Unterschiede zwischen CS 5000, CS 750 und Golden 1

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    • Unterschiede zwischen CS 5000, CS 750 und Golden 1

      Die drei oben genannten Dreher sind ja sehr ähnlich - aber eben nicht identisch. Wo liegen die Unterschiede? Ich fange mal an:

      CS 5000CS 750Golden 1
      Bauzeitraum1985 - 19921991 - 19921989 - 1992
      MotorEDS 5000EDS 750EDS 5000
      Gleichlauf+/- 0,025% DIN+/- 0,023% DIN+/- 0,023% DIN
      DrehzahlregelungÜberwachung der Motordrehzahl plus (langsame)
      überlagerte Überwachung der Tellerdrehzahl per
      Lichtschranke (über die Zeit pro Tellerumdrehung).
      Die Relation zwischen Motordrehzahl und Teller-
      Solldrehzahl wird gespeichert.
      Überwachung der Tellerdrehzahl (über eine
      Lichtschranke und ein Zahnprofil am Subteller)
      Überwachung der Motordrehzahl plus (langsame)
      überlagerte Überwachung der Tellerdrehzahl per
      Lichtschranke (über die Zeit pro Tellerumdrehung).
      Die Relation zwischen Motordrehzahl und Teller-
      Solldrehzahl wird gespeichert.
      PlattentellerAlu-VollmetallSubteller mit Zahnkranz für die DrehzahlkontrolleAlu-Vollmetall
      TonarmGegenüber dem CS 5000 / Golden 1 verändertes
      Gegengewicht, das nun eine eckig Form hat und
      nicht wie üblich am Tonarm hängt, sondern tiefer
      am kardanisch gelagerten Tonarmträger verbaut ist.
      Tonarmkopfmit VTA-Einstellmöglichkeit
      oder ohne Verstellmöglichkeit
      ohne Verstellmöglichkeitohne Verstellmöglichkeit
      Gerätefüßemit abstimmbarer Dämpfungohne abstimmbare Dämpfungohne abstimmbare Dämpfung
      Plattenstabilisatorneinneinja



      *Edit*: Weitere Unterschiede, die im Laufe des threads dargestellt wurden, habe ich nachgetragen.

      Ich habe mal gelesen, dass sich die Drehzahlregelung bei den drei Modellen unterscheidet, obwohl bei allen drei Modellen eine "Quarzregelung" in der Beschreibung steht. Das legen ja auch bereits die Gleichlaufwerte nahe, da beim CS 750 und beim Golden 1 die Gleichlaufwerte besser sind als beim CS 5000, obwohl der CS 5000 und der Golden 1 ja über die gleichen Motoren verfügen. Das kann eigentlich nur an der Drehzahlregelung liegen. Weiß jemand Genaueres?

      Ich weiß auch nicht, ob sich die Plattenteller - abgesehen von der Farbgebung - im Aufbau und im Gewicht unterscheiden.

      Ich habe auch mal gelesen, dass die Motoren - egal ob EDS 5000 oder EDS 750 - ziemlich schwachbrüstig sein sollen. Kann das jemand bestätigen oder widerlegen?
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
      MC-Systeme: Goldring Elite, Ortofon MC20 Super ... MM-Systeme: ELAC 796 HSP, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
      Vorverstärker: Aikido 1+ und Aikido Hybrid Supreme
      Verstärker: Harman/Kardon HK 6800 ... Receiver: Dual CR 1730
      Boxen: Nubert NuWave35 und Dual CL 720

      Dieser Beitrag wurde bereits 24 mal editiert, zuletzt von CS 728Q ()

    • Hallo,

      schwachbrüstig : hab ich bisher nicht erlebt. Habe selber einen 750-1 und ich schwenke bei "Lift unten" den Tonarm ein.

      Reinige ich die Platte dann mittels Carbonbürste ist die Drehzahl nicht im Sollbereich und der Tonarm wird nicht freigeben. Stell ich die Putzarbeit ein senkt sich der Tonarm
      innerhalb von ca- 4-5 Sekunden. Also flott genug.

      Ein Riemendreher ist ja kein Dissen-Laufwerk....

      Die Unterschiede liegen vielleicht an einem Software-Update o.ä., denn eigentlich sind die Dreher so ziemlich ähnlich.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • Moin,

      schwachbrüstig wenn sie denn laufen finde ich auch nicht, es gab wohl ein paar Qualitätsproblem zB mit der Lagerung. Mein G1 dreht übrigens exakt mit der gleichen Drehzahl wie der neue Technics, also bis auf die erste Kommastelle und braucht nur ca. 2 Sekunden länger zum ausregeln.

      Unterschiede sind ein weites spekulatives Feld, es gibt wohl die Prüfung auf Solldrehzahl 1x pro Umdrehung und dann mehrfach, wobei gerade der Alfred da auch schon spannenden Sachen probiert und gemessen hat (steht alles irgendwo hier) und am Ende keiner so genau weiss wie die Kisten softwareseitig genau funktionieren...
      Aye Babo

      ......die Wut wird noch größer aber die intellektuelle Verwirrung lässt nach.......
    • Hallo Ralph,

      der CS5000 und der Golden 1 haben exakt den gleichen Antrieb und Teller. Beim Golden 1 ist dieser eben noch vergoldet. Die marginalen Unterschiede bei den Katalogwerten, würde ich mal als Marketing-Geschichte zu den Akten legen.

      Der CS750 hat einen veränderten Antrieb. Hier wird nun die Istdrehzahl direkt am Teller abgelesen, mittels Lichtschranke und "Zahnkranz". Beim CS5000/Golden 1 wird die Istdrehzahl vom Motor zurückgemeldet. Die Tellerkonstruktion ist beim CS750 auch anders ausgeführt. Es gibt einen großen Subteller mit dem Zahnkranz. Auf diesen wird dann der Außenteller aufgesetzt.

      Beim CS750-1 wurde der Motor auf einem eigenen Trägerblech an der Holzzarge montiert. Bei den Vorgängern war der Motor noch am Subchassis befestigt.

      "Schwachbrüstig" sind die Motoren meines Erachtens auch nicht. Im Gegensatz zu den üblichen DC-Motoren bei Plattenspielern mit Riemenantrieb, sind diese Dualmotoren sogar elektronisch kommutiert, also bürstenlos.

      Gruß Alfred
      Gewerblicher Anbieter von Dualersatzteilen auf dualfred.de
    • Herzlichen Dank, Alfred. Das ist ja erhellend. Ich trage das oben in der Liste nach.

      Ich projeziere die Regelphilosophie mal auf die Wirklichkeit: Wenn beim CS 5000 und beim Golden 1 die Motordrehzahl überwacht wird, dann heißt das, dass notfalls der Motor tatsächlich mit der korrekten Drehzahl läuft, der Teller aber nicht. Dies deshalb, weil der Riemenantrieb prinzipbedingt einem gewissen Schlupf unterliegt, der zudem auch noch davon abhängig ist, wie groß die Riemenspannung ist. Beim CS 750 hingegen wird folgerichtig die Tellerdrehzahl überwacht, weil nur die für die korrekte Abtastung der Schallplatte relevant ist. Demnach sollte der Gleichlauf eigentlich beim CS 750 besser sein als beim CS 5000 bzw. beim Golden 1.

      Gibt es weitere Unterschiede?
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
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    • Danke Babo, ich hab's korrigiert.

      Mal am Rande: Ein Golden 1 und ein CS 5000 sind in meinen Augen die schönsten Dreher, die Dual je gebaut hat. Der Golden 1 ist dabei mein persönlicher Favorit. Das Schwarz und das Gold sind einfach eine unglaublich attraktive Kombination.
      freundliche Grüße

      Ralph


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    • dualfred schrieb:

      Der CS750 hat einen veränderten Antrieb. Hier wird nun die Istdrehzahl direkt am Teller abgelesen, mittels Lichtschranke und "Zahnkranz". Beim CS5000/Golden 1 wird die Istdrehzahl vom Motor zurückgemeldet.
      Der CS5000 hat ja auch eine Lichtschranke, die vom Teller "bedient" wird. Diese dient also nicht der Drehzahlüberwachung? Demnach also nur um zu prüfen, ob sich der Teller überhaupt dreht?
      Gruß
      Michael
      ---
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      This Long Play Record can be played only on 33 rpm instruments with microsapphire.
    • In Nokos Buch "Schwarzwälder Präzision von Weltruf" findet man auf S. 257 zum CS 750 und zum CS 750-1 die Bemerkung: "Beide sind direkte Weiterentwicklungen des bewährten, unter Thomson-Brandt Regie entwickelten CS 5000. Sie weisen Detailverbesserungen im Bereich Antriebssteuerung, des Plattentellers und des Tonarms auf."

      Die veränderte Drehzahlregelung haben wir bereits abgehandelt, den veränderten Plattenteller auch - aber was wurde da am Tonarm verändert?
      freundliche Grüße

      Ralph


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    • Shibamata schrieb:

      Der CS5000 hat ja auch eine Lichtschranke, die vom Teller "bedient" wird. Diese dient also nicht der Drehzahlüberwachung? Demnach also nur um zu prüfen, ob sich der Teller überhaupt dreht?
      Über die genaue Funktion der Tellerlichtschranke am CS5000 gab es bisher nur Rätselraten. Eine Beschreibung seitens Dual gibt es hierfür leider nicht.

      Ich habe mich aber erst kürzlich nochmal intensiv mit dem CS5000-Antrieb beschäftigt, da ich neue Riemen in mein Sortiment aufgenommen habe, welche praktisch dem Originalriemen entsprechen. Angeregt von unserem Boardmitglied "lini" habe ich mich dann mit den Auswirkungen auf die Gleichlaufschwankungen und die Sollgeschwindigkeit beschäftigt.

      Mein Test-CS5000 hatte mit einem guten Originalriemen gemessene Gleichlaufschwankungen nach DIN von +/- 0,06% (gemessen mit meinem Wow&Flutter Meter und gut zentrierter Messschallplatte). Die Abweichung von der Sollgeschwindigkeit war praktisch 0.

      Dann habe ich einen neuen Nachbauriemen (wie man ihn bei vielen Händlern und auch mir bekommt) eingesetzt. Dieser ist normalerweise etwas breiter und ein wenig kürzer als das Original und hat somit mehr Riemenspannung. Die Gleichlaufschwankungen lagen damit fast unverändert bei ca. +/- 0,07%. Die Abweichung von der Sollgeschwindigkeit lag aber bei satten - 2,8%. Ich habe dann immer wieder gemessen, weil ich zunächst an einen Messfehler dachte. Dabei näherte sich die Istdrehzahl immer weiter an die Solldrehzahl an. Bis nach ca. 4-5 min die Abweichung dann endlich 0 war und auch blieb.

      Dann habe ich meinen neuen Spezial-Nachbauriemen eingesetzt. Die Gleichlaufwerte waren wieder bei +/- 0,6%. Aber die Abweichung von der Solldrehzahl war zunächst bei + 3%. Dann auch hier wieder das gleiche Spiel. Der Wert näherte sich wieder langsam dem Sollwert, bis nach ca. 4-5 min keine Abweichung mehr messbar war.

      Offensichtlich erfasst die Motorregelung die Zeit für eine Umdrehung mit der Tellerlichtschtranke und korrigiert die Motordrehzahl in ganz kleinen Schritten. Es gibt also einen Drehzahlregler für den Motor und einen überlagerten Regler für die Tellerdrehzahl. Dieser kann dann tatsächlich den Einfluss der Riemendicke und der Riemenspannung auf das Übersetzungsverhältnis korrigieren :thumbup: .

      Man lernt ja nie aus :) .

      Gruß Alfred
      Gewerblicher Anbieter von Dualersatzteilen auf dualfred.de
    • Ich fasse mal die offenen Fragen zusammen:

      1. Wenn der CS 5000 einmal den Einfluss der Riemenspannung und der Riemenbreite auf die Solldrehzahl des Tellers eingeregelt hat - merkt er sich dann diesen Wert für den nächsten Start oder muss er diese Regelprozedur für jeden Start erneut durchführen?

      2. Der Golden 1 ist ja die veredelte Variante des CS 5000. Hat der Golden 1 auch die Lichtschranke am Teller oder regelt der die Drehzahl auf eine ganz eigene Art und Weise?

      3. Was wurde beim CS 750 / 750-1 gegenüber dem CS 5000 am Tonarm verändert?
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
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    • Danke Babo, damit ist die Frage 2 beantwortet. Ich trage es oben nach. Bleiben also noch:

      1. Wenn der CS 5000 einmal den Einfluss der Riemenspannung und der Riemenbreite auf die Solldrehzahl des Tellers eingeregelt hat - merkt er sich dann diesen Wert für den nächsten Start oder muss er diese Regelprozedur für jeden Start erneut durchführen?

      2. Der Golden 1 ist ja die veredelte Variante des CS 5000. Hat der Golden 1 auch die Lichtschranke am Teller oder regelt der die Drehzahl auf eine ganz eigene Art und Weise?

      3. Was wurde beim CS 750 / 750-1 gegenüber dem CS 5000 am Tonarm verändert?
      freundliche Grüße

      Ralph


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    • CS 728Q schrieb:

      Wenn der CS 5000 einmal den Einfluss der Riemenspannung und der Riemenbreite auf die Solldrehzahl des Tellers eingeregelt hat - merkt er sich dann diesen Wert für den nächsten Start oder muss er diese Regelprozedur für jeden Start erneut durchführen?
      Mein G1 startet wie gesagt und braucht 1-2 Sekunden bis die Solldrehzahl steht. Also gehe ich davon aus er kennt sein Ziel. Das kann ich sagen weil ich mich mit der App die hier immer wieder Erwähnung findet gespielt habe. Kann aber auch Zufall sein, ich fahre einen William Thakker Riemen und nicht den guten vom Alfred, den gabs da noch nicht.
      Aye Babo

      ......die Wut wird noch größer aber die intellektuelle Verwirrung lässt nach.......
    • Babo schrieb:

      Mein G1 startet wie gesagt und braucht 1-2 Sekunden bis die Solldrehzahl steht. Also gehe ich davon aus er kennt sein Ziel.
      Die Frage ist, welche Drehzahl dabei für ihn ausschlaggebend ist: Die Motordrehzahl oder die Tellerdrehzahl.
      freundliche Grüße

      Ralph


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    • Hallo Ulli,

      beeblebrox schrieb:

      Und !? Merkt der Dreher sich die Werte wenigstens oder geht das 4 - 5 Minutenspiel
      jedes mal wieder Los ??
      Der Spieler merkt sich die nötige Motordrehzahl. Das ist auch der Grund, warum er bei einem Riemenwechsel, erst mal etwas braucht, bis er die Solldrehzahl wieder exakt erreicht. Bleibt der Spieler unverändert, startet er gleich mit null Abweichung :thumbup: .

      Noch ein Hinweis. Die feine Korrektur geht so langsam, dass man keine Auswirkungen auf die Gleichlaufschwankungen messen kann. Während der Korrekturphase tritt also kein Leiern auf, oder gar das Spielchen mit "Lift rauf und runter", das so manch ein CS5000 Besitzer kennt ;) . Das hat andere Gründe.

      Gruß Alfred
      Gewerblicher Anbieter von Dualersatzteilen auf dualfred.de
    • dualfred schrieb:

      ...Die Abweichung von der Sollgeschwindigkeit lag aber bei satten - 2,8%. Ich habe dann immer wieder gemessen, weil ich zunächst an einen Messfehler dachte. Dabei näherte sich die Istdrehzahl immer weiter an die Solldrehzahl an. Bis nach ca. 4-5 min die Abweichung dann endlich 0 war und auch blieb.
      Dast ist ziemllch viel.

      Bei "dauerhaftem Offset" müsste deer CS5000 & Co. docht Trimmpotis haben? Die TD3xx von Thorens haben das. Ein thermisches Problem sollte es nicht sein, gerade wegen der Quartregeltung. Kann das vielleicht am Riemen liegen, der durch das Dehnen und Stauchen um die Antriebsscheibe geschmeidiger wird?

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 1229 (SABA 785 Nuss.), 1246 (Nuss.), 505-2 (Sw.),-3 (Nuss.), 650RC (Si.), 741Q (Satin)
      Linn: LP12 Majik (Kirsch)
      Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250 , TD2001BC umgebaut, TD240-2 (Nuss.)
      Abzugeben: CS 505-1, CS522, TD160 Super BC Laufwerk, alle andern Dual in der ersten Zeile: gerne fragt an (der Linn LP12 bleibt, ein Thorens bleibt)
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246 (2x), 1249 (2x), 627Q, 704; CR60, CR1730, C824, C812, C810
    • CS 728Q schrieb:

      3. Was wurde beim CS 750 / 750-1 gegenüber dem CS 5000 am Tonarm verändert?

      Der 750 (-1) hat das an sich interessante Konzept verbessert, Schwachpunkt ist das doch klobige Shell mit der VTA-Umschaltung am TK, das bei 750(-1) aus meiner Sicht besser gelöst ist.

      echnisch sind der CS5000 und seine Derivate interessant, wenn gleich er mich nie zog und unter dem Strich aus meiner Sicht die Thorens TD300er Reihe die bessere Lösung ist ( bei nahezu gleichen Preisen, ein 318 war auch nicht schlecht). Die optoelekronische Endabschaltung ist hier sehr zuverlässig, die Liftbank besser, beim 321/320II der Tonarm auf Fremdfarikate tauschbar. Pluspunkte sammelt der CS5000 & Co mit der technisch besseren Motorsteuerung, den 78 UPM (wer's brauchte), exzellenten technischen Daten und in der sehr genialen Lösung des Massering und des OPS-Tonarmes.

      Schade das Dual den CS5000 Arm nicht einzeln anbot.

      Fehrenbacher könnte mir dem CS600 Arm mEn ein gutes Geschäft machen. An sich sind Dual-Tonarme in der Großserie kaum zu schlagen.

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 1229 (SABA 785 Nuss.), 1246 (Nuss.), 505-2 (Sw.),-3 (Nuss.), 650RC (Si.), 741Q (Satin)
      Linn: LP12 Majik (Kirsch)
      Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250 , TD2001BC umgebaut, TD240-2 (Nuss.)
      Abzugeben: CS 505-1, CS522, TD160 Super BC Laufwerk, alle andern Dual in der ersten Zeile: gerne fragt an (der Linn LP12 bleibt, ein Thorens bleibt)
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246 (2x), 1249 (2x), 627Q, 704; CR60, CR1730, C824, C812, C810
    • analogi67 schrieb:

      Schwachpunkt ist das doch klobige Shell mit der VTA-Umschaltung am TK, das bei 750(-1) aus meiner Sicht besser gelöst ist.
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Noko das gemeint hat, da ja auch der Golden 1 bereits kein VTA-Headshell mehr hatte - und der Golden 1 wurde ja bereits seit 1989 gebaut, also zwei Jahre bevor der CS 750 auf den Markt kam.
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
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