• es gibt ja im dual-board besitzer des technics SL 1500c.

    hat der nicht auch so eine ähnliche „endabschaltung“ die auf einen gewissen abstand zum mittelpunkt reagiert und dann ein paar umdrehungen wartet?

    ja


    Zum Rest bin ich mal lieber sprachlos :*

  • Was wäre denn Dein extrem innovativer Ansatz?

    Ich konstruiere keine Plattenspieler, daher muss ich keinen Ansatz liefern.

    Mein 704 schaltet egal bei welchem Schnitt korrekt ab.

    Das klingt jetzt aber so, als würdest du jede Single mit allen möglichen Schnitten besitzen. Nur weil der 704 bei all deinen Platten korrekt abschalten lt, bedeutet das ja nicht automatisch, dass er bei "egal welchem Schnitt" korrekt abschaltet.

    Und zum Thema du konstruierst keine Plattenspieler: dann sollte man aber auch nicht sagen, dass etwas NICHT innovativ gelöst ist sondern sich einfach enthalten. Du kannst ruhig sagen, dass dir diese Lösung nicht zusagt, aber nicht, ob dies innovativ ist oder nicht, ohne einen Gegenvorschlag zu haben. Sonst ist es albern...

  • Also die klassische rein mechanische Endabschaltung, die bei Dual verbaut wurde, funktionierte immer problemlos und tut das noch. Vielleicht muss man bei jedem neuen Plattenspieler dafür Lizenzgebühr bezahlen. Oder die Produktion ist einfach zu kompliziert und deshalb teuer. Elektronik ist sicher billiger und einfacher herzustellen.


    Diethelm 🙂

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.


    Diethelm :|

  • Wie gesagt, mein 731q* schaltet bei ungefähr jeder 10. LP nicht ab.


    *Der ist ordentlich gewartet.

    Gruß Christian


    _________________


    Ich suche folgende LPs von Pearl Jam: Live on two legs, Lost Dogs, rearviewmirror

  • Um die allgemeine Verwirrung hier etwas aufzulösen, meiner, und sicher auch die anderen, lobenden Beiträge sind auf die Variante mit aktivem VV bezogen. Die Lösung ohne VV ist aber auch nicht schlecht und ein guter Kompromiss.

    Dualistische Grüße aus Hamburg!

  • Du kannst ruhig sagen, dass dir diese Lösung nicht zusagt, aber nicht, ob dies innovativ ist oder nicht, ohne einen Gegenvorschlag zu haben. Sonst ist es albern

    Nö, das ist nicht albern. Selbstverständlich kann man etwas nicht innovativ finden, ohne Gegenvorschläge machen zu müssen.


    Dass neben der Endabschaltung bei Nutzung einer externen Vorstufe eine zweite, Software gesteuerte eingebaut ist, zeigt, dass die erste offensichtlich in ihrer Funktion nicht ausreichend ist.
    Die Zweite benötigt den Plopp, also eigentlich das, was eine Endabschaltung verhindern soll, um abzuschalten.

    Also ich finde dieses Detail Endabschaltung weder elegant, noch innovativ, kann es aber weder besser bauen, noch habe einen theoretischen Ansatz, wie man es besser bauen könnte.
    Trotzdem erlaube ich mir den Luxus, mir eine Meinung zu bilden ;-).


    Elegant und innovativ hätte ich eine neue Version des Ansatzes gefunden, der die Geschwindigkeit der Bewegung des Tonarmes zu Plattenmitte als Grundlage heranzieht.

  • Wie gesagt, mein 731q* schaltet bei ungefähr jeder 10. LP nicht ab.


    *Der ist ordentlich gewartet.

    Das kann man aber 1. einstellen, bei jeder 10. ist das zu viel meiner Meinung nach, und das kann ich bei meinen 3x 731er nicht bestätigen, auch nicht beim 714er, der auch eine Endabschaltung hat, alle überholt von Joe unserem 731/714/721/704er Spezialist und leider ex. Mitglied, das ist bei meinen 4 quasi nicht wahrnehmbar, schalten immer ab, bis auf einmal erlebt, das lege ich dann aber auf die LP ab, und nicht auf den Dreher

    liebe Grüße aus Wien, Gunther

  • Meiner war auch bei Jo. Lass es jede 20. LP sein (und da auch nicht bei jeder Seite). Ich denke, es liegt daran, wie die Auslaufrille geschnitten ist.

    Gruß Christian


    _________________


    Ich suche folgende LPs von Pearl Jam: Live on two legs, Lost Dogs, rearviewmirror

  • ich behaupte auch mein 714 und 704 schalten IMMER ab, sogar bei ganz kurzen auslaufzonen.

    wenn das richtig eingestellt ist und flutscht dann funktionert das zuverlässig.

    LG michael

    sei es rock, punk, heavy metal, politics or classical, it's all MUSIK to me... (FALCO)

  • Das klingt jetzt aber so, als würdest du jede Single mit allen möglichen Schnitten besitzen.

    Stimmt, klingt so, war aber nicht so gemeint und nicht klar ausgedrückt.

    Gemeint war, dass die EA des 704 bei meinen Platten noch nie versagt hat. :-)

  • Für den "Neukunden" ist das eh egal, es gibt keine neuen Singles mehr.

    Das stimmt nicht. Es gibt tatsächlich noch Single-Neupressungen, siehe z.B. diese hier von einem aktuellen Charts-Hit:

    https://shop.imaginedragonsmusic.com/collections/vinyl-1.


    Es werden auch nach wie vor alte Titel als Reissue auf 7"-Singles gepresst, siehe z.B.

    https://www.fiftiesstore.com/music/vinyl-singles-45-rpm.html

    freundliche Grüße


    Ralph

  • Hallo,


    es gibt keinen Hersteller für Schneidfolien für 17 cm mehr.

    Na, irgendwie werden die es wohl machen.


    Sind die "Neuen" denn im Spritzguss (am Label zu erkennen) oder gepresst?


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

  • Hallo Leute,


    das Thema Endabschaltung und mögliche Lösungen wurden ja schon öfters hier im Board diskutiert.


    Grundsätzlich funktioniert die alte mechnische Lösung von Dual, mittels Abstellschiene und Reibplatte, wirklich hervorragend. Jedoch sind für eine solche Lösung relativ viele Einzelteile nötig, die auch noch quer durch das Gerät gehen, also vom Tonarm über die Tellerachse zum Lift. Beim Lift ist ebenso eine Konstruktion mit ausgelagertem Lifthebel nötig. Damit beides, Lift und Lifthebel, am Ende der Platte angehoben wird. Zur Realisierung einer neuen entsprechenden Lösung würden immense Werkzeugkosten anfallen. Außerdem wären die Tonarme wieder im Gerät hochintegriert und nicht als Module wiederverwendbar.


    Nicht umsonst hatte Dual beim CS 5000, der ja damals von Grund auf neu entwickelt wurde, einen anderen Weg beschritten. Doch auch hier liegt der Teufel im Detail. Um die Steigung der Auslaufrille sicher detektieren zu können, muss die Sensorposition möglichst weit von der Tonarmdrehachse des Tonarme platziert werden. Das entsprechende Konstrukt im Tonarmsockel mit einem optischen Encoder ist alles andere als einfach und sehr filligran. Dennoch muss das Gehäuse des Tonarmsockels recht groß im Durchmesser gewählt werden. Auch die Liftfunktion ist hier ein Kompromiss. Am Ende wird der Lift nur mit dem Liftmagneten angehoben. D.h. wer den Lifthebel nicht mit Hand nach oben stellt, kann bei einem Neustart etwas überrachst werden. Der Tonarm senkt sich bei Erreichen der Solldrehzahl von selbst ab. Wenn man gerade dabei ist den Tonarm zu einer bestimmten Rillenposition zu bewegen, kann es schon mal sein dass man über die Platte schrammt.


    Daher ist wie so oft im Leben ein Kompromiss zwischen 100%-Lösung und Kosten nötig gewesen.


    Ich persönlich besitze eine recht große Single-Sammlung und natürlich viele Dualplattenspieler. Aber die Endabschaltung oder gar die Tonarmrückführung (wie bei den Halbautomaten) warte ich hier nie ab. Ich stehe ja vor dem Spieler, wenn ich Singles auflege. Insofern habe ich diese Kompromiss bewußt gewählt.


    Gruß Alfred

  • Also letzten Endes eine Kostenfrage, wie ich vermutet habe. Die alte mechanische Version ist schlicht zu kompliziert herzustellen und damit eben zu teuer. Früher war das aufgrund der sehr hohen Stückzahlen kein Problem, die meisten Teile waren ja gleich, da musste nicht dauernd neu konstruiert werden, heute ist das ganz anders. Insofern ist die jetzige Lösung durchaus innovativ zu nennen.

    Sehen wir es positiv, eine Endabschaltung ist vorhanden.


    Diethelm 🙂

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.


    Diethelm :|

  • Mechanisch geht nicht - ist klar - zu viele Teile - Werkzeugkosten - will keiner --> ok.

    Aber wer sagt denn, dass man es so machen muss, wie es Dual selbst früher immer gemacht hat? Gibt es keine anderen Hersteller, die da eventuell eine "clevere" Lösung haben? Oder sich etwas "Anderes, Neues" einfallen lassen!?!?


    Ich meine: doch!


    Eine optische Erkennung am Arm braucht Platz. Und wieso nimmt man sich den nicht? Wenn ich mir die neuen Spieler von "unten innen" ansehe, dann scheint es mir da in den Gehäusen ja nicht gerade "durch innovativste Technik vollgestopft" zuzugehen. Und reichlich Elektronik ist doch auch schon und sowieso vorhanden.


    ACHTUNG, ich komme mal wieder mit Japanern: Schon mal zum Beispiel in einen Onkyo (z.B. CF-1046F/10055F/1057F) reingeschaut? Nur als Anregeung, man muss es ja nicht zu 100% so machen.


    Aber ich sehe schon die "Argumente", warum man so etwas nicht machen kann: zu teuer, zu kompliziert, passt nicht ins Gesamtkonzept, ... .

    Die Onkyo-Spieler mit dieser Art Abschaltung waren auch nicht teurer, als die neuen, recht "nackten" Dual - im Gegenteil.


    Daher glaube ich ja eher, dass der wahre Grund darin liegt, dass die Gewinnoptimierung nicht gut genug ausfallen würde.



    Ich verstehe nicht, wie man diese beiden Spieler so als "innovativ" bezeichnen kann - nicht nur bezogen auf die - nicht gescheit funktionierende - Endabschaltung.

    irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...


    Gruß
    Winfried

  • Daher glaube ich ja eher, dass der wahre Grund darin liegt, dass die Gewinnoptimierung nicht gut genug ausfallen würde.

    ähm ja und wenn schon? Die arbeiten wie wir alle um Geld zu verdienen, oder machst Du das anders?


    nicht nur bezogen auf die - nicht gescheit funktionierende - Endabschaltung.

    jetzt lass doch mal die Kirche im Dorf. Er hat darauf hingewiesen, dass es in einzelnen (sehr speziellen Fällen) zu Problemen kommen kann. Hätte er das nicht erwähnt wäre es vermutlich 99,9% der Nutzer nie aufgefallen. Ich finde das erfrischend ehrlich, grade weil es ggf. schon fast wieder verkaufsschädigend ist ;)

  • jetzt lass doch mal die Kirche im Dorf.

    Das ist der Punkt. Vor allem, wenn man gar nicht in der Kirche war und anhand von einigen dahingeworfenen Zeilen in einem Forum über die Funktionalität urteilt.

    Mir geht es nicht darum, hier Majestätskritik zu verbieten. Aber ich begegne dem Konstrukteur mit einem gewissen Respekt, weil er uns hier öffentlich an der Entwicklung seiner Produkte teilhaben läßt.

    Wohl wissend, dass er sich damit freiwillig aus der Deckung wagt, um u.U. von Forenten angegriffen zu werden, die seine Produkt niemals kaufen werden.

  • ACHTUNG, ich komme mal wieder mit Japanern: Schon mal zum Beispiel in einen Onkyo (z.B. CF-1046F/10055F/1057F)


    Die Onkyo-Spieler mit dieser Art Abschaltung waren auch nicht teurer, als die neuen, recht "nackten" Dual - im Gegenteil.

    Hallo,


    Dir ist schon klar, dass Du 1986 mit 2021 vergleichst ?


    Aber letztendlich ist es doch völlig egal ob da jetzt etwas inovativ ist oder nicht - J.m.2.C..


    Es geht doch darum, nach Möglichkeit das anzubieten, was gewünscht wird. ;)


    Viele werden ohne Probleme auf jede Art von Automatik verzichten. Jetzt wird das Angebot erweitert, Voll und Halbautomaten ist doch klasse. Und da ist es doch nur wichtig, dass der Dreher das macht was er soll, also starten, abschalten etc. Wie das technisch gelöst wird ist mir persönlich völlig egal - und bei einem Neugerät wird das auch auf den Großteil der Käufer zutreffen.


    Ich behaupte mal das der Käufer eines neuen Plattenspielers diesen einfach nur zur Wiedergabe von Platten nutzt und das Gerät weder warten noch restaurieren oder sonstwas damit anstellen will ;):)


    bis denne


    Wolfgang

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