Dual Fieber! Was bringt mich klanglich weiter?

  • Es kann auch gut sein, dass ich bereits einen guten Klang habe, kann es aber mangels Vergleich nicht beurteilen.

    An dem Satz bin ich kleben geblieben! Wie klingt es denn für Dich? "Gut:)" (ok), "Toll ^^" (schon besser), "Wow :love:" (dann macht es richtig Spaß)?


    Für das "Wow" muss etliches passen und einiges wurde bereits angesprochen - z.B. Raumakustik. Der Tonabnehmer gehört auf jeden Fall dazu und die richtige Kombi Dreher/TA bringt oft einen beachtlichen Gewinn. Und da würde ich Dir auch raten, anzusetzen. Die Dreher Deiner Wunschliste können alle gut als Basis dienen, - das gilt aber auch für die beiden bereits vorhandenen Kandidaten. Probier einfach einmal einen TA mit einer guten, scharfen Nadel z.B. an Deinem 1218 aus - am besten neue Originalnadel, um erst gar keine Zweifel am Nadelzustand aufkommen zu lassen. Das kannst Du dann mit dem ELAC vergleichen, um sicherer zu werden. Und der neue TA passt dann oft auch an irgendwann zugelaufene "Neu"-Dreher :D


    Im übrigen stehen zwei Dinge innerhalb der viel beschriebenen "Komponenten-Kette", die sehr wesentlich sind für das Klangempfinden: Ganz am Anfang die Schallplatte selbst. Da gibt es produktionstechnisch die volle Bandbreite von grottenschlecht bis genial. Darauf hast Du nur bedingt Einfluß (eigentlich nur durch entsprechende Auswahl). Zweitens das letzte Glied der Kette - Deine Ohren ^^. Das Gehör läßt bekanntlich mit dem Alter nach - individuell sehr unterschiedlich. Da hast Du eigentlich gar keinen Einfluß (mehr) drauf. Damit will ich sagen: Besser ist fast immer denkbar, nicht immer aber sinnvoll. Nicht wenige "High-Ender" haben schon bekennen müssen, dass sie - je mehr sie verändert und "verbessert" haben, das Gefühl hatten immer unzufriedener zu werden. Klingt paradox, - kann ich mir aber gut vorstellen.

    Grüße


    Wolfgang


    Wer überall seinen Senf dazugibt, kommt schnell in den Verdacht, ein Würstchen zu sein! ;)




    Im Wechsel musizieren hier Geräte von ...


    DUAL, WEGA, LUXMAN, ONKYO, PE, SABA, TECHNICS, THORENS, ELECTRO-VOICE, PHONAR, DALI, SENHEISSER, BEYER-DYNAMICS

  • Der 1218 er ist da für meinen Geschmack durch seine Auslegung als Wechsler stark eingeschränkt. man schleppt ja immer das verstellbare TK mit sich herum.

    Hab' ich da gerade ein Blackout...? Da kann man doch auch "normale" TK's verwenden.


    Am 1219er jedenfalls geht das, ich muss also nicht ein verstellbares TK nehmen. Was mitunter im Vergleich zum 704 etwas limitierender ist ist die Tatsache, dass ich schwere Tonabnehmer irgendwann ohne Trickserei nicht mehr ausbalanciere kann.


    Aber natürlich - zum Experimentieren ist der 704 top. :love:


    LG

    Manuel

    Dreher: Dual 704, Dual 1219, Revox B795, Lenco L65

  • Hallo,


    nö, mit "normalem" TK steht die Nadel optimal für die 3. Platte im Stapel bei Wechslerbetrieb. Bei Rundnadel ist das OK, bei Ellipsen oder Schärfer würd ich dann lieber guggen ob die Nadel senkrecht in die Rille taucht.


    Petet

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

  • Hallo,


    nö, mit "normalem" TK steht die Nadel optimal für die 3. Platte im Stapel bei Wechslerbetrieb. Bei Rundnadel ist das OK, ...

    Deswegen... ! Normale TKs passen, man könnte das System auch unterlegen um die optimale Höhe zu erreichen.


    Beim 1219er / 1229er ist es anders. Hier wird mit dem "Modeselector" die Tonarmhöhe zwischen Einzelspieler - und Wechslermodus

    umgestellt.

    Grüsse

    Florian

    Dreher : CS721 ; CS 704 ; CS 621 ; CS 604 ; CS 601 ;1229 ;1219 ;1218 ; 1019
    Tonabnehmer: Ortofon M20E; Ortofon Vinylmaster; Ortofon SG mit Analogis BD; Shure M95; Shure M91; Shure M75;Grado Prestige Red

  • Ok, dann würde ich zum Systemvergleich wirklich einen anderen Dreher suchen. Gibt ja genug in der Schwarzwälder Produktepalette, die sich dafür aufdrängen... :saint:


    LG

    Manuel

    Dreher: Dual 704, Dual 1219, Revox B795, Lenco L65

  • Mensch Leute.


    Ich bin Euch wirklich sehr dankbar für all Eure Gedanken und Worte.

    Das hat mir sehr geholfen, diese Angelegenheit von einer andere Seite zu sehen.

    Ich sehe es mittlerweile auch so, dass ich meinem vorhandenen 1218 einen besseren TA verpassen sollte. Manuel hat ja das AT VM95ML vorgeschlagen.

    Ich kann das nicht beurteilen. Ehrlich gesagt, kann ich gar kein System anhand von Daten beurteilen. Eben nur beim Anhören. Gefällt es mir oder nicht, was ich da höre.

    Ich würde da auch auf Eure fachliche Meinung vertrauen und es ausprobieren. Wenn es das klanglich nicht ist, tja, dann ist es so.

    Kommen evtl. noch andere TA in Frage?


    Gruß Rüdiger

    Gruß
    Rüdiger

  • Das AT VM95ML ist auf jeden Fall zu empfehlen. Sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Wird Dich sicherlich weiterbringen! :thumbup:

    Grüße


    Wolfgang


    Wer überall seinen Senf dazugibt, kommt schnell in den Verdacht, ein Würstchen zu sein! ;)




    Im Wechsel musizieren hier Geräte von ...


    DUAL, WEGA, LUXMAN, ONKYO, PE, SABA, TECHNICS, THORENS, ELECTRO-VOICE, PHONAR, DALI, SENHEISSER, BEYER-DYNAMICS

  • Was ist denn mit dem anderen vorgeschlagenen TA?

    Das eine System hat eine elliptische und das andere eine microlineare Nadel.

    Was sagt mir das denn?


    Gruß Rüdiger

    Gruß
    Rüdiger

  • Hallo,


    der microlineare Schliff ist feiner. Er tastet bei sehr genauer Justage verzerrungsärmer ab und hat besseren Kontakt zu den Rillenflanken der Schallplatte.


    Gruß Evil

    Dreher: 601, 627Q, 731Q, Sony PS20FB, Denon DP45F
    LS: Audio Physic Sitara, Needle Deluxe Bamboo, Crazy, CT280

  • Danke Dir. Das dürfte meinem Wunsch nach einem feinen differenzierten Klang doch sehr entgegen kommen.


    Gruß Rüdiger

    Gruß
    Rüdiger

  • jawoll

    Dreher: 601, 627Q, 731Q, Sony PS20FB, Denon DP45F
    LS: Audio Physic Sitara, Needle Deluxe Bamboo, Crazy, CT280

  • So eine Investition ist sicherlich nicht vergebens - solltest Du doch noch einen anderen (Dual-)Dreher kaufen: Das AT-VM95ML macht z.B. auch an einem 601 oder 604 eine gute Figur.


    Du darfst nicht vergessen: Oft ist bei einem alten, ansonsten tadellosen Plattenspieler die Nadel nicht mehr so gut. Ist eben ein Verschleissteil. Und nicht selten gibt es keine Originalnadeln mehr.


    LG

    Manuel

    Dreher: Dual 704, Dual 1219, Revox B795, Lenco L65

  • Du hast zu viel Zeit und zu viel Geld.;)

    Den 1218 kannst Du mit guten Systemen bestücken, das bringt was.


    Alles andere ist Hobby oder Zeitverschwendung. Oder beides.


    Axel

    audio ergo sum

  • ...welchen alten lenco hast denn? eigentlich müssen sich die vor den duals reibradlern nicht verstecken :)... mal schmieren und ein gutes passendes system drauf


    romme

  • Meiner bescheidenen Meinung nach muss ein Plattenspieler nur eins können: eine gewählte Drehzahl so präzise wie möglich einhalten. Soweit mir bekannt ist, können das alle Dual-Dreher und die meisten anderen Marken ebenfalls.

    Der "sound" oder Klang kommt aus den Lautsprechern, also kann man da optimieren, und natürlich beim Tonabnehmer. Den perfekten Tonabnehmer zu finden für deine Bedürfnisse ist aber genau so eine Lebensaufgabe wie für einen Saxofon-Spieler das perfekte Mundstück.


    Ob 701, 721, 601, 750, CS 5000, 1019, 1229 usw, usf, ist dann aber nur noch eine Frage des individuellen Geschmacks und Vorliebe.


    Wie gesagt, ist nur meine Meinung.


    Beste Grüsse an alle

    Jürg

    "Jazz is the King of all musics, the umbrella under which all other musics exist."
    - Sonny Rollins

  • evilknievel :

    bringt dich das Thema Raumakustik und Aufstellung der LS am weitesten. Das gute daran ist, daß es kaum Folgekosten nach sich zieht.

    Der Spruch ist richtig gut den habe ich meiner Frau gerade lesen lassen darauf der Spruch .wie teuer war deine Raumanpassung?? ...

    kurz überschlagen so ca. 5000,-- € für Absorber, Basen, Gerätefüße; Allerdings habe ich jetzt tatsächlich keine Folgekosten

  • 5000,-- € für Absorber, Basen, Gerätefüße; Allerdings habe ich jetzt tatsächlich keine Folgekosten

    Ich kann mir vorstellen, daß deine Meßlatte bezüglich akustischer Optimierung eine andere ist als bei mir. Perfektion strebe ich nicht an.

    Ein Blick in dein Profil verrät, daß es dir Wert ist, für das Musikhobby Geld auszugeben und es auch anders zu gewichten als ich. Ich bin mit kostengünstigen Baumarktlösungen zufrieden und erreiche damit auch einiges.

    Man kann mit einem Porsche von A nach B fahren. Ich nehme halt ein Klapprad.


    Tatsächlich ist es möglich den Klang alleine durch eine vernünftige Aufstellung zu verbessern. Mir ist auch bewußt, daß die räumlichen Gegebenheiten und etwaige Mitbewohner das nicht immer im gewollten oder notwendigen Maß zulassen. Nicht jeder hat ein Musikzimmer, das er nach Lust und Laune gestalten kann. Das sollte aber niemanden daran hindern, sich darüber bewußt zu werden, was durch kleine Eingriffe an Verbesserung möglich ist. Man muß es ja nicht zwingend umsetzen. Ich kenne genügend Leute in meinem Umfeld die das keinen Jota kümmert und trotzdem gerne und zufrieden Musik hören.


    OT aus.


    Gruß Evil

    Dreher: 601, 627Q, 731Q, Sony PS20FB, Denon DP45F
    LS: Audio Physic Sitara, Needle Deluxe Bamboo, Crazy, CT280

  • nun Optimieren kann aber nicht bedeuten einen langen Weg vor sich zu haben und nach 5 Schritten stehen zu bleiben.

    und ja wenn ich etwas habe, will ich auch das OPTIMUM rausholen. Wer denn nicht.

    Ich fahre zwar keinen Porsche aber ich glaube auch das du nicht mit einem Klappfahrrad von A nach B fährst wobei ich nicht weiß wo bei dir A+B liegt.

    Ich werde aber nicht mit einer Limo zum Brötchen holen fahren das laufe ich lieber, und in die Stadt fahre ich mit meiner Frau ihren Golf.

    Letztendlich ist aber das von dir besprochene Aufstellen immer wichtig; und wenn du einmal in den Genuss der Isothek CD kommen solltest Teste sie aber auch hier ist es mit Geld verbunden aber du wirst mit ihr feststellen das so mancher cm dann noch etwas mehr bringt

  • Dual Fieber! Was bringt mich klanglich weiter?

    um zur Ausgangsfrage zurückzukehren, nach all den Vorschlägen:


    viel Geld ;)

    Alla Hopp
    Jo

  • Nein nein. Viel Geld werde ich nicht investieren. Und die Raumakustik werde ich nicht verändern, obwohl, ich müsste wohl mal wieder renovieren, aber übers streichen wird es nicht hinausgehen.

    Jürg hat das wohl schon treffend geschrieben.

    Ich werde versuchen über den Tonabnehmer aus meinem 1218 mehr rauszuholen. Lautsprecher habe ich mir erst gegönnt und mein Denon Amp ist auch ganz gut.

    Es ist wie in der Fotografie. Die Objektive sind oft das Entscheidende (wenn man sich generell mit dem Fotografieren auskennt).


    Ich nehme auch sehr gerne noch Tipps für alte sehr gute TAs entgegen, die beim 1218 passen und, wofür ich auch noch Nadeln bekomme.


    Gruß Rüdiger

    Gruß
    Rüdiger

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