DUAL CV1600 - Winterprojekt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo HaJo,

      das mit der LED hätte ich auch erwartet, aber irgendwie war dies nicht der Fall, da bin ich mir zu 100% sicher. Deswegen hatte ich so ein Fehler eigentlich erstmal ausgeschlossen und nach unwahrscheinlicheren Sachen gesucht.

      Sonst habe ich jetzt alle Schritte aus der Wartungsanleitung durchgeführt, der Abgleich hat auch ohne Probleme geklappt. :)

      Wenn du noch so einen Schalter liegen hättest, wäre das ganz hervorragend!


      Gruß,
      John
    • Hallo John,
      ich habe noch einen kompetten Schalter, der aber kein Plättchen mehr für die Rastung hat. Das ist aber sicherlich von deinem Schalter noch vorhanden.
      Anbei ein Bild.
      Viele Grüße
      HaJo

      >> Bitte keine Fachfragen per PN oder E-Mail. <<
      >>>>> Nutze das Forum zum Vorteil aller. <<<<<
    • HaJoSto schrieb:


      Aber dann muss doch eigentlich auch die LED über dem Schalter geleuchtet haben?
      Hallo Zusammen,

      genau diesen Effekt hatte ich vor wenigen Tagen auch, als ich einen CV 1400 zur Reparatur da hatte. Der braune Schalterblock war entfernt
      und die Zuleitung war über eine Lüsterklemme direkt mit den beiden schwarzen Leitungen, die zur Trafoplatine führen, verbunden. Nur die
      dünne graue Doppellitze führte noch über den vorderen Teil des Netzschalters. Darum konnte man den Verstärker ein- und ausschalten, während
      der Trafo tatsächlich ständig am Netz bleibt, die rote LED beim "Auschalten" aber erlischt. In der Tat, ein gefährliches Unterfangen.
      Ich habe den Schalter natürlich komplett getauscht.

      Viele Grüße,

      Andreas
      1001; 1009; 1010; 1011; 1014; 1015; 1019; 1210; 1218; 1229; 1237A; 1249; 701; 704; 721; CS 601; CS621; CS 622; CS 650 RC; CS 714 Q; CS 731 Q; CS 750-1; CV1460; CV 1400; CV 1500 RC; CV 1600; CV1700; CV120; CT19;
      CT 1440; CT1740; CT1540RC; CR1750; C 819; C 820; C 830; C 839 RC; CC1462; KA 330; KA 360 II; CL 140; CL 150; CL710; CL380;
    • Idealerweise arbeitet man mit einem Regeltrenntrafo. Das ist kein Luxus mehr. In der Bucht findet man immer wieder welche zu bezahlbarem Kurs.
      LG, Andreas
      1001; 1009; 1010; 1011; 1014; 1015; 1019; 1210; 1218; 1229; 1237A; 1249; 701; 704; 721; CS 601; CS621; CS 622; CS 650 RC; CS 714 Q; CS 731 Q; CS 750-1; CV1460; CV 1400; CV 1500 RC; CV 1600; CV1700; CV120; CT19;
      CT 1440; CT1740; CT1540RC; CR1750; C 819; C 820; C 830; C 839 RC; CC1462; KA 330; KA 360 II; CL 140; CL 150; CL710; CL380;
    • Hallo Zusammen,

      Es hätte so schön sein können. Der CV1600 spielte und schaltete eindwandfrei, für 10 min... (Nochmal danke für den Schalter Hajo!). Als ich ganz gemütlich im Wohnzimmer Radio hören war fing der linke Kanal aufeinmal an unheimlich zu knarzen und zu rauschen. Die Tonwiedergabe war trotzdem noch da auf dem linken Kanal wurde aber von einem deutlichen Rauschen und knacken überlagert. Auch mit Volume auf 0 gedreht blieb das Rauschen und Knacken vorhanden. Egal welcher Input, das Rauschen und knacken ist da. Woran könnte es liegen ?

      Ich hatte gerade alles in mein Sideboard eingeräumt :( Da muss der kleine Bruder wohl doch wieder ran.....

      Gruß,
      John
    • Hallo John,

      JohnX schrieb:

      Egal welcher Input, das Rauschen und knacken ist da. Woran könnte es liegen ?
      das ist echt ärgerlich.
      Jetzt müssen wir rausbekommen ob es die Endstufe oder die Vorstufen sind, die diese Geräusche produzieren.
      Dazu musst du den Lötkolben anwerfen und die Leitungen, die vom Balance-Regler kommen, an den Platinen umtauschen. Also die linke Leitung (Schirm und Ader) nach rechts und entsprechend die andere nach links. Siehe Bild.



      Ich vermute sehr stark, das es auf der Endstufe passiert. Aber wir werden sehen.
      Viele Grüße
      HaJo

      >> Bitte keine Fachfragen per PN oder E-Mail. <<
      >>>>> Nutze das Forum zum Vorteil aller. <<<<<
    • Hallo Hajo,

      Der Fehler wandert nicht mit beim tausch der Kanäle. Die Transitorplatinen habe ich auch alle einmal untereinader getauscht. Fehler bleibt immer links. Ich hätte auch noch ein Oszi zur Verfügung gehabt, da hätte ich mir die Löterei vermutlich sparen können :D

      Gruß,
      John
    • OK. Damit ist klar dass es zu 90% an der Endstufenplatine liegt.
      Das kann ein Transistor sein, eine kalte Lötstelle, ein Elko oder ein Widerstand. Einfach alles! auch ein Relaiskontakt kann es sein. Deshalb musst du jetzt noch die rote und die gelbe Leitung umtauschen, die bei den keramischen Widerständen zu der LS-Schaltergruppe geht.
      Viele Grüße
      HaJo

      >> Bitte keine Fachfragen per PN oder E-Mail. <<
      >>>>> Nutze das Forum zum Vorteil aller. <<<<<
    • JohnX schrieb:

      Der Fehler wandert beim Tausch der Leitungen zu den Relais mit.
      OK. Dann ist die linke Platine der Übeltäter. Mach mal ein gutes Foto. mindestens 1200 x800 bei <200kb.
      Vergleiche die Spannungen an den gleichen Messpunkten links und rechts. Nimm als Masse die Masseleitungen rechts neben der Eingangsleitung auf der jeweiligen Endstufenplatine.
      Viele Grüße
      HaJo

      >> Bitte keine Fachfragen per PN oder E-Mail. <<
      >>>>> Nutze das Forum zum Vorteil aller. <<<<<
    • Hallo John,
      ich hatte ein gleiches Problem bei meinem CV 1600.

      Bei mir war es einer der 2N 5551 also Transistor 1304/ 1305 oder 1303.
      Welcher genau kann ich heute nicht mehr sagen.


      Messtechnisch waren diese in Ordnung, nur während des Betriebes fing der Verstärker dann auch an nach einer gewissen Zeit zu Rauschen und zu Prasseln.
      Ich bekam dann vom Board hier den Tipp alle zu tauschen. Seitdem ist Ruhe.

      Die Transistoren des Differenzverstärkers T1300 u. 1301 sollten dann auch gleich getauscht werden.
      Ebenso der Elko im Gegenkopplungszweig C 1305 .
      Im Schaltplan ist hier ein falscher Wert Eingesetzt! !!
      Ebenso sollten in diesem Atemzuge die Transistoren der Strombegrenzung T1310 und T1311 getauscht werden.
      Es handelt sich hier um Cent Beträge im Verhältnis zu einem End- und Treibertransistor Gau

      Aber vorher bitte wie HaJo schon schreibt auf kalte Lötstellen prüfen.


      Feiertägliche Sonnige Grüsse aus dem Norden

      Carsten
    • Hallo Carsten,

      Danke für den Tipp. Ich habe alles Transitoren laut der Wartungsanleitung hier im Forum für den CV1600 schon einmal getauscht. Ich müsste jetzt noch T1302/3/4/5 tauschen. Damit wären alle erneuert. Ich werde einmal verscuhen die Teile zu bestellen und aufjedenfall zu tauschen. Die Lötstellen habe ich alle schon einmal nachgelötet beim Tausch der Transitoren.

      Weißt du zufällig noch, wo du bei deinem Tausch damals die Transitoren BC450 und 2N5551 gekauft hast ? Bisher habe ich diese Typen nur auf ebay aus china gefunden, aber nicht bei den bekannten Elektronikhändlern. HaJo hatte mir schon einen Tipp gegben, dort habe ich bisher aber noch nicht angefragt.

      Ich hatte mich schon gewundert, der ElKo auf der Platine war aber etwas klein für die angegebene Kapazität im Schaltplan :D

      Gruß,
      John
    • Hallo John,
      hier mal ein Link:
      reichelt.de/bipolartransistor-…92-2n-5551-p2059.html?r=1

      und der Ersatz für den BC 450:
      reichelt.de/bipolartransistor-…92-2n-5401-p2053.html?r=1
      Bitte auf Pin Belegung Achten.

      Bei Kleinsignaltransis habe ich Eigentlich bisher keine negativen bei CDIL bzw. Richelt gemacht.
      Im Gegenteil. Bei den Differenzverstärkern komme ich selbst ohne Selektion auf 5 mV
      Die HFE ist fast immer gleich.
      Scheinen alle aus einem Wafer zu kommen.

      Bei Leistungshalbleitern von Reichelt gibt es ja hier verschiedene Meinungen im Forum.
      Ich habe aber bisher keine negativen Erfahrungen in letzter Zeit machen können.
      Ich denke das sollte jeder selber Entscheiden.
      Ist aber aber jetzt auch OT.

      Grüsse

      Carsten
    • So,

      Transistoren und Elkos sind jetzt alle getauscht. Der Abgleich hat auch funktioniert. Obwohl er dieses mal gefühlt etwas schwirieger war, villeicht lag es auch am genaueren Multimeter. Aber das wichtigste, er tut wieder dass, was er soll! Ganz ohne knacken und knarzen. Ich denke man sollte den tausch der 4 Transistoren und des großen Elkos einmal auch in der im Forum angepinnten Wartungsanleitung empfehlen. Wenn die Platinen eh draußen sind tut der Euro Wareneinsatz auch nicht mehr weh.

      Der CV steht jetzt noch den Sonntag auf Bewährung, wenn er bis heute Abend durchält darf er im Wohnzimmer einziehen :D

      Noch einmal vielen Dank für die umfangreiche Unterstüzung.

      Gruß,
      John

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JohnX ()

    • Hallo John,
      das ist doch prima.

      Ruhestrom und Offset sind geringfügig voneinander Abhängig.
      Wichtig ist das der Verstärker Betriebstemperatur hat, damit der Strom durch den NTC konstant ist.

      Ich mache oft auch eine Doktorarbeit vom Abgleich, was vermutlich gar nicht Notwendig wäre.

      Ist bei den Älteren Duals (Ausser CV 4/40) auch nicht schön gelöst, da keine direkte Verbindung des Regelkreises mit dem Kühlkörper besteht.
      Aber Funktioniert ja schon über 40 Jahre. ...

      Bei Gelegenheit werde ich das mit den Transis mal in der Rep. Anleitung anhängen. Scheint ja doch öfter Vorzukommen.....

      Grüsse

      Carsten