Welcher Phonovorverstärker zum cs 505-4 mit MM-Tonabnehmer Ortofon OM 10

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    • Welcher Phonovorverstärker zum cs 505-4 mit MM-Tonabnehmer Ortofon OM 10

      Hallo,

      ich bin auf der Suche nach einem "sinnvollen" Vorverstärker für meinen künftigen cs 505-4.
      Das ganze geht dann in eine Teufelanlage mit Teufel Boxen 2.1

      Schon mal vielen Dank für Eure Tips.

      Grüße aus dem dicken B.
      mik
    • Little Bear T8 mit MM und auch MC (fuer nen 50er hat man dann alle Moeglichkeiten gedeckt, falls mal ein MC als Beute heimkommt!) scheint sich als Budget-Option immer weiter zu verbreiten. Ich hätte fast selber einen bestellt, weil so viele Leute gutes drüber geschrieben haben, aber dann kam halt die Pro-Ject Phono Box S2 als Super-Schnaeppchen von meinem HiFi Laden Freund. Ich würde allerdings nur von Doukmall kaufen, weil es so viele Händler auf eBay gibt, die dann entweder nie reagieren, oder nach kurzer Zeit wieder weg sind. Doukmall ist schon eine ganze Weile dabei!
      ebay.de/itm/MM-MC-Plattenspiel…3d99aa:g:8ocAAOSw1YRcad42
      WUFF!
      Owen

      Hundekuesse sind die besten Kuesse! :P

      Dual 510 (2x), 1237 (2x), 1242, 1246, 731Q, 1228, Akai AP-207
      Shure mit SAS (x3), Audio Technica AT440 ML/ii (x2), OC9ML
      Pro-Ject Phono Box S2
      SAE-TWO R3C (Wohnzimmer), Superscope R310 (Schlafzimmer)
      Sony HP-610A Kompaktanlage (Lesezimmer, Dual 1237 statt 1211)
      Technics SA-600, Marantz 4270, McIntosh MA6100 + MR73
      Onkyo TX1500, Akai AA-R20, AA-1030, AA-810
      Teac MC-D 85, JVC FS-Y1
      (u.v.a. vorm letzten Umzug. Mögen sie in Frieden ruhen!)
    • Ja, da kann ich zustimmen, der Little Bear T8 ist sehr in Ordnung, zumindest als MM-Phono. Gute Idee, passt auch gut zum Ortofon. Ich hatte im Frühjahr so ein Teil mit OM-30 in Betrieb.

      MC ist tendenziell eher untauglich, Verstärkung ist zu gering, das Rauschen für mein Empfinden zu viel. Aber das Niveau von 80er & 90er Jahren Mittelklassse-Amps ist da auch nicht höher.

      Grüße, Brent
    • johnny.yen schrieb:

      Ja, da kann ich zustimmen, der Little Bear T8 ist sehr in Ordnung, zumindest als MM-Phono. Gute Idee, passt auch gut zum Ortofon. Ich hatte im Frühjahr so ein Teil mit OM-30 in Betrieb.

      MC ist tendenziell eher untauglich, Verstärkung ist zu gering, das Rauschen für mein Empfinden zu viel. Aber das Niveau von 80er & 90er Jahren Mittelklassse-Amps ist da auch nicht höher.

      Grüße, Brent
      Ach! DANKE für die Info! Ich habe selber auch einen TEC 760LC der seit Jahren verstaubt. Der ist bei MM auch sehr gut und angenehm weich im Ton mit viel Detail, aber hat bei MC dasselbe Problem. Dann ist vielleicht doch der ART DJ besser, weil man da für etwa dasselbe Geld kein MC, aber dafür recht knackige 40dB an Verstärkung bekommt. Bei meiner Phono Box S2 macht die Einstellung mit 40dB den entscheidenden Unterschied zu den bescheideneren üblichen 20 bis 30 dB an integrierten VV in alten Verstärkern oder Receivern! Der ART DJ Pre II ist auch durch die Bank von allen Testern als Sieger in der Klasse unter $100 bewertet worden.
      musicstore.de/de_DE/EUR/ART-DJ…aerker/art-DJE0001545-000
      WUFF!
      Owen

      Hundekuesse sind die besten Kuesse! :P

      Dual 510 (2x), 1237 (2x), 1242, 1246, 731Q, 1228, Akai AP-207
      Shure mit SAS (x3), Audio Technica AT440 ML/ii (x2), OC9ML
      Pro-Ject Phono Box S2
      SAE-TWO R3C (Wohnzimmer), Superscope R310 (Schlafzimmer)
      Sony HP-610A Kompaktanlage (Lesezimmer, Dual 1237 statt 1211)
      Technics SA-600, Marantz 4270, McIntosh MA6100 + MR73
      Onkyo TX1500, Akai AA-R20, AA-1030, AA-810
      Teac MC-D 85, JVC FS-Y1
      (u.v.a. vorm letzten Umzug. Mögen sie in Frieden ruhen!)
    • Owen: Sooo toll ist der DJPreII nun auch wieder nicht - ich würd hierzulande eher zum Dynavox TC-2000 greifen. Das Problem beim DJPreII ist schlicht, dass er zwar theoretisch eine Verstärkung bis ca. 45 dB bietet, aber in der Praxis ist diese nur recht eingeschränkt nutzbar. Grund hierfür ist, dass sich Art für eine asymmetrische Spannungsversorgung der verwendeten Opamps mit nur 5 V entschieden hat (obwohl die bis 12 V abkönnten), vermutlich um dieselbe Schaltung mit nur minimalen Änderungen auch in ihrem USB Phono Plus einsetzen zu können - und entsprechend gering ist eben auch der verfügbare "voltage swing" und somit auch die Übersteuerungsfestigkeit. Sprich, der recht hohe maximale Verstärkungsfaktor ist nur mit entsprechend "leisen" Tonabnehmern wirklich nutzbar, wenn noch eine einigermaßen brauchbare Übersteuerungsreserve übrigbleiben soll. Hinzu kommen noch die bei der Messung durch audiosciencereview aufgedeckten, doch eher unschön wirkenden Phasendrehungen vor allem beim Betrieb mit deaktiviertem Subsonic-Filter, die elend helle Power-LED und die nicht eben wunderhübsche visuelle Anmutung.

      Was man dem Ding dennoch lassen muss, ist, dass der DJPreII für seinen Preis recht ordentlich ausgestattet ist und sich auch nicht allzu viele technische Schwächen erlaubt - aber als best buy in der Klasse bis ca. 50 Euro würd ich ihn mittlerweile definitiv nicht mehr ansehen.

      Grüße aus München!

      Manfred / lini
    • Hallo Lini: Ich hatte halt geschrieben, was ueber einige Teile so alles im Netz verkündet wird (wie Schiit Mani), und was Ich bei mir und im Freundeskreis an Erfahrungen gesammelt habe. Die Tec Geräte sind z.B. hier ja auch schon oh so hoch gelobt worden, aber meines ist ein echtes nutzloses Stueck Dreck und totaler Staubzieher, obwohl es nicht mal das billigste der Serie ist! Der ART DJ II mag nicht der beste sein, aber er wurde mal von meinem HiFi Laden Freund verkauft, und der hatte nie Beschwerden von seinen Kunden. Der eine, den Ich echt empfehlen kann, weil Ich ihn habe und benutze, ist der Pro-Ject Phono Box 2, den der selbe Freund mir fuer die Haendlerkosten ueberlassen hat. Wesentlich besser als der Music Hall, den Ich mal vor etwa 19 Jahren gekauft hatte, und der vor mehreren Jahren so im Gleichrichterteil voll durchgebrannt war, das er 2 externe Trafos durchgeschmort hat, was so eigentlich praktisch nie passiert.
      Es wurde ja nach einem "sinnvollem" VV gefragt, wo man annehmen muss, dass es er nicht ubermaessig teuer sein soll. Fuer mich sind da über 150 Mäuse, wie bei Pro-Ject Phono Box S2 und Schiit Mani (der auch überall große Lobeshymnen sammelt) schon recht ruppig im Preis, also habe Ich nach etwas günstigem gesucht.
      Sooooo toll ist eben unter nem 100er garnix, aber das wissen die unter uns, die schon lange HiFi haben und mal mit etwas teureren Sachen verwöhnt worden sind. Die 20 Euro Kisten sind Geld Verschwendung. Da sind die Euros bei einem Vollverstaerker oder Receiver mit integriertem Phono VV besser angelegt!
      Also, wenn es eben "was sein soll", muss halt etwas zwischen 100 und 250 Eiern her, wie ein Pro-Ject, Cambridge Audio, oder Rega. Ich hatte auch selber schon einen 700 Dollar Creek, der sich mit meinem sonst erstklassigen Audio Technica OC9ML wie etwas anhörte wie etwas was aus einem Katzenafter rauskommt, nachdem das Vieh mit alten Eiern und faulem Fisch gefüttert wurde!
      Ausser den genannten Dingern war Ich immer mit den eingebauten VV in alten Receivern aus den 70ern bis spätestens Anfang 80er hellauf zufrieden. Da kostet der ganze gebrauchte Verstärker oder Receiver dann meistens weniger als nur ein separater Phono Vorverstärker. Gebrauchter Marantz, Sony, Pioneer, Hitachi, alles gut im Klang. Mein SAE TWO R3C und Superscope/Marantz R-310 und R-340, Marantz 4270, McIntosh MA 6100, und sogar die Sony Kompaktanlage im Oma-Holzkasten sind alle top! Der einzige Grund fuer die Pro-Ject Phono Box S2 war halt das alte OC9ML, weil es ein MC ist.
      WUFF!
      Owen

      Hundekuesse sind die besten Kuesse! :P

      Dual 510 (2x), 1237 (2x), 1242, 1246, 731Q, 1228, Akai AP-207
      Shure mit SAS (x3), Audio Technica AT440 ML/ii (x2), OC9ML
      Pro-Ject Phono Box S2
      SAE-TWO R3C (Wohnzimmer), Superscope R310 (Schlafzimmer)
      Sony HP-610A Kompaktanlage (Lesezimmer, Dual 1237 statt 1211)
      Technics SA-600, Marantz 4270, McIntosh MA6100 + MR73
      Onkyo TX1500, Akai AA-R20, AA-1030, AA-810
      Teac MC-D 85, JVC FS-Y1
      (u.v.a. vorm letzten Umzug. Mögen sie in Frieden ruhen!)
    • Hallo,

      als erstes wäre die Fragen: bleibt das OM dran? Das ist ziemlich gutmütig und man kann auch günstige Standard-Phonopres nehmen, das Dynavox TC 2000 sieht gut aus, muss ich
      doch mal checken....

      Die meisten "Fehlklänge" hab ich durch falsche Anschlußwerte oder "gesoundete" Pres erlebt (ja, die gute alte DIN 45500 gibt es nicht mehr).

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • Owen: Dass es unbedingt was für über 100 Euro sein muss, wenn's was Gescheids sein soll, dem würd ich nicht unbedingt zustimmen. Aber Du hattest halt insbesondere die Möglichkeit der recht hohen Verstärkung beim Art betont, und die ist eben nur eingeschränkt vorhanden.

      Sprich, wenn wir mal bei Miks OM10 bleiben: Das liefert nominell 4 mV - wobei es einen Ortofon-Prospekt gibt, in dem ein Testbericht enthalten war, in dem es de facto 5,4 mV RMS bei 5 cm/s ablieferte, aber bleiben wir ruhig mal beim nominalwert. Stellte man den Art nun auf 40 dB Verstärkung, also Verstärkungsfaktor 100 ein, läge man also schon bei 400 mV Ausgangsspannung bei 5 cm/s. Bei der DIN-0-dB-Marke von 8 cm/s wären wir dann entsprechend schon bei 640 mV. Bei 5 V Versorgungsspannung an den Opamps gehen im allerbesten Fall maximal ca. 1,75 V (nominell sind's laut den technischen Daten von Art 1,4 V, wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt), aber bleiben wir ruhig mal bei den optimistischen 1,75 V. Macht dann gegenüber der besagten DIN-Marke eine Übersteuerungsreserve von gerade mal noch knapp 8,75 dB - und das wohlgemerkt schon nach reichlich optimistischer Rechnung.

      Und reichlich optimistische 8,75 dB sind halt schon eher ganz schön mickrig. Man sieht also deutlich, dass sich die Möglichkeit der recht hohen Verstärkung des DJPreII schon mit mittellauten MMs und MIs bestenfalls sehr bedingt, nämlich im Grunde nur für sehr leise geschnittene Platten, die dann noch dazu besser komplett staub- und kratzerfrei sein sollten, nutzen lässt - von gerne mal rund doppelt so lauten DJ-Systemen ganz zu schweigen. Somit also definitiv die falsche Wahl für Leute, die aufgrund der Möglichkeit der hohen Verstärkung die Erwartung hegen würden, damit die Lutstärkelücke zwischen CD- und Phono-Wiedergabe schließen zu können - und meines Erachtens eben eine echte Disgn-Schwäche, zumal Art eben im Grunde ohne große Not die zusätzlichen gut 7,5 dB verschenkt, die bei voller Ausnutznung des Versorungsspannungsrahmens der verwendeten Operationsverstärkerchen noch möglich gewesen wesen wären.


      Peter: Ist echt nicht übel, dieser kleine Dynavox - und eigentlich ist er ein verkappter Vincent. Sprich, kuckt man rein, grinst einem gleich der Platinenaufdruck PHO-113A(_V1.1) entgegen. Interne Versorgungsspannungsspannung beträgt +/- 15 V über zwei entsprechende Spannungsregler - und das Ding ist anders als der DJPreII auch recht Modding-freundlich mit seinen konventionell bedrahteten Bauteilen und dem hinreichend luftigen Layout.

      Meines Erachtens also keine schlechte Wahl, wenn man ein Fertiggerät für rund 50 Euro sucht. Luxus-Bauteile darf man für den Preis natürlich nicht erwarten, aber die verwendeten sind so schlecht nicht - und anders als etwa im Behringer PP400, der auf einen superbilligen "No-Name"-Klon-Opamp setzt, findet man immerhin je zwei JRC/NJRs und TIs. Nicht ganz so clever schiene womöglich die Wahl des zweiten Eingangskapazitätswerts, aber der ließe sich ja unschwer nach persönlichem Bedarf anpassen.


      Grüße aus München!

      Manfred / lini
    • Ich werfe mal ein, dass die kleinen Vorverstärker von Pro-Ject auch nicht von schlechten Eltern sind, vor allem, da es sie gebraucht günstig gibt. Ich habe zwei, die ich klanglich nicht unterscheiden kann. Die Phono Box II und Phono Box E, die eine kostet 100 € (MM/MC, Metall-Gehäuse), die andere 60 € (kann mit MCs nichts anfangen und hat ein Plastikgehäuse). Die erste war ein Tipp vom Hifi-Händler - ich wollte was anderes kaufen und er meinte: "Nimm mit, probier aus - und bring's zurück, wenn's dir nicht gefällt. Wirst du aber nicht!". Er hatte Recht.
      Liebe Grüße
      Thomas

      Hauptdreher (also fertig und immer spielbereit): Dual CS 5000 und CS 455-1 an der Hauptanlage mit Canton GLE-409; Technics SL-7 an einer Yamaha-Anlage Grundig FineArts (zweite Serie) mit Onkyo-Regalboxen; Telefunken RS200 an der passenden (100er-Serie) Telefunken-Anlage und Philips FP455 an der passenden Anlage. Nebenspieler: Dual CS 505 und CS 505-2 und CS 607. Der Rest muss noch gemacht werden...
    • mik schrieb:

      Hallo Forum,


      vielen Dank für Eure Tips – ein Freund hatte noch einen pro-ject Phono Box MM.
      Beim ersten Antesten klang das schon mal ganz gut – ich glaube ich würde die nehmen.
      Wenn der Preis stimmt machst du damit sicherlich nichts falsch. Die sind klanglich neutral und von den technischen Daten völlig okay. Man wird sie auch wieder los, wenn man sich umorientiert. Nur zu!
      Liebe Grüße
      Thomas

      Hauptdreher (also fertig und immer spielbereit): Dual CS 5000 und CS 455-1 an der Hauptanlage mit Canton GLE-409; Technics SL-7 an einer Yamaha-Anlage Grundig FineArts (zweite Serie) mit Onkyo-Regalboxen; Telefunken RS200 an der passenden (100er-Serie) Telefunken-Anlage und Philips FP455 an der passenden Anlage. Nebenspieler: Dual CS 505 und CS 505-2 und CS 607. Der Rest muss noch gemacht werden...
    • Darwin schrieb:

      mik schrieb:

      Hallo Forum,


      vielen Dank für Eure Tips – ein Freund hatte noch einen pro-ject Phono Box MM.
      Beim ersten Antesten klang das schon mal ganz gut – ich glaube ich würde die nehmen.
      Wenn der Preis stimmt machst du damit sicherlich nichts falsch. Die sind klanglich neutral und von den technischen Daten völlig okay. Man wird sie auch wieder los, wenn man sich umorientiert. Nur zu!
      35 Euro und ist so gut wie neu - nur einmal angeschlossen :)
    • Gratulation! Ich kann mir nicht vorstellen, dass du den Kauf bereust! :thumbup:
      Liebe Grüße
      Thomas

      Hauptdreher (also fertig und immer spielbereit): Dual CS 5000 und CS 455-1 an der Hauptanlage mit Canton GLE-409; Technics SL-7 an einer Yamaha-Anlage Grundig FineArts (zweite Serie) mit Onkyo-Regalboxen; Telefunken RS200 an der passenden (100er-Serie) Telefunken-Anlage und Philips FP455 an der passenden Anlage. Nebenspieler: Dual CS 505 und CS 505-2 und CS 607. Der Rest muss noch gemacht werden...