Dual CV 121 - wie Flachbahnregler schmieren?

  • Hallo Lutz,

    ch traue mich fast nicht, was dazu zu schreiben.

    kannst du aber. Ist doch alles richtig was du schreibst.

    Viele Grüße
    HaJo


    >>> Bitte keine Fachfragen per PN oder E-Mail.<<<
    >>>>> Nutze das Forum zum Vorteil aller. <<<<<

  • Hallo,

    Also...ich finde jeder von euch hat Recht.

    Aber Hajo´s Kernaussage ist das Wichtigste: Das Zeug muss wieder raus.


    Herzlichen Gruß

    Wolfgang

  • Bei Ölfilmen in elektronischen Geräten wird mir schummrig vor Augen.

    Wozu ist so etwas gut?

    Ein Ölfilm, der Dreck (Feinstaub) bindet und im Laufe der Jahre verharzt, bildet sicher eine unappetitliche Oberfläche und ist im Zweifelsfall schädlich. Ein klebriger Film auf einem Kontakt

    ist der Kontaktgabe auch nicht zuträglich.
    (ich stelle mir hier gerade die Ölwanne eines Automotors vor, die kontinuierlich mit Motoröl benetzt wird, das aus dem Motor sickert... Nach 5 Jahren braucht man dann einen Spachtel und Gummihandschuhe)

    Aber benutzt es nur, dann wird die Luft, die wir atmen, sauberer ^^.


    Ich verstehe immer nicht, weshalb Hobbybastler alles besser wissen, als professionelle Entwickler oder Hersteller. Oder hat hier jemand schon einmal ölige Platinen in Flugzeugelektronik oder MIL-Geräten gesehen?

    Ich bin offen für Belehrungen ;).

    Naja und Silikonöle habe ich auch schon eingesetzt und mich gewundert, wo das Zeugs nach 1/2 Jahr geblieben ist. Es hat sich weg bewegt und überall verteilt.

    Das ist fü mich kein gezeilter Einsatz eines Schmiermitels.


    Gruß

    Norbert

  • Ich würde auch eher Vaseline nehmen, um Schiebekontakte zu schützen.

    Silikonöl benutze ich bei mechanisch beweglichen Teilen (Schubladenauszügen z.B.)

    und sehe da, dass das Zeug schnell weg ist.

    In elektrischen Bauteilen würde ich das nie anwenden, auch aus Ehrfurcht vor dem Gott der Spannung

    Liebe Grüße
    Martin


    ...bedenken muss man als aktiver Musiker immer eins: Sobald der Drummer einsetzt, ist das alles wurscht!
    "SloeGin"
    (Resümee bei der Suche der optimalen Einstellung von Musikinstrumenten)

  • Es kommt immer drauf an, ab genau welcher Stelle und wieviel davon eingesetzt wird.

    Alles andere ist einfach viel zu pauschal dahergeredet.

  • Alles andere ist einfach viel zu pauschal dahergeredet.

    Soso.....


    Zurück zur Fragestellung des Threadstellers:

    Gleiten geht irgendwie anders, es ist eher ein störrisches Geruckel mit Anlaufschwierigkeiten..

    Dieses Ruckeln kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Reibung vom Kunststoffschieber und den verharzten bzw. trockenen Gleitflächen des Poti-Gehäuses.

    Eine Lösung dafür hatte ich bereits unter #2 geschrieben.

    Viele Grüße
    HaJo


    >>> Bitte keine Fachfragen per PN oder E-Mail.<<<
    >>>>> Nutze das Forum zum Vorteil aller. <<<<<

  • Genauso ist das, was HaJo sagt, ob da nun Kontaktchemie seit gefühlten 40 Jahren drauf steht ist Jacke wie Hose die eigene Erfahrung zählt und nicht der Name des Herstellers...:!::!:

  • Also ich nehme immer nur T4 und das klappt. Auch bei den Schiebereglern vom CV120/1 auch wenn

    die danach nicht ganz so "fluffig" gehen wie im Original. Aber es ist gut und es kratzt nichts mehr.

    (Wobei der Tausch des passenden Kondensators zumindest beim Lautstärkeregler mehr nutzt)


    Ulli

  • Kondensatortausch hilft nur bei leck gewordenen Koppelkondensatoren, oft Tantalperlen.

    Hat mit Kontaktspray und Schmierung nicht wirklich etwas zu tun.

  • Ich habe ja auch nur gesagt das das bei "meinen" mehr gebracht hat als alles Andere.


    Ulli

  • So, nun beruhigen wir uns mal alle wieder, o.k.? ;)

    Ich komme noch einmal kurz auf das von mir in #4 ins Spiel gebrachte Silikonfett zurück: Natürlich schmiert man damit nicht irgendwelche Kontakte, sondern nur die Gleitflächen der Schiebeführungen! An Kontaktbahnen hat das Zeug nischt zu suchen.
    Und die rein mechanische Funktion der Gleitführungen wird mit dem (auch von den Herstellern benutzten) Silikonfett wieder hergestellt. Vaseline ist dafür zu weich und nicht viskos genug, außerdem schmilzt sie bei Hitze. Ich habe schon Dutzende von Flachbahnstellern und Lagerbuchsen von Drehpotis damit geschmiert und habe das bis heute nicht bereut. Die Fader gleiten auch nach fünf Jahren noch weich und geschmeidig.
    Natürlich verteilt sich Silikonöl und -Fett innerhalb von vielen Jahren etwas in der Umgebung der Schmierstelle, aber das ist wirklich tolerabel. Gerade habe ich den CS 721 meines Schwagers (erste Hand, von 1979) überholt und da sah man unter der Platine schon eine gewisse Ausbreitung dieses Schmierstoffs im Bereich des Lifthebels, aber das konnte da auch immerhin 41 Jahre einwirken... Mit Isopropyl kann man das mühelos abwischen.

    LG Holgi

    Früher dachte ich, wenn man alt wird, sieht man die Welt mit anderen Augen. Heute bin ich selbst fünfundsechzig und sehe sie noch genau wie vorher!
    Und immer noch analog...

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!
Nach der Registrierung können Sie aktiv am Forenleben teilnehmen und erhalten Zugriff auf weitere Bereiche des Forums.