Elac Miracord 50H auf Cinch umrüsten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Elac Miracord 50H auf Cinch umrüsten

      Moin Moin,

      ich habe grade einen Miracord 50H erstanden.
      Läuft tadelos, müsste nur noch geschmiert werden.

      Da ich keine Anlage mit DIN Eingängen habe und auf einen Adapter verzichten möchte, würde ich den Elac gerne auf Cinch umbaun.
      Ich habe schon mal einen Dual auf Cinch umgebaut, aber im Elac sieht es ein wenig anders aus als im Dual.

      Weiß zufällig jemand wie ich das genau mache?

      Grüße
      Fritz
    • Nicht kaputt machen.

      Entweder nen passenden Verstärker/Receiver kaufen oder beim Adapter bleiben.
      Das DIN-Kabel gehört an das Gerät. Ist ein anderes Kabel dran, ist es "verbastelt".
      Da könntest du auch gleich nen A/D-Wandler verbauen und das Teil per TOS-Link anschließen
      Gruß

      Jan

      Hifi ist zu 40% Klang und 40% Optik. Der Rest sind Vorlieben.

      Ein Hobby ist es erst, wenn man es übertreibt!

      Nächstes Projekt: Eine Zarge mit 66,5 cm Breite für einen 1239, in weißem Schleiflack (passend zum Saba Hifi-Studio 8120)
    • Moin,

      ich habe mir den Plattenspieler grade nochmal angeschaut.

      Mir fällt auf das es zwei "Terminals" gibt.

      Terminal 1:
      Hier sind die Kabel vom TA angelötet und das Signal geht weiter zu Terminal 2.


      Terminal 2:
      Hier kommen alle Signale/Erdungen an und das DIN-Kabel ist hier angelötet.


      Kann ich nicht die Leitungen vom TA zum Terminal 2 trennen und das Signal direkt an Terminal 1 abgreifen (Also Erdung L/R und Signal L/R).
      Über Terminal 2 läuft dann nurnoch die Masse die Extern am Verstärker angeschlossen wird.

      Kann ich das so machen oder denke ich da flasch?

      Grüße
      Fritz


    • Ha! Das rot umrandete Teil ist eine extra Platine, womit das Signal beider Kanäle nur
      weiter geleitet wird. Statt dem Teil kann man auch eine Vorverstärkerplatine
      einschieben. Wenn du dir eine Platine selbst "schnitzt", kannst du prima an der neuen
      Kabel mit Cinch-Steckern anlöten. Vorteil, das originale Kabel bleibt erst mal erhalten
      und bei Bedarf kann man dort auch ein neues Kabel mit DIN-Stecker anbringen.


      Let´s frickel, Micha
    • Ahoi,

      Dual und Elac tun sich da nichts: 2x Signal, 2x Schirm, 1x Masse.
      ich habe bei meinen Umrüstungen einfach das Cinch-Kabel direkt am Kurzschließer verlötet.
      Zusätzlich noch die übliche Masse-Leitung gezogen (direkt an der Lötöse, an der auch der Schirm des DIN-Kabels verlötet ist genutzt) und das Kabelbündel mittels der Lasche vernünftig gegen Zug abgesichert.
      Fertig.

      Grüße,
      Alex
      Dauerspieler:
      JVC JL-B44 / Sumiko Blackbird Lo / Kenwood KR-7070 / Linn Isobarik
      Technics SL-1300 / Sumiko Blue Point Evo III Lo / Kenwood KR-7070A / KEF Celeste II
      Saba Dorchester 16 Musikmöbel (1965 Saba Freiburg 15M, Dual 1019, TVV47, SP1)
    • kingcrunch schrieb:

      Ahoi,

      Dual und Elac tun sich da nichts: 2x Signal, 2x Schirm, 1x Masse.
      ich habe bei meinen Umrüstungen einfach das Cinch-Kabel direkt am Kurzschließer verlötet.
      Zusätzlich noch die übliche Masse-Leitung gezogen (direkt an der Lötöse, an der auch der Schirm des DIN-Kabels verlötet ist genutzt) und das Kabelbündel mittels der Lasche vernünftig gegen Zug abgesichert.
      Fertig.

      Grüße,
      Alex
      Dank dir Alex für deine Antwort!

      Wenn du dir mal das Bild mit „Terminal 1“ von mir anschaust.
      Da Tausche ich einfach die Kabel die da dran sind gegen Cinch.
      Die Masse die noch extern am Plattenspieler verschraubt ist nehme ich dann als Masse.

      Habe ich dich da richtig verstanden?


      Mir ist noch ein kleines Problem aufgefallen.
      Wenn ich den Arm rüber zur Platte oder zurück bewege knallt es.
      Woran kann das liegen?


      Grüße
      Fritz
    • Hallo,

      Fritz12 schrieb:

      In den Lautsprechern knallts.

      Dann mach mal bitte den Entstörkondensator (oder RC-Glied - Kondensator und Widerstand in einem) über dem Ein/Aus-Schalter neu. Dann sollte das Knallen aus Deinen Lautsprechern der Vergangenheit angehören. Beim 50H könnte sogar noch ein Papier-Kondensator verbaut sein. Den würde ich aus Sicherheitsgründen eh neu machen.

      Das alte Teil könnte so aussehen:




      tiga schrieb:

      Nicht kaputt machen.

      Entweder nen passenden Verstärker/Receiver kaufen oder beim Adapter bleiben.

      Sorry, aber das halte ich persönlich für Quatsch. Wenn das Kabel eine Macke hat, kann man das gern ersetzen. Man sollte es dann natürlich "ordentlich"(fachgerecht) machen.

      Diese Din-RCA-Adapter sind nicht selten für Brummen und andere Sachen verantwortlich. ;)

      Man macht ein Gerät doch nicht "kaputt", nur weil man (fachgerecht) ein neues RCA- Kabel dran baut. Sorry, aber das ist meiner Meinung nach eine Aufwertung bzw. Modernisierung.

      Ist da im alten Kabel ein Kabelbruch, oder die Signalleitungen sind im Stecker vollkommen abgefauelt, würde ich da auch nicht lange fackeln und fachgerecht neue Kabel anbauen.

      Und ja, hin und wieder reicht es auch aus den alten Din-Stecker ab zu schneiden und einfach einen neuen anzulöten (oder eben RCA-Stecker).

      Das Argument, sich lieber einen passenden Verstärker/ Receiver zu kaufen, ist doch auch etwas übertrieben. :rolleyes:


      Aber gut. Der eine ist halt ein "Original-über-alles-Fan", der andere geht halt einen anderen Weg.


      tiga schrieb:

      Das DIN-Kabel gehört an das Gerät. Ist ein anderes Kabel dran, ist es "verbastelt".
      Da könntest du auch gleich nen A/D-Wandler verbauen und das Teil per TOS-Link anschließen

      Etwas befremdlich - meiner Meinung nach. Dieses Verallgemeinern von "Verbastelt" hinkt in diesem Fall. Und was ist denn Deienr Meinung nach "Verbastelt"? Wo ziehst Du da die Grenzen?

      Ein Gerät betriebssicher machen, also z.B. die olle "Lakritz-Stromleitung" gegen eine moderne (doppelt isolierte) Leitung auszutauschen, wäre Deiner Meinung nach was? Ist ja nicht original - also doof? Es gibt nun einmal ein paar Unterschiede dabei. ;)

      Lieber ein neues RCA- Kabel am alten Elac, als ein kompletter Elac auf dem Müll. Da es keine originalen Din- Kabel mehr von ELAC gibt, ist das Gerät also ein "Totalschaden" oder wie? Ein 50 Jahre altes gebrauchtes Kabel an den Spieler zu bauen hinkt auch. Also weg mit dem Spieler? Na, ich weiß ja nicht.....

      Und ja, wenn man es denn unbedingt "so original wie möglich" erhalten möchte, kann man ja auch eine neue Din-Verkabelung anbauen. Ach nee... wäre ja dann nicht mehr original.

      Aber das kann ja jeder machen wie er möchte. Jeder wie er mag..... ;)


      Bitte nicht Böse nehmen - es ist nicht so gemeint. Nur "etwas" überspitzt. :P :thumbsup:
      ---------------------------
      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...
    • Ich hatte noch nie durch einen DIN-RCA-Adapter Brumm an einem Gerät. Man muss nur entsprechend gute Adapter verwenden. (Ich habe auch mehr Geräte mit DIN-Buchsen)

      Wenn ich so ein Gerät kaufen würde, würde ich erwarten, dass die Anschlüsse im originalen Zustand sind. Natürlich bin ich in der Lage so etwas ordentlich zurück zu bauen, aber ich kaufe mir ja keine Arbeit.
      Das ist in etwa so, als würde man moderne Alufelgen mit Niederquerschnittreifen an einen Oldtimer schrauben. Das Fahrverhalten wird vermutlich besser, aber die Teile gehören da nicht dran
      Gruß

      Jan

      Hifi ist zu 40% Klang und 40% Optik. Der Rest sind Vorlieben.

      Ein Hobby ist es erst, wenn man es übertreibt!

      Nächstes Projekt: Eine Zarge mit 66,5 cm Breite für einen 1239, in weißem Schleiflack (passend zum Saba Hifi-Studio 8120)
    • Hallo Jan,

      Ich betreibe hier auch zig Adapter ohne Probleme. Aber es ist nun einmal so. Eine weitere "Steck-Verbindung" kann Probleme machen. Kann - muss nicht. Bei ihm scheint aber das Kabel eine Macke zu haben, von daher.............

      Dein "Auto- Beispiel" hinkt auch ..... Meiner Meinung nach. Wenn überhaupt ist es mit einer Änderung von Diagonal- auf Radial- Reifen vergleichbar. :thumbsup:

      Wie schon geschrieben: Für mich ist es keine "Verbasteln", wenn man Sein Gerät modernisiert oder die technische Betriebssicherheit optimiert. Aber jeder wie er mag. ;)
      ---------------------------
      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...
    • maicox schrieb:

      Wie schon geschrieben: Für mich ist es keine "Verbasteln", wenn man Sein Gerät modernisiert oder die technische Betriebssicherheit optimiert. Aber jeder wie er mag. ;)
      ...seh´ ich auch so. Deswegen habe ich auch keine Schwierigkeiten, einen alten Knallfrosch durch einen modernen Kondi zu ersetzen oder eben auch einen defekten DIN-Stecker gegen Cinch zu tauschen. (Andererseits schnippel´ ich aber auch keine funzenden DIN-Stecker ab, denn bei mir tun die Adapter bis auf ganz wenige Ausnahmen auch ihren Dienst) Die Frage, die jeder nur für sich beantworten kann, ist eben einfach die, inwieweit ich bereit bin, Abweichungen vom Original hinzunehmen. (Falls das für mich überhaupt eine Rolle spielt bzw. es mir nicht eh nur auf die Performance ankommt.) Auf den Oldtimerbereich umgesetzt: Ist der Einbau einer kontaktlosen Zündung tolerabel? - Wird haufenweise gemacht und auch nicht groß in Frage gestellt. (wohingegen man sich sonst ab und zu um jeden Schraubenkopf streitet, ob dieser nun oregenool ist oder nicht... :D ) Ich persönlich habe unter dem Aspekt der "moralischen Vertretbarkeit" kein Problem mit Elektronikzündungen, lehne sie für mich jedoch ab, weil ich 1. durchaus in der Lage bin, eine Zündung einzustellen, vor allem aber 2. an dem alten Krempel sehr schätze, dass er im Falle einer Panne meist mit Bordmitteln am Strassenrand repariert werden kann... - o.k., hier hinkt er wieder, der Vergleich mit den Plattenspielern... - Aber in der Tat: jeder, wie er mag!

      Gruß Gerhard
    • Moin,

      danke für eure zahlreichen Antworten und Meinungen.

      Ich verstehe es wenn man das Gerät original halten will.
      Aber ich will den Spieler wirklich aktiv nutzen und garantiert nicht verkaufen.
      Ich möchte auch keinen neuen bzw. zweit Verstärker haben da ich viele Geräte habe die angeschlossen werden müssen (Phono, Tape, DAT, CD, Blueray, PC, Tuner). Da einen älteren Verstärker mit DIN, Cinch und große Zahl an Anschlüssen zu finden wird schwer.
      Daher bleibe ich bei meinem jetzigen der mir sehr gefällt.
      Klar kann man einen Adapter nutzen, aber wenn ich schon was neu mache dann auch so das ichs möglich einfach nutzen kann.
      Daher Cinch an den Plattenspieler.
      Den Spieler wieder auf DIN umzubauen wenn man Ihnen verkaufen will ist ja kein Problem, auch wenns vermutlich nicht viele gibt die DIN unbedingt haben wollen.


      Grüße
      Fritz
    • Hallo Fritz,

      Ja, das ist die "Papierrolle". Die würde ich ersetzen.

      Dann guck bitte auch gleich nach, ob da noch ein großer 1uF Motorkondensator verbaut ist. Wenn da auch noch ein Papier-Kondensator verbaut ist, auch gleich austauschen.


      Als Ersatz für die "Kondensator-Widerstands- Kombination" kannst Du z.B. den hier von Conrad einlöten: Link ,dazu in Reihe einen 50 Ohm Widerstand. Zum Beispiel den hier: Link . Alles gut mit Schrumpfschlauch isolieren!

      Als Ersatz für den "Motor-Kondensator" kannst Du z.B. den hier einbauen: Link
      ---------------------------
      MFG: Maico

      ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von maicox ()

    • Danke für die Antwort!



      Ist das der Motor-Kondensator?

      Ich würde dann einfach beide Teile ausbauen und zu einem Laden in meiner Stadt fahren der auf Kondensatoren usw. spezialisiert ist.

      Gibt es denn die Wiederstand-Kondensator Kombi auch zusammen oder muss man die einzeln nehmen?

      Grüße
      Fritz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fritz12 ()