Langsam ansteigendes Brummen CS 741Q

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    • Langsam ansteigendes Brummen CS 741Q

      Hallo Gemeinde,

      habe mir in der SuFu einen Wolf gesucht, aber keine adäquaten Lösungen für dieses Problem gefunden:

      Ich betreibe meinen CS 741Q direkt über den Phonoeingang meines Yamaha AVR (RX-V 767)
      Im kalten Zustand ist alles ok, keine nervigen Geräusche oder Störungen bei normaler Zimmerlautstärke.
      Da ich meist nur kurz gehört habe (1 Seite Vinyl, max 2) ist mir das Problem bisher nicht untergekommen.
      Neulich dann ein längeres Chillout - und nach ca. 1,5 Std. setzte ein Brummen und Zirpen ein, dass sich ständig verstärkte, bis ich das Ganze abgestellt habe. Zwischendurch nur den AVR auf Phono eingeschaltet ohne Dreherbetrieb und das Brummen flaute wieder ab. Den Tag danach im kalten Zustand alles wieder grün.
      Der Yammi steht im Lowboard mit ausreichend Abluft, Dreher im Feld daneben, nur das Cinchkabel und Erdung direkt gesteckt. Nun die Fragen zur Fehlersuche...

      Meine Vermutung ist, dass es sich bei dem Fehler eher um ein AVR-Phono-Problem handelt, da die Störungen nicht von Beginn an gleichbleibend sind.
      Oder werden Bauteile des Drehers auch so warm, dass sie bei "Macken" diese Symptome zeigen können? (sterbende Kondensatoren etc.)
      Ich möchte ungern probehalber irgendwelche Teile tauschen, die vielleicht gar nicht fehlerhaft sind (never Change a running system)
      Knallfrosch wurde erst vor kurzem nach Abrauchen getauscht.

      Falls jemand dieses Problem schon hatte, oder irgendwelch hilfreiche Ideen hat, bin ich über jede Info dankbar!

      Grüße Klaus
    • Moin Klaus,

      in Deinem Fall könnte Kältespray helfen, das Du gezielt auf angewärmte Bauteile im Verstärker sprühst.

      Gruß Arne
      Gekommen, um zu bleiben ;)

      DUAL: 1010A - 1015A - 1015F - 1214 - 1214 Hifi - 1239A - 481 - HS36 - HS38 (auf dem Postweg ;) )- KA50 - P60 - P90
      Elac: Miracord 50H
      PE: 2001 - 2010 VHS - 2014
      Technics: SL-Bd22 - SL-B210 - SL-Q303
      Telefunken: Partyset 208 Stereo - W 258 Hifi
    • Hallo Gemeinde,

      ein Nachtrag zum Thema. Nun bin ich endlich dazu gekommen, dem AVR mal wie vorgeschlagen mit Kältespray zu Leibe zu rücken. "Warmlaufen" lassen, Geräte alle vom Strom genommen, kurz dem AVR per Petec-Kältespray die Wärme entzogen, wieder eingeschaltet. Außer den AVR zu erschrecken hat es nichts gebracht.
      Inzwischen habe ich mir, weil ich Bock drauf hatte, einen Yami RX-A 2020 zugelegt und das leichte Zirpen ist bei höheren Lautstärken ab -3db im Standlauf des Drehers wieder da. Zwar deutlich leiser als vorher, damit kann ich leben. Ich denke mal, irgendeine Komponente des Dehers ist fehlerhaft, doch da nun die Quelle finden?
      Ich überlege, das Cinch-Kabel gegen ein hochwertiges zu tauschen und evtl dem Dreher eine Steckdose zu verpassen...

      Hat das schon einmal jemand gemacht, bzw kann ich dadurch eine neue Fehlerquelle entstehen lassen?

      Die Original-Cinch-Kabel sollen ja eigentlich ganz gut gewesen sein..aber eben 35 Jahre alt.


      Bin über jeden Vorschlag dankbar.

      Gruß Kaus
    • Ist es den das Original Cinch Kabel (also mit angespritzten Cinch-Steckern), Durchmesser Kabel ca. 6 mm oder wurde das Din-Kabel (wesentlich dünner, etwa 3 mm Durchmesser) auf Cinch umgebaut, d.h. die Stecker sind nicht vergossen sondern zum Öffnen.
      Wenn Original Cinch: neue Stecker (dürfen auch hochwertiger sein) wirken Wunder.
      Signalmasse li und re und Chassismasse getrennt oder verbunden? Chassismasse mit Verstärkergehäuse verbunden?
      Und natürlich ist die Fehlerquelle Nr. 1 immer das Headshell.
      Viele Grüße
      Alois


      Dual 721 mit Ortofon OM30, Hitachi HCA 7500, Hitachi HMA 7500, Saba MT201, RFT CD9000, Canton GLE 409
    • Hallo nochmal,
      vergossene Stecker, scheinen schon gelitten zu haben, Kratzer, rot-weiß, schwarzes Kabel West-Germany als Aufdruck. Das Kabel habe ich nun nicht gemessen, gefühlt 08/15- Stärke.
      Ich habe noch neues hochwertiges Cinchkabel 2x4mm zur Verfügung, würde von meinem bescheidenen Verständnis her die Stecker abschneiden und fest in den Dreher einbauen. Muss ich bei der Länge etwas beachten, dass ich nicht zu kurz oder zu lang wähle?

      Gruß Klaus
    • Moin :)

      Auch wenn es unglaublich erscheint: mach gute Stecker dran und behalte das Kabel!

      Dass die Stecker nach 30 Jahren morsch sind, war für die damaligen Ingenieure kaum absehbar, aber sie haben hochwertige Komponenten verbaut. Glücklicherweise altert die Ummantelung des Kabel nicht so "schnell" ;)

      Für das gesparte Geld kauft man sich lieber Vinyl ^^

      Gruß Arne
      Gekommen, um zu bleiben ;)

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    • egal1 schrieb:

      Ist es den das Original Cinch Kabel (also mit angespritzten Cinch-Steckern), Durchmesser Kabel ca. 6 mm
      Hallo Alois,

      da das Originalkabel optisch einer Zwillingslitze entspricht, kann man hier kaum von einem Durchmesser sprechen. 6 mm Breite würde da eher hinhauen ;) .

      Aber der Tipp, die Stecker zu erneuern, ist gut. Die Dual-RCA-Stecker sind inzwischen heftig in die Jahre gekommen.

      Beste Grüße, Uwe
      My intelligence is simply artificial!
      • Darum frag ich doch nach. Links ist eben die dünne Zwillingslitze, rechts das original Cinch-Kabel. Mag sein, dass der Durchmesser auch nur 5 mm ist. 95% der Plattenspieler sind eben nicht mit dem Origibalumbausatz bestückt.
      Viele Grüße
      Alois


      Dual 721 mit Ortofon OM30, Hitachi HCA 7500, Hitachi HMA 7500, Saba MT201, RFT CD9000, Canton GLE 409