Dual 505-2 Rnovierung

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    • Dual 505-2 Rnovierung

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      Hallo Zusammen,

      nach 15 Jahren auf einem trockenem Boden habe ich jetzt meinen Dual 505-2 vorgeholt und auch Dank dieses Forums ganz gut wieder hinbekommen. Stehe jetzt an dem Punkt wo der Motor auseinandergenommen ist und auf und frisches Öl wartet . Meine Frage muß auch die Fläche des Magneten geschmiert werden, oder nur Achsaufnahme / Achslager und Achse selber. Wenn ich mich nicht täusche kann man Laufspuren auf dem Stator erkennen( Bild 1) , ... oder ? Ansonsten die Frage nach dem Öl, habe schon gelesen das am besten ein Sinterlageröl genommen wird .. bin jetzt aber heiß auf den Zusammenbau und hab nur Longlife Öl im Haus ( 5W-30). Lohnt sich das warten oder kann ich das Motoröl nehmen ?
      Zusätzlich hat sich der schwarze Draht an der am Foto gezeigten Stelle gelöst... Gibt es besonderen Tips wenn man so feine Drähte verlötet.
      Danke für jeden Tip !!
      dual-board.de/index.php?attach…c982b284a691e1b18ac0fcc5cdual-board.de/index.php?attach…c982b284a691e1b18ac0fcc5c
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      Moin,

      am Motor das obere und untere Lager mit dem Motorenöl schmieren, reicht völlig.
      Sonst haben Fett und Öl daran nichts zu suchen.
      Lass den Lagern ein paar Stunden Zeit, das Öl aufzunehmen, dabei ruhig noch mal
      nachschenken.
      Man kann die Sinterlager zwar auch ausbauen und sie in heißem Öl mit Unterdruck
      baden, ich bezweifle allerdings, dass sie dadurch nennenswert mehr Schmierstoff
      aufnehmen. Die Filzringe um die Lager haben auf jeden Fall eine wesentlich höhere
      Aufnahmekapazität.

      Das schwarze Kabel, was sich gelöst hat, ist die Masse, die vom Tonarm kommt.
      Wenn es dir gelingt, das Ende ca. 3 mm abzuisolieren, kannst du es mit einer
      feinen Lötspitze am mittleren Kontakt wieder anlöten. Falls es zu kurz sein sollte,
      kann es durch ein Stückchen Kabel durchaus verlängert werden.

      LG, Micha


      Edit:

      Falls die Achse im Bereich der Lager etwas korrodiert sein sollten, einfach mit
      etwas Kunststoffpolitur (zur Not Zahnpasta) vorsichtig etwas polieren.
      Da unten, wo der dünne Pfeil hinzeigt, einen Klacks mit MoS2 oder Lithiumfett
      auftragen. Wenn sowas nicht da ist, reicht auch ein Universalfett.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mickdry ()

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      Hi.
      Also ich habe die Sinterlager gemäß der Anleitung im Öl-Thread und diesem Link

      forum.zerspanungsbude.net/viewtopic.php?f=96&t=22208

      zunächst mit Aceton gereinigt und anschließend mit Sinterlageröl wieder befüllt.

      Dazu habe ich dieses Öl hier genommen,

      conrad.de/de/elita-65015-getri…zialoel-10-ml-241627.html

      welches weitgehend den Originalspezifikationen entspricht.

      Der SM100-1 hat kein Filzringe als Ölreservoir und ich bin mir nicht sicher, ob ein Öl, welches nicht die entsprechende dünnflüssige Konsistenz hat, die Poren der Sinterlager verstopft und diese funktionsunfähig macht.

      Das Reinigen und neu Befüllen der Sinterlager mittels Spritze ist wirklich nur eine Sache von Minuten.

      Ich weiß nicht, wie es sich in der Praxis mit Motoröl auswirkt, dafür fehlt mir die Erfahrung.
      Ich denke aber, wenn man die Sinterlager reinigt und neu mit Sinterlageröl befüllt, dann macht man keinesfalls etwas falsch.
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      Achso, beim Wiederaufbau darauf achten, dass das Antriebspulley genau an seiner vorgegeben Position sitzt (lt. SM 15,8mm von Oberkante Pulley bis Chassis).
      Nur wenige Zehntel Millimeter zu hoch schleift der Riemen nachher am Mietnehmer des Subtellers, wenige Zehntel Millimeter zu niedrig schleift der Riemen am Geschwindigkeitsumschalter.
      Ich habe es bis dato mit der Schieblehre eingestellt und dann gemäß Try and Error genau justiert.
      Die Belohnung sind dann fehlende Schleifgeräusche ;)
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      Dankeschön erstmal für alle Rückmeldungen...War jetzt gerade dabei den Spieler wieder unter Strom zu setzen.. Alle Kondensatoren getauscht... Motor gereinigt und geölt .... und auch das Antriebspulley nach Augenmerk und Schieblehre eingestellt.. :)
      Frischen Riemen drauf....
      Und ja er läuft :) aber nach ca 20 -30 Sekunden muterem Drehen leichte Geruch und Rauchentwicklung =O ... Antrieb aus , Stecker raus , alles wieder auf die Rückseite gedreht... Nochmal Stecker rein Antrieb an , und wieder Rauchentwicklung ..aargh. So wie es aussah aus dem Schalter auf der Patine .. kann das sein ... wieso qualmt der ? Gibts Ersatz für das Element ? oder auch aufmachen und reinigen ... oder ist das normal nach 15 Jahren Stillstand ... ??
      Im Moment keinen Mut den kleinen Schatz wieder Strom unter Strom zu setzen .. hab ich mich getäuscht ?... kann es sein das Rauch aus dem Motor kommt ?( Dankbar für jeden Tip..
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      Hallo Chowi, hast Du diese Platine mit dem R1 verbaut?



      Dieser Widerstand hat mitunter die Eigenschaft sehr gerne übelst zu riechen und auch mal etwas zu dampfen, wenn er lange nicht in Betrieb war.
      Habe das schon 2x erlebt. Muß jetzt nicht bei Dir so sein, aber es wäre eine Möglichkeit. Am besten das Gerät, bei einem Probelauf, unter der
      Platine beobachten von wo der Rauch kommt. Kontroliere auch noch mal die Lötpunkte und Steckkontakte auf Richtigkeit.

      :)
      Gruß Dietmar
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      Moin.
      Also ich tippe auch auf den Widerstand.
      Er erreicht mitunter Temperaturen von knapp 190 Grad.

      Offensichtlich ist das völlig normal.
      In folgendem Thread
      dual-board.de/index.php?thread…chen/&pageNo=3#post724609
      habe ich selbst einen 505-3 komplett revidiert.
      Dort ist auch erklärt, wie man den Schalter reinigt.
      Obwohl er eigentlich nicht qualmen sollte.
      Vom Motor könnte es kommen, wenn irgendwie klemmt und Öl verbrennt.
      Unwahrscheinlich, denn selbst mit Motoröl sollte er ohne Qualm laufen. Evtl. ein verkantetes Sinterlager?

      Aber ich tippe auch auf den Widerstand.
      Der brennt dann ersmal sämtliche Verschmutzungen weg, die an ihm hafteten.

      Danach hat man dann in der Regel Ruhe.
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      Hurra Hurra ..

      ja, nach einigen aufregenden Minuten haben sich Rauch und Geruch erledigt... war wohl tatsächlich der Wiederstand.
      Trotzdem etwas getrübte Freude -.. :/ ein Kanal brummt .. Nach etwas Recherche hier im Forum die Wiederstände am Tonsystem direkt gemessen .. (Ortofon DN 165 E ) ..Zwischen Weiß und blau ca. 720 Ohm .. zwischen Rot und Grün 16 MOhm ...hmpf..

      Habe schon gelesen damit hat sich das Thema wohl erledigt ..Reparatur wohl nicht möglich .. oder ?
      Gibt es eine Empfehlung für den Ersatz ?? Wohl am besten eine Ortofon OM 10 oder hat jemand eine günstige gleichwertige Alternative ??

      Grüße