Dual 491 Problem mit Tonarm

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    • Dual 491 Problem mit Tonarm

      Hallo an alle,

      bin nun auch stolzer Besitzer eines Dual Drehers. Habe aber ein Problem. Der Tonarm meines 491 lässt sich einfach nicht ausbalancieren, er bleibt einfach nicht in der "schwebe".
      Wenn ich ihn meines erachtens ausbalanciert habe und ich bewege den Tonarm händisch hinauf begiebt er sich nicht wieder in die Mittellage, das selbe wenn ich den Tonarm händisch
      hinunter drücke. Er kommt mir ziemlich schwergängig vor. Wenn ich ihn dann so halbweg hinkriege und ich stelle dann die Auflagekraft ein steigt mir der Arm auf.
      Kann es sein das es beim Federhaus ein Problem gibt? Aber wie lässt sich das beheben? Wie gesagt mir kommt der Tonarm schwergängig vor, liegt es eventuell am Tonarmlager?
      Wo kann ich mit der Fehlersuche anfangen?
      Für etwas Unterstützung wäre ich dankbar
    • Moin John :) (Dein richtiger Vorname?)

      Erst einmal herzlich Willkommen im Land der nur leicht durchgeknallten Dualisten und zum ersten Beitrag hier ^^

      Der 491 ist ein schöner - finde ich :rolleyes:

      Könntest Du mal Fotos vom Tonarmlager aus unterschiedlichen Perspektiven einstellen? Die Bilder sollten normal fotografiert und dann auf etwas unter 200 kb gerechnet sein.

      Damit wird die Diagnose leichter :)

      Gruß Arne
      Gekommen, um zu bleiben ;)

      DUAL: 1010A - 1015A - 1015F - 1214 - 1214 Hifi - 1239A - 481 - HS36 - HS38 (auf dem Postweg ;) )- KA50 - P60 - P90
      Elac: Miracord 50H
      PE: 2001 - 2010 VHS - 2014
      Technics: SL-Bd22 - SL-B210 - SL-Q303
      Telefunken: Partyset 208 Stereo - W 258 Hifi
    • Hab ein paar Fotos gemacht, ich hoffe man kann etwas erkennen :)
      Bilder
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    • War der 491er nicht einer, wo der innere Lagerrahmen aus Kunststoff war und daher Probleme mit dem horizontalen Tonarmlager auftreten können, weil die Stelle, wo das Lager eingepresst wurde aufreisst und das Lager sich dann verkeilt?

      Also ich habe hier einen 502 mit diesem Problem und da hakt der Tonarm entsprechend stark.
    • Auf dem ersten und zweiten Bild sieht es tatsächlich so aus wie Stephan schreibt.
      Leider sind die Bilder nicht sehr hochauflösend. Ist ja durch das Herunterscalieren auch nicht möglich.
      Aus welcher Ecke kommst du denn. Vielleicht besteht die Möglichkeit dass sich ein Forianer die Klamotte Mal anschaut.
      Gruß Michael
    • Vorsicht Linksgewinde!



      Das heißt zum Lösen nach rechts drehen, jetzt aber noch nicht

      lösen bitte.

      Erst mal an der anderen Seite "Rechtsgewinde" zwei Umdrehungen

      nach links drehen. Der Arm sollte dann deutlich hin und her "jackeln".

      Manchmal lässt sich dann schon sehen, ob die Spitze auf der

      Gegenseite richtig in die Mitte des Lagers greift.


      LG, Micha
    • In dem Zusammenhang ...

      Mich wundert es immer wieder, dass Lager oft schlackern oder fest sitzen,

      wo augenscheinlich noch niemand dran rumgedreht hat. Auch wenn die

      Lagerspitzen richtig sitzen, also vermutlich der Arm keinen Druck

      abbekommen hat. So sind die damals sicher nicht ausgeliefert worden
    • Bei meinem 521 hatte jemand vorher daran rumgefummelt. Das Lager schlackerte. Die Lagerschrauben waren lose und die Stirnlöcher waren augenscheinlich benutzt.
      Wenn man ein Tonarmlager erstmals angeht, bitte zuerst nachsehen, ob jemand ein schlechtes Werkzeug angesetzt hat. Die Spuren sieht man.
      Original sieht man praktisch keine Spuren. Vermutlich gab es eine gute Ausgangskontrolle.

      VG Andreas
      Ich biete:
      Im Moment nichts.
    • notfalls hab ich noch ne schlachtplatte incl. Arm Einfach melden

      LG

      Ingo
      Dual CV 1600, Dual CS 741q, Dual CS 714q, Dual CS 5000, Dual Cs 750-1, Dual 491A RC, Dual CS 1219, Mitsubishi LT-5V, Technics 1210 MK 2, Sony PS 4300

      Sony TC 755, AKAI GX 620, Braun TG1020
    • Hallo,

      irgendwo war hier mal eine Bildstrecke. Jeder Dreher wurde bei Dual kontrolliert.

      Das Lager sieht echt nicht gut aus, aber Fotos sind immer so eine Sache, ob die Lager wirklich i.O. sind geht eigentlich einfach zu testen:

      1. Tonarm auspendeln (Auflagekraft = 0, Antiskating =0, Lift "unten"), d.h. Tonarm sollte schweben (da gibts ja schon Probleme)
      2. Antiskating dann auf 0,5 - 1 drehen - der Tonarm sollte dann sauber Richtung Stütze laufen

      Wenn das nicht passiert hat ein Lager einen Schlag abbekommen. Ob nun aufgrund grober Bastelarbeit, Transportschaden o.ä. lässt sich bei einer Vita von 40 Jahren wohl
      kaum noch ermitteln.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)