Dual 1218 Reparatur

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    • Dual 1218 Reparatur

      Guten Tag, mein Name ist Miklas und bin nun durch das Vermächtnis meines Opas hier nun auch Mitglied.
      Es handelt sich dabei um einen Dual 1218 inklusive Lautsprecher und Verstärker, die beiden letzteren sind auch einwandfrei funktionstüchtig.

      Der Zustand vom Plattenspieler ist für sein Alter auch echt gut, einzig die Mechanik streikt.
      Deshalb habe ich ihn mal geöffnet und er sieht ziemlich verharzt aus, bevor ich als absoluter Laie irgendetwas voreilig noch mehr beschädige, wollte ich mal bei euch nachfragen.
      Die zwei Probleme auf die ich gestoßen bin, sind einerseits der Start/Stopp Schalter, der bis auf etwas Spiel bei den verbundenen Teilen der Mechanik nichts weiter bewirkt
      und der Drehzahlschalter. Diesen kann man etwas mehr bewegen, er schafft es jedoch nicht den glänzenden abgerundeten Metallstift von der mittleren Position in eine der anderen zu bewegen, wodurch dieser unter den Mittelstücken stecken bleibt
      Ich hoffe das ich die Defekte einigermaßen erläutern konnte, falls noch irgendwas zur Diagnose fehlt, einfach sagen.
      Hier sind noch Bilder und Videos zum Plattenspieler: photos.app.goo.gl/S1M5ea3N3QrKWHJc9

      Gruß Miklas
    • Hallo Albert, vielen Dank für deine Einschätzung. Ist es dann notwendig quasi eine Grundreinigung zu machen?
      Also wirklich alles einmal auseinanderbauen, saubermachen und wieder zusammen, oder kann man das entharzen auch "oberflächlich" machen,
      indem man an der geschlossenen Mechanik arbeitet?
      Dann noch zum entharzen an sich, welches Vorgehensweise ist da empfehlenswert? Und welches Fett ist zum neuen fetten zu empfehlen?
      Gruß Miklas
    • mkls schrieb:

      1218 inklusive Lautsprecher und Verstärker,
      Hallo Miklas,
      das klingt wie eine HS Anlage (HS 50, 51 o. 52)

      Das alte Fett ist teilweise so hart, dass du um einen Ausbau nicht herum kommst.

      Und wie Albert bereits schrieb: nicht zu fest an den Hebeln drücken. Die brechen.

      Viel Spaß hier im Forum und mit deinem Dual.
      Gruß
      Harry
    • hallo Miklas

      ich sprühe zuerst immer die festen verharzten Stellen mit WD40 ein
      eine Weile einwirken lassen und ab und zu die Bedienhebel vorsichtig bewegen, notfalls nachsprühen und wieder warten, nach einiger Zeit wird das verharzte Fett weich und die beweglichen Teile und Hebel leichtgängig
      dann das alte Fett abwischen und die Stellen mit zb Isoprop Alkohol reinigen,
      anschließend alles neu einfetten
      wenn die Mechanik soweit läuft sehen wir weiter
      dann geht’s ans Tellerlager und das obere und untere Motorlager

      Albert
      Gruß
      Albert
    • ...willkommen! Ja, ich weiss, das tönt verlockend, nur mit einem Tröpfchen Öl hier und da die Kiste wieder zum Laufen zu bringen. Wenn alles nicht zu verharzt bzw. wie in deinem Fall sogar fest ist, mag das sogar mitunter v o r l ä u f i g funktionieren, auf Dauer jedoch in der Regel nicht. Und, wie bereits mehrfach gesagt: niemal versuchen, irgendwas gewaltsam "gängig" zu machen! Das geht schief! Nun ist ein 1218er keine Raketentechnik und wenn du dir wie Wartungsanleitung mal in Ruhe durchgelesen hast, kannst du an die Aufgabe durchaus auch in Etappen herangehen. Das wichtigste dabei: zunächst mal die sog. "Rillenachse" gängig machen sowie die Geschwindigkeitsumschaltung. Diese Dinge wirst du mit ziemlicher Sicherheit zerlegen müssen. Beim Rest (insbesondere der Hebelei) kannst du mit etwas Glück tatsächlich vorläufig mit einer "Aussenschmierung" wegkommen. (Komplettzerlegung ist aber in jedem Fall vorzuziehen) Schau doch mal, ob irgendwo in deiner Nähe ein Boardkollege ansässig ist, der dich bei deinem "Erstlingswerk" tatkräftig unterstützen könnte.

      Gruß Gerhard
    • Und hier findest Du eine kleine Bildreportage:

      photos.app.goo.gl/a9jEURbJqW3cok1e2

      Viel Spass!

      :D
      LG, Ernst

      Tja, infiziert mit "Dualitis" ;( ... :D

      Im Moment spielt: Dual CV1500 mit Dual 1219/Stanton 881S und Elipson 1303...

      1019 - 1218 - 1219 - 1229 - 701 - CS650RC - CS731Q - CS741q/mcc120 - CS5000
      CV 121-1 - CV 240 - CDV 60 - MV 61
      CR 120 - CR 220
      CV1500RC
      CT18 - CT19 - CT1540RC
      RC154 - CP1 Weiss (2x)
      CL 170 auf LF-2
      C 839RC - C-901 - TG-29
      Uher SG631 Logic!
      und
      Marantz/Luxman/Revox/Uher Freak! ^^
    • So, vielen Dank für die vielen verschiedenen Hilfestellungen und Anleitungen. Ich hab' mich dann auch gleich ans Werk gemacht und was soll ich sagen, irgendwie ist alles immer noch so wie vorher.
      Ich mein' ich bin schonmal froh das ich es nicht verschlimmbessert habe, trotzdem wäre ich froh, wenn er funktionieren würde.
      Und ich hab' wirklich alles abgebaut, entharzt und wieder gefettet, aber Start/Stop und Drehzahl gehen immer noch nicht, es fühlt sich jetzt nur noch mechanischer an, als würde sich irgendetwas verhaken.
      Gruß Miklas
    • Wenn ich das richtig sehe ist das Problem der Wechsel vom Stift vom Bauteil 226 zwischen seinen zwei Positionen bei Teil 224, aber wie gesagt, das ist nichts mehr verharzt oder so. Ich muss sagen, wenn ich die Mechanik richtig verstehe, sehe ich nicht ganz, wie das überhaupt funktionieren kann. Gruß Miklas
    • Ich habe momentan leider so ein Gerät nicht nicht offen liegen.
      Meine Erinnerung sagt mir, dass der Einschalter einen der Hebel
      betätigt. Der wird dann für einen Teil der Drehung des Kurvenrades
      arretiert. Auch der lange Hebel 221 wird bewegt und drückt das
      Reibrad an den Teller und den Pulley. Gleichzeitig wird (durch den
      Hebel 221 oder einen Anderen) der Einschalter betätigt.
    • HarryH schrieb:

      mkls schrieb:

      , wenn ich die Mechanik richtig verstehe, sehe ich nicht ganz, wie das überhaupt funktionieren kann
      Fotos nach der Montage wären sehr hilfreich.
      In der Tat! - Was die Funktionen als solche betrifft: hilfreich ist es auch, die Kiste auf den berühmten 4 Klorollen hochzubocken, drunterzuschauen und zu verstehen versuchen, wie die Abläufe der Automatik sind bzw. was da ineinandergreift resp. welche Bewegung welche Reaktion bedingt. Doch, das bekommt man mit der Zeit heraus. Du darfst aber sicher sein, dass das auf Anhieb hier die allerwenigsten begriffen gaben! (Mein erster 1219er hat mich fast in den Wahnsinn getrieben... :D ) Weil aber Automatikprobleme in den allermeisten Fällen tatsächlich an der Rillenachse (oder der Geschwindigkeitsumschaltung bzw. dem daran hängenden Reibradträger) liegen (Rillenachse Teil 227) , erneuere ich Micks Frage: Rillenachse draussen gehabt, gereinigt? Leichtgängig? Kleiner Tipp am Rande: Die Rillenachse bekommt man nur heraus, wenn man die Kontermutter auf der Oberseite der Platine löst...
      Sorry für´s Insistieren, aber ohne die Leichtgängigkeit dieser Teile wirst du die Kiste nicht zum Laufen bringen. Wenn diese Voraussetzungen vorliegen , ist es maximal noch ein wenig Einstellsache. (Auch das ist natürlich untertrieben, denn der Teufel steckt bekanntlich gern auch im Detail... :D )

      Gruß Gerhard
    • Der Geschwindigkeitsschalter rastet auch nicht korrekt ein...

      Demontage und Montage nach Saubermachen:

      dropbox.com/sh/a94kyz1yj4n9lv2…oXcoG3Ki0zp07T8Bzzra?dl=0

      Ist vom 1219/1229, aber trotzdem fst gleich...



      Die Rillenachse etwas lockerer einstellen?

      Sonst sieht ja Alles Gut aus...

      ;)
      LG, Ernst

      Tja, infiziert mit "Dualitis" ;( ... :D

      Im Moment spielt: Dual CV1500 mit Dual 1219/Stanton 881S und Elipson 1303...

      1019 - 1218 - 1219 - 1229 - 701 - CS650RC - CS731Q - CS741q/mcc120 - CS5000
      CV 121-1 - CV 240 - CDV 60 - MV 61
      CR 120 - CR 220
      CV1500RC
      CT18 - CT19 - CT1540RC
      RC154 - CP1 Weiss (2x)
      CL 170 auf LF-2
      C 839RC - C-901 - TG-29
      Uher SG631 Logic!
      und
      Marantz/Luxman/Revox/Uher Freak! ^^