CS731Q klingt dünn

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    • Sowas
      vinylengine.com/cartridge_database.php
      hatte ich gesucht, ist leider recht lückenhaft.

      Zu den Kapazitäten habe ich noch im Analog-Forum gefunden, dass die Tonarmkabel ca. 20pF und das Dreherkabel (orig) um die 100 pF/m angenommen werden können.

      Jetzt könnte man doch auch mal prüfen, in wie weit der verwendete Preamp zu den Systemen passt.
      Zitat Tywin, Audio-Forum: "Jeder MM-Tonabnehmer funktioniert nur dann einwandfrei wenn er mit der vom Hersteller vorgegebenen Abschlusskapazität betrieben wird."
      Liebe Grüße, Michael

      PS: Suche: LPs von Nazareth, Uriah Heep, Deep Purple, Status Quo

      Dreher: CS2235Q :) , 701 in Pflege ^^ , CS731Q :thumbsup: , 1015 :whistling: ...
    • Hallo,

      dem stimm ich eindeutig zu. Das ist das Wichtigste bei der Anschaffung bzw. Einstellung eines Phonopres.

      Die sonst so gerne genannten "Vorhänge", "Räume" etc. reduzieren sich bei korrekter Wahl des Anschlusses bis zur Unkenntlichkeit.

      Weiterhin ist bei den Dual-Tonarmen aus der Zeit auf den Tuning-Antiresonator zu achten: über die Jahre wurden einige Undicht und sabbelten ihre Flüssigkeit raus, bei anderen
      sollte man mittels Testplatte (Tonarm-Resonanztest) korrekt einstellen und nicht nach Tabelle der Anleitung.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • holger.wuest schrieb:

      Erster Eindruck: Sehr zurückhaltend in den Höhen (im Vergleich zum ULM60 und Shure M75D schon fast dumpf)
      und irgendwie auch ne Ecke flacher mit weniger Dynamik (emotionsloser). Bin jetzt ein wenig verzweifelt
      Hallo Holger,

      das ist leider normal bei diesen Sumikos, die bauähnlichen System von beispielsweise Arcam oder Clearaudio und natürlich auch die Excel-Systeme, auf denen die Sumikos basieren, weisen die gleiche Klangcharakteristik auf. Das sieht man sogar sehr deutlich in Frequenzgangschrieben.



      Nach meiner Erfahrung ändert sich daran auch nicht mehr viel, eher gar nichts. Abhilfe könnte ein anpassbarer Phonopre schaffen, mit höherer Verstärkung, niedrigerer Abschlusskapazität und 100 kOhm statt 47 kOhm könnte man die Wiedergabe Deinen Wünschen entsprechend verändern.

      Alternativ würde ein beherzter Dreh an den Klangreglern helfen, wenn Du denn welche an Deiner Vorstufe hättest.

      Grüße, Brent

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von johnny.yen ()

    • Moin,

      nun beißt auch doch nicht wieder an der Kapazitäten fest, selbst +/- 100 pf können nicht so dramatische Auswirkungen, wie Holger sie beschrieben hat, haben.
      Und das Sumiko ist kein System, was diesbezüglich eine derartige Mimose ist, dass da selbst viele AT-Systeme vor "Neid" erblassen würden, da muss der Verstärker schon eine unverschämt hohe Eingangs Kapazität haben, um diese aussergewöhnliche Hochtonschwäche zu erklären.

      Besteht die Möglichkeit, das System zurück zu geben, würde ich einen Schnitt machen und es tun, da eine Einspielzeit schon 20 Stunden sein sollte und dann wohl eine Rückgabe nicht mehr möglich ist. Auch ist nicht sichergestellt, dass der Hochtonbereich davon besonders profitiert, in der Regel ist es der Bassbereich. Dass habe ich an diesem AT-VM95EN festgestellt, dass kaum Bass hatte und mich nun begeistert.

      hifisound.de/de/Hifi-Komponent…23jgc8EAQYAyABEgIGjvD_BwE

      Hans
    • Jetzt mal ganz ketzerisch:

      Liegt die ganze Problematik nicht vielleicht daran, dass die Gewöhnung an den CD-Klang, zumal mit heutigen, "fett" abgemischten, hier nicht zu unterschätzen ist? Denn schlecht sind CDs ja nun auch nicht, in manchen Nominalwerten eher besser als Platten.

      Also sprach der Ketzer weiter: Wenn's nicht schmeckt, soll man die Finger davon lassen und nicht unnötig Geld versenken.

      Man muss nicht Platten hören, um in den musikalischen Himmel zu gelangen.
      Viele Grüße

      Jochen
    • Da der Dreher ja eine Wiederholfunktion hat, kann ich ihn schon auf Dauerschleife dudeln lassen, um zu sehen was da noch kommt.
      Was mich allerdings stutzig macht, ist die im Vergleich zu den anderen Systemen, fehlende Dynamik (flacherer Sound).
      Das hat übrigens nichts mit der Lautstärke zu tun, laut genug ist die Wiedergabe grundsätzlich.

      Das Thema scheint ja doch ziemlich komplex zu sein, was es natürlich auch spannend macht...

      Ich werde das Sumiko mal einspielen lassen, habe allerdings auch wenig Hoffnung, dass da im Hochtonbereich noch viel passiert (wie Brent und Hans schrieben).
      Man muss dann gucken, ob es auch mehr Grundton liefert (das war ja mein eigentliches Problem), subjektiv hat man durch die reduzierten Höhen den Eindruck.
      Ich weiß ja von meinen anderen Quellen, das beides möglich ist, also eine warmer grundtonreicher Klang gepart mit klaren seidigen Höhen.
      Mal gucken, ob ich auch die Phonowiedergabe in diese Richtung bringen kann.
      Vielleicht muss ich dazu aber auch einen weiter oben angedeuteten Röhrenamp vorschalten, das würde mich grundsätzlich auch nicht stören, wenn er keine 500€ kostet.

      Der Billig Entzerrer soll übrigens die nächsten Tage eintreffen, dann werd ich mal gucken.
      Das Leben ist zu kurz für schlechte Musikwiedergabe
    • outis schrieb:

      Jetzt mal ganz ketzerisch:

      Liegt die ganze Problematik nicht vielleicht daran, dass die Gewöhnung an den CD-Klang, zumal mit heutigen, "fett" abgemischten, hier nicht zu unterschätzen ist? Denn schlecht sind CDs ja nun auch nicht, in manchen Nominalwerten eher besser als Platten.

      Also sprach der Ketzer weiter: Wenn's nicht schmeckt, soll man die Finger davon lassen und nicht unnötig Geld versenken.

      Man muss nicht Platten hören, um in den musikalischen Himmel zu gelangen.
      Hallo Jochen,

      alles gut, ist ja auch ein Hobby und ich habe schon Lust mich damit zu beschäftigen.
      Geld versenken will ich natürlich nicht, aber dieses Risiko hält sich ja dank Rückgaberecht ziemlich in Grenzen.

      Ich eifere übrigens nicht dem CD Klang nach, wobei mein modifizierter Philips CD101 non oversampling schon in der Lage ist Wohlklang zu produzieren.
      Mich wundert nur, das man mit einem analogen Dreher solche Probleme (fehlender Grundton, scharfe Höhen) haben kann, wo doch alle sagen, Analog klingt runder und angenehmer.

      Ist wie gesagt alles "nur" ein Hobbyprojekt und soll Spaß machen.


      Übrigens an dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön an alle, die hier munter mitmischen und versuchen mir zu helfen. :)
      Das Leben ist zu kurz für schlechte Musikwiedergabe
    • Hallo,

      ein Phonopre wird nix daran ändern, ausser der ist gesoundet.

      Das ULM 60 ist vor allen Dingen mit nackter Originalnadel ein gutes System, die Nadel 152E ist jedoch nicht so weich gelagert und auch nur mit einem gebondeten Stein versehen.

      Ganz ehrlich: das rumdoktern mit verschiedenen Phonopres würd ich mir nicht antun, dafür ist eigentlich das ULM ein "braves" System was nur bei zu langen oder bei falschen Kabeln unwillig wird.
      Lieber das Geld in Retipping eines 60er Nadelträgers stecken.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
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      (Tucholsky)
    • 8erberg schrieb:

      ein Phonopre wird nix daran ändern, ausser der ist gesoundet.
      Kommt jetzt wieder "das ist keine Raketentechnik"? ;)

      Klar klingt ein MM-Tonabnehmer "heller", wenn man ihn nicht mit den vorgesehenen 47 kOhm sondern mit den bei manchen Geräten vorhandenen 100 kOhm abschliesst. Auch durch einen anderen kapazitiven Abschluß kann man den Klang - je nach Tonabnehmer mehr oder weniger - gezielt beeinflussen und höhere Verstärkung sollte selbsterklärend sein.

      Egal ob per IC oder diskret, Rauschabstände, Kanaltrennung und Linearität des Frequenzgangs sind direkt vom betriebenen Aufwand abhängig. Ein 30,- € Phonopre klingt in der Regel hörbar schlechter als einer für den 10-fachen Preis, wenn man Fehlkonstruktionen und Mogelpackungen 'mal ausser Acht lässt.

      Leider kennt hier wohl niemand Holgers Edwards Apprentice und kann seine Erfahrungen damit beisteuern.

      Grüße, Brent
    • Mit dem Retippen hätte er zumindest die Garantie, eine einwandfreie Nadel zu haben. Sind aber auch 180 Schleifen...jedenfalls für dieses Shibata-Dings.

      Zu den Pres kann ich nur sagen, alle meine Möglichkeiten, Platten zu hören, klingen deutlich unterschiedlich. ProJect Box, Akai AM55, Multi Monitor220, unterschiedliche Abnehmer... alles unterschiedlich.
      Da er seine nachstehende Kette nicht verändern möchte (was ich verstehen kann), bleibt eigentlich nur ein Versuch mit Pres...

      Ich bastel jetzt dank ausgeprägtem Zeitmangel seit Wochen an 4 Pres. Der A-300 wird wohl bald fertig.
      Immer wieder ist zu lesen, wie sehr man durch unterschiedliche Bestückung der OP-Apms den Sound beeinflussen kann. Oder bei dem EAR834 Clone von douk allein durch den Austausch von hochwertigeren, selektierten Kondensatoren und Widerständen oder NOS-Röhren... auf den bin ich mal richtig gespannt :D

      Einwandfreie Funktion des 731Q vorausgesetzt wäre das auch in dem Fall mein Ansatzpunkt. Why not?
      Liebe Grüße, Michael

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      Dreher: CS2235Q :) , 701 in Pflege ^^ , CS731Q :thumbsup: , 1015 :whistling: ...
    • Hallo,

      naja, jeder muss so seinen Weg gehen.

      Selber halt ich einen Phonopre nicht gerade für ein kompliziertes Teil Technik und was dahintersteckt ist absolut überschaubar. Dagegen ist eine HF-Stufe eines UKW-Tuners wirklich ein Act. Komisch das da niemand dran "rumtunt".

      Aber jeder wie es ihm gefällt.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • Das ULM 60E ist ohnehin kein "Baßwunder", das wird durch die Qualtiität der als "DN 160E" verkauften Nadel noch verschärft. Seit einigen Jahren werden da nur noch gefaßte und keine nackten Steine mehr verbaut. Ich sage mal ketzerisch. diese Nadeln sind kaum besser als eine "Nadel 10" von Ortofon, eine Einsteigernadel. Da hilft wohl nur retippen oder wenn Jico etwas für das System hat.

      Vor einige Zeit habe ich jemanden eine CS 731Q mit einem so einer "Originalnadel" verkauft. Er hörte den Dreher bei mir am CV 440 und den CLX 9200 zur Probe. Er war nicht besonders angetan. Und das war kein "Meckerer", sondern jemand mit reichlich Erfahrung im Studio. Also ließ ich zum Vergleich meinen CS 731Q mit dem DMS 750 und der "Nadel 30" mal 'ran. Und da sah man ein breites Grinsen, das war für den Mann perfekt, genial, das war in seinen Ohren ein Genuß. Den 731er hat er zu einem günstigen Preis dann doch mitgenommen, will aber wohl umbauen, warum wohl?

      Am CS 731Q liegt es nicht, es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Nadel,

      Gruß

      Uli
      CS: 1209, 505-3, 504, 510, 701, 741Q
      CV: 1200, 440
      CT: 440
      CR: 5950 RC
      CC: 1280, 5850 RC
      CD: 40, 5150 RC
      CL(X): 9020, 9200, MA2
      und: DK170, MC2555
    • holger.wuest schrieb:

      @Brent und Michael: Könntet ihr mir denn vielleicht einen Preamp empfehlen, der etwas mehr Gewicht auf die klangliche Waage bringt (ohne Dynamik zu klauen)
      Hallo Holger,

      ich zumindest kann das leider nicht guten Gewissens. Um hörbar etwas auszugleichen, was "vorn" womöglich falsch läuft, wäre ein umfangreich anpassbarer Phono-Pre notwendig, sowas gibt es auch, ist aber nicht ganz billig, z.B. den iFi Micro iPhono. Ob das aber jetzt noch im Sinne von High-Fidelity ist, mag ich nicht beurteilen. Einfacher wäre es vielleicht, einen Equalizer anzuschaffen...

      Im Prinzip hat Peter ja auch recht, wenn ein Entzerrer bzw. seine Werte zu einem System passt, ist der zu betreibende Aufwand überschaubar.

      Beachte Ulis Hinweis, die aktuelle DN-160E ist gerade angesichts des Preises nicht besonders umwerfend, sehe ich genau so.

      Grüße, Brent
    • Deichgraf63 schrieb:

      Das ULM 60E ist ohnehin kein "Baßwunder", das wird durch die Qualtiität der als "DN 160E" verkauften Nadel noch verschärft. Seit einigen Jahren werden da nur noch gefaßte und keine nackten Steine mehr verbaut. Ich sage mal ketzerisch. diese Nadeln sind kaum besser als eine "Nadel 10" von Ortofon, eine Einsteigernadel. Da hilft wohl nur retippen oder wenn Jico etwas für das System hat.

      Vor einige Zeit habe ich jemanden eine CS 731Q mit einem so einer "Originalnadel" verkauft. Er hörte den Dreher bei mir am CV 440 und den CLX 9200 zur Probe. Er war nicht besonders angetan. Und das war kein "Meckerer", sondern jemand mit reichlich Erfahrung im Studio. Also ließ ich zum Vergleich meinen CS 731Q mit dem DMS 750 und der "Nadel 30" mal 'ran. Und da sah man ein breites Grinsen, das war für den Mann perfekt, genial, das war in seinen Ohren ein Genuß. Den 731er hat er zu einem günstigen Preis dann doch mitgenommen, will aber wohl umbauen, warum wohl?

      Am CS 731Q liegt es nicht, es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Nadel,

      Gruß

      Uli
      Hallo Uli,

      das sind aber mal eben 219€ für die Nadel30 + SummeX für den TA den es ja nicht mehr neu gibt oder?
      Übrigens die DN160E ist NOS von Tonacord (Originalpreis 149,- DM) und klingt wie gesagt von den 3 am besten.
      Das Leben ist zu kurz für schlechte Musikwiedergabe

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von holger.wuest ()

    • holger.wuest schrieb:

      das sind aber mal eben 219€ die Nadel30 + SummeX für den TA den es ja nicht mehr neu gibt oder?
      Hallo Holger,

      die Nadel Ortofon OM 30 gibt es für 196 Euro bei Micron Heinrich zu kaufen:
      micron-heinrich.de/Ortofon.htm
      Beim gleichen Verkäufer bekommst Du das Ortofon OM 30 Super also inkl. Tonabnehmer für 231 Euro, zu finden weit unten im gleichen Link.
      Du kannst aber den passenden Vorgänger-TA OM ohne Super auch separat neu um 10,45 Euro kaufen:
      thakker.eu/tonabnehmer/ortofon-om-tonabnehmer-body/a-8157/

      Es gibt hier im Board aber auch User, die die Nadel 30 an das Ulm 60E stecken. ^^
      Ich weiss nicht ob das aber wirklich passt. Da gehen die Meinungen auseinander.
      Beste Grüße,
      Turi :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fliegender Zirkus ()

    • Neu

      Hallo,

      am Besten ist tatsächlich ein orig. Nadelträger min. einer 155er Nadel (die 152er ist schon wieder zu "hart") und ein Retipping und zwar ruhig mit Shibata, wenigstens mit einer feinen scharfen Ellipse.

      Es liegt nicht am Body auch nicht am Tonarm. Der ULM ist technisch ein OM (und zwar ohne "super") und daher wirklich qualitativ schon sehr gut.
      WIMRE konnte es nur vom damaligen AKG P8 im Test "geschlagen" werden, auch ein System mit hoher CU - wo leider die Gummis so altern das das System fast ausgestorben ist.

      Meist liegt lausiger Klang an den Nadeln bzw. Nadelträgern die mit 20er CU für den filigranen feinen Tonarm nix sind.

      Die ULM-Tonarme benötigen eben hohe Nadelnachgiebigkeiten um ihre Vorteile aufspielen zu können.

      Peter
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      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
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      Hallo Holger.

      Ich kann Dir leider auch nicht guten Gewissens einen Pre empfehlen. Meine sind noch nicht fertig und Vinylmäßig bin ich auch eher noch Anfänger. Man kann schon richtig viel Geld da versenken, aber es gibt auch viel Schund. Also DIY...
      Ich baue den EAR834 mit Röhren nach, den A-300, den von Eugen und den von Armin. Danach sehe ich, was mir gefällt. Zu Eugen und Armin: Die wissen eher, was sie tun... :D
      Liebe Grüße, Michael

      PS: Suche: LPs von Nazareth, Uriah Heep, Deep Purple, Status Quo

      Dreher: CS2235Q :) , 701 in Pflege ^^ , CS731Q :thumbsup: , 1015 :whistling: ...
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      Hallo zusammen,

      heute kam der Entzerrer an.

      Ich habe ihn zunächst mit dem installierten Sumiko gehört und muss sagen, dass diese Ehe wesentlich besser funktionieren würde,
      als die mit dem Edwards. Der Billigentzerrer liefert mehr Höhen und das kommt dem Sumiko zu gute.

      Dementsprechend schlimm war natürlich die Kombination mit dem ULM60/ DN160E System, die ich anschließend versucht habe.
      Noch mehr Höhen und der Grundton unverändert dünn, hilfe, zum Weglaufen, geht leider gar nicht...

      Die Dynamik des easy phono ist gut und das Teil für insgesamt 23€ (inkl. Versand) alles andere als schlecht, aber beim Wechsel
      auf den Edwards nahm ich dann doch eine feinere Höhenauflösung und ein insgesamt harmonischeres Klangbild wahr.
      Somit würde ich Brents Aussage bzgl. Preis und Qualität von Preamps schon untermauern.

      Wobei ich vielleicht nochmal sagen muss, dass ich grundsätzlich kein Auflösungsfetischist bin.
      Ich möchte nur mehr Grundton und Höhen die nicht weh tun.

      Wahrscheinlich ist es am Ende doch so, dass man für einen Preamp und Tonabnehmer ne Ecke mehr ausgeben muss,
      um den gewünschten/ zufriedenstellenden Wiedergabelevel zu erreichen.
      Die anderen Komponenten meiner Anlage waren ja nun auch nicht unbedingt kostengünstig...

      Nächster Schritt:
      - Sumiko geht zurück (nach einigem hin und her klappt es dann doch mit dem Widerruf)
      - Uli's Tipp verfolgt und ein Dual DMS 750 MM System inkl. NOS DN 750 für überschaubares Geld bei ebay
      Kleinanzeigen geschossen. Kommt morgen. Werde berichten.

      VG


      Das Leben ist zu kurz für schlechte Musikwiedergabe
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      Hallo,

      die 20er Nadel hat eine zu geringe CU für den Tonarm, montiere unbedingt ohne Einlagegewicht und denk an korrekte Einstellung Tuning-Antiresonators, am Besten mit Testschallplatte.

      Die 20er Nadel ist zwar kein Auflösungswunder aber für eine "stumpfe Ellipse" ist sie schon überraschend gut, ok, eine echte DN160E ist einfach besser (erheblich schärfer)

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
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      (Tucholsky)