Dual 1019 - 1219 - 1229 Dosenmotoren

  • Danach lasse ich den Motor laufen und Dreh oft noch leicht an den beiden Schrauben, um den Motor so leise wie möglich zu bekommen.

    Hallo,

    dann bekommst Du einen Motor mit eventuell losen Schrauben. und einem losem Statorpaket.

    Die beiden Motorhalbschalen haben jeweils 4 eingestanzte Blechnasen, welche auf dem
    Stator-Blechpaket aufsitzen und Dieses beim Zusammenbau zusammendrücken müssen.

    Dann kann man die Schrauben ganz normal anziehen und die Lagerschalen fixieren.
    Die haben beim Motorenhersteller Papst sicher nicht den Motor nach Deinen Vorstellungen zusammengebaut,
    bei einer Produktion von etlichen tausend Stück. Der Motor wurde schon im 1019 ca.1967 verbaut.

    Ausserdem ist es egal, wenn Stator und Lagerschalen fest bis an den Anschlag zusammengedrückt werden,

    da der Anker in der Vertikalen noch einige Milimeter Luft hat und die Lagerkugeln noch beweglich

    in den Lagerschalen fixiert sind.

    -----------------

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

    >>> Bitte keine technischen Fragen per PN, nutzt das Board, dann hat Jeder was davon <<<

    3 Mal editiert, zuletzt von papaschlumpf ()

  • Hallo,

    habe gerade einen Lenco Motor zerlegt, Baujahr ca. 1970-1974.

    dieser Motortyp wurde schon in den 60er Jahren in diversen Lenco Drehern verbaut,

    z.B. Lenco B55.

    Dieser Motor hier stammt aktuell aus einem Lenco L75, made in Italy, und hat,
    wie die Papst Motoren von Dual, zwei Sinterlager-Kugeln


    Ich möchte hiermit demonstrieren, daß es nichts bringt einen 50 Jahre alten Motor mit Öl

    voll zu pumpen und ihn dann als revidiert wieder einzubauen. Das heißt, diese Art Motoren müssen auseinander
    gebaut werden, die Lager gereinigt und die Sinter-Lagerkugeln mit frischem Öl befüllt werden.

    Ich bevorzuge die Methode, in erhitztem Öl.


    Bei diesen Lagern ist außen noch Fett angebracht worden, welches sich im Laufe der Zeit in feste Bestandteile verwandeld hat,
    die zum Teil grüne Färbung im Fett, kommt vom Kupferanteil der Messingschalen, welche die Lagerkugeln halten,

    offensichtlich nicht ganz Säurefrei

    ---

    Grüße Gernot
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  • Ich möchte hiermit demonstrieren, daß es nichts bringt einen 50 Jahre alten Motor mit Öl

    Oh ja, mit denen hatte ich auch schon viel Spaß. Teilweise eine echte Sauerei

    VG

    Kai







  • ...wo aber da die sinterlagerkugeln auch nicht neu befüllt werden...wenn ich das richtig verstehe, sollen die poren des sinterlager bei wärme erwas öl freigeben und dann zwischen lagerkugel und achse einen gleitfilm erzeugen.


    das grosszügige auftragen von fett an den gezeigten stellen, ist mmn relativ nutzlos...


    romme

  • und auf Lencoheaven gibts eine tolle Anleitung mit Bildern

    https://www.lencoheaven.net/fo…ic=2087.msg28322#msg28322

    Hallo Andy,

    die Anleitung ist ein Bruchteil dessen, was gemacht werden sollte, und damit nutzlos.

    Mit einem Tropfen Öl auf den Ankerschaft und etwas Fett außenrum, ist es ja nicht getan.

    Von reinigen und neu befüllen, der Sinterlagerkugeln ist da nicht die Rede.

    Das ist ja das Wichtige an der ganzen Arbeit.


    Diese Anleitung ist zwar schön, trifft aber nicht den Kern der Sache.
    Derzeit liegen meine Lagerkugeln, in IsoProp, im Ultraschallbad bei ca.40 Grad Erwärmung,

    dann werden sie erhitzt damit das IsoProp ganz austritt. Danach nochmal in Öl erhitzt,
    damit die Luftblasen austreten und dann ein paar Stunden abkühlen lassen,
    damit durch das entstandene Vakuum das Öl in die porösen Lager einzieht.

    Lagerkugeln und -Teile im Ultraschallbad.

    Grüße Gernot
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  • richtig aber für jemanden der es noch nie gemacht hat eine gute Richtlinie. Ich hab es allerdings auch etwas genauer gemacht...

    Sinterlager mit Vakuummethode usw.

    Gruß Andy


    Nur wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken !

  • richtig aber für jemanden der es noch nie gemacht hat eine gute Richtlinie

    Nee,

    Richtlinie schon gar nicht,

    da wird nicht erwähnt, daß in dem Ankergegenlager in der Einstellschraube,
    noch zwei wichtige Teile drinn sind, da wird nur Fett reingeschmiert.


    ---

    Bild aus Lencoheaven --------- gereinigte Teile, in der hohlen Einstellschraube befinden sich noch zwei Teile.

    Insgesamt ist die Anleitung in Lencoheaven fehlerhaft.



    Für den Motor gibt es in Lencoheaven noch ein besseres Foto,

    da wird auch auf diese 2 Teile explizit hingewiesen

    Grüße Gernot
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  • dann halt Anhaltspunkt...

    Man muss aber auch nicht auf" jedem " Wort so rum reiten.

    Und wenn ich ehrlich bin denke ich, das so eine Wartung auch wieder 20 Jahre hält.

    War auch nur als Hinweis für diejenigen gedacht die nicht wissen was sie tun sollen.

    Das die Anleitung nicht perfekt ist, ist mir schon klar.

    Gruß Andy


    Nur wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken !

  • ...die Dosenmotoren stammen nicht von Papst! Sie sind eine eigene Dual-Entwicklung.


    Norbert

  • ...die Dosenmotoren stammen nicht von Papst! Sie sind eine eigene Dual-Entwicklung.

    Wieder was dazugelernt, danke.

    Grüße Gernot
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  • dann halt Anhaltspunkt...

    Man muss aber auch nicht auf" jedem " Wort so rum reiten.

    Und wenn ich ehrlich bin denke ich, das so eine Wartung auch wieder 20 Jahre hält.

    War auch nur als Hinweis für diejenigen gedacht die nicht wissen was sie tun sollen.

    Das die Anleitung nicht perfekt ist, ist mir schon klar.

    ...das stimmt schon...die lenco motoren sind auch extrem robust...die halten fast alles aus....sonst gilt halt auch das gleiche wie bei den duals, auch ein tropfen öl ist besser als trocken laufen.


    romme

  • die Sinterlager Kugeln passen in eine 10ml Spritze, damit lassen die sich gut spülen und befüllen

    zur Zeit in Bearbeitung:


    PE2020L :love:

    1219 ;)

    1228 :*

    2x 1209 ^^ mit Mixer in Doppelzarge

    SABA Meersburg W5 8)

    Sony TC-K870ES tape deck neue Riemen 8o

    kommt als Nächstes dran:


    SAC Igel 40 Monoblöcke

  • die Sinterlager Kugeln passen in eine 10ml Spritze, damit lassen die sich gut spülen und befüllen

    Genau so mach ich das

    Gruß Andy


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