Vorverstärker und Lautsprecher

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    • Das ist klar, aber so etwas macht man ja auch nicht.
      Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich in den letzten 20 Jahren einen Verstärker mal bis an seine Leistungsgrenzen aufgedreht hätte.
      Ich bin nicht der Meinung, dass man die Lautsprecher "idiotensicher" dimensionieren muss ;)

      Was passiert, wenn ein Verstärker nicht die benötigten Reserven hat?
      Die Impedanzen in den Boxen sind ja nicht konstant. Sehr oft kommt es bei bestimmten Frequenzen zu Impedanzeinbrüchen, die hohe Ströme zur Folge haben. Kann der Verstärker diese Ströme nicht bedienen, erhält man lange (da so etwas ja praktisch nur im Bassbereich passiert) flache Impulse, die durchaus an ein Rechtecksignal erinnern.
      Rechtecksignale sind aber streng genommen Gleichströme mit wechselnder Polarität. Mit Gleichstromanteilen haben aber besonders Basslautsprecher erhebliche Probleme. Sie brennen dann gerne einfach mal durch.
      Das Ergebnis ist dem Klipping beim Übersteuern der Verstärkereingänge durchaus vergleichbar.

      Wenn man einen großen Verstärker mit kleinen Boxen betreibt, hat man diese Probleme nicht. Wenn man weiter auf dreht, wird es sehr laut und an der Grenze werden die Lautsprecher meist unschöne Geräusche produzieren. Wenn man dann weiter aufdreht, macht man etwas grundsätzlich falsch.
      Wenn es laut ist und die Boxen scheppern, dreht man die Lautstärke zurück, bis der Klang wieder ordentlich ist
      Gruß

      Jan

      Hifi ist zu 40% Klang und 40% Optik. Der Rest sind Vorlieben
    • steamyboy schrieb:

      tiga schrieb:

      Die Lautsprecher müssen ja nicht so belastbar sein.
      Was glaubst Du passiert einer 50Watt Box wenn Du 200Watt drauf jagst?Sie wird kurz sehr laut und dann sehr leise.
      Na ja, bei mir ist im Regelfall der Verstärker gegenüber dem Lautsprecher mit Faktor 2 überdimensioniert.
      Grund: Siehe Jan...

      VG Andreas
      Ich biete:
      Im Moment nichts.
    • Es macht gerade bei sehr leistungsstarken Verstärken nichts, wenn die Belastbarkeit der Lautsprecherboxen etwas geringer ist. Ich habe nun mehrere Jahre einen Dual CV 440 mit nominell 200 Watt Sinus/Kanal an 4 Ohm an den CLX 9200 ohne Probleme betrieben, auch Mal lauter. Übler ist es zu schwächer Verstärker auch an hochbelastbaren Lautsprecherboxen. Wenn ein Transistorverstärker über die Übersteuerungsgrenze hinaus ausgesteuert wird, werden die sinusförmigen Wellen gekappt, nähren sich immer mehr einem Rechteckimpuls an. Ein Rechteckimpuls ist nun mehr oder minder eine pulsierende Gleichspannung, an deren Flanken dann auch noch Obertöne entstehen. Beides vertragen HiFi-Hochtöner nicht und brennen durch. Wer so etwas macht, sollte doch auf Piezo-Hochöner zurückgreifen, die sind aber wenig HiFi-tauglich.

      Mal so ein Spaß, welche Blüten die Watterities treiben kann :
      CS: 1209, 504, 510, 741Q, 750-1
      CV: 1200, 440, 1500 RC
      CT: 440, 1240 (2x)
      CR: 5950 RC
      C / CC: 1280, 5850 RC, 839 RC
      CD: 40, 5150 RC
      CL(X): 9020, 9200, MA2
      und: DK170, MC2555
    • Also nach meinem Verständnis ist es eher besser eine hohe Reserve beim Verstärker zu haben als bei den Boxen. Irgendwann fängt jeder Verstärker an das Signal verzerrt wiederzugeben. Und das ist bei leistungsschwachen Verstärkern eben eher der Fall als bei leistungsstarken. Es macht meiner Meinung nach mehr Sinn lieber gesunde 100 Watt Ausgangsleistung am Verstärker zu haben und diesen an Lautsprecher anzuschließen die nur eine Leistung von sagen wir mal 60 Watt haben. Ich bin fest davon überzeugt bspw. 250 Watt-Boxen mit einem kleinen 35 Watt-Verstärker ehrer zu beschädigen als andersrum.

      Carsten
    • Ja das die Lautsprecher nicht billig sind, das ist mir leider bewusst. Ich muss das wohl eher langfristig betrachten und kann nicht sofort eine funktionierende Anlage präsentieren. Trotzdem sind hier wirklich gute Möglichkeiten genannt worden. Ich werde die Endstufe am Samstag abholen und poste dann mal Bilder. Da es sich um einen Selbstbau handelt.
      Gruß Sven

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      Ich höre mit Dual CS604, Dual C822 und Dual CV1400 alles an CL 380. Die zweite Anlage besteht aus Thorens TD160, CL 172

      Willst du die moderne Zeit genießen, muss der Strom durch Drähte fließen.
      Ein sonderbares Ding ist jedoch das Licht, manchmal brennt es, manchmal nicht.
    • Ich würde erstmal mit den vorhanden LS hören.
      Daraus ergibt sich meist ein Wunsch in die eine oder andere Richtung.
      Ich selber habe zwar keine Dual Tröten, aber andere hier können sicherlich sagen was als Alternative in Fage kommt, wenn es darum geht klanglich in eine andere Richtung zu schwenken.

      Das kann zB mehr Tiefgang, mehr/weniger Hochton, Badewanne, analytische oder neutrale Abstimmung sein, um nur einige Schwurbelbegriffe aufzuzählen.

      Man kann das auch zum Hobby machen, in dem man sich auf dem Gebrauchtmarkt umsieht und durch günstig kaufen und ohne Verlust weiterverkaufen sich bis zum richtigen LS durchhangelt.

      Gruß Evil
      Dreher: 601, 627Q, 731Q, Sony PS20FB, Denon DP45F
      LS: Audio Physic Sitara, Needle Deluxe Bamboo, Crazy, CT280
    • Bilder sind da, von den Endstufen und ein Equalizer war noch als Beifang dabei



      Potis vom Equalizer sind von einem Luxman Verstärker, da wurde sich natürlich ein Luxman Vorverstärker anbieten.
      Gruß Sven

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      Ich höre mit Dual CS604, Dual C822 und Dual CV1400 alles an CL 380. Die zweite Anlage besteht aus Thorens TD160, CL 172

      Willst du die moderne Zeit genießen, muss der Strom durch Drähte fließen.
      Ein sonderbares Ding ist jedoch das Licht, manchmal brennt es, manchmal nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schwen ()