6V NiCa Akkus können das wohl wegstecken.

    Zitat:
    "ich habe jetzt testweise einfach eine 3032 Lithiumzelle, aus dem Computerbereich, mit Lötfahnen eingesetzt."


    Das dieses nur ein Test war, hatte auch HaJo überlesen. Ich wollte erst ein anderes Problem lösen.
    Aber alleine HaJos Komentar darauf, hätte Dich wachsam machen müssen.


    Im Computerbereich werden die Li-Zellen, bei Netzteilspannung, auch leicht gepuffert, wobei die Betonung auf "leicht" liegt,

    auf einem z.B. Laptop-Mainboard, ist eine Regelung vorgesehen.

    Grüße Gernot
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    3 Mal editiert, zuletzt von papaschlumpf ()

  • Im Computerbereich werden die Li-Zellen, bei Netzteilspannung, auch leicht gepuffert, wobei die Betonung auf "leicht" liegt,

    Das würde ich verneinen.

    Meistens ist die auf den Mainboards befindliche Batterie über eine Diode von der Spannungsversorgung entkoppelt. Sie wird erst wirksam, wenn die Netzversorgung unterbrochen wird und die Versorgungsspannung des C-Mos-Rams und der Uhr unter die Batteriespannung gesunken ist.

    Diese Diodenentkopplung ist auch beim CT1450 vorhanden. (D806 und D808)

    da kann ich nicht mehr folgen...

    Sorry, das habe ich übersehen. Trotzdem darf man einen eingebauten NC-Akku nicht ohne Maßnahmen gegen eine LI-Ion-Zelle tauschen. Da passen die Spannung und der Ladestrom nicht. Einen Widerstand vor und eine Zenerdiode parallel zur Zelle als Strom- und Spannungsbegrenzung sollte man schon vorsehen. Und das ist beim CT1450 einfach machbar.

    Viele Grüße
    HaJo


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  • Hallo Zusammen,


    als Entwicklungsingenieur für Lithium-Ionen Speicher muss ich jetzt hier mal den Klugscheisser spielen.

    2032 ist zunächst gemäß IEC 60086-3 der Formfaktor für diese spezielle Knopfzelle mit einem Durchmesser

    von 20mm und einer Höhe von 3,2mm.


    Das C steht für Lithium in der negativen Elektrode und das R für die runde Bauform.


    Die CR2032 ist ein elektrochemisches Primärelement, also nicht aufladbar und hat eine Nominalspannung von 3V.

    Die LIR2032 ist ein elektrochemisches Sekundärelement, also aufladbar und hat eine Nominalspannung von 3,6V.


    Beide Zellen haben im CT1540 nichts zu suchen.


    Verbaut waren, wir hier schon vielfach erwähnt, der NiCd- Akku mit 3 in Reihe geschaltete Zellen 1,2V nominal, also 3,6V.

    Diese NiCd-Akku vertragen eine "Dauerbestromung" besser als Lithium Ionen Akkus. Je nach Chemie muss bei Lithium Ionen Akkus hier die Ladeschlussspannung zwischen 2,8V bei Lithium-Titanat und 4,2V bei u.a. LiPo-Akkus begrenzt werden.


    Als Ersatz kommt für mich nur eine Reihenschaltung von 3 Stück NiMH-Akkus in Frage, die es mit Kapazitäten von 800

    bis 2600mAh gibt.


    Ich habe diese drei Zellen auf eine separate Lochrasterplatine mit Zellenhaltern aufgebaut und angeschlossen.


    Jetzt dürften alle Klarheiten beseitigt sein =O .

    Gruß Peter

    Einmal editiert, zuletzt von FDS ()

  • NiMH geht auch? Und mit so riesigen Kapazitäten?

    Ich hab jetzt den nach m.M. einzig vergleichbaren NiCd Akku bestellt, den ich gefunden hab:

    3,6V NiCd Akku in der Bucht

    Passt das nu auch wieder nicht? :/

    Einen Widerstand vor und eine Zenerdiode parallel zur Zelle als Strom- und Spannungsbegrenzung sollte man schon vorsehen. Und das ist beim CT1450 einfach machbar.

    Sowas müsste ja eigentlich für eine nachhaltige Lösung grundsätzlich auch beim NiCd oder NiMh dazu gebaut werden...? Die Zehner müsste dann 3,6V haben? Niedriger verhindert eine gescheite Aufladung, höher führt wieder zur Dauerladung weil diese Spannung ja nie erreicht wird. Und die Dimensionierung der R wird auch tricky, sonst kommt ja der Rest der Ladeschaltung aus dem Lot . Das blick ich dann nicht mehr. :rolleyes:

    Jetzt muss einfach der "Italiener" für ein paar Jahre funktionieren! 8)

    VG Michael

    Kaum mach ich's richtig, schon geht's! ^^
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  • 3,6V NiCd Akku in der Bucht

    Passt das nu auch wieder nicht?

    Sollte passen, der Originale hat 30mAh.
    Vergleichbare NiMH Akkus in dieser Größe kosten 5,99 inkl.Versand

    Grüße Gernot
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  • Michael,

    Du kannst selbstverständlich kaufen, was Du möchtest.

    Man kann sich an Verbote halten, oder auch nicht.


    Eigentlich gehört Italien zur EU, oder der Anteil von Cd liegt

    unter 0,002 Gewichtsprozent.

    Gruß Peter

  • Man kann sich an Verbote halten, oder auch nicht.

    Hallo Peter,

    ich werde ihn mit meinem feinen Sn60Pb40 Lötzinn nachhaltig im CT1450 einlöten und mich über den wiederhergestellten "Originalzustand" freuen! :saint:

    Dabei wird meine Wolfram-Glühbirne wohliges Licht verbreiten und ich werde bei diesem K..ck-Wetter das Fenster kippen (damit die Bleidämpfe abziehen können)

    und meine Füße auf den voll aufgedrehten Heizkörper der Öl-Zentral-Heizung legen. ;):P

    Nein, im Ernst, dann hätte ich mir wohl eher den hier kaufen sollen:

    NiMh Akku 3,6 V 80mAh

    Ich glaube aber nicht mehr, dass die NiMh's die 13V Dauerladespannung vertragen,

    da ist doch dann wieder ein Haken an der Geschichte.

    Nix für ungut, die Schrauberei "alter weißer Männer" an "Wertstoffhof-Geraffel" wird keine (grünen) Standards mehr erfüllen

    (siehe aktuelle Diskussion über Schuko-Stecker)

    LG Michael

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  • Eigentlich gehört Italien zur EU, oder der Anteil von Cd liegt

    unter 0,002 Gewichtsprozent.

    Hab mal recherchiert, m.E. liegt der Cd-Anteil bei den verwendeten Knopfzellen bei grob 15% vom Gewicht der Zelle,

    also weit jenseits der 0,002 Gewichtsprozent. Dann ist der Verkauf wohl illegal. Deswegen dann auch der extreme Bedarf (ca. 2000 Stück verkauft).

    Was also tun?

    Die einzig konforme Lösung ist: raus mit dem Akku und das Teil dauerhaft ans Netz - mein Pioneer F-550 hängt seit 1993 durchgehend am Netz!

    Lassen wir das "ewige Licht" leuchten.

    Möge die UKW-Abschaltung der ganzen Geschichte ein Ende bereiten.

    VG Michael


    P.S. versteht irgendwer die Funktion der Ladeschaltung um die Transis TR804/805?

    Und was bedeuten die roten Spannungsangaben?

    Die passen irgendwie überhaupt nicht zusammen, hängen wohl vom Betriebszustand ab.

    Die 3,9V vor dem TR804 machen doch keinerlei Sinn...

    Kaum mach ich's richtig, schon geht's! ^^
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  • Moin,


    Die Richtlinie ab §4 Abs. 2 BattG sieht zwar ein Verbot von Cd haltigen Batterien/Akkus vor, lässt aber mit „…Beschränkung der Verwendung von Cadmium auf Bereiche, in denen keine geeigneten Alternativen gegeben sind…“ eine Lücke. Da es für den CT1450 keine geeignete Alternative gibt, könnte hier der Einsatz des von Michael in der Bucht gefundenen Akkus durchaus erlaubt sein.

    Gruß

    Stefan


    Wohnzimmer: Dual CS 750, AVM PA5.2 / CD5.2, Backes&Müller BM 2s

    Hobbyzimmer: Dual CS 750, Dual CS 721, Dual CS 505-2, AVM Inspiration C6m, Magnat Vector 22, Teac X1000, Technics SJ-MD150

  • Sowas müsste ja eigentlich für eine nachhaltige Lösung grundsätzlich auch beim NiCd oder NiMh dazu gebaut werden...? Die Zehner müsste dann 3,6V haben? Niedriger verhindert eine gescheite Aufladung, höher führt wieder zur Dauerladung weil diese Spannung ja nie erreicht wird. Und die Dimensionierung der R wird auch tricky, sonst kommt ja der Rest der Ladeschaltung aus dem Lot .

    Nun, so schwer ist der Fall nicht.

    Über eine "Ladespannung" kann man nicht reden, weil in dieser Schaltung der Akku im "Strommodus" geladen wird. 18V über 22K erzeugen am Akku zunächst einen Strom und keine Spannung. Die Spannung stellt sich gem. Ladezustand ein und ist def. nicht vorgegeben. Somit ergibt sich:

    1. Der Ladestrom wird durch R813 begrenzt.

    2. Der Akku sollte nicht über seine Ladeschlußspannung hinaus geladen werden. Im Grunddsatz gilt das für JEDE Akku-Chemie.

    3. HaJo hat den richtigen Hinweis gegeben: die sich einstellende Ladespannung auf einen Wert von unter 4,2V begrenzen. Dies ist durchaus mit einer Z-Diode möglich.
    Sie hat zwar den Nachteil, dass sie einen etwas höheren Standby-Strom im "Aus"-Zustand des Tuners zieht, aber dafür ist der Eingriff ins Gerät minimal.

    Ferner hat sie den Nachteil, dass sie den Akku nicht vor Tiefentladung schützt.
    Beide Probleme lassen sich mit einem "Batterie-Mamagement-System "BMS" für LiIon-Akkus umgehen.

    4. Um auf der sicheren Seite zu sein und die Lebensdauer dés Akkus zu verlängeren würde ich die Ladespannung auf 3,9...4V begrenzen. Da kauft man 10...20 Z-Dioden für 3,9 V und wird eine passende dabei finden.


    3 NICd- Akkus oder 1 LiIon-Akku liegen spannungsmäßig gut beieinander. Ähnlich ist es bei 3 Blei-Zellen oder 2 LiFePo-Zellen. Beide Kombinationen sind für 6V und eine Ladeschlußspannung von 7,2V gut.


    5. Mehr muß an der Schaltung im Tuner nciht geändert werden. Der 22K - Widerstand ist unkritisch.


    6. Bei Einsatz von NiCd oder NiMH würde ich die Ladespannung auch begrenzen. Und NiMH meide ich, wie die Pest, weil die Dinger schneller altern, als sie ausgepackt sind.


    Gruß

    Norbert

  • Nachtrag:

    Der italienische NiCd-Akku ist da und tut seit einiger Zeit seinen Dienst.

    Beim Einbau habe ich noch mal schnell nachgemessen, die Ladespannung über dem Akku lag bei 3,8V.

    Wenn das seine Zielspannung für "voll" ist, werden wohl Z-Dioden mit höherer Spannung nicht viel ausrichten.

    Wenn man den Wert der Z-Diode zu niedrig bemisst, leert sie den Akku dann im Pufferbetrieb, wenn keine Netzspannung anliegt...

    Sehr tricky!

    VG Michael

    Kaum mach ich's richtig, schon geht's! ^^
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  • Hallo Michael,


    vielen Dank für die Rückmeldung. Sowohl die NiCd als auch die NiMH haben eine Ladeschlussspannung

    von 1,4V je Zelle, also beim CT1450 sind das dann 4,2V.

    Wenn Du die Leerlaufspannung ohne Akkus misst, wird die Spannung, wenn ich mich recht erinnere, so bei 8-10V

    liegen.

    Beim Anschluss des Akkus stellt sich dann die von Dir gemessene Klemmenspannung ein. Diese wird sehr langsam steigen.

    Gruß Peter

  • Hallo Peter,

    danke für das hilfreiche Feedback.

    Die Z-Diode mit den 3,9V löte ich ich dann einfach parallel zum Akku!?

    Nicht dass ich da mal wieder was falsch verstehe. ;)

    Die Polung wird natürlich beachtet...

    VG Michael

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