Lautsprecherkabel-Querschnitt für DUAL CL390 (100 Watt)

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    • Die Länge des Leiters, dessen Querschnittsfläche und der spezifische Widerstand des Leitermaterials bestimmen den Widerstand, den dieser Leiter aufzuweisen hat. Je größer die Querschnittsfläche ist, desto geringer ist der Leiterwiderstand. Bei 10m Länge würde ich 2,5 Quadratmillimeter nehmen.
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
      MC-Systeme: Goldring Elite, Ortofon MC20 Super ... MM-Systeme: ELAC 796 HSP, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
      Vorverstärker: Aikido 1+ und Aikido Hybrid Supreme
      Verstärker: Harman/Kardon HK 6800 ... Receiver: Dual CR 1730
      Boxen: Nubert NuWave35 und Dual CL 720
    • CS 728Q schrieb:

      Je größer die Querschnittsfläche ist, desto geringer ist der Leiterwiderstand.
      Das ist totaler Blödsinn!
      Der Widerstand wird durch den spezifischen Widerstand des verwendeten Materials bestimmt.
      Hier spielt der Querschnitt keine Rolle.
      Was Du wahrscheinlich meinst ist die übertragbare Leistung.
      Die liegt bei Deinen empfohlenen 2,5 mm² bei zirka 25A.
      Das entspricht bei einem 8Ohm Lautsprecher einer Leistung von P= I² x R = 25 x 25 x 8 = 5000 Watt
      Der Querschnitt von 2,5 mm² ist also für einfache Lautsprecher vollkommen übertrieben.
    • Hallo,

      man darf die 2,5er aber für das gute Gewissen nehmen. ;)

      Da man wahrscheinlich noch DIn Stecker anlöten muß, sollte man zur besseren Verarbeitung 1,5 mm2 nehmen.
      In OFC Qualität bekommt man die für unter 1 Euro pro laufendem Meter.

      Gruß Evil
      Dreher: 601, 627Q, 731Q, Sony PS20FB, Denon DP45F
      LS: Audio Physic Sitara, Needle Deluxe Bamboo, Crazy, CT280
    • steamyboy schrieb:

      CS 728Q schrieb:

      Je größer die Querschnittsfläche ist, desto geringer ist der Leiterwiderstand.
      Das ist totaler Blödsinn!Der Widerstand wird durch den spezifischen Widerstand des verwendeten Materials bestimmt.
      Hier spielt der Querschnitt keine Rolle.
      Was Du wahrscheinlich meinst ist die übertragbare Leistung.
      Die liegt bei Deinen empfohlenen 2,5 mm² bei zirka 25A.
      Das entspricht bei einem 8Ohm Lautsprecher einer Leistung von P= I² x R = 25 x 25 x 8 = 5000 Watt
      Der Querschnitt von 2,5 mm² ist also für einfache Lautsprecher vollkommen übertrieben.
      Nein, das ist kein Blödsinn. Der ohmsche Widerstand einer Leitung ist natürlich abhängig von ihrer Länge, ihrem Querschnitt und dem spezifischen Widerstand des Leitermaterials.
      Dieser Widerstand liegt in Reihe zum Verstärkerinnenwiderstand und ist der Grund dafür, das der Strom über die Leitung üblicherweise auf etwa 10A pro mm² begrenzt wird.
      Dies gilt aber erstmal nur für Gleichstrom.
      Bei Wechselstrom redet man von der Impedanz, die zusätzlich abhängig von der Frequenz ist. Da spielt auch noch das Isolationsmaterial und die Geometrie der Leiter zueinander eine Rolle.
      Das bedeutet das sowohl für den Leiter als auch für den Lautsprecher (und eigentlich auch für den Verstärkerinnenwiderstand) der Betrag der Impedanz über die Frequenz nicht konstant ist.
      Ein Einfluß auf das Impulsverhalten wäre also theoretisch möglich.


      Ob man bei einer CL930 den Unterschied zwischen 2,5mm² oder 1,5mm² hört, kann ich nicht beurteilen, ich glaube es allerdings nicht.

      Gruß,
      Uli
      :)
    • Nimm 2,5 qmm für 10 Meter. Der Widerstand ist entscheidend und 2,5 qmm sind jetzt nicht exotisch viel bei 10 Metern Länge.

      Die maximale Leistung hingegen ist in dem Bereich uninteressant, die liegt auf Grund des für guten Dämpfungsfaktor geforderten niedrigen Widerstands ohnehin weit über der Leistung der Anlage. Aber die Boxen sind für Spannungsquellen ohne Ausganswiderstand konstruiert, also sollte man auch einigermaßen verlustlose (d.h. niederohmige) Kabel verwenden, sonst kann sich das auch nicht nur auf die Lautstärke, sondern auch auf den Frequenzgang auswirken - ob man es aber hört, sei dahingestellt.

      Die Isolation oder die Geometrie hingegen spielt im NF-Bereich bei Lautsprecherkabeln quasi keine Rolle.
    • Hallo,

      wir reden dabei in Bereichen von 0,irgendwas Ohm.
      Spätestens in der Frequenzweiche wird das alles aufgeschnupft. Bauteiltoleranzen und so.

      In einer Frequenzweichensimulation ist ein plus oder minus von 0,1 oder 0,2 an den Wiederständen so unscheinbar in der Frequenzkurve, daß man das nie und nimmer hören kann.

      1,5 reichen, und wie gesagt für das gute Gewissen 2,5. Allerdings gilt nach wie vor zu beachten, welchen DIN Stecker man für 2,5 nehmen kann, damit man durch den Knickschutz kommt.
      Das verlinkte Kabel geht in Ordnung.

      Gruß Evil
      Dreher: 601, 627Q, 731Q, Sony PS20FB, Denon DP45F
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    • Auch auf die Gefahr hin, dass jetzt reihenweise Leute über mich herfallen: Mehr als 0,75 qmm Querschnitt braucht kein Mensch. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie mehr und ich werde auch nie eine dickere Litze verwenden. Die Unterschiede, über die immer geredet wird, sind rein theoretischer Natur und die hört kein Mensch.
      Würde man einen Blindvergleich machen, würde dies ganz sicher auch so bestätigt.

      Da wir hier aber ein Hobby betreiben, darf und soll es jeder so machen, wie er es für richtig hält. Gottseidank haben wir diese Freiheit.

      Ich bin voll auf der Seite von Frank, der hier den psychologischen Querschnitt ins Spiel bringt.
      Hätte ich 30 Euro für den Meter superduper Lautsprecherleitung bezahlt, würde ich auch überzeugt sein, dass es besser klingt.
      Gruß
      Helge

      1218 - 1229 - 504 - 601 - 604
      Wega 205CA 205PA - Technics SU-V303
      Dual CL135 - TSM Puris300 - Grundig RB500
    • hier ein Auszug aus dem Artikel den ich verlinkt habe:


      Im Schnitt gibt ein Verstärker bei Zimmerlautstärke maximal 1 Watt Leistung an die Lautsprecher ab. Bei Lautsprechern mit schwächerem Wirkungsgrad kann sich dieser Wert auch verdoppeln. Die niedrigste Impedanz der meisten Lautsprecher beträgt etwa 3 Ohm. Bei knapp 2 Volt Betriebsspannung ergeben sich daraus 0,6 Ampere Stromfluss. Für diesen Stromfluss – und nur der zählt! – genügt theoretisch ein Kabel mit ca. 0,1mm² Querschnitt (10 Meter Länge angenommen).



      Für ein NF-Cinchkabel würde der Querschnitt eines Menschenhaares genügen! Tatsächlich durchläuft das akustische Signal im Quellgerät oder Verstärker über unzählige Bauteile keine wesentlich größeren Querschnitte. Nur in der Endstufe eines Verstärkers werden die Querschnitte dem möglichen Stromfluss angepasst. Aber auch hier wird gerne wegen der „Show“ stark übertrieben. In den Endstufentransistoren (ich habe schon etliche aufgesägt), also dort wo bereits der gesamte Strom in Richtung Lautsprecher fließt, werden Drähte mit maximal 0,2mm Durchmesser verwendet. Was helfen danach noch fingerdicke Kabel?



      Zur besseren Vorstellung welche Kabelquerschnitte tatsächlich notwendig sind, drei Beispiele aus der Haushaltstechnik:
      → Ein elektrischer Heizlüfter mit einem konstanten (!) Verbrauch von 2.000 Watt, wird an einer Netzzuleitung von 1,5mm² Querschnitt (vom Sicherungskasten meist mehr als 10 Meter entfernt) betrieben. Bei 230 Volt Netzspannung und ca. 20- 25 Ohm Widerstand der Heizspiralen fließen dabei etwa 8,7 Ampere Strom.
      → Ein Haarfön mit etwa 1.500 Watt konstantem Verbrauch bezieht seine Energie über ein Netzkabel mit 0,75mm² Querschnitt. Mehr ist auch nicht notwendig. Hier fließen etwa 6,5 Ampere Strom.
      Noch einmal: um Zimmerlautstärke zu erzeugen, benötigt ein Lautsprecher im Schnitt maximal 1 Watt Leistung und es fließen 0,6 Ampere Strom. Trotzdem bieten viele LS-Kabelhersteller Typen an, deren Querschnitt ausreichen würde, um damit einen ganzen Häuserblock mit Haushaltsstrom versorgen zu können. Manche Lautsprecherkabel haben tatsächlich den Durchmesser eines Gartenschlauches!


      Und schaut euch mal zb. Bei einem CV 1700 oder 1500 die Anschlussklemmen für die LS Kabeln an, da gehen keine 2,5er rein...


      liebe Grüße
      Gunther
      Zum guten Ton gehört Dual
    • CS 728Q schrieb:

      Je größer die Querschnittsfläche ist, desto geringer ist der Leiterwiderstand

      steamyboy schrieb:

      Das ist totaler Blödsinn!
      Die Formel, nach der sich der Leiterwiderstand berechnet lautet:

      Leiterwiderstand = Länge des Leiters x spezifischer Widerstand / Leiterquerschnitt

      Mal nebenbei: Warum muss immer gleich so unhöflich geschossen werden? Ich hab Dich ja auch nicht gleich beschimpft, nur weil Du die Formel nicht im Kopf hattest ...
      freundliche Grüße

      Ralph


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    • @hase71gp und den Leuten, denen Dein Beitrag gefällt: Ihr verwechselt Äpfel mit Birnen.

      Es ist völlig unabhängig von der Leistung, wie dick die Kabel sein müssen, denn bereits die Forderung nach niedriger Quellimpedanz benötigt derart dicke Kabel, dass diese Forderung weit über der Forderung der Maximalleistung liegt.

      Dein Drähtchen mit 0,1 qmm - wie Du schreibst - auf 10 Meter hat nun mal 3,6 Ohm.

      Daraus resuliert ein Verlust an 4 Ohm-Lautsprechern von fast 3 dB oder linear: 50% der Leistung kommen an, 50% gehen im Kabel als Wärme verloren. Zusätzlich sinkt die Leistung, die der Verstärker überhaupt abgeben kann, weil er nun 7,6 Ohm statt 4 Ohm "sieht".

      Und das gilt für 1, für 10 und für 100 Watt. Doch der weitaus schlimmerer Effekt ist, dass der Dämpfungsfaktor quasi "verloren" geht, die Lautsprecher also relativ "frei" schwingen, wodurch der Frequenzgang stark verändert wird. Man kann das natürlich auch "Impulsverhalten" nennen und damit erklären - völlig egal, wie, denn Frequenz- und Zeitbereich hängen zusammen. Es passt einfach nichts mehr, wenn man einen Lautsprecher an einer hochohmigen Quelle betreibt.

      Denn ein Lautsprecher ist ein komplexes System und für einen sehr niedrigen Quellwiderstand optimiert. Ändert man den Quellwiderstand, ändert sich auch das gesamte Verhalten des Lautsprechers. Und das völlig unabhängig von der Leistung. Bitte hört auf, solch technischen Unfug zu verbreiten und Vergleiche mit irgendwelchen Heizlüftern anzustellen. Trotzdem dazu eine Richtigstellung:

      Im Verstärker ist es freilich fast egal, wie dick die Kabel sind. Denn:

      1. Sind die Wege sehr kurz. Was sind schon die paar Zentimeter?

      2. Innerhalb einer Entstufenschaltung werden Verluste, die entstehen, ausgeregelt. Zum Beispiel ändert bei ausreichender Gegenkopplung ein Emitterwiderstand nichts am Dämpfungsfaktor.

      3. Da die Verluste hier egal sind - da kurze Leitung - tritt nun die Forderung der maximalen Stromstärke in den Vordergrund. Deshalb kann man auch innerhalb eines 100-Watt-Verstärkers keine 0,1 qmm verwenden.

      Also. 0,1 qmm ist Quatsch. 1,5 qmm sind ok bei 10 Metern. Die Länge ist entscheidend, wie groß der Durchmesser sein muss.

      Ende!
    • Zivi schrieb:

      @hase71gp und den Leuten, denen Dein Beitrag gefällt: Ihr verwechselt Äpfel mit Birnen.

      das schreibe nicht ich Sondern wie in Beitrag 4 Verlinkt - ein Auszug aus einem Artikel, daher auch ein anderer Autor, nicht ich, habe nur zitiert..., aber jeder kann sich dazu seine eigene Meinung Bilden,


      aber auch von mir hier ein ENDE, denn da gehen Meinungen und alles was dazugehört sehr weit auseinander.
      Zum guten Ton gehört Dual
    • Natürlich ist es nur Physik, aber man muss auch den richtigen Betrachtungswinkel wählen.
      Betrachtet man das Ganze nur im Bereich des Gleichstroms (vereinfachte Sichtweise) könnte man es ja einfach durch ein wenig mehr Leistung am Verstärker ausgleichen.
      Aber ein Kabel ist ja eine Kombination aus R, C und L und man muss es dann eben auch noch in Abhängigkeit von der Frequenz betrachten.
      Gruß

      Jan

      Hifi ist zu 40% Klang und 40% Optik. Der Rest sind Vorlieben.
      Es ist nur selten etwas so eindeutig wie 1+1!
      Ein Hobby ist es erst, wenn man es übertreibt!