Vinyl Pflege

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    • Hi Jürgen,

      im Alltag gehe ich direkt vor dem Abspielen mit einer Kohlefaserbürste ein, zwei Runden drüber. Fertig.

      Bei Gebrauchtscheiben wasche ich per Cheap Thrill (vinyl-lebt.de/html/die_waschseiten.html) und sauge die Flüssigkeit per Fenstersauger ab bevor ich sie getrocknet in eine neue gefütterte Innehülle stecke. Es gibt auch viele, die per Knosti waschen und wiederum einige, die eine Plattenwaschmaschine (Pro-Ject Vinyl Cleaner, Okki Nokki, Loricraft, …) betreiben.

      Hier wird über Ultraschallreinigung berichtet (und eine Bauanleitung wird auch verlinkt):
      Projekt: Ultraschall Plattenwaschmaschine, ultrasonic record cleaner

      Interessiert Dich ein spezieller Aspekt? WIe handhabst Du das selbst?

      Grüße
      Albert
    • ...."neue"(gebrauchte) immer erst in den Knosti.Ansonsten Kohlefaserbürste und bei Bedarf (zunehmend knisternd) in den Knosti.
      Gruß Michael
      741Q-MCC120 , 741Q-TKS390 , C844 , Revox A77 , VV - Eigenbau in Anlehnung an Aikido mit MC/MM Pre in Anlehnung an Volpe_2 , Endstufen Eigenbau PPP mit HV-Ausgang,Elektrostaten Eigenbau

    • curbyourenthusiasm schrieb:

      im Alltag gehe ich direkt vor dem Abspielen mit einer Kohlefaserbürste ein, zwei Runden drüber. Fertig.
      wobei mir noch keine brauchbare Carbonbürste aus aktueller Produktion untergekommen ist.
      Die Dinger bringen den Staub einfach nicht von der Platte runter.
      Eine alte Carbon-Bürste von "Audio Team" von Anfang der 80er Jahre ist deutlich besser.
      Habe den Eindruck, die geht tiefer in die Rille rein und nach Abstreifen der Bürste am Ärmel sieht man wirklich, was alles runtergeholt wurde.
      Schöne Grüße
      Günter
      Hört abwechselnd mit Dual 701, 721, 606, Nordmende RP1400, Lenco L75. Aktuell Nordmende RP1400.
      Suche verschlissene oder abgebrochene Nadel für AT-100E, AT-120E, AT-120Eb, AT-440Mla AT-440MLb, AT-150MLX, AT150SA
    • Hi Jo & Günter.

      dirtiest schrieb:

      Ultraschall, neue Antistatik-Innenhüllen. Vor dem Abspielen einmal mim Swiffer rum und gut ist.
      Ah. Den Swiffer muss ich auch mal testen! Gibt ja sicherlich auch ein no-name-Nachbauprodukt. :D

      luebeck schrieb:

      wobei mir noch keine brauchbare Carbonbürste aus aktueller Produktion untergekommen ist.Die Dinger bringen den Staub einfach nicht von der Platte runter.
      Eine alte Carbon-Bürste von "Audio Team" von Anfang der 80er Jahre ist deutlich besser.
      Habe den Eindruck, die geht tiefer in die Rille rein und nach Abstreifen der Bürste am Ärmel sieht man wirklich, was alles runtergeholt wurde.
      Den Eindruck habe ich auch. Ich hatte vor ewigen Zeiten beim Pollin-Schnäppchenmarkt eine einfache Alt-Bürste für 50 Cent eingepackt und die scheint einfach bessere Fasern zu haben und deutlich besser zu funktionieren als die ganzen heutigen Standardbürsten, die sonst so in der Hand gehalten habe.
      Bei verschiedenen Beifängen waren aber auch gern mal sehr "wieselhaarige" aus den 80ies mit dabei.

      Bei stark statisch aufgeladenen Platten verlagert man Staub und Fussel ja in der Regel nur von der A- auf die B-Seite und dann umgekehrt. Abswiffern probiere ich also mal - die Wascherei ist bei mir nur bei den Gebrauchtplatten obligat.

      Grüße
      Albert
    • WildStar schrieb:

      Nehmt den guten alten Swiffer. Das Produkt nimmt den Staub wirklich auf.
      Bloß nicht, denn im Swiffer sind Stoffe, die z.B. auf Hauben Rückstände hinterlassen. So gut das Teil auch Staub aufnimmt (ich selber nutze den auch für wenig empfindliche Oberflächen), für die Reinigung/Staubbeseitigung auf Vinyl ist er allerdings gänzlich ungeeignet.
      Ich lasse nur meine Gläss an meine Schallplatten. Da ich zu 99 Prozent nur neue Ware kaufe, wird auch nur gewaschen, was dringend erforderlich ist.
    • Vom Hersteller:

      "Mit was für Öl sind denn die Fasern getränkt?
      Die Fasern des Swiffer Staubmagneten sind tatsächlich mit einer Art Öl getränkt, was wie ein sanfter Kleber wirkt und den Staub somit in den Staubmagneten einschließt und nicht mehr loslässt. Wir dürfen keine weiteren Informationen zur Zusammensetzung des Öls preisgeben, da das ein Teil der speziellen Formel ist, die den Unterschied zum herkömmlichen Staubwischen mit der Konkurrenz darstellt. Das Öl ist in Bezug auf Zusammensetzung und Dosierung so entworfen worden, dass es den Staub einschließt und gleichzeitig aber weder die Oberflächen schädigt oder Rückstände hinterlässt.
      Ihr könnt Euch das Öl wie den Kleber eines “Post-it”-Blatts vorstellen. Er klebt genug, um den Zettel eine Zeitlang an der Oberfläche festzuhalten, ohne die Oberfläche zu beschädigen oder Kleberückstände zurückzulassen.
      Warum fühlen sich die blauen Fasern etwas ölig an?
      Die blauen Fasern des Swiffers sind tatsächlich mit einer dünnen Beschichtung überzogen, die sich ein klein wenig ölig anfühlen kann. Dieser leichte Überzug wirkt wie eine Art Klebstoff und sorgt zusätzlich dafür, dass der Staub an den Fasern haften bleibt.
      Die Zusammensetzung und die Intensität der Beschichtung ist vollkommen unbedenklich und hinterlässt keinerlei Spuren auf den zu putzenden Oberflächen."
    • ...klingt logisch! Allerdings ist mir bislang weder mit Swiffer noch mit NoName- Kopien irgendwas rückstandsmäßiges aufgefallen. Weder auf Hauben von Plattenspielern (dafür nehm´ ich´s regelmäßig) noch auf den Lackflächen meiner Mopeds beim schnellen Abstauben zwischendurch. Auf den Gedanken, damit Platten zu reinigen, wäre ich jetzt aber nicht gekommen; und lass´ ich dann wohl auch bleiben.... :thumbup: - Jetzt jage ich aber erst mal die Flohmarktfunde von heute morgen durch die Knosti….
      Neue Hüllen sind im übrigen Pflicht. Auch bei neuen Platten, bei denen man offenbar an den Hüllen spart...
      Generell lasse ich die Kohlefaserbürste nach dem Auflegen eine Runde mitlaufen. Das war´s dann aber auch schon...

      Gruß Gerhard
    • Mir ist was aufgefallen. Ist sehr effektiv.

      Jüngst habe ich eine Klassikplatte aus der Brockensammlung abgespielt. Klang gut, war nur ein Staubflocken drauf. Beim Abziehen mit einer Samtbürste kam eine ganze Wüste Gobi aus den Rillen zum Vorschein.

      In einer Linie zusammengebürstet, nahm die Samtbürste es nicht auf, die Kohlefaserbürste verteilte es nur noch.

      In meinem Fundus befindet sich ein Platten-Staubroller mit Kohlefaserbürste, der Kunstoff klebt etwas und zieht Staub an. Danach lässt er sich waschen und immer wiederverwenden. Kennt Ihr von diesen Dauerfusselrollern. Konnte ich nie was mit anfangen. Bis jetzt. Bei stehender Platte bin ich über die Staubsammlung gerollt. Das hat prima funktioniert. Die Staubdüne wurde komplett aufgenommen.

      Fazit: Samtbürste ist effektiver als Kohlefaser, nimmt den Dreck aber nicht auf.
      So ein Gummiroller tut es.

      Mache ich ab sofort mit allen neuen alten Platten vor dem „Cheap Thrill“.

      Munter!

      Axel
      audio ergo sum
    • CS1228 schrieb:

      Bloß nicht, denn im Swiffer sind Stoffe, die z.B. auf Hauben Rückstände hinterlassen...
      Belege auf den Tisch!

      CS1228 schrieb:

      ...Wie du Deine Platten malträtierst bleibt dir überlassen. Ich jedenfalls habe leichte Schlieren auf Hauben durch die Benutzung vom Swiffer und das wird dann auch auf den Platten zurückbleiben.
      Nochmal: Belege auf den Tisch!

      Und beim swiffern von malträtieren zu reden = naja, unter malträtieren verstehe ich etwas anderes, z.B. mit einer Absaugvorrichtung das Vinyl nach dem Waschen absaugen, auch wenn die Silikonlippen noch so soft sind...

      Also komm getz, Belege auf den Tisch, gerne Aufnahmen aus dem Elektronenrastermikroskop.
      Locker bleiben - Gruß Jo

      Zitat von Ian T. "...Yeah Jo, the old rockers never die...".
    • Das ist eben die heute - leider - so typische Besserwisserei.

      Da wollte doch nur einer preis geben, dass er die Super-Wodoo-High-End-Stereo-Bürste hat. Davon lebt die Branche; und verkauft auch gut.

      Aufregen bringt nichts.

      Die armen Hausfrauen, die sich mit dem Swiffer die ganzen Möbel ruinieren, durch ungewollten Chemie-Auftrag.

      ich lache mich tot. Aber vielleicht gibt es ja Leute, die schrubben mit dem Swiffer.
      AIKIDO+, Yamaha C-4, Yamaha AX 497, SABA TS 2000, Sony ST-SE 700, DUALs 1219, 721, 704, 701, 510 und viele andere mehr.
    • Schade Micha, dass du das so ins Lächerliche ziehst. Gerne lasse ich mich überzeugen, dass swiffern schei*e ist, aber dann bitte auch Belege auf den Tisch.

      Ich könnte ja jetzt deine Gläss schlecht machen, weil wenn ich lese Gummilippen, 4 Bürsten usw, dann heißt das für mich, dass dein Vinyl malträtiert wird, weil ein direkter Kontakt zum Vinyl mittels der Bürsten und ggf. auch beim reinstecken und rausziehen besteht. Aha, also wird da meiner Meinung nach das empfindliche Vinyl mittels Dreck und Staub der zwangsläufig in der Umgebungsluft ist, noch in die Rillen gepresst, bzw. übers Vinyl gezogen. Belege habe ich nicht dafür, kann das auch nicht beweisen, aber letztendlich ist das meine Schlussfolgerung.
      Locker bleiben - Gruß Jo

      Zitat von Ian T. "...Yeah Jo, the old rockers never die...".